Irritationen in der Bikini-Zone

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Habgier Selbstsucht Familie

Irritationen in der Bikini-Zone
Ich (w) leide nach einer Rasur in der Bikini-Zone unter starker Hautirritation. Ich habe schon vieles ausprobiert, um dem vorzubeugen. Von speziellen Rasierklingen bis Epilieren oder Haarentfernungs-Creme und diversen Salben und Cremes für danach - ohne herausragenden Erfolg. Ich möchte beichten, dass ich mir aus lauter Ratlosigkeit den Rasierer meines Bruders genommen habe. Er hat einen Elektrischen mit extra Anpassungen an die Konturen. Ich dachte mir, dass etwas, das gut für das empfindliche Gesicht ist, nicht schlechter für meine empfindliche Haut sein kann. Es tut mir leid, weil es von außen betrachtet echt eklig für ihn ist, wenn er sich dann unwissend im Gesicht rasiert. Dennoch bleibt es wenigstens in der Familie und außerdem zieht er ja bald aus.

Beichthaus.com Beichte #00031698 vom 05.08.2013 um 15:28:59 Uhr (42 Kommentare).

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Wie das Handy aus dem Auto flog

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Aggression Boshaftigkeit Vandalismus Niedereschach

Wie das Handy aus dem Auto flog
Ich (m/23) bin vor zwei Tagen mit dem Auto ein paar Runden gefahren. Und da habe ich einen guten Freund mitgenommen. Das Nervige daran ist nur, dass er so extrem süchtig nach seinem Smartphone bzw. nach WhatsApp ist, dass er die ganze Zeit an diesem dämlichen Gerät hängt. Und jedes Mal, wenn er mit mir mitfährt, hat er sein Handy zwischen den Beinen auf dem Sitz und macht im Sekundentakt sein Display an, um zu schauen, ob er eine neue Nachricht in WhatsApp bekommen hat. Wenn es draußen dunkel ist, dann ist es extrem nervig, denn dann sehe ich ständig im Augenwinkel, wie er sein Display anmacht, und das, wie schon gesagt, im Sekundentakt. Das Display ist keine zwei Sekunden aus, schon macht er es wieder an und das während der ganzen Fahrt. Das hat mich vor zwei Tagen dann so heftig aufgeregt, dass ich sein Handy gepackt und es aus dem fahrenden Auto geschmissen habe. Er fing an, komplett auszurasten und schrie mich an, dass ich sofort anhalten solle, damit er sein Handy wieder holen kann. Ich hielt mitten auf der Landstraße an, er stieg aus und rannte nach hinten, um sein Handy zu suchen, während ich seine Tür schloss und einfach los fuhr. Er stand also nachts um ein Uhr auf der finsteren Landstraße, von nichts, als einem großen Wald umgeben und musste dann die restlichen sechs Kilometer nach Hause laufen. Übrigens hat er sein Smartphone wieder gefunden. Zwar mit einem gerissenen Display, aber er hat es gefunden! Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00031695 vom 04.08.2013 um 14:53:32 Uhr in Niedereschach (34 Kommentare).

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Gezielte Attacke im Krankenhaus

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Ekel Boshaftigkeit Rache Gesundheit

Gezielte Attacke im Krankenhaus
Ich war vor ein paar Jahren für eine Operation im Krankenhaus und teilte mir ein Zimmer mit einer jungen Türkin. Ihr wurden die Mandeln entfernt. Tagsüber gab sie sich leidend und bestellte ungefähr zwanzig Mal Eis bei den Krankenschwestern. Außer, wenn die Großfamilie mit knapp zehn Mann anrückte, die dann in unzähligen Tupperdosen Essen mitbrachte. Oder, wenn ihr Freund da war, der ständig in ihrem Bett lag und an ihr rumfummelte, obwohl die Krankenschwestern sie immer wieder entnervt anwiesen, dass dies doch bitte aus hygienischen Gründen unterlassen werden sollte. <br /> <br /> Schließlich hatte ich meine Operation. Es lief zwar so weit alles glatt, aber ich habe die Narkose nicht gut vertragen. Mir war den ganzen Tag speiübel und ich hatte Halluzinationen. Aber meine liebe Zimmergenossin hatte nichts Besseres zu tun, als bis Mitternacht Germanys Next Topmodel zu gucken und nebenbei die ganze Zeit lautstark mit einer Freundin zu telefonieren. Natürlich trotz der "ach so starken" Halsschmerzen. Als ich sie das erste Mal recht freundlich fragte, ob sie denn vielleicht demnächst mal Ruhe geben könnte, hieß es, die Sendung sei ja bald vorbei. Zwanzig Minuten später war sie aber immer noch laut. Ich hatte genug und stand auf, um mich bei den Krankenschwestern zu beschweren - ich wollte wegen so etwas ja nicht gleich den Notknopf drücken. Allerdings war mir so schlecht, dass ich mich übergeben musste. Um die Chance zu nutzen, richtete ich es strategisch schlau so ein, dass ich "zufällig" auf ihr Bett und über ihre Beine kotzte. Das Geschrei war groß, und die Tusse wurde als Übergang in ein frisches Bett in ein anderes Zimmer verlegt, wo sie dann auch blieb. Es tut mir an sich nicht leid, weil dieses Weib wirklich unheimlich nervig war, aber die armen Krankenschwestern mussten die Sauerei leider wegmachen. Und für diesen Kollateralschaden tut es mir schon leid.

Beichthaus.com Beichte #00031693 vom 04.08.2013 um 00:27:20 Uhr (65 Kommentare).

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Ist der Tod die Lösung?

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Verzweiflung Unglaube Gesundheit Familie

Mein Cousin ist zwölf Jahre alt und leidet unter Multipler Sklerose (MS). In letzter Zeit merke ich, wie sein Körper immer langsamer wird und ihm alltägliche und belanglose Sachen Schwierigkeiten bereiten, er ist auch täglich unter Medikamenteneinfluss. Es tut mir weh, ihn so zu sehen und ich gestehe, dass ich den Tod für ihn als Lösung ansehe. Gewiss wird sein Verlust schmerzhaft sein, aber ist es nicht schmerzhafter einen Menschen, den man liebt, täglich leiden zu sehen? Wäre es nicht wünschenswert, dass sein Leid aufhört? Wäre sein Tod nicht die Lösung? Bevor ich (w) hier als herzlose, eiskalte H*re abgestempelt werde, möchte ich kurz die Familienverhältnisse meines Cousins erklären.<br /> <br /> Mein Onkel gehört zu der Sorte Mann, die ich am liebsten auf offener Straße anspucken möchte. Seine Aufgabe liegt, seiner Meinung nach, darin, das Geld zu verdienen und das war es dann. Nach Feierabend wird jedes Mal der Laptop angeschmissen, das Handy liegt natürlich immer griffbereit, könnte ja sein, dass man etwas verpasst. Und nebenbei läuft irgendein Fußballspiel gepaart mit Bier. Meiner berufstätigen Tante im Haushalt helfen? Fehlanzeige! Der Tagesablauf meiner Tante sieht etwas anders aus: Morgens muss sie meinen Cousin und meine 17 jährige Cousine zur Schule fahren, dann geht sie zur Arbeit, die Kinder abholen, einkaufen, kochen und putzen. Da bleibt ihr kaum Luft zum Atmen und ich bewundere sie für jeden überstandenen Tag. Die Ehe der Beiden ist seit der Diagnose der Krankheit kaputt, beide haben sich auseinander gelebt und eine Besserung ist nach so vielen Jahren auch nicht mehr in Sicht. Da mein Cousin zusätzlich zu seiner Krankheit nicht noch als Scheidungskind enden sollte, kam und wird eine Trennung nicht infrage kommen. Des Weiteren ist mein Onkel ein sehr jähzorniger und aggressiver Mann. In seinen wöchentlichen Wutanfällen wirft er ab und an mal allen vor, dass er mit einem behinderten Kind gestraft sie und sich fragt, warum er mit so einem Krüppel rumlaufen müsse. Schließlich ist er das Beste dieser Welt.<br /> <br /> Und da frage ich mich: Ist es falsch, von mir zu denken, dass es für meinen Cousin das Beste wäre, wenn er von uns geht? Ist es richtig, dass er in solchen Familienverhältnissen aufwachsen muss? Ich versuche, so oft es geht, Zeit mit ihm zu verbringen und tue alles, um ihn von seinen Schmerzen abzulenken. Aber jedes Mal, wenn er sich an mich kuschelt, es sich auf meinem Schoß gemütlich macht und meine Hand nimmt, damit ich seinen Kopf streichele, könnte ich vor lauter Hilflosigkeit und Trauer anfangen zu weinen. Ich bitte um Vergebung und Verständnis dafür, dass ich den Tod als Lösung für meinen Cousin sehe. Ich schäme mich dafür, mit meinem Onkel verwandt zu sein und hoffe, dass er irgendwann alleine dasteht. Ohne Frau und Kinder. Ich einfach bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031692 vom 03.08.2013 um 22:25:24 Uhr (39 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Genuss von Alkohol

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Trunksucht Maßlosigkeit Trunksucht Sucht Studentenleben Haßmersheim

Seit längerer Zeit, genauer gesagt, seit ich für mein Studium vor zwei Jahren ausgezogen bin, trinke ich extrem viel Alkohol. An Wochenenden knallt es dann öfters so richtig und den Folgetag kann ich einfach völlig in die Tonne kloppen. Unter der Woche haue ich mich nicht weg, aber ich trinke dennoch jeden Abend ein oder zwei Bier, auch alleine. Wenn ich Besuch habe, fließt dementsprechend auch mehr Alkohol unsere Kehlen runter, aber richtig voll bin ich unter der Woche nicht. Das passiert nur, wenn ich am nächsten Tag freihabe. Meine Leistungen in der Uni und auf der Arbeit leiden nicht darunter, aber meiner Gesundheit tut das alles nicht gut. Ich kann aber nicht aufhören. Selbst wenn ich mir vornehme, mal eine Zeit lang nichts zu trinken, zische ich mir abends doch mal ein Bier. Mir macht der ständige Genuss von Alkohol irgendwie Angst. Ich weiß nicht, ob ich im Unterbewusstsein versuche, damit irgendwas zu verdrängen, oder sonst etwas. Manchmal glaube ich, dass mir der Alkohol einfach zu gut schmeckt und ich deshalb so viel trinke. Ich meine, was gibt es geileres als ein kühles Helles zum Feierabend?<br /> <br /> <br /> Einen Vorteil hat das Ganze allerdings doch: Oft werde ich auf Partys zum Wetttrinken herausgefordert. Diese Typen denken immer, sie könnten mich dabei abziehen, weil sie sich ganz geil und cool finden und sich profilieren müssen. Ich dagegen bin niemand mit großem Selbstbewusstsein und auch nicht der Attraktivste. Aber durch meine kleine "Sucht" bin ich mittlerweile sehr abgehärtet und kann saufen wie ein Loch. Und dann stelle ich diese selbstverliebten Machos, die einen auf dicke Hose machen, ständig bloß und genieße es dann, wenn die völlig am Ende sind und zur Krönung noch mal richtig reihern. Keine Ahnung, was mir das bringen soll, denn eigentlich bin ich ja selbst verantwortlich für mein Trinkverhalten, aber trotzdem bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031691 vom 03.08.2013 um 21:39:58 Uhr in Haßmersheim (17 Kommentare).

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