Kindermund tut alles kund

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Peinlichkeit Kinder

Kindermund tut alles kund
Zu meiner Kindergartenzeit, also vor einer Ewigkeit, habe ich meine Mutter ganz übel blamiert. Sie hat mich damals vom Kindergarten abgeholt und wollte noch schnell einige Sachen aus einem Baumarkt besorgen, der an diesem Tag sehr gut besucht war. Als sie sich endlich einen Platz in einer der endlosen Schlangen an der Kasse erkämpft hatte, musste ich eine Frage loswerden, die mir die ganze Zeit im Kopf herumschwirrte. Zu meiner Verteidigung - ich wurde von einem Kindergarten-Freund inspiriert, der einen älteren Bruder hatte und dadurch allerlei erfuhr. In voller Lautstärke fragte ich also: "Mama, kann man eigentlich auch in den Arsch f*cken?". Jeder im Umkreis muss meine Mutter angestarrt haben, wie sonst etwas. Sie wurde knallrot und hat dann so getan, als hätte sie etwas vergessen und müsste deshalb wieder in den Markt rein. Mama, es tut mir leid, dass ich dich so blamiert habe, dass du fast im Boden versunken bist.

Beichthaus.com Beichte #00031723 vom 09.08.2013 um 01:11:18 Uhr (21 Kommentare).

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Treffen mit dem Stalker

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Begehrlichkeit Engherzigkeit Dummheit Feigheit Falschheit

Ich (w) habe, als ich ungefähr vierzehn Jahre alt war, während der Sommerferien einen Jungen im Freibad kennengelernt. Er ist etwas jünger als ich, sprach mich aber dennoch an und bekam meine Handynummer, da wir uns ganz gut verstanden. Ein paar Tage später haben wir ein Treffen ausgemacht und sind in der Stadt herumspaziert. Wir haben nur geredet und sonst war nichts. Bei ihm wusste ich nie so recht, wo ich dran bin, denn einerseits war er total lieb zu mir, lachte über meine Witze und lud mich auch immer ein. Er wollte mir näherkommen, das merkte ich schon, doch er blockte mich hin und wieder auch einfach ab, nur um dann wieder einen Schritt auf mich zuzugehen. So ging das dann eine Weile lang, doch nach einiger Zeit wurde er immer anhänglicher und klammerte, sodass ich mich total eingeengt gefühlt habe. Wenn wir uns getroffen hatten, und ich kam gerade wieder zu Hause an, bekam ich meistens eine Nachricht, in der er fragte, wann wir uns wieder treffen würden. Außerdem schickte er mir andauernd Herzchen und ähnliche Sachen. Deshalb verpasste ich ihm den Spitznamen "Stalker". Anfangs sagte ich ihm noch zu, doch dann begann ich allerlei Dinge zu tun, die man nicht machen sollte - ich brachte meine Freundin zu Treffen mit, oder zog mich absichtlich unpassend an. Die Hoffnung, dass es zwischen uns noch Funken würde, gab ich aber dennoch nicht auf. So war es natürlich nicht, aber er wollte sich trotzdem weiterhin treffen. Ich begann damit, ihm Absagen zu erteilen. Als er mich zum Beispiel zu einem Volksfest einlud, sagte ich ab und ging dann trotzdem hin, versteckte mich aber immer vor ihm. Das ist im Nachhinein betrachtet mehr als kindisch, aber ich war ja eigentlich auch noch ein Kind. Irgendwann erzählte ich das Ganze meiner Mutter, die mir sagte, dass ich auf keinen Fall gemein zu ihm sein sollte, was ich dann auch beherzigte. <br /> <br /> <br /> Als die Schule wieder begann, erzählte ich die Geschichte dann jedoch einer Freundin, und auch, dass ich keine Lust mehr hätte, den Jungen zu treffen. Sie riet mir, dass ich eine SMS schreiben sollte, in der ich "Schluss machte" - ich nahm auch tatsächlich mein Handy und tippte "Hey - ich habe keinen Bock mehr auf dich. Bye!" ein. Eigentlich nur aus Spaß, ich hatte nicht wirklich vor, diese Nachricht abzuschicken, denn mir war klar, dass das viel zu gemein wäre. Die Rechnung habe ich jedoch ohne meine Freundin gemacht, denn diese schnappte mir mein Handy aus der Hand und drückte auf "Senden". Ich war schockiert, denn das war eine ganz miese Aktion und per SMS abserviert zu werden, dann auch noch in diesem Tonfall, ist mehr als unschön. Mir tat es furchtbar leid, denn er war wohl total in mich verschossen und ich war einfach nur zu feige, um ihm zu sagen, dass ich nur Freundschaft will. Sein Leben ging jedoch weiter, zwischenzeitlich war er mit einer Bekannten von mir zusammen und es scheint ihm gut zu gehen. Dennoch hatte ich bis heute nicht den Mut, mich bei ihm für diese gemeine Aktion zu entschuldigen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031720 vom 10.08.2013 um 02:48:31 Uhr (12 Kommentare).

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Der Neid der anderen

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Hass Zorn Neid Geld

Ich (m/19) möchte beichten, dass ich Leute hasse, die neidisch sind und sich überlegen fühlen. Trotz meines jungen Alters und des Fakts, dass ich noch zur Schule gehe, kann ich mir vielleicht ein wenig mehr Luxus leisten, als andere Leute. Ich fahre ein schönes […]
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Beichthaus.com Beichte #00031718 vom 08.08.2013 um 17:44:05 Uhr (22 Kommentare).

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Im Namen meiner Freundin

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Falschheit Lügen Internet

Ich (m) verbringe sehr viel Zeit in Erotik-Chats. Es verschafft mir einen besonderen Kick, mich als meine Freundin auszugeben. Ich gebe ihren Vornamen an, beschreibe ihr Aussehen und erzähle von ihren sexuellen Vorlieben und Erfahrungen. Alles anonym natürlich. Meine Freundin hat schon viel experimentiert und Erfahrungen gesammelt. Das macht die Männer im Chat total scharf. Und ich geile mich daran auf, meine Freundin als Schlampe darzustellen und virtuell alle möglichen Sexpraktiken anzubieten. Sie weiß nichts davon, und da ich weder Nachname noch Heimatort bekannt gebe, und schon gar keine Fotos schicke, wie es viele wollen, wird es wohl auch nie rauskommen. Bin ich trotzdem ein schlechter Mensch?

Beichthaus.com Beichte #00031717 vom 08.08.2013 um 16:37:19 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Briefträger, der alles weiß

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Neugier Engherzigkeit Hochmut Morallosigkeit Arbeit Rheinau

Ich (m/30) bin Briefträger und liebe meinen Beruf. Ich habe ein ruhiges und gut betuchtes Wohngebiet und dazu noch einige Straßen in der Mittelschicht mit netten Familien und vielen Rentnern. Meine Beichte ist, dass ich, obwohl ich natürlich keine Briefe lese, sehr viel über die Familien weiß. Da ist dann wieder Post vom Gericht, der Polizei oder dem Anwalt. Inkasso, Lotto, Arzt, Autohaus. Und natürlich Rechnungen. Dann wieder ein gelber Brief vom Amtsgericht. Und wenn jemand Potenzpillen bestellt, die in Luftpolsterfolie verpackt sind, weiß ich das auch. Es ist interessant, welche Familien so dabei sind. Und was besagte Herren und Damen aus gut betuchtem Gebiet so für Post bekommen - da ist mehr Schein als Sein. Da werden bald auch noch ein paar Träume platzen und Existenzen wackeln. Schadenfreude pur. Ich fühle mich manchmal ein wenig wie Gott oder die NSA. Denn ich habe den besten Job der Welt und verdiene recht ordentlich. Was will ich mehr?!

Beichthaus.com Beichte #00031714 vom 08.08.2013 um 13:10:34 Uhr in Rheinau (35 Kommentare).

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