Beim Schwimmen bloßgestellt

11

anhören

Peinlichkeit Rache Maßlosigkeit Schule

Seit ich (w) denken kann, bin ich in einem Schwimmverein. Alles fing mit dem Babyschwimmen an und endete, nach einigen Wettbewerben in früher Jugend, mit einem Synchronschwimm-Training. Kurz gesagt habe ich so ziemlich alles ausprobiert, was das örtliche Schwimmbad zu bieten hatte, und entsprechend ausdauernd und schnell kann ich heute schwimmen. Vor zwei Jahren waren wir dann mit der Schule im Schwimmbad, und am Anfang jeder Doppelstunde sollten wir einige Bahnen schwimmen, um uns aufzuwärmen. Manchmal ging es direkt im Wasser weiter, manchmal sollten wir aber auch wegen einer Besprechung aus dem Wasser raus. Aus unerklärlichen Gründen habe ich, trotz meiner Schwimmerfahrung, Probleme damit, am Beckenrand aus dem Wasser zu klettern. Als meine Mitschüler dann endlich alle eingetrudelt waren, rief unser Lehrer uns für eine Besprechung aus dem Wasser - ich wollte deshalb die Ecke des Beckens nutzen, um herauszuklettern, aber einer meiner Mitschüler stieß mich unsanft zur Seite, um die einfachere Klettermöglichkeit selbst zu nutzen. Das wollte ich mir aber nicht gefallen lassen, und mit einem "Ich war zuerst hier!" wollte ich ihn wieder in das Wasser ziehen - dummerweise allerdings an seiner Badehose. Durch meine dumme und kindische Aktion habe ich ihn vor der ganzen Klasse bloßgestellt. Lieber M., falls du das hier irgendwann lesen solltest, bitte verzeih mir. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00031916 vom 18.09.2013 um 15:18:28 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das Lied weckt Erinnerungen

13

anhören

Morallosigkeit Boshaftigkeit Waghalsigkeit Peinlichkeit Ex

Kürzlich war ich mit ein paar Kumpels in einer neu eröffneten Karaokebar, als ich dort zufälligerweise meine Ex-Freundin entdeckte. Sie hatte mich vor nicht allzu langer Zeit mit einem anderen betrogen, weshalb ich mich von ihr getrennt hatte, und ich sah sie an diesem Abend das erste Mal wieder. Als dann der Barkeeper alle begrüßte, und sich bedankte, dass wir an dem Eröffnungsabend dabei sind, lud er gleichzeitig alle Gäste dazu ein, sich beim Karaokesingen zu beteiligen. Und mir kam eine zündende Idee - weshalb ich, zum Erstaunen meiner Kumpels, zum Barkeeper ging und ihm meinen Song nannte. Dieser stimmte lachend zu, doch bevor ich zu singen begann, nahm ich das Mikro, schaute zu meiner Ex-Freundin, die mich inzwischen auch entdeckt hatte, und sagte vor allen Gästen: "Dieses Lied widme ich meiner Ex-Freundin, einem ganz besonderen Menschen. Jedes Mal, wenn ich diesen Song höre, kommen mir die schönsten Erinnerungen unserer Beziehung hoch." Ich glaube, in jenen Minuten so gut gesungen zu haben, wie nie zuvor. Und der Blick meiner peinlich berührten Ex war alle Mühen wert. Die anderen Gäste schauten mich zwar komisch an, aber meine Kumpels gratulierten mir und lobten meine "dicken Eier". Wenn ich jetzt zurückdenke, wundere ich mich tatsächlich darüber, dass ich mich das getraut hatte. Übrigens war das Lied, das ich gesungen habe "F*ck you" von Cee-Lo Green.

Beichthaus.com Beichte #00031915 vom 18.09.2013 um 13:44:44 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Stinkende Rache

14

anhören

Ekel Boshaftigkeit Aggression Rache Kinder

Ich war um die acht oder neun Jahre alt. Zu jener Zeit gab es eine Periode von einigen Monaten, in denen ich mit meinen Freunden sehr viele Klingelstreiche durchführte, allerdings war alles auf meinen Mist gewachsen. Ich fuhr damals jedes Wochenende mit meiner Mutter nach Leipzig, um meinen Vater zu besuchen, da er aus Arbeitsgründen mittelfristig dort bleiben musste. An einem Wochenende klingelten wir also wieder wie verrückt bei den Leuten. Bei einer Wohnung ging die Tür allerdings so schnell auf, dass der Bewohner eine meiner Freundinnen noch beim Wegrennen gesehen haben muss. Aber wie das so war, kamen wir wieder zum Ort des Geschehens zurück, um weiter bei den Leuten zu klingeln - bis der Mann blitzschnell aus der Tür trat, und meiner Freundin eine Ohrfeige verpasste. Sie fing sofort an zu weinen, während dieser griesgrämige Spa*t zurück in seine Wohnung ging. Es war irgendwie schon meine Schuld, dass wir geklingelt hatten, aber was der Mann gemacht hatte, war schlicht übertrieben. Wie ich damals auf meine Racheaktion kam, ist mir nicht ganz klar, doch einer meiner Freunde war ein Bauernsohn - zusammen mit ihm füllte ich einen Plastiksack mit frischer Gülle und versenkten diesen in seinem Briefkasten. Außerdem kratzten wir mit unseren Fingernägeln sein "Keine Werbung erwünscht"-Schild ab. Ich habe keine Ahnung, was er getan hat, als er es bemerkt hatte, aber womöglich hat er verstanden, dass man ein kleines Mädchen nicht schlagen darf. Wir wurden im Übrigen nie für unsere Tat bestraft, also wusste er entweder nicht, wer das getan hatte, oder er hat sich nicht getraut, etwas zu sagen. Ich hoffe nur, dass sein Briefkasten für eine Weile schön parfümiert war. Inzwischen tut es mir schon leid, doch damals war das keinesfalls so.

Beichthaus.com Beichte #00031911 vom 18.09.2013 um 01:17:53 Uhr (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das schwache Geschlecht?

107

Aggression Gewalt Last Night

Das schwache Geschlecht?
Letztens wurde ich (m) von einem Kumpel auf eine Home-Party eingeladen. Ich bin zwar kein arger Gesellschaftsmensch, aber es kann ab und an ja nicht schaden. Falsch gedacht. Dort angekommen war die Hälfte der Leute schon stockbesoffen, und die Teilnehmer waren ausnahmslos […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00031910 vom 16.09.2013 um 22:03:55 Uhr (107 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Ich wünsche mir etwas Schlechtes

28

anhören

Boshaftigkeit Aggression Engherzigkeit

Jedes Mal, wenn ich (w/22) mir etwas Schlechtes gewünscht habe, ging es in Erfüllung. Als ich ungefähr sechs Jahre alt war, habe ich mir selbst gewünscht, dass ich mal eine Verletzung habe, die genäht werden muss. Kurz nach diesem Wunsch bin ich beim "Rad schlagen" unglücklich mit meinem Fuß auf einen sehr spitzen Stein gefallen, meine Wunde musste genäht werden. Als ich ungefähr 12 war, habe ich mir mal gewünscht, dass ich ins Krankenhaus muss, um selbst zu sehen, wie das so ist. Kurz danach, als ich vom Klettergerüst gesprungen bin, blieb ich unglücklicherweise mit meinem Bein hängen, das Fazit war, dass ich für zwei Wochen ins Krankenhaus musste, im Rollstuhl saß und operiert wurde. Das waren alles Erfahrungen, die ich damals unbedingt mal machen wollte. Und ein paar Jahre später, während meiner Ausbildung, hatte ich viele Menschen um mich herum, die ich abgrundtief hasste. Diese Leute bekamen dann auch ihr Stück ab. Der eine kündigte selbst, zwei von ihnen bekamen ein Burnout, eine erkrankte an Krebs. In der Berufsschule bekamen zwei Lehrerinnen ein Burnout und ein anderer Lehrer einen Herzinfarkt. Eine Mitschülerin, die Lügen über mich verbreitet hatte, wurde am Anfang ihrer Ausbildung schwanger. Ich beichte also, dass ich vielen Personen etwas Schlechtes gewünscht habe und das es mir egal ist, was mit ihnen passiert ist.

Beichthaus.com Beichte #00031908 vom 16.09.2013 um 23:27:16 Uhr (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!