Das Heft im Container

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Dummheit Feigheit Vandalismus Lügen

Als Teenager ging ich auf das Gymnasium - das ist schon eine ganze Weile her. Ich schrieb damals immer Vieren oder Fünfen, was ich natürlich geheim halten wollte. Wenn die Arbeitshefte voll waren, verbrannte ich sie immer in unserem Garten - damit man sie niemals finden konnte, da ich gerne auch mal die Unterschriften meiner Eltern fälschte. Ich nutzte immer die Gelegenheit, wenn gerade niemand zu Hause war. Als ich dann mein Mathearbeitsheft verbrennen wollte, kam meine Schwester nach Hause, als es gerade zur Hälfte abgebrannt war. Ich bekam Panik, trat das Feuer aus, rannte zu dem Altkleider-Container direkt gegenüber und warf es dort hinein. Was ich nicht bedachte, war allerdings, dass das Heft noch glühte. Das Ende der Geschichte war dann, dass der Container abbrannte. Ich konnte noch nicht einmal zugeben, dass ich daran schuld war, als die Polizei mich danach befragte. Ich habe ihnen einfach ins Gesicht gelogen und behauptet, dass es ein paar Jungs waren, die ich nicht leiden konnte. Deshalb konnte ich ein paar Tage lang auch kaum schlafen.

Beichthaus.com Beichte #00031743 vom 14.08.2013 um 19:57:15 Uhr (8 Kommentare).

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Besser als meine Peiniger

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Zwang Zorn Ungerechtigkeit Verzweiflung

Ich (w/25) möchte etwas loswerden, worüber ich mir erst in den letzten Wochen richtig klar geworden bin. Als Kind war ich eine unscheinbare Person - klein, bleich, schüchtern und ruhig. So wurde ich von niemandem wahrgenommen, ich durfte höchstens als Opfer hinhalten. Deshalb begann ich, auf meine Weise auffallen zu wollen. Dies erreichte ich mit schulischer Leistung. Ich kann mich erinnern, dass ich auf allen Schulen, die ich besuchte, Klassenbeste war. Aber ich habe immer wahnsinnig unter meinem selbst aufgezwungenen Druck gelitten. Nun, mit dem Alter kam der Freund und mit ihm ein wenig Selbstbewusstsein. Dennoch konnte ich mich von diesem Zwang nicht mehr befreien. Und es breitete sich auch noch auf alle Bereiche meines Lebens aus. Ich entwickelte eine Art Selbsthass, weil ich einfach nicht perfekt sein kann. Das wirkt sich auf viele Arten aus: Ich kann nicht ungeschminkt aus dem Haus, muss immer "schöne" Kleidung tragen und will immer dünner sein, als die Anderen. Komplimente kann ich nie annehmen und ich mache mich immer schlechter, als ich bin. Ich leide darunter, wenn jemand mich nicht mag, und will es immer allen recht machen. Ich habe vor einiger Zeit meine Beziehung durch meine krampfhafte Suche nach Fehlern beinahe zerstört. Dabei ist mein Freund einer der Wenigen, die hinter meine Fassade sehen. <br /> <br /> <br /> Ich bin inzwischen recht beliebt, habe einen lieben Freund und sollte mich auf eine tolle Zukunft freuen, da ich nicht zufriedener sein könnte. Und das ist meine Beichte. Ich bin mir bewusst, wie dieser selbst auferlegte Zwang mein Leben beeinflusst, trotzdem schaffe ich es nicht, davon loszukommen. Ich trage nämlich eine unglaubliche Wut in mir - wegen all jener, die mich schlecht behandelten. Deshalb verfolge ich auch meine Ziele - ich will stärker und mächtiger sein als meine Peiniger, damit ich es ihnen heimzahlen kann. Krank, nicht?<br />

Beichthaus.com Beichte #00031741 vom 14.08.2013 um 09:20:25 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Für die schönen Dinge im Leben

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Habgier Prostitution Morallosigkeit Schamlosigkeit Shopping D&uuml;sseldorf

Ich möchte mal loswerden, dass ich mit Männern schlafe, um an schöne Dinge zu kommen. Anfangs war es komisch, aber mit der Zeit wurde es Routine. Meistens suche ich jemanden, der so aussieht, als hätte er Geld und plaudere dann gescheit daher. Ich bin scheinbar […]
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Beichthaus.com Beichte #00031739 vom 13.08.2013 um 18:29:36 Uhr in Düsseldorf (Königsalle) (35 Kommentare).

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Unachtsam freigegeben

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Neugier Morallosigkeit Medien

Wir waren mal wieder bei meinem besten Kumpel zur LAN-Party, um einfach ein paar Spiele über die Nacht zu spielen.<br /> Damit jeder das gleiche Spiel hat, müssen natürlich Daten im Computer freigegeben werden. Als ich dann irgendwann länger auf die anderen warten musste, kam ich auf die Idee, bei meinem besten Kumpel mal zu schauen, was er noch freigegeben hat. Er hatte mehr frei, als wir brauchten, denn sein Ordner mit den Handybildern war auch zugänglich. So wollte ich einfach mal schauen, was er dort drin hat. Dann traf ich auf einige Videos und bei einem traute ich meinen Augen nicht. Man konnte sehen, wie er von oben herab seine Freundin filmt, die gerade dabei ist, ihm einen zu blasen. Mann - war das ein Anblick, besser als jeder Porno. Zum einen habe ich seinen Penis nie steif gesehen, zum Anderen hätte ich nicht gedacht, dass seine Freundin das mitmacht und ihn auch so weit in den Mund nimmt. Ich glaube, so schnell werde ich diesen Anblick nicht vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00031732 vom 13.08.2013 um 08:19:50 Uhr (16 Kommentare).

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“Folge

Mit dem Besen in die Urne

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Verzweiflung Engherzigkeit Tod Kinder Marktheidenfeld

Ich (w) beichte, dass ich etwas Schreckliches zu meinem Kind gesagt habe. Vor einigen Jahren starb mein Mann nach einem harten und langen Kampf gegen den Krebs. Mein Sohn war damals 15 Jahre alt und meine Tochter sechs. Mein Mann und ich diskutierten lange darüber, wie er beerdigt werden sollte. Ich konnte ihm die Verstreuung, um unserer Kinder willen, gerade noch ausreden, aber er wollte unbedingt verbrannt werden. Dann starb er und der Tag der Beerdigung kam. Meine kleine Tochter schwieg und starrte unentwegt auf die kleine Urne, in der sich die Asche befand. Ich war nach vier Tagen voller Trauer ganz ausgebrannt und abgestumpft. Nach einer Weile zupfte die Kleine an meinem Ärmel und fragte ganz leise: "Wo ist denn Papa?" Meine Antwort, dass Papa in der Urne sei, schien sie zu verwundern, denn sie fragte mich, wie er denn dort hineinpassen würde. Aus der Sicht des Kindes vermutlich eine logische Frage, immerhin war er ja knapp 1.90 m groß. Ich weiß nicht, was mich zu der Antwort "Mit einem Besen und einer Schaufel" getrieben hat, aber es tut mir inzwischen unendlich leid, so etwas zu meiner Tochter gesagt zu habe. Sie hat mich ganz komisch und verwirrt angeschaut, hat aber den Rest des Tages kaum ein Wort gesagt. Heute meint sie, dass sie sich nicht daran erinnern kann, was damals passiert ist, aber das macht es leider nicht ungeschehen.

Beichthaus.com Beichte #00031731 vom 12.08.2013 um 11:36:18 Uhr in Marktheidenfeld (16 Kommentare).

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