Aus Scham in den Wald

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Drogen Feigheit Lügen Familie

Ich (m/19) bin an einem Tiefpunkt in meinem Leben angekommen. Weil ich bei der Arbeit gekifft habe, wurde ich entlassen. Man könnte meinen ich habe irgendetwas dazugelernt, aber nein...Meine Eltern sind, seit ich arbeite, irgendwie stolz auf mich und gewähren mir […]
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Beichthaus.com Beichte #00024783 vom 19.09.2008 um 11:09:00 Uhr (31 Kommentare).

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Verlogenes Rechtssystem

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Lügen Misstrauen Morallosigkeit

Ich glaube nicht mehr an das deutsche Rechtssystem. Ich habe letzte Woche einen Rechtsstreit vor Gericht gewonnen, den ich unter normalen Umständen nie und nimmer hätte gewinnen dürfen. Als leitender Angestellter hatte ich mit einem Lieferanten, bezogen auf die Firmen, einen Rechtsstreit, den ich verschuldet hatte. Meine Firma hatte mir dazu einen Anwalt aus unserer Rechtsabteilung und einen externen Anwalt zur Verfügung gestellt. Immer wieder in den Vorgesprächen kamen wir zu Punkten, an denen ich sagte, dass der Sachverhalt eindeutig anders läge - nämlich zu meinen Ungunsten. Und immer wieder wiesen sie mich darauf hin, dass es darauf nicht ankäme, sondern einzig darauf, den Gegner zu zerstören und die Schlacht zu gewinnen. Da ich mich schuldig fühlte, dachte ich mir, dass es ja nicht mehr viel schlimmer kommen könnte, und stieg auf die Taktik der Anwälte ein. Bei der Gerichtsverhandlung konnte ich dem Kläger auch nicht in die Augen schauen, weil mir so unangenehm und peinlich war, was meine Anwälte vom Stapel gelassen haben. Zweimal wurde die Verhandlung zu Beratungszwecken unterbrochen. Beide Male war ich kurz davor, das ganze Theater abzubrechen und meine Schuld einzugestehen. Aber ich habe mich aus Feigheit und Angst auf das falsche Spiel meiner Anwälte eingelassen. Dazu gehörte auch, dass ich meine Version der Geschichte vortrage. Ich las genau das ab, was sie mir vorher aufgeschrieben hatten und wovon 70 Prozent definitiv nicht der Wahrheit entsprachen.

Ziel dieses Vortages und der Strategie war, den Kläger aus der Fassung zu bringen, unglaubwürdig zu machen und ihn durchdrehen zu lassen. Und genauso ist es auch gekommen. Am Ende war ich quasi ein Opfer und ein sympathischer Mitbürger und der Kläger ein hitzköpfiger Rüpel, dem alles zuzutrauen ist. Wir reden hier von einem Wirtschaftsrechtsstreit und nicht von einer Kneipenschlägerei. Ich mache es kurz - ich gewann haushoch. Die Klage wurde abgewiesen, er erlitt massiven wirtschaftlichen Schaden und muss noch ein Bußgeld zahlen, weil er im Gerichtssaal außer Rand und Band geriet, rumschimpfte und mir drohte. Jetzt zu meiner Beichte: Ich bin froh, gewonnen zu haben. Aber nicht glücklich über die Art und Weise. Ich habe mich mit dem Teufel eingelassen und schäme mich sehr dafür. Ich habe keinen Respekt mehr vor Rechtsanwälten, weil es die wahren Lügner und Verbrecher sind. Ich habe keinen Respekt mehr vor Richtern, weil sie, meiner Meinung nach, schlecht vorbereitet in die Verhandlungen gehen und sich in Themen nicht hineinarbeiten. Ich habe außerdem keinen Respekt mehr vor unserem Rechtssystem, da es solche Urteile zulässt. Ich habe auch ein Stück weit den Respekt vor mir selbst verloren, weil ich in dieser Angelegenheit moralisch über eine Brücke gegangen bin, die ich eigentlich nie betreten wollte. Da auf Beichthaus gebeichtet und bereut wird, tue ich das hiermit. Danke, dass ich mir das alles Mal von der Seele schreiben durfte.

Beichthaus.com Beichte #00024780 vom 19.09.2008 um 10:26:30 Uhr (27 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Aggressionen führen zu Unfällen

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Zorn Aggression Unfall

Aggressionen führen zu Unfällen
Mir (m) ist gestern etwas passiert. Ich bin mit dem Rad nach Hause gefahren und habe beim Einbiegen in eine Querstraße ein Auto geschnitten, der fuhr aber ziemlich langsam. Als er mich dann angehupt hat, habe ich ihm aus Reflex den Mittelfinger gezeigt, um mal zu sehen, ob er sich aufregt - und wie der sich aufgeregt hat!! Der hat Vollgas gegeben und mich überholt - nur um mich am Randstein einzuquetschen und zu bremsen. Ich bin aber auf den Gehsteig gefahren und abgehauen. Er hatte dann schon das Fenster runter, und während er mich drei Straßen lang verfolgt hat, hat er geschimpft, sodass es eigentlich echt lustig war. Aber ich hatte Herzklopfen bis in die Ohren rauf und Glück, dass am Straßenrand lauter Autos geparkt waren, so kam er nie an mich ran. Irgendwann ging es dann einen Berg runter und ich musste auf die Straße runter. Er war mit heulendem Motor hinter mir. Nach knapp 100 Metern kam dann eine Abzweigung nach links. Ich bin dann, um ihn abzuschütteln, kurz vor einem entgegenkommenden Auto abgebogen, da war ich mindestens 40 km/h schnell, ging ja den Hang runter. Ich dachte eigentlich, dass der kranke Typ jetzt warten muss, bis das Auto vorbeigefahren ist, aber denkste! Der hat seinen schönen Wagen mit Vollgas in den anderen reingesemmelt! PUFF! Hat sich echt beschissen angehört, wie die zusammengerauscht sind. Naja was für eine Möglichkeit hatte ich, ich bin halt heimgefahren und hoffe nur, dass in dem zweiten Wagen genauso ein aggressiver Kerl wie im Ersten saß. Im Nachhinein fand ich die Sache richtig spaßig, wie im Film.

Beichthaus.com Beichte #00024777 vom 18.09.2008 um 21:47:09 Uhr (42 Kommentare).

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Beim Fingern erwischt

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Masturbation Morallosigkeit Peinlichkeit

Ich (w/19) muss leider beichten. Ich habe etwas gemacht und weiß nicht, ob das noch normal ist. Ich war vorgestern Abend bei meinem besten Freund. Wir wollten später noch weggehen, weshalb er sich noch schnell duschen wollte. Als er in der Dusche und ich allein in seinem Zimmer war, wusste ich nicht, was ich machen sollte, und habe mich in seinem Zimmer umgesehen. Plötzlich entdeckte ich ein Bild, wo er und sein bester Freund (auf den ich schon länger stehe) abgebildet waren. Sie waren offensichtlich an irgendeinem See oder so und hatten nur Badehosen an. Ich wurde auf einmal ganz geil. Erst wollte ich es lassen, aber dann konnte ich nicht anders. Ich fingerte mir auf das Bild einen. Eigentlich wollte ich mich beherrschen, aber ich glaube, ich habe ziemlich laut gestöhnt. Als ich gerade voll am Kommen war, stand er plötzlich mit seiner Mutter vor mir. Mit der ich mich eigentlich ziemlich gut verstehe. Bevor sie bemerkte, was ich gerade tat, fragte sie, ob ich, bevor wir weggehen, noch schnell etwas essen wolle. Beide guckten mich entsetzt an. Seine Mutter verließ sofort das Zimmer. Ich stammelte etwas vor mich hin, worauf er antwortete, dass es für ihn schon in Ordnung sei, es aber besser wäre, wenn ich doch jetzt gehen würde. Ich sagte ok, ging dann aber auch schnell mit knallrotem Kopf nach Hause. Heute habe ich versucht, ihn darauf anzusprechen, doch er blockte völlig ab. Normal telefonierten wir fast jeden Abend, doch seit dem Vorfall meldet er sich nicht mehr und in der Schule geht er mir auch aus dem Weg.

Beichthaus.com Beichte #00024773 vom 18.09.2008 um 17:54:46 Uhr (70 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Karma in Liebesdingen

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Engherzigkeit Verzweiflung Begehrlichkeit

In bin auf dem Gymnasium gewesen und war in meiner Klasse nicht sonderlich beliebt. Bin dann in der sechsten Klasse sitzen geblieben. Ein Mädchen aus der neuen Nachbarklasse fand mich wohl ganz nett. Irgendwann hat sie mich auch gefragt, ob ich mit ihr gehen will - wie man das damals so gemacht hat. Weil es cool war, wenn man eine Freundin hat, habe ich ja gesagt, obwohl ich eigentlich auf eine andere in meiner neuen Klasse stand. Nach zwei Wochen hatte ich keine Lust mehr, weil sie mir auf die Nerven ging, und habe dann durch einen Brief mit ihr Schlussgemacht. Das ist ja schon nicht so fein, allerdings habe ich noch reingeschrieben, dass sie trotzdem noch meine zweite Wahl wäre. Ich habe damals nie darüber nachgedacht, aber im Nachhinein finde ich das ziemlich fies und werde vermutlich seit dem vom Schicksal bestraft. Mittlerweile bin ich 27. Seit ich 15 bin, habe ich mein Herz so richtig an jemanden verloren, mit der Gewissheit, dass ich nie eine Chance bei ihr habe. Ich habe schon versucht Beziehungen mit anderen Frauen aufzubauen, empfinde es dann aber nicht als fair, weil ich niemand anders so lieben kann. Mir ist da noch nie ein Zusammenhang eingefallen, aber mittlerweile fürchte ich, dass ich auf Lebensdauer für meine Tat in der sechsten Klasse bestraft werde.

Beichthaus.com Beichte #00024770 vom 18.09.2008 um 13:51:28 Uhr (7 Kommentare).

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