Die Rangordnung der Bundeswehr

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Boshaftigkeit Arbeit Zivi & Bund

Es ist fast zwanzig Jahre her. Damals war ich Reserveoffizier und hatte ein Jahr vorher meine aktive Laufbahn beendet. Danach habe ich ein Studium begonnen und dann ereilte mich das Glück, eine Reserveübung machen zu dürfen. Im Klartext: bezahlter Urlaub, zumal ich Semesterferien hatte. Ich sollte meinen direkten Nachfolger in einer reinen Grundausbildungseinheit vertreten, der im Sommer mit seiner Familie schlichtweg Urlaub machen wollte. Gesagt und getan - Seesack in den Kofferraum und losgefahren. Ich habe mich wirklich gefreut. Es war Quartalsbeginn und somit traf ich mit fast 900 neuen Rekruten in der Kaserne ein. Das Alter ging damals bis 27 für die Wehrpflicht. Ich war exakt 27 Jahre alt und kam mit einem alten Audi in Jeans an. Ich parkte auf meinem alten Platz, der nur Offizieren zur Verfügung stand. Ziemlich nahe bei der Einheit, welche ich die nächsten Wochen beglücken wollte. Damit wäre der Seesack nur kurz zu tragen gewesen.

Ich nahm meine Papiere und stieg aus. Ich war noch nicht ganz draußen, da brüllte mich jemand von hinten an. "Das ist nicht Ihr Parkplatz! Fahren Sie sofort zu den Rekrutenparkplätzen!" Es war ein Obermaat (Stabsunteroffizier), der nach meinem Ausscheiden in diese Einheit versetzt wurde. Überall liefen Rekruten in Zivil herum und wurden, verständlicherweise hellhörig. Grundausbildungen haben und hatten ja einen gewissen, aber falschen, Ruf. Da beging ich meinen ersten Fehler. "Na gut", dachte ich. "Das lässt sich später unter vier Augen klären. Aber wenn ich jetzt widerspreche, hat der Neue hier es etwas schwer in diesem Quartal. Also, lass es!" Ich habe dann umgeparkt und wegen der nun langen Wegstrecke nur meine Papiere mitgenommen. Auf dem Weg zum Personaloffizier des Stabes kam ich direkt bei meiner Einheit vorbei. Und so ging ich zuerst in dieses Gebäude, um die alten Ausbilder zu begrüßen. Mit meinen Papieren in der Hand betrat ich das Gebäude und musste an einer langen Reihe von Rekruten vorbei, die sich wegen der Einberufung im Geschäftszimmer zu melden hatten. Wer hatte gerade dort Aufsicht? Natürlich der besagte Obermaat. Natürlich brüllte er mich an, dass ich mich hinten anzustellen habe. Nun kam mein zweiter Fehler. Untergräbst Du nun seine Autorität, dann wird es wirklich ernst, war mein Gedanke. Also habe ich mich hinten angestellt und fast eine Stunde gewartet, bis ich ins Geschäftszimmer durfte.

Der Geschäftszimmerunteroffizier begrüßte mich schlichtweg mit: "Herr Oberleutnant. Schön, Sie wiederzusehen. Wir haben schon gehört, dass Sie Urlaubsvertretung machen." Nur zur Klarstellung: Ich hatte ein wirklich gutes Verhältnis mit den Kameraden dieser Einheit, als ich diese verließ. Ich drehte mich dann um und sah das hochrote Gesicht des besagten Obermaaten. Und nun kam mein schlimmster Fehler. Vor allen Rekruten und den anwesenden Ausbildern habe ich mich hinreißen lassen und ihm meinen Autoschlüssel überreicht. Das geschah mit den lauten Worten: "Sie wissen, wo mein Wagen zu stehen hat. Und mein Seesack ist spätestens in 15 Minuten in meiner Kammer, welche Sie abschließen werden und mir dann die Schlüssel übergeben!" Er hätte diesen Befehl nicht ausführen müssen, weil das so genannte Privatsachen sind. Das war mir in diesem Moment natürlich auch klar, aber ich war so sauer, da konnte ich einfach nicht mehr. Brüllen erzeugt keine Autorität. Man muss als Vorgesetzter das vorleben, was man von den Anderen erwartet. Das erzeugt eine natürliche Autorität, die auch beim Bund weitestgehend akzeptiert wurde. Aber der Obermaat tut mir wirklich leid. Er hatte bei den anderen Ausbildern danach einen schweren Stand. Mir war es zuerst ziemlich egal, da ich nur Urlaub machen wollte. Aber dieser Mann musste noch zwei Jahre dort arbeiten. Während meiner Reserveübung habe ich ihn genauso behandelt, wie alle anderen Ausbilder auch, aber stolz bin ich auf die Geschichte im Nachhinein nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030578 vom 14.12.2012 um 09:01:29 Uhr (19 Kommentare).

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Teures Internet

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Betrug Diebstahl Selbstsucht Internet

Ich (m/18) bin letztes Jahr in eine neue Wohnung umgezogen. Das Problem bei der Sache war jedoch, dass es in einem neu gebauten Haus erst eine Weile dauert, bis die Telefonleitungen, sowie DSL freigeschaltet werden - in meinem Fall vier Monate. Da heutzutage das Internet aus dem täglichen Leben kaum wegzudenken ist und ich kein Geld für einen UMTS-Stick ausgeben wollte, habe ich mich in der Nachbarschaft nach offenen WLAN-Netzen umgeschaut und auch wirklich eines gefunden. Und nun zu meiner eigentlichen Beichte. Abgesehen davon, dass auch der Zugang zu seiner/ihrer Routerkonfiguration völlig ungeschützt war, kam es nach einmonatigem Surfen zu einer Meldung im Webbrowser, dass das Internetkontingent von einem Gigabyte aufgebraucht wäre. Weiter hieß es: "Klicken Sie auf "fünf Gigabyte" (19 Euro) oder "ein Gigabyte" (neun Euro), um weiterhin, wie gewohnt, zu surfen". Ohne zu überlegen habe ich natürlich gleich die volle Packung bestätigt und somit den Besitzer um 19 Euro erleichtert. Heute tut es mir leid, auch wenn eine Teilschuld sicherlich beim Besitzer selbst liegt.

Beichthaus.com Beichte #00030576 vom 13.12.2012 um 15:34:51 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Sitzung im Katzenklo

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Ekel Peinlichkeit Verzweiflung Tiere Maulach bei Crailsheim

Mein Klo war heute so verstopft und ich hatte nicht genug Geld zur Verfügung, um mir einen Klempner zu leisten. Ich musste dringend auf die Toilette, das war aber ausgeschlossen, weil diese schon leicht überlief. Ich wollte erst zu meinen Nachbarn, die waren aber nicht da, und da ich neu zugezogen bin, kenne ich niemand anderen. Also was tun, wenn es keine öffentlichen Toiletten oder Ähnliches in der Nähe gibt. Jetzt zur meiner Beichte: Ich habe zwei Katzen und zwei Katzenklos und leider habe ich, weil es nicht anders ging, meine Notdurft in eines der beiden Katzenklos verrichtet. Ich habe es aber gleich ausgemistet. In dem Moment war es mir auch egal, nur hinterher überkam mich ein peinliches Gefühl. Die Katze geht weiterhin auf ihr Klo und ich habe keine Bauchschmerzen mehr.

Beichthaus.com Beichte #00030574 vom 12.12.2012 um 18:06:46 Uhr in Maulach bei Crailsheim (17 Kommentare).

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Böse Überraschung in Amsterdam

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Fetisch Sex Peinlichkeit Last Night Amsterdam

Ich (m/18) war am Freitag in Amsterdam, um dort den 19. Geburtstag einer meiner besten Freunde zu feiern. Ich muss dazu sagen, dass ich bis zu diesem Tag sexuell komplett unerfahren war. Auf der Feier waren wir insgesamt zu siebt. Da meine Freunde alle über meine Jungfräulichkeit […]
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Beichthaus.com Beichte #00030571 vom 10.12.2012 um 21:46:20 Uhr in Amsterdam (Damrak) (35 Kommentare).

Gebeichtet von 1lolipop aus ...
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Der ausgedachte Todesfall

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Lügen Morallosigkeit Arbeit Aggression Oldenburg

Ich (w) musste mit 18 Jahren, als praktischen Teil der elften Klasse der Fachoberschule, ein viermonatiges Praktikum in einer Kinderkrippe machen. Allerdings waren die Erzieherinnen alles andere als freundlich und sozial. Sie lästerten über Kinder, deren Eltern und mich. Das war unüberhörbar, da die Tür offen stand und ich im Nebenraum war. Die Tratschtanten signalisierten generell wenig Interesse an ihrem Beruf. Ich fühlte mich sehr unwohl in dieser ach so sozialen Einrichtung. Eines Tages reichte es mir. Ich ging kurz raus, tat so, als würde ich telefonieren und lief dann fünf Minuten später heulend wieder herein. Dann sagte ich in meinem geheuchelten Heulkrampf zu meiner Anleiterin, dass mein Vater gerade verstorben wäre und ich soeben einen Anruf von meiner Mutter bekommen hatte. Meine Eltern sind geschieden und haben keinen Kontakt. Meine Anleiterin fuhr mich daraufhin sofort nach Hause und ich habe mich dann ganz gemütlich auf den Weg zu meinem Hausarzt gemacht, dem ich erzählte, dass ich auf dieses scheiß Praktikum keine Lust mehr habe und ob er mich vier Wochen krankschreiben könne. Das tat er dann auch freundlicherweise. Er kennt mich schon, seitdem ich ein kleines Kind war. Nach den vier Wochen "Trauerzeit" war das Praktikum dann zu Ende. Das ist jetzt sechs Jahre her und ich habe es seitdem, aufgrund meines schlechten Gewissens, niemandem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00030570 vom 10.12.2012 um 17:42:17 Uhr in Oldenburg (Luzernenstraße) (14 Kommentare).

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