SMS Sex

21

Boshaftigkeit Dummheit Habgier Telefon

Ich bin Student und arbeite nebenbei bei einem SMS-Anbieter mit erotischen Inhalten. Wir fangen unsere Kunden auf die übelste Art und Weisen, z.B. schalten wir Anzeigen in kostenlosen Web-Marktplätzen. Das Vorgehen ist immer gleich: junge, willige Sie sucht jetzt sofort - bitte schicke mir schnell eine SMS! Ihr glaubt gar nicht, wie viele Typen darauf reinfallen. Die erste SMS, die wir dann verschicken, ist der Hinweis auf die Kosten (pro SMS 1,89) und dann schreibe ich gleich hinterher versaute Sachen. Die meisten kapieren es nach 2-3 Antworten und schreiben dann Dinge wie: Lass mich in Ruhe, ich will den Dienst abbestellen, ich möchte nicht mehr belästigt werden usw. Jetzt beginnt aber erst der eigentliche Spaß. Ich antworte dann jedes Mal mit offen Fragen, sodass sie sich gezwungen fühlen, zu antworten. Und das machen die Trottel dann auch noch so einige Male. Selbstverständlich bekommen wir ein geringes Fixum und eine gute, erfolgsabhängige Prämie. Ich bin verdammt gut da drin und kann es kaum fassen, wie bescheuert so viele Typen sind. Meine Beichte: Wenn ich das nötige Kleingeld zusammenhabe, baue ich mir eine eigene Firma auf, die SMS-Dienste mit erotischen Inhalten anbietet. Ich weiß ja jetzt, wie es geht. Geld verdienen ist so einfach, solange es so dumme Typen gibt!

Beichthaus.com Beichte #00023948 vom 03.06.2008 um 22:29:56 Uhr (21 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Cheaten in Counter Strike

9

Betrug Selbstsucht Games

Ich habe mal in dem Online-Spiel Counter Strike in der Electronic Sports League (ESL) gecheatet, selber Cheats programmiert und mir dabei eine goldene Nase verdient. Ich fühle mich gut dabei, die Kidz zu linken,die dort spielen, das ist fast wie Drogen auf dem Schulhof verticken. Die kommen nach jedem Boost wieder und wollen neue Haxx.

Beichthaus.com Beichte #00023941 vom 03.06.2008 um 21:06:57 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Folge

Pingelige Studenten

15

Hass Zorn Maßlosigkeit Studentenleben WG

Ich hasse die meisten meiner Mitbewohner hier im Studentenwohnheim. Jedes Mal, wenn irgendeiner von denen wieder seine Lache durch den Gang plärrt, oder wenn stundenlang Bagatellen auf dem Gang diskutiert werden, würde ich am Liebsten die Bude in die Luft sprengen […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00023937 vom 03.06.2008 um 19:04:24 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Hilfe, ich gehöre zur Generation Doof!

56

Ich muss beichten, dass ich (m/18) meine Generation hasse. Nicht, dass ich keine Freunde habe - ich bin sogar gerne mit diesen zusammen, aber im tiefsten Innern verachte ich sie alle für etwas, was ich nicht genau in einem Wort beschreiben kann. Ich nenne es jetzt einfach mal Dummheit, aber es ist nicht Dummheit in Bezug auf Intelligenz. Ich glaube, ich bin zwar auch nicht gerade auf den Kopf gefallen, aber in meiner Stufe (12. Klasse, Gymnasium) gibt es doch einige, die Zusammenhänge schneller erfassen und besser lernen als ich. Diese Dummheit zeigt sich vielmehr in einem scheinbar kollektiven Desinteresse, aus dem Unwissenheit und somit Manipulierbarkeit entstehen. Diese Leute scheinen sich für kaum etwas zu interessieren, aus dem sie nicht einen direkten und offensichtlichen Vorteil gewinnen. Am Deutlichsten zeigt sich das in extrem mangelhafter Allgemeinbildung: Wenn man in der gymnasialen Oberstufe nicht mal Berlin auf einer mit vorgezeichneten Ländergrenzen versehenden Deutschlandkarte anzeichnen kann oder noch nie etwas vom Attentat von Sarajewo gehört, frage ich mich echt, ob manchen Menschen gar nichts an Bildung liegt. Offenbar nicht, denn die oberste Maxime scheint wohl "So viel Spaß wie möglich!" zu lauten. Das ist zwar nicht direkt zu verurteilen, aber trotzdem extrem kurzfristig gedacht.

Aufgrund dieser Unwissenheit finde ich es oft anstrengend und geradezu langweilig, Gespräche mit Leuten im meinem Alter zu führen. Was ist das erste Gesprächsthema? Lästern über Menschen in ihrem Umfeld! Ich lästere zwar auch gerne mal, aber das kann doch nicht das dominierende und fast einzige Gesprächsthema sein!? Ab und zu wird auch mal über Autos, Sport oder PC-Spiele gesprochen - Dinge, die mich alle mehr oder minder interessieren, aber doch nichts essenzielles sind! An Geschichte, Politik, Wissenschaft, Gesellschaft oder Religion/Philosophie etc. ist niemand interessiert. Bitte versteht mich nicht falsch, ich bin kein Streber, der meint, alle Leute müssten den ganzen Tag lernen. Ich mache selber nie Hausaufgaben und versuche stets mit minimalem Einsatz die bestmöglichen Noten rauszuholen, aber mich bringt es zur Weißglut, wenn jemand noch nie etwas von der aktuell laufenden Mindestlohndebatte gehört hat, dafür aber genau weiß, wer bei "Germanys Next Topmodel" im Halbfinale steht! Ich frage mich, wie man sich in diesem Fall fühlt, wenn man zufällig doch mal eine Zeitung in der Hand hält und keine Ahnung hat, von was da eigentlich die Rede ist - wahrscheinlich trotzdem ziemlich gleichgültig.

Dieses Widerstreben gegen alles, was in irgendeiner Weise anspruchsvoll zu verarbeiten sein könnte, zeigt sich auch in der Musik, die gehört wird: House. Langweiliges Computergedudel, das mit dem immer gleichen 4-to-the-floor-beat unterlegt ist und sich gegen jede Kreativität und Abwechslung wehrt, für grenzdebile Intelligenzallergiker - sollte man meinen! Aber von wegen: Das ist der Sound der deutschen Elite von morgen. Auch diejenigen, die jahrelang ein Instrument gespielt haben oder immer noch spielen und somit auch Ahnung von Harmonielehre etc. haben, sind davon nicht ausgenommen. Alles, bei dem eine etwas stärker verzerrte Gitarre zu hören ist und nicht von Linkin Park oder den Ärzten stammt, wird als Metal deklariert und ist somit verabscheungswürdig. Dass mindestens die Hälfte davon gar kein Metal ist, sondern allerhöchstens Metalcore (Ja, da besteht ein Unterschied!), und dass Metal sowohl für Musiker als auch für Zuhörer deutlich höhere Ansprüche stellt als diese akustische Vergewaltigung (lange nicht so hoch wie Klassik oder Jazz, aber deutlich höher als das normale radiotaugliche Zeug), stört die allerwenigsten. Auch mit Punk-Rock (kein musikalischer Anspruch, aber Texte mit Aussage!) kann kaum jemand etwas anfangen; zumindest nur so viel, dass das Geständnis, Punk zu hören, in etwa damit gleichkommt, seinen Wohnsitz als unter der Brücke anzugeben.

Den Charakter und Stellenwert, den Musik früher einmal hatte und in einigen Subkulturen immer noch hat, nämlich etwas Revolutionäres zu sein, mit dem man sich abgrenzen will, kennt überhaupt niemand mehr. Was das Besondere an Live-Musik oder einem virtuosen Instrumentalisten ist, scheint niemand zu verstehen. Und falls ihr es noch nicht wusstet: Instrumentalstücke, die nicht ausschließlich zum Tanzen gedacht sind, sind selbstverständlich langweilig. Natürlich ist mir klar, dass House-Musik im Prinzip nur eine Variable ist und von allem ersetzt werden könnte, schließlich suchen sich die Leute ja nicht aktiv aus, was sie hören wollen, sondern finden vielmehr gut, was sie zu hören kriegen. So ist es in vielen Bereichen: Solange es einfacher ist, sich damit anzufreunden, wird nichts hinterfragt. Ich könnte solche Beispiele noch länger fortführen, doch will ich es jetzt mal dabei belassen. Es ist für mich einfach nur eine scheiß Situation, immer so zu tun, als wäre ich einer von ihnen, obwohl ich eigentlich etwas ganz anderes denke. Mit niemandem kann ich darüber reden, schließlich kommt das ja mega eingebildet und arrogant rüber. Und ich muss aufpassen, dass solche Gefühle, die ich tatsächlich von Zeit zu Zeit habe, nicht überhand nehmen. Ich hoffe nur, falls jemand überhaupt bis hier gelesen hat, dass man etwas Verständnis für mich entwickeln kann.

Manchmal wünsche ich mir, Ende der sechziger Jahre zu leben, als die Leute noch The Who und Jimi Hendrix gehört haben. Damals haben sich junge Menschen zwar scharenweise von ostasiatischen Demagogen und indischen Gurus fehlleiten lassen, aber sie hatten Ideale und wollten die Welt verbessern. Dieses Streben danach, etwas Neues zu schaffen, was besser ist als das, was die eigenen Vorfahren getan haben, fehlt mir bei meinen Mitschülern und Freunden, sodass ich jedem, der die heutige Jugend als "Generation Doof" bezeichnet, nur beipflichten kann und mich schäme, zu dieser dazuzugehören.

Beichthaus.com Beichte #00023928 vom 03.06.2008 um 08:35:43 Uhr (56 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Schneiden sie das Kabel bei der Hälfte durch!

9

Boshaftigkeit Engherzigkeit Falschheit Lügen Telefon

Ich (m/17) beichte, dass ich vor einigen Jahren einmal eine ältere Dame angerufen habe und mich ihr gegenüber als Herr Mayer von der Telekom ausgegeben habe. Ich sagte ihr, sie solle doch bitte nachmessen, wie lang ihr Telefonkabel ist. Als sie mir schließlich nach 20 Minuten sagte, dass es etwa einen Meter lang sei, habe ich ihr gesagt, dass das leider nicht der Deutschen Bundes-Telefonnorm entspräche und sie doch bitte das Kabel bei der Hälfte durchschneiden solle, ich würde dann am selben Abend noch vorbei kommen und den Schaden beheben. Als die Verbindung plötzlich unterbrochen wurde, habe ich aufgelegt und bösartig gegrinst. Ich schäme mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00023918 vom 03.06.2008 um 05:26:16 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht