Horrortrip im Wald

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Ekel Peinlichkeit Verzweiflung Last Night

Horrortrip im Wald
Ich (w/23) war vor zehn Jahren mit den Pfadfindern auf einer zweitägigen Wanderung mit Übernachtung durch den Taunus. Nach ein paar Stunden fing es an zu schütten wie aus Eimern - wir waren alle klatschnass und retteten uns in eine Waldhütte. Wir versuchten, einigermaßen trocken zu werden und aßen ein wenig Soldatennahrung, weil wir das cool fanden. Dann legten wir uns schlafen. Zuvor hat ein Junge noch eine Alarmanlage installiert, die uns vor wilden Tieren schützen sollte. Sie bestand im Prinzip aus einer Schnur, die bei Berührung eine unglaublich laute Sirene auslöste. Er führte uns das Geräusch vor und es war wirklich extrem laut. Wir schliefen alle ein, nach kurzer Zeit wachte ich allerdings wieder auf, weil jemand aufgestanden war. Ich sah den entsprechenden Jungen zwar nicht, aber ich hörte, dass er gerade lautstark seinen Darminhalt unweit der Hütte hinausbeförderte. Wie es sich anhörte, hatte er die Soldatennahrung nicht vertragen. Er kam zurück und überquerte erfolgreich die Alarmanlage, ohne diese auszulösen. Ein wenig später wachte ich erneut, diesmal mit einem unglaublichen Druck im Magen, auf. Ich hatte die Soldatennahrung wohl ebenfalls nicht vertragen. Der Druck war so schlimm, dass ich in Unterhose und T-Shirt aufsprang, die Füße großzügig über der Alarmschnur hob, und mich kurz vor dem Haus erleichterte, wie in meinem Leben noch nie. Leider kam dabei so viel raus, dass meine ganze Unterhose bekleckert war. Wegen des Regens hatte ich mir schon meine einzig verbliebene Unterhose vor dem Schlafengehen angezogen, also hatte ich auch keinen Ersatz mehr. Die Situation war mir jetzt schon total peinlich. Aus lauter Verzweiflung schmiss ich die eingesaute Unterhose ganz weit ins Gebüsch, machte mich, soweit es ging, sauber, und wollte - unten herum splitterfasernackt - wieder in meinen Schlafsack zurück. In dem festen Gedanken, auf gar keinen Fall die Alarmschnur zu berühren, stand ich anscheinend so unter Stress und Hektik, dass genau das passierte und das Ding in voller Lautstärke durch den Wald tönte. Ich reagierte so wahnsinnig schnell, dass ich binnen einer Sekunde unter meinem Schlafsack lag und so tat, als wäre ich aufgewacht, wie die anderen natürlich auch alle. Es war deutlich erkennbar, dass etwas die Schnur eingelaufen hatte. Alle munkelten, dass das wohl ein Wildschwein gewesen sei und wir von Glück reden konnten, die Alarmanlage installiert zu haben. Ich betete wirklich die ganze Nacht, dass niemand die Unterhose im Gebüsch findet.
Am nächsten Tag musste ich natürlich ohne Unterhose weiterwandern. Und es traf ein, was nicht hätte eintreffen sollen - ich bekam meine Tage. Ich hatte sie damals noch nicht lange und mein Zyklus war sehr unregelmäßig, daher war ich nicht darauf vorbereitet und hatte weder Tampons noch Slipeinlagen dabei. Da ich auch keine Unterhose anhatte, versuchte ich mir, im Wald hinter Büschen, Klopapier so in die Hose zu stecken, dass es die Flüssigkeit aufsaugen konnte. Leider hatte ich meine Tage extrem stark und ein paar Minuten später fiel mir aus meinem einen Hosenbein ein Klumpen rot verschmiertes Klopapier. Der Junge hinter mir merkte sogar noch an, ich hätte etwas verloren. Ich drehte mich um und er zog nur die Augenbrauen hoch. Peinlich berührt kickte ich das Knüllchen in den Wald und zerbrach innerlich fast vor Scham. Ich marschierte wortlos, mit gesenktem Blick, weiter und mir lief die ganze Zeit das Zeug in die Hose. Wir waren immer noch im Wald und es gab keine Toiletten. Erst nach einer Stunde erreichten wir endlich eine Toilette und da war auch ein kleiner Laden, wo ich mich endlich mit Hygieneprodukten versorgen konnte. Der schlimmste Horrortrip meines Lebens nahm sein Ende. Seitdem packe ich mir immer die doppelte Menge Unterhosen ein und nehme auch wirklich immer Tampons mit, auch wenn es gar nicht möglich sein kann, dass ich meine Tage kriege.

Beichthaus.com Beichte #00030655 vom 08.01.2013 um 00:39:12 Uhr (27 Kommentare).

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Was der Ex so erzählt

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Betrug Neugier Ex Internet

Ich (23) hatte damals mit 16 meinen ersten Freund, mit dem ich acht Monate zusammen war. Die Beziehung an sich war nicht gerade die Beste, wir haben einfach nicht zusammen gepasst und uns oft gestritten und, intim gesehen, lief es auch nicht gut. Schluss gemacht hat er aufgrund der Gefühle, obwohl ich schon geahnt hatte, dass er mich betrogen hatte, ihm dann allerdings die Eier fehlten, es mir zu sagen. Einige Monate nach der Trennung habe ich mich, wahrscheinlich aus Neugier, auf einem Flirtportal mit falschem Namen, Angaben und falschen Bildern angemeldet und ihn angeschrieben. Die Bilder habe ich vorher von einer anderen Seite kopiert und darauf geachtet, dass die Frau seinem Typ entspricht. Ich habe irgendwas erfunden und ein paar Mal mit ihm gechattet. Ich bin dann mit Absicht auf das Thema Ex-Freunde gekommen und als er mich erwähnt hat, habe ich nachgehakt, nachdem ich über einen erfundenen Ex von mir eine Geschichte erzählt habe. Interessant war seine Sichtweise der Dinge, wie zum Beispiel die Dauer der Beziehung, der Grund der Trennung und so weiter. Hiermit beichte ich, dass ich aus Neugier so einen kindischen Mist gemacht habe, um herauszufinden, was mein Ex anderen über mich beziehungsweise uns erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00030653 vom 07.01.2013 um 13:33:09 Uhr (12 Kommentare).

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Den Ex ausspionieren

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Ex Internet

Vor Kurzem bin ich mal wieder in eine unangenehme Situation geraten. Mein Ex-Freund hat mir mal wieder ein bisschen hinterher spioniert und es mir direkt unter die Nase gerieben. Er löschte mich daraufhin aus Facebook, was mich, zugegebenermaßen, ein bisschen wütend gemacht hat, da so etwas eigentlich gar nicht zu ihm passt. Die ganze Geschichte hat mich so beschäftigt, dass mir, als ich nachts wach lag, die Idee gekommen ist, sein Facebook-Profil zu hacken. Zunächst über die "Passwort-ausprobieren-Methode". Ich versuchte sein altes Passwort, das er schon für den PC verwendet hatte. Fassungslos sah ich, wie die Seite augenblicklich geladen wurde und ich auf seinem Facebook-Profil war. War dieser Mensch wirklich so doof und hat für alles das gleiche Passwort, das ich auch noch kenne? Er hatte es mir früher schließlich selbst verraten. Es funktionierte für Amazon und noch ein paar andere Internetdienste. Ich habe aber nicht geshoppt, sondern die halbe Nacht damit verbracht, Facebook-Nachrichten zu lesen und so herausgefunden, dass er tatsächlich ein Verhältnis mit einer ehemals sehr guten Freundin hatte. Beide hatten das immer abgestritten. Außerdem erfuhr ich, dass er privat-insolvent ist. Leider kann ich das niemandem erzählen, aber ich muss, weil ich das alles so unfassbar finde!

Beichthaus.com Beichte #00030652 vom 06.01.2013 um 23:35:59 Uhr (14 Kommentare).

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Zombie Angriff bei Nacht

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Dummheit Vorurteile Last Night Hamburg

Ich beichte, dass ich vor rund einem Jahr jemanden geschlagen habe, weil ich dachte, er wäre ein Zombie.
Die Sache lief folgendermaßen: Ich ging im Halbschlaf Nachts um 2 Uhr zu den Mülltonnen im Hinterhof. Dort ist es stockdunkel und aus Trotz habe ich nie eine Taschenlampe dabei. Ich machte den Müllschlucker auf und warf den Müll hinein. Da hörte ich etwas. Schlurfende Schritte und diese typischen Zombielaute, ich hätte mir fast in die Hosen gepinkelt. Also drehte ich mich um und erkannte eine Gestalt, auch noch schwankend, auf mich zukommen. Nun war es amtlich: ich wurde von einem Zombie angegriffen, er würde mich gleich beißen. Weil hinter mir ein Zaun war, bin ich auf den Zombie los und verpasste ihm einen ordentlichen Schlag. Der Typ rannte dann jammernd und immer noch torkelnd weg. Er war doch kein Zombie, sondern ein Betrunkener, vermutlich obdachlos oder so. Keine Ahnung, was der Typ von mir wollte, vielleicht war er wirklich gefährlich, ein Zombie war er aber nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030651 vom 06.01.2013 um 22:40:50 Uhr in Hamburg (Hütten) (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Hund zu Weihnachten

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Zorn Ignoranz Familie Tiere Weihnachten

Der Hund zu Weihnachten
Ich möchte beichten, das ich seit Weihnachten einen unglaublichen Hass auf meine Schwiegermutter entwickelt habe. Ich hatte ihr ausdrücklich untersagt, unserer siebenjährigen Tochter ein Tier zu schenken. Und was macht sie? Schwiegermonster schleppt einen nicht stubenreinen und ständig kläffenden Köter als Geschenk für das Kind an. In einem mit Geschenkpapier umwickelten Karton, damit es auch was hermacht. Frau und Kind waren natürlich total begeistert. Die Töle war aber nur die ersten drei Tage interessant, dann kümmerten sich weder Frau noch Kind um ihn. Er bellte, stank, machte überall hin und Gassigehen war überraschenderweise mit Arbeit verbunden. Dasselbe Theater gab es vor zwei Jahren schon einmal mit einem Meerschweinchen. Diese Beratungsresistenz meiner Schwiegermutter kotzt mich unheimlich an. Also habe ich den Hund, als ich letzte Woche früh zur Arbeit gefahren bin, vor dem Tierheim angebunden. Mit einem Umschlag und 50 Euro drin fürs Futter. Damit sich wenigstens anständig um ihn gekümmert wird. Das Geld ziehe ich meiner Tochter vom Taschengeld ab. Der Knaller ist, erst heute morgen ist es aufgefallen, das der Hund seit vier Tagen nicht mehr da ist. Niemand hat ihn in der Zeit vermisst. Ich habe gesagt, er ist bestimmt weggelaufen und die Tochter ist jetzt nur noch am Heulen und Nerven. Jetzt will sie einen neuen Hund haben. Ich könnte ausrasten. Vielleicht kapiert sie jetzt endlich, dass Tiere kein Spielzeug sind, welche man nach Bedarf aus dem Schrank holt, aber viel Hoffnung habe ich da nicht. Sie kommt da ganz nach ihrer ignoranten Mutter. Und wenn Schwiegermutter wirklich einen neuen Köter hier anschleppt, platzt eine Bombe, aber gewaltig.

Beichthaus.com Beichte #00030650 vom 06.01.2013 um 20:50:06 Uhr (52 Kommentare).

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