Seelische Reinigung im Grünen

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Selbstverletzung Verzweiflung Zorn Ex Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich mich immer wieder in mein Auto setze und einfach fahre. Das hilft mir sehr bei meinem Beruhigungsprozess und um Probleme zu verarbeiten. Ist das krank? Dazu kommt noch, dass ich immer alles in mir sammele, bis das Fass überläuft. In solchen Momenten setze ich mich dann wieder in das Auto, fahre zu unserem abgelegenen Grundstück im Grünen und schreie einfach los. So lasse ich alles aus mir raus und heule dabei wie verrückt. Das ist wie eine seelische Reinigung und danach geht es mir viel besser. Irgendwie kann ich Probleme nicht richtig oder nicht anders verarbeiten. Dabei geht es immer nur um meine Beziehungsprobleme, die wir uns selbst gegenseitig gemacht haben. Reden allein ist eben nicht immer eine Lösung. Gestern Abend war es mal wieder richtig schlimm. Meine Beziehung ist mittlerweile beendet und ich hatte eine solche Wut, Trauer, Enttäuschung und Leere in mir, dass ich im Auto saß und mir meinen linken Arm mit einer Glasscherbe aufgeschnitten habe. Ich wollte diesen furchtbaren Schmerz nicht mehr fühlen und ich spürte nicht einmal die Schnitte vom Glas. Für einen kurzen Augenblick war ich erleichtert, dass ich alles rausgelassen habe.


Mir ist bewusst, dass mein Verhalten falsch ist und dass es so nicht mehr geht. Am heutigen Morgen habe ich es jedoch nicht bereut. Ich brauchte diesen Verarbeitungsprozess und alle Gedanken, die ich dabei hatte, haben dazu geführt, dass ich langsam emotional einen deutlichen Abstand zu meinem Ex bekommen habe. Das klingt alles wohl sehr krank, das ist mir bewusst, aber mir hat das geholfen. Es ist nicht einfach, einen Menschen nach so langer Zeit abzuschreiben und gehen zu lassen, wenn die Liebe noch auf beiden Seiten vorhanden ist. Ich hoffe, ich werde dies niemals wieder tun! Ich bitte um Absolution für meine Selbstzerstörung und dafür, dass ich oft ein emotionales Wrack bin!

Beichthaus.com Beichte #00033927 vom 11.09.2014 um 23:23:14 Uhr (14 Kommentare).

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Von der Frauenwelt verarscht

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Verzweiflung Feigheit Selbstverletzung

Ich (m/23) wurde in meiner Schulzeit und auf dem Gymnasium ständig gemobbt und fertiggemacht. Ich vermute mal, das lag an meinem Stil, ich bin Metalhead. So wurde aus meiner Jugendzeit, die andere damit verbringen Party zu machen und Mädels aufzureißen, eine Zeit voller Leiden und Einsamkeit. Da sind wir schon beim Thema Mädels. Immer habe ich versucht, die Frauen auf Händen zu tragen, zuvorkommend und kein Arsch zu sein. Von der Aussage, man müsse ein Arsch sein, um eine Frau zu kriegen, distanziere ich mich vehement, so etwas kann und werde ich nicht akzeptieren. Zeitlebens wurde ich allerdings von den Frauen nur verarscht. Ich kann nicht mehr. Immer musste ich zusehen, wie eklige Typen eine Frau nach der anderen hatten und ich ging dabei leer aus. In mir hat sich so eine riesige Wut angesammelt. Zu meiner Person: Ich studiere und habe Freunde - aber trotzdem fühle ich mich leer. Mein einziges Hobby besteht darin, einen historischen Roman zu schreiben, der meine Erlebnisse wiedergibt und verarbeitet. Zur eigentlichen Beichte: Vor ein paar Tagen hat sich mit einer netten Frau etwas angebahnt. Alles sah gut aus - doch dann sagte sie mir, dass sie einen anderen kennengelernt habe. So wie ich bin, also mit der kämpferischen Natur in mir, habe ich versucht, sie von mir zu überzeugen. Und nein - ich habe sie nicht gestalkt sondern bin fair geblieben.


Naja, so kam es und sie wurde wütend. Da hat sie mir ein Selfie geschickt, dass sie und ihren Typen im Bett liegend zeigt, während er mir den Vogel zeigt. Ab diesem Moment hat sich bei mir ein Schalter umgelegt. Ich könnte diesen Typen ohne zu Zögern umbringen, jedoch nur in meiner Fantasie, und die darf nicht real werden. Das Ganze hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Ich kann nicht mehr. Irgendwann ist die Psyche eines Menschen hinüber. Ich möchte nicht hören, dass es besser wird oder Ähnliches. Nein es wird nicht besser. Menschen und besonders Frauen neigen dazu, einen zu verletzen und zu zerstören. Ich werde deshalb bald Folgendes machen: Als Erstes schreibe ich meinen historischen Roman fertig und schaue, dass davon ganz viele Kopien verteilt werden. Danach, eines Tages, wenn das Wetter schön ist, ziehe ich mich schön an, gehe richtig gut essen, betrinke mich, gehe mit meiner letzten Kohle ins Bordell und ficke, was das Zeug hält. Danach fahre ich an einen abgelegenen Ort und setze meinem Leben ein Ende. Diese Entscheidung steht fest und wird auch nicht mehr geändert, ich tue das mir und meinen Mitmenschen zuliebe, bevor ich noch zur Gefahr werde.

Beichthaus.com Beichte #00033916 vom 09.09.2014 um 21:50:52 Uhr (42 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Selbstverletzende Untermenschen

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Hochmut Zorn Vorurteile Selbstverletzung

Ich möchte beichten, dass ich alle Menschen, die sich ritzen und anderweitig bewusst selbst verletzen, für Untermenschen halte. Natürlich sollte man eigentlich immer den Einzelfall bewerten und schauen, woran es liegt, dass es einer Person psychisch schlecht geht. Wenn die Leute dann allerdings damit anfangen, Rasierklingen zu zweckentfremden, hat das in meinen Augen nur noch etwas mit mangelnden kognitiven Fähigkeiten zu tun, sprich sie sind für mich einfach strunzdumm. Auch bei mir im Leben ist nicht immer eitel Sonnenschein, jedoch würde ich nie auf die Idee kommen, mir deshalb an Armen oder Beinen rumzuschnitzen. Wenn man ernsthafte Probleme hat, sollte man in Behandlung gehen, das ist meine Meinung. Deshalb habe ich auch überhaupt nichts dagegen, wenn diese gescheiterten Existenzen dann beschließen, sich umzubringen. Sollen sie doch. So etwas braucht man auf der Welt eh nicht.

Beichthaus.com Beichte #00033780 vom 19.08.2014 um 00:28:09 Uhr (23 Kommentare).

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Fingierter Arbeitsunfall

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Selbstverletzung Lügen Zwang Arbeit Oldenburg

Ich (w/24) habe einen Arbeitsunfall vorgetäuscht, indem ich mir einfach meinen Unterarm mit einem Cutter-Messer aufgeschnitten habe und es aussehen ließ, wie einen Unfall. Einfach aus dem Grund, dass ich etwas nicht hinbekommen habe und aus dieser verzweifelten Situation raus wollte. Blöderweise habe ich mich so stark verletzt, dass ein Krankenwagen gerufen werden musste. Ich wurde genäht und habe jetzt Schmerzen im Arm - eine große Narbe werde ich auch davontragen. Alle sorgten sich um mich - die Kollegen, Ärzte, Pfleger, Familie und Freunde. Ich hasse mich dafür, dass ich sie angelogen habe! All das nur, weil ich mich nicht unter Kontrolle habe.

Beichthaus.com Beichte #00033489 vom 20.06.2014 um 23:12:03 Uhr in 26129 Oldenburg (Bloherfelder Straße) (11 Kommentare).

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“Beichte

Das fremde Herz in meiner Brust

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Hass Selbstverletzung Verzweiflung Gesundheit

Ich lebe seit meinem fünften Lebensjahr mit einem fremden Herz und habe deshalb seit meinem dreizehnten Lebensjahr Depressionen. Ich fühle mich irgendwie "schuldig", weil jemand sterben musste, damit ich leben kann. Manchmal macht mir "mein" Herz auch Angst. Oft merke […]
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Beichthaus.com Beichte #00033108 vom 21.04.2014 um 21:05:18 Uhr (35 Kommentare).

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