Von der Barkeeperin belästigt

30

anhören

Missbrauch Zorn Rache Last Night Fuldatal

Ich (m/23) befinde mich momentan in einem Auslandsemester in Frankreich. Dabei kommt natürlich auch das Feiern nicht zu kurz. Bei uns hat sich eine Art Stammpub etabliert, wo wir fast jeden Abend anzutreffen waren. Natürlich kennt man auch die Barkeeper nach einer gewissen Zeit. Da war auch eine Französin arabischer Abstammung (27), welche eigentlich ihre gesamte Arbeitszeit am Trinken war und dementsprechend, je später am Abend umso besoffener war. Sie wirkt ziemlich crazy, ist aber nicht wirklich mein Typ Frau. Dazu muss man noch sagen, dass ich ganz und gar nicht hässlich bin, ohne eingebildet zu wirken. Ich habe es ihr anscheinend angetan, da sie mir immer, wenn ich bestellte, zuzwinkerte und mich anlächelte. Vor zwei Tagen hat sie dann ein Gespräch mit mir angefangen, in dem sie unter anderem meinen Namen erfahren hat. Gestern war ich wieder dort und trank viel, da es Champions League sowie der Geburtstag eines Freundes von mir war.

Die Barkeeperin hatte schon mächtig einen im Tee und ich war gerade mit drei Freundinnen beim Eingang am Sprechen als sie zu uns kam und uns unterbrach. Sie packte ohne Vorwarnung meinen Nippel zwischen ihre Finger und drehte ihn um, was ganz schön schmerzhaft war. Ich fand das noch lustig und tat es als harmlose Flirterei ab. Sie machte mir Komplimente über mein Aussehen, umarmte mich und küsste mich mehrmals auf die Wange. Mir war das sehr peinlich, vor allem vor den Mädchen, die das sahen. Zum Glück musste sie dann wieder "arbeiten". Später wollte ich an der Bar noch Getränke bestellen, wobei sie mich wieder zu sich zog, mich mit Eiswasser überschüttete, meine Nippel umdrehte und zum Abschluss nochmals mein Gesicht küsste. Ich behielt die Fassung und konnte mir noch ein falsches Lächeln für meine Freunde abringen. Ich fühlte mich sexuell belästigt und bin mir sicher, dass niemand geklatscht hätte, wenn die Geschlechterrollen vertauscht wären. Ich beichte, dass ich mich in einem Mail bei ihrem Arbeitgeber beschwert habe, dass sie während der Arbeitszeit immer trinkt und Kunden sexuell belästigt. Sie wird wahrscheinlich ihren Job verlieren, was mir schon ein wenig leidtut.

Beichthaus.com Beichte #00035708 vom 14.05.2015 um 13:25:29 Uhr in Fuldatal (30 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Eine Schande für die Jägerschaft

20

anhören

Feigheit Peinlichkeit Falschheit Tiere Fulda

Ich bin Jäger. Allerdings ein ganz Schlechter. Von klein auf gehe ich mit zur Jagd und nehme die Tiere anschließend aus, mir macht es also nichts, Eingeweide oder Blut zu sehen, aber ich schäme mich für das, was mir letzte Woche passiert ist. Meinen Jagdschein habe ich gemacht und alles Wissenswerte über fachgerechtes Erlegen ist mir natürlich bekannt. Aber ich kann kein Leben nehmen. Seitdem ich selber aktiv jagen darf, drücke ich mich vor allen mir gebotenen Gelegenheiten. Die Jagd ist etwas Tolles und Wildbret ist das beste Fleisch, das man sich vorstellen kann, da die Tiere in einer natürlichen Umgebung aufwachsen, ohne Massenhaltung, Antibiotika und ohne einen grauenvollen, panischen Tod. Aber es ist nur so lange toll, bis ich das Tier erlegen muss. Soviel nur am Rande und nun zur eigentlichen Beichte.

Wir hatten in unserem Garten ein helles, wild lebendes Kaninchen, welches letzte Woche vor ein Auto gerannt ist und nicht mehr zu retten war. Es lebte zwar noch aber war nicht mehr fähig sich zu bewegen. Ich hob das Kaninchen mit einem Spaten auf und an dieser Stelle hätte ich es an den Hinterbeinen nehmen müssen und es mit einem Handkantenschlag ins Genick erlösen müssen, aber ich konnte es nicht. Ich brachte es auch nicht fertig, es mit dem Spaten zu erschlagen. Meinen Vater hätte ich nicht dazu holen können, der wäre aus allen Wolken gefallen, enttäuscht gewesen und ich wäre die absolute Lachnummer gewesen. Zum Glück war unser Nachbar, ebenfalls Jäger, im Garten und ich bin schnell ins Haus und habe mir gute Kleidung angezogen um besagten Nachbarn dann um Erlegung des Kaninchens bitten zu können, unter dem Vorwand mir die gute Kleidung nicht verschmutzen zu wollen. Der Nachbar hat das arme Ding dann endlich erlöst. Es tut mir leid, dass es wegen mir leiden musste, ich so feige bin und nicht dazu stehen kann und eine Enttäuschung für die Jägerschaft bin. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031444 vom 16.06.2013 um 23:27:06 Uhr in Fulda (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Schlafende LKW Fahrer

14

anhören

Neid Dummheit Boshaftigkeit Auto & Co. Arbeit Fulda

Eine Zeit lang habe ich für einen Blitz-Kurier gearbeitet. Ich (m/28) habe oft die Bereitschaft in der Nacht übernehmen müssen. So konnte ich zu hause schlafen und wurde nur angefunkt, wenn es einen eiligen Auftrag, meist Aufträge von Krankenhäusern, gab. Immer wenn ich dann durch die Nacht fuhr und LKWs am Straßenrand parkten, habe ich 10 bis 20 Sekunden die Hupe gedrückt. Ich hasste meinen Job, vor allem jedoch dass ich nachts arbeiten musste. Irgendwie habe ich mich gut gefühlt bei dem Gedanken, dass die LKW Fahrer durch das Gehupe auch nicht gut schlafen können. Das alles ist schon 3 Jahre her und ich habe einen neuen Job, der mir Freude macht. Heute kann ich nicht mehr nachvollziehen, wie mir so ein dummes Verhalten geholfen haben kann, meinen Job eher zu ertragen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00030214 vom 27.08.2012 um 17:31:53 Uhr in Fulda (14 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ich will aber da sitzen

88

anhören

Ignoranz Engherzigkeit Selbstsucht Bahn & Co. Fulda

Ich (m) hatte heute ein unglaublich groteskes Erlebnis, als ich mit der Bahn von Stuttgart nach Berlin gefahren bin. Ich fahre immer mit einer Platzreservierung, obwohl es nicht nötig wäre, denn um diese Zeit sind immer genügend Plätze frei. Da steigt in Frankfurt eine Frau mit ihrem circa 20-jährigen Sohn ein. Noch bevor sie sich hinsetzen, zeigt der Sohn auf mich und fängt an in einer dümmlichen Kindersprache zu quatschen: "Ich will da sitzen, wo der sitzt." Darauf sie: "Nein, unsere Plätze sind hier." Er: "Ich will aber da sitzen, der soll weggehen." Dann sie zu mir: "Würdest du mal aufstehen und Dich woanders hinsetzen, Du siehst ja mein Sohn hat ein Syndrom" (habe die genaue Bezeichnung vergessen) und da muss man Verständnis haben. Ihr fordernder Ton passte mir gar nicht und auch wenn ich erst 19 bin, hat sie mich nicht zu duzen. Ich habe ihr das auch so erklärt und bin natürlich nicht aufgestanden.

Da fängt ihr Bengel an ein Mordsgequengel zu veranstalten, mit Heulen und Schreien und ständigem Ich-will-aber-da-sitzen-Geplärre. Ich habe meinen Kopfhörer eingestöpselt und die Musik laut gemacht, um nicht auch noch lachen zu müssen, da der Anblick des 20-jährigen, der sich wie ein 5-jähriges Kind benimmt, einfach zu komisch war. Auch der Schaffner hat ihr dann erklärt, dass er da nicht viel machen kann, außer an meine Vernunft zu appellieren, denn es sind ja genug andere Plätze frei und es gibt kein Recht auf einen bestimmten Sitzplatz. Ich möchte mich hiermit bei allen Mitreisenden entschuldigen, welche zwischen Fulda und Göttingen entnervt den Wagen gewechselt haben, da das Geschrei für Unbeteiligte unerträglich gewesen sein muss. Und an die Dame mit dem Syndromkind: Nehmen sie das nächste mal ein Flugzeug zur Beförderung und dann laufen wir uns auch nicht mehr über den Weg.

Beichthaus.com Beichte #00029684 vom 04.01.2012 um 21:02:16 Uhr in Fulda (Am Bahnhof) (88 Kommentare).

Gebeichtet von Psychobold aus Blechwerk Happendorf
In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Verschwiegene Schwangerschaft

11

anhören

Feigheit Lügen Schwangerschaft Familie Fulda

Ungewollt wurde ich mit siebzehn schwanger. Obwohl ich mir mein Leben ein bisschen anders vorgestellt hatte, war für mich schnell klar, das ich das Kind bekommen würde. Außer meinem damaligen Freund erzählte ich niemandem von meiner Schwangerschaft. Er hielt meine Entscheidung, dass Kind zu kriegen, für falsch und verließ mich. Nun stand ich als Teenager mit dieser Situation ganz alleine dar. Klar, ich hätte mit meinen Eltern reden können und sie hätten mir auch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite gestanden aber ich hatte Angst vor ihrer Reaktion. Also verschwieg ich meine Schwangerschaft. Ich habe nicht nur meine Eltern angelogen, sondern auch meine besten Freundinnen. Irgendwann bemerkten schließlich alle, dass ich mich veränderte und viel dicker war. Ich musste dann doch mit meinen Eltern reden und sie waren traurig das ich nicht früher mit ihnen gesprochen hätte. Heute bereue ich es auch, denn meine Eltern sind die besten Eltern der Welt.

Beichthaus.com Beichte #00029404 vom 03.10.2011 um 23:46:11 Uhr in Fulda (Dalbergstraße) (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht