Die Überraschung im Schließfach

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Ekel Studentenleben Waghalsigkeit Meschede-Freienohl

Ich beichte, dass ich trotz meiner 25 Jahre einen sehr ausgeprägten Sinn für ziemlich kranke Streiche habe. Bei uns in der Unibibliothek funktionieren die Schließfächer entweder mit einem Eineurostück oder man kann sich, wenn man eine alte Plastikkarte übrig hat, diese an der Rezeption lochen lassen und damit das Schließfach benutzen. Letztens habe ich in einem freien Schließfach eine solche Karte gefunden, ein alter Schülerausweis eines gewissen Martin B. Da hat mich gleich meine tückische Streichlust gepackt. Ich habe heute zur Bibliothek drei vollgekackte Windeln meines Sohnes mitgenommen und, als ich gerade in einer verwinkelten Ecke bei den Schließfächern ungestört war, diese drei Windeln in ein Schließfach getan und es mit der gefundenen Karte abgeschlossen. Den Schlüssel behalte ich. Auf Schildern steht dort, dass die Schließfächer abends geräumt sein müssen, sonst schließt das Bibliothekspersonal sie auf und leert sie. Ich würde zu gern das Gesicht der Person sehen, die das Schließfach nachher bei Feierabend aufschließt. Ich weiß, dass mein Streich total krank ist und an meinem Verstand zweifeln lässt, aber andererseits muss ich bei der Vorstellung lachen. Ansonsten ist alles mit mir in Ordnung. Ich bin unauffällig, wirke brav und strebsam. Ich schäme mich aber für mein unnormales Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00030833 vom 27.02.2013 um 19:22:48 Uhr in Meschede-Freienohl (31 Kommentare).

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Angst vor polnischen Langfingern

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Diebstahl Dummheit Vorurteile Trunksucht Last Night Meschede

Ich (m/19) war Freitagabend feiern. Natürlich haben wir alle auch sehr viel getrunken. Nach einer gewissen Zeit auf der Tanzfläche fiel mir dann ein Mädchen besonders ins Auge. Sie schaute mich die ganze Zeit an und irgendwann, als ich mich dann selbst überwunden hatte, sie anzusprechen, bin ich zu ihr hin. Sie war auch ganz nett, wir redeten etwas und haben auch das eine oder andere getrunken. Nebenbei erwähnte sie auch, dass sie Polin sei. Irgendwann sind wir wieder tanzen gegangen auch ziemlich nah. Der restliche Abend verlief eigentlich genauso weiter. Irgendwann kam dann die Frage "zu mir oder zu dir?" Sie, anscheinend davon überrascht, wollte dann zu mir, allerdings erst später. Also sollte ich schon mal vorgehen; sie wusste, wo ich wohne. Also bin ich, schon sehr betrunken, aufgebrochen und malte mir die ganze Geschichte schon richtig schön aus. Als ich endlich Daheim ankam, räumte ich noch schnell etwas meine Wohnung auf. Und wartete darauf, dass sie endlich zu mir kam. Leider erschien sie dann doch nicht. Etwas enttäuscht bin ich dann schlafen gegangen. Am nächsten Morgen wachte ich auf und wollte schauen, wie viel Geld ich noch in meiner Geldbörse habe. Aber ich fand sie nicht. Ich wurde richtig nervös, lief den ganzen Weg zur Disco und zurück immer wieder ab. Nur leider war dort nirgends meine Geldbörse. Ich war mir irgendwann auch schon richtig sicher, dass das Mädchen von letzter Nacht die Geldbörse geklaut hatte, wahrscheinlich beim Abschied. Sie war ja auch Polin. Ich rief bei der Polizei an und war noch einmal in der Disco, aber meine Geldbörse wurde nicht abgegeben. Ich rief also bei meinem Kreditkarteninstitut an und ließ meine Karte sperren. Ich wollte gerade zur Polizei, da Führerschein und Ausweis ebenfalls weg waren, da ließ ich den vergangenen Abend noch einmal Revue passieren. Und da fiel es mir ein.
Ich hatte in meinem Suff meine Geldbörse zwischen meinen Socken versteckt, weil ich Angst hatte, dass die Polin mich ausraubt, wenn ich schlafe. Nur leider hatte ich das bis zum nächsten Tag vergessen. Es tut mir leid, dass ich ihr gegenüber solche Vorurteile hatte und dass ich so betrunken war.

Beichthaus.com Beichte #00030562 vom 08.12.2012 um 12:22:28 Uhr in Meschede (Winziger Platz) (17 Kommentare).

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Opus Pistorum

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Neugier Masturbation Vandalismus Intim Eschede

Opus Pistorum
Meine Familie ist recht belesen, dass heißt wir haben tausende Bücher im Haus. Auch ich (m/32) habe schon sehr früh mit dem Lesen begonnen, als andere Gleichaltrige noch nicht einmal das ABC konnten. Ich kann mich noch recht gut daran erinnern als ich mit 8 Jahren ein Buch in der Bibliothek meiner Eltern entdeckte: Opus Pistorum von Henry Miller. Die ersten Seiten waren für mich etwas verwirrend, weil ich die Synonyme für bestimmte Dinge und Tätigkeiten nicht richtig deuten konnte. Doch nach und nach wurde mir einiges klarer. Dieses Buch hat mich in diesem Alter schon aufgeklärt. Beim lesen habe ich zum ersten Mal erlebt wie es ist einen Steifen zu bekommen. Schon damals fand ich die Texte so anregend, dass ich unweigerlich masturbieren musste. Anfangs noch trockene Orgasmen, die geiler nicht sein konnten. Später dann wurde die Sache etwas feuchter. Erstmals spritzte ich in mehreren kräftigen Schüben meine Geilladung raus. Das war für mich so überraschend, dass die Suppe direkt im Buch landete. Alles Trocknen half nix, das Buch war total mit meiner frischen Boysahne vollgesaugt.

So konnte ich das Buch auf keinen Fall in das Regal meiner Eltern zurückstellen. Ich versuchte genau dieses Buch in einem Buchladen zu bekommen, was aussichtslos erschien, da es damals als jugendgefährdende Schrift indiziert wurde. Amazon gab es damals noch nicht, so klapperte ich Dutzende Buchläden ab und fand einen Händler, der anscheinend keine Ahnung hatte, was er mir da verkaufte. Meine Eltern haben nie etwas mitgekriegt. Das von meiner heißen Milch mittlerweile wellige Buch besitze ich noch immer und es ist besser als jedes Foto oder Video aus dem Netz.

Beichthaus.com Beichte #00026185 vom 30.04.2009 um 10:07:14 Uhr in Eschede (40 Kommentare).

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Kampf mit einem Weltmeister

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Engherzigkeit Maßlosigkeit Gewalt Eschede

Ich (m/25), ehemaliger Vizeweltmeister im Vollkontakt (Kickboxen, Lightwight) in Kanada und noch aktiv, gehe gerne auf öffentliche Feiern (Outdoor-Events und Ähnliches). Wenn mir langweilig wird, hab ich oft Blickkontakt mit denen, die denken, sie wären die Stärksten und Größten, die eben in Gruppen unterwegs prollen und angeben. Wenn sie auf den Blickkontakt reagieren, dann denken sie: "Hey, was ein Spasti, so einen haue ich ja mit links weg!", und dann einfach eine große Klappe vor den Freunden abziehen, nur damit sie gut dastehen.

Nach dem Ganzen möchte sich häufig einer mit mir anlegen, dann bitte ich sie ganz höflich und gelassen, nicht hier in der Menge zu kämpfen, lieber ein paar Meter weiter weg. Darauf gehen sie immer ein und das Beste ist, in dem Moment der Gesichtsausdruck von ihnen mit dem Gedanken "Häää, wieso will der kämpfen, der hat doch keine Chance, da ist bestimmt was faul." Was passiert ist, könnt ihr euch bestimmt denken. Die Masche zieht immer und ich hab kein schlechtes Gewissen, da sie es nicht anders verdient haben. Was lernen wir daraus? Respektiert alle, egal wie sie aussehen! Am liebsten tue ich so etwas, wenn meine Schüler dabei sind, damit sie etwas dazulernen bzw. Erfahrung im Kämpfen erleben.

Beichthaus.com Beichte #00007051 vom 28.03.2006 um 23:49:52 Uhr in Eschede (12 Kommentare).

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