Auf den Dreier fixiert

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Falschheit Lügen Wollust Begehrlichkeit Partnerschaft

Ich möchte etwas beichten, das vielen wahrscheinlich wie ein Witz vorkommt. Ich (m/30) habe mit meiner langjährigen Freundin ein ziemlich offenes Verhältnis, was Sex angeht. Wir sprechen über alles und versuchen gegenseitig auf die Wünsche des anderen einzugehen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00032356 vom 05.12.2013 um 11:53:43 Uhr (17 Kommentare).

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Der ausgesetzte Hund im Regen

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Engherzigkeit Lügen Tiere Rheine

Der ausgesetzte Hund im Regen
Diesen Sommer gab es bei uns übermäßigen Regen, eine richtige Sintflut, und wegen des aktuellen Sturmes musste ich sofort wieder daran denken. Da ich genau Schulschluss hatte, als dieser starke Regen anfing, setzte ich mich in ein Café, um beim Warten auf den Bus nicht total nass zu werden. Ich schaute aus dem Fenster, um mir die Zeit zu vertreiben, aber mittlerweile war niemand mehr draußen unterwegs, es fuhren auch kaum noch Autos. Dann kam plötzlich ein Mann vorbei, der einen kleinen weißen Hund dabei hatte. Er warf die Leine des Hundes über einen Mülleimer und verschwand irgendwo. Und der Hund saß da, war nach wenigen Sekunden total durchnässt und zitterte am ganzen Körper. Ich saß da fünf Minuten, beobachtete den Hund und wartete darauf, dass der Mann wiederkam. Als er nicht kam, und der Hund schon echt schlimm aussah und voll mit Dreck und Blättern war, ging ich raus und nahm ihn einfach mit. Ich stellte mich dann noch zehn Minuten lang unter ein Dach, um auf den Besitzer zu warten, aber es kam einfach niemand. Und ich nahm das kleine Hündchen schließlich mit nach Hause, wo ich es sauber machte und trocknete. Meine Eltern waren erst nicht begeistert und meinten, ich sollte Plakate aufhängen, damit sich der Besitzer melden kann. Ich erstellte dann eine Kleinanzeige im Internet, hing aber keine Plakate oder Ähnliches auf, da ich den Hund inzwischen total ins Herz geschlossen hatte.<br /> <br /> Ich ging mit ihm zum Tierarzt, spielte mit ihm und schenkte ihn die Sachen meines verstorbenen Hundes. Als sich nach einer Woche dann niemand auf die Anzeige meldete, löschte ich sie sofort wieder. Ich sagte es etwas später meinen Eltern, versprach, dass ich weiterhin nach dem Besitzer suchen würde, und dass auch die (nicht vorhandenen) Plakate noch nichts gebracht hätten, ich aber das liebe Kerlchen auch nicht ins Tierheim bringen will. Heute bin ich fest davon überzeugt, dass jemand den Hund einfach loswerden wollte. Wer sonst setzt einen Hund bei Unwetter draußen aus? Als ich heute mit meinem Freund und meinem Hund im besagten Café saß, musste ich wieder zu diesem Mülleimer blicken und mir stiegen Tränen in die Augen. Ich glaube nicht, dass es falsch war, diesen Hund zu "klauen", aber ich habe auf jeden Fall meine Eltern dreist belogen, und das gehört sich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00032355 vom 05.12.2013 um 22:02:37 Uhr in 48431 Rheine (17 Kommentare).

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Die gefühlsinkontinente Kundin

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Rache Maßlosigkeit Boshaftigkeit Internet M&uuml;nster

Ich möchte beichten, dass ich auf einem bekannten Online-Marktplatz kleinliche und penetrante Rache an einer unausstehlichen Kundin geübt habe. Grund war eine missglückte Transaktion. Es handelte sich bei der Ware um einen Download-Code für ein Spiel einer bekannten japanischen Spieleschmiede, den ich innerhalb einer Aktion "Kauf eins, bekomm einen Code gratis!" erhalten habe, oder vielmehr hätte - denn es stellte sich heraus, dass ich die Teilnahmebedingungen missverstanden hatte und deshalb den Code nicht erhalten würde. Intensives Lesen der AGB und auch Stundenlanges telefonieren halfen nicht, die Kundin würde ihre Ware also nicht bekommen. Mir war dies sehr peinlich. Ich entschuldigte mich bei ihr, überwies ihr das Geld zurück, suchte ihr noch einige ähnliche Angebote heraus und hielt die Sache damit für geklärt. Die Dame hingegen ließ es sich nicht nehmen, mir daraufhin verbal ins Gesicht zu explodieren. Dabei verhielt sie sich so lächerlich und aggressiv, dass mir die Worte fehlten, und forderte zuletzt, dass ich ihr als Entschädigung den vollen Kaufbetrag für ein Originalspiel auszahle, mit der Argumentation, dass ich ihre Tochter sehr geschädigt hätte, da sie nun länger auf ihr neues Spiel warten musste. Ich konnte mich gerade noch zurückhalten, ihr eine Erstattung der Therapiekosten ihrer Tochter anzubieten, welche aus dem Trauma resultierten, das Kind der Kundin zu sein. Dass es noch tonnenweise Angebote gleichen Inhalts gab, scherte die Dame anscheinend auch nicht. Kurz und diplomatisch legte ich ihr dar, dass sie über den Betrag hinaus, den sie ja bereits wieder erhalten hatte, keinen müden Heller von mir sehen würde, und dass sie sich bitte trollen soll, nachdem wir den Kauf storniert hätten. Nachdem das gelaufen war, beließ ich es erleichtert dabei und hatte diese Angelegenheit bald vergessen.<br /> <br /> <br /> Monate später stolperte ich noch einmal über eine Nachricht dieser Kundin. Ohne lange nachzudenken oder meine Tätigkeit sonst großartig zu unterbrechen, meldete ich sie wegen "Ungebührliche Forderungen, die über den Kaufvertrag hinausgehen". Bei der Gelegenheit wies ich sie dann noch kurz und höflich darauf hin, sich die Regeln zur Kommunikation zwischen Käufer und Verkäufer vielleicht noch einmal durchzulesen. Die postwendende Antwort ihrerseits ignorierte ich dann geflissentlich und bewahrte sie in meinem Postfach auf, und lächelte, wann immer ich sie dort liegen sah. Nun, wieder einige Monate später, sah ich mir die Nachricht doch noch etwas genauer an, mit der Absicht, auf ihr falsches Betragen zu reagieren. Ich würde ihr mithilfe eines anderen Kontos etwas abkaufen, um im Anschluss dann dämliche Forderungen an sie zu stellen und bei Nichterfüllen beleidigt abziehen oder ihr drohen, die blütenreine Weste zu versauen. Ich möchte beichten, dass es mir eine kindliche Freude bereitet, die sprichwörtliche Extra-Meile zu gehen, um diesen gefühlsinkontinenten Menschen zu ärgern, weil sie sich so schön aufregt. Ich beichte außerdem, dass ich meine Integrität dafür über Bord werfe und wohl auch meine Mitgliedschaft bei besagtem Portal gefährde.

Beichthaus.com Beichte #00032352 vom 05.12.2013 um 13:05:13 Uhr in 48161 Münster (Adolf-Risse-Weg) (10 Kommentare).

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Der Deckel der Gewürzdose

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Falschheit Engherzigkeit Studentenleben

Ich studiere an einer Fachhochschule und esse dort auch häufiger in der Mensa. Zwischen der Pommesausgabe und der Kasse befindet sich eine Dose mit Pommesgewürz, die eigentlich jeder benutzt, da die Pommes recht fad schmecken. Normalerweise ist das auch kein Problem, aber eines Tages fiel der Deckel der Dose ab, als ich sie benutzte und der komplette Inhalt wäre fast in meinem Essen gelandet - zum Glück verteilte er sich jedoch nur über Tablett und Boden. Ich fand das auch selbst recht lustig, obwohl ich natürlich sofort losgepöbelt habe. Und letztens habe ich dann den Deckel selbst ein bisschen abgedreht, als ich in der Schlange stand, und bin weiter gegangen. Als ich das Tablett zurückbrachte, sah ich das Gewürz über den ganzen Boden verteilt. Ich lachte mir amüsiert ins Fäustchen, aber da ich weiß, wie asozial die Aktion war, bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032351 vom 05.12.2013 um 12:07:43 Uhr (7 Kommentare).

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Die Qual der Wahl

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Rache Shopping Partnerschaft

Die Qual der Wahl
Meine Holde hat beim Shoppen die unangenehme Angewohnheit, mit mir über jedes Kleidungsstück zu diskutieren, das sie in die engere Wahl nimmt. Sie verlangt dann von mir, mir eine Meinung zu bilden - wenn ich mich dann allerdings dazu durchgerungen habe, nimmt sie durchweg das andere Teil. Für diese Aktionen geht meist mehr als eine halbe Stunde drauf. Also eine Horrorgeschichte für viele Männer. Eines Tages, als ich mal wieder versuchen musste, das schönste Kleidungsstück zu erraten, brauchte ich auch eine neue Grafikkarte für meinen Rechner. Mir war schon klar, welche Karte ich kaufen würde und ich wollte sie eigentlich nur kurz im Laden holen. Als ich meine Frau dann aber gerade vor dem Laden parken wollte, kam mir eine teuflische Idee. Deshalb bat ich sie, mit mir in den Laden zu gehen und erklärte ihr in aller Gemütsruhe die Vorzüge und Nachteile aller vorhandenen Grafikkarten. Sie ist eine überzeugte Technikfeindin, aber ich hörte erst auf, als ihre Lichter nach einer halben Stunde endgültig gebrochen waren, und fragte sie, welche Karte ich denn jetzt kaufen sollte. Ich könne mich nicht entscheiden. Sie zeigte wortlos auf den buntesten Karton - ich kaufte eine andere.

Beichthaus.com Beichte #00032350 vom 04.12.2013 um 15:23:30 Uhr (29 Kommentare).

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