Das popelessende Mädchen

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Peinlichkeit Ekel Studentenleben Linz

Mir ist vor kurzem etwas sehr peinliches passiert. Es war der letzte Tag vor den Osterferien und eine Freundin und ich (w) waren ein bisschen früher im Hörsaal als geplant. Der Saal war dann extrem überfüllt, wir waren alle eng aneinander gequetscht. Aber so weit so gut, die Vorlesung hatte begonnen, der Professor machte kaum Stoff und dementsprechend ging es locker zu. Vor mir saß ein Mädchen, das mir schon vorher mal aufgefallen war: extrem ungepflegt, fettige Haare, dreckige Klamotten, ein wenig "mehr" Körpergeruch als üblich etc. Ich habe sie dann eine Zeit lang beobachtet, einfach so aus Langeweile und weil ich im Endeffekt nicht anders konnte, schließlich saß sie vor mir und ihr leckerer Duft stieg mir in die Nase. Plötzlich fing sie an, in der Nase zu bohren. Ich konnte den Blick nicht von ihr abwenden, einfach weil sie so ekelhaft war. Dann passierte der für mich peinliche Teil der Geschichte: Sie holte einen dicken, schleimigen Popel aus ihrer Nase und aß ihn einfach! Als sie die Prozedur wiederholte, wurde mir ganz übel. Und prompt kotzte ich darauf los, mitten in diesem überfüllten Hörsaal, wo mehrere hundert Menschen anwesend waren, und ein jeder von ihnen starrte mich an. Zu allem Überfluss bekamen einige Studienkollegen in meinem Umfeld ein paar Spritzer meiner Kotze ab, darunter auch das popelessende Mädchen. Glücklicherweise halfen mir ein paar Leute, die Tische und Bänke sauberzumachen, sodass ich bald darauf flüchten konnte. Meine Freundin erzählte mir am selben Tag noch, dass der Professor nach meinem Verschwinden erklärt hatte, man solle nicht betrunken zur Uni gehen und sich gefälligst zu hause übergeben. Ich beichte hiermit, dass ich wohl nie wieder zu besagter Vorlesung gehen werde, einfach weil es mir zu peinlich ist und ich nicht den Mut habe, im Nachhinein dieses Mädchen für mein Kotzen verantwortlich zu machen, falls mich jemand nach dem wieso fragt.

Beichthaus.com Beichte #00029922 vom 07.04.2012 um 15:47:12 Uhr in Linz (Altenbergerstraße) (17 Kommentare).

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Kaninchen geklaut

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Diebstahl Schamlosigkeit Shopping

Da eines unserer (Zwerg-) Kaninchen gestorben ist, bin ich kurzerhand ins Tierheim um einen gleichaltrigen Spielgefährten für unser Weibchen zu holen. Aber als ich sah, wie gut sie es da haben (riesiges Innen- und Außengehege), habe ich es mir anders überlegt. Ich bin in einen "Zoofachhandel" und habe es geschafft, ein ausgewachsenes Kaninchen zu entwenden und in die Transportbox zu stecken. Danach habe ich mich noch von einen Mitarbeiter über Außengehege beraten lassen, mit "meinem" Kaninchen in der Hand. Bin dann mit einer Packung Kaninchenfutter an die Kasse gegangen. Tiere in Zoohandlungen leben wirklich schrecklich. Dennoch war es eine Straftat und ich schäme mich dafür. Nun lebt das Kaninchen mit einer Spielgefährtin in einem Luxus-Außengehege. Damit kann ich mein Gewissen beruhigen.

Beichthaus.com Beichte #00029921 vom 07.04.2012 um 14:17:08 Uhr (19 Kommentare).

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“Beichte

Wladimir Putin

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Begehrlichkeit Manie Politik

Viele junge Mädchen schwärmen für Popstars oder gut aussehende Schauspieler, bei mir war es immer etwas anders, ich fand einen ganz bestimmten Mann schon immer unglaublich anziehend: Wladimir Putin. Auch wenn er schon etwas älter ist und ich bei Gott nicht mit seiner Politik einverstanden bin, irgendetwas an Putins Ausstrahlung und an seinen hart dreinblickenden blauen Augen macht mich irgendwie extrem wuschig. Zu oft habe ich mich lustvollen Tagträumereien hingegeben, in denen wir uns wilden Liebesspielen in russischen Palästen hingeben. Obwohl ich einen Freund habe, wurde ich von meiner Putinmanie niemals geheilt. Zwar finde ich meinen Liebsten auch sehr anregend, aber wenn wir miteinander schlafen, dann stelle ich mir manchmal immer noch vor, dass ich das Bett mit meinem verehrten Putin teile. Es tut mir Leid, dass ich meinen Freund mental mit einem russischen Präsidenten betrüge.

Beichthaus.com Beichte #00029919 vom 06.04.2012 um 10:51:23 Uhr (18 Kommentare).

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Affaire mit der Supermarkt-Verkäuferin

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Fremdgehen Falschheit Partnerschaft Shopping

Ich (m/27) betrüge meine Freundin seit einigen Monaten mit einer LIDL-Verkäuferin. Ich habe schon vor einem Jahr gemerkt, dass sie sich zu mir hingezogen fühlte. Irgendwann nutzte ich die Chance und habe ihr an einem Abend meine Nummer auf den Kassenzettel geschrieben. Da war natürlich gerade keiner an der Kasse. Von da an lief die Affäre langsam an. Das schlimme an der Sache ist, dass sich meine Freundin und die Verkäuferin regelmäßig sehen und ich auch manchmal beim Einkauf dabei bin. Sie wusste, dass ich vergeben bin, es machte ihr nichts aus und ich wusste, dass sie vergeben ist. Mir macht es auch nichts aus. Es klingt alles sehr merkwürdig, aber jetzt habe ich mehr Sex als je zuvor und genieße die Situation schon irgendwie. Auch wenn alles in meiner Beziehung stimmt, sei es auf der Liebesebene oder beim Sex der bombastisch ist, der Kick ist das schlimme, dass verhängnisvolle. Es ist keine Liebe im Spiel. Jetzt gerade im Frühling geht die Post langsam richtig ab. Sie ist 34 und der Wahnsinn. Meine Freundin merkt von alldem gar nichts, da sie im Schichtdienst arbeitet. Das sie mich betrügt, daran glaube ich nicht, dafür liebt sie mich zu sehr. Aber ich werde wohl langsam damit aufhören, es schmerzt mich mehr und mehr, meine Freundin so zu betrügen. Auch wenn sie alle Liebe der Welt von mir bekommt, aber ich so ein hinterlistiges Arsch bin.

Beichthaus.com Beichte #00029913 vom 04.04.2012 um 12:24:55 Uhr (32 Kommentare).

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“Folge

Betriebsfeier mit Folgen

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Fremdgehen Dummheit Partnerschaft Arbeit Schwangerschaft United Kingdom

Ich möchte beichten, dass ich mein Leben in den Sand gesetzt habe. Ich war mit einem tollen Mann zusammen, der mich auf Händen trug, wir hatten gemeinsame Zukunftspläne, mit Kindern, Haus und Hund. Mit meinem Job war ich sehr zufrieden, und im Großen und Ganzen lief alles nach Plan. Zumindest bis zu dem Tag, als man mir von meiner Firma aus anbot, ich könne ein halbes Jahr in England arbeiten. Ich war sofort Feuer und Flamme für diesen Vorschlag, und obwohl es mir nicht gefiel, so lange räumlich von meinem Freund getrennt zu sein, stimmte ich zu. Am Anfang war es auch wirklich toll in England, ich vermisste zwar meinen Freund und meine Familie, lernte aber sehr viele interessante Menschen kennen, doch nach und nach wurde die Arbeit immer stressiger und anstrengender. Ich beschwerte mich dennoch nicht, denn mein Gehalt stieg in schwindelerregende Höhen. Durch die viele Arbeit, oft auch am Wochenende, hatte ich weniger und weniger Zeit, meinen Freund zu besuchen. Teilweise arbeitete ich auch, wenn er frei genommen hatte um wiederum mich besuchen zu kommen. Er sagte mir, dass ich nicht gut aussähe, und ich mich verändert hätte, und bat mich heimzukommen. Ich hörte nicht auf ihn, weil ich an das viele Geld dachte, dass ich in England verdiente, und merkte, dass ich richtig Karriere machen könnte. Nach dem halben Jahr machte mir die Firma den Vorschlag, auf ein Jahr England zu verlängern. Ohne großes Zögern und ohne mich mit meinem Freund abzusprechen sagte ich zu. Meinem Freund erzählte ich, dass man mich mehr oder weniger dazu gezwungen hatte. Er wirkte zwar besorgt, aber auch verständnisvoll, und sagte mir, dass wir das schon schaffen würden.


Eines Tages fand jedoch eine Betriebsfeier statt, bei der es ziemlich feuchtfröhlich zu ging. Mein direkter Vorgesetzter machte sich sehr gründlich an mich heran, und obwohl er eigentlich überhaupt nicht mein Typ war, ließ ich schließlich im Vollrausch zu, dass er in einem der Konferenzräume mit mir schlief. Auf Verhütung achtete ich damals nicht, da ich meinen Freund ja so gut wie nie sah. Es kam also, wie es kommen musste: Ich wurde schwanger. Mein direkter Vorgesetzter tat, als er es erfuhr, hinter den Kulissen alles um mich loszuwerden, was er schließlich auch schaffte. Ich kam erst zurück nach Deutschland und wurde anschließend unter einem Vorwand gefeuert. Das Kind abzutreiben kam mir erst gar nicht in den Sinn. Natürlich war mein Freund wahnsinnig enttäuscht. Er versuchte es trotzdem nochmal mit mir, aber er meinte bald ich hätte mich zu sehr von ihm entfremdet. Wir trennten uns schließlich. Derzeit bin ich arbeitslos und beziehe Unterhalt von meinem Ex-Vorgesetzten. Ich kann mir einfach selbst nicht verzeihen, mich in diese Lage gebracht zu haben. Arbeitslos mit einem Kind, das mich immer an den schrecklichsten Tag meines Lebens erinnert, zu Hause zu sitzen und nicht zu wissen wie es weitergeht.

Beichthaus.com Beichte #00029912 vom 04.04.2012 um 11:12:14 Uhr in United Kingdom (London) (43 Kommentare).

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