Frauen, die zu Doktoren werden

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Zorn Ungerechtigkeit

Ich bin Doktorandin, allerdings in einem Bereich, in dem es weniger Frauen als Männer gibt. Das ist von meiner Seite absolut kein Problem - auch nicht von den Betreuern aus. Trotzdem unterhalten sich die Professoren, Doktoren und die meisten anderen Menschen besser untereinander als mit mir. Ich frage mich immer, ob es an mir liegt, oder an dem Fakt, dass ich halt dummerweise weiblich bin. Weil ich immer so von allen ausgegrenzt werde, habe ich auch ziemlich die Motivation verloren und muss mich quasi zwingen, meine Doktorarbeit zu schreiben. Ich finde es zum einen ziemlich unfair, dass ich auf diese Weise weniger Hilfe bekomme als andere, würde aber trotzdem keinerlei Programmen zur Unterstützung von Frauen (Frauen-können-nicht-auf-normale-Weise-Doktor-werden-Programme) beitreten. So ist meine Beichte eigentlich, dass ich nicht gewillt bin, mehr als andere zu arbeiten, außer ich bekomme die gleiche Hilfe wie andere - die ich aber nicht erhalte. Somit prügele ich mich ganz alleine dadurch, was wahrscheinlich auch nicht Sinn der Geschichte ist.

Beichthaus.com Beichte #00034976 vom 29.01.2015 um 01:30:37 Uhr (13 Kommentare).

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Das süße Schaf im Postamt

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Engherzigkeit Morallosigkeit Selbstsucht

Ich (w/21) habe zum Geburtstag ein Plüschschaf mit Glubschaugen von meinen Großeltern bekommen. Weil ich es hässlich fand, habe ich es einen Tag später im Postamt ausgesetzt. Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil das kleine Schaf nie geliebt werden wird und ich das Geschenk meiner Großeltern einfach so weggegeben habe.

Beichthaus.com Beichte #00034975 vom 28.01.2015 um 21:59:05 Uhr (8 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Nächtliche Dusche für den Störenfried

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Hass Zorn Peinlichkeit Nachbarn

Ich (m/21) bin für mein Studium unlängst in eine mittelgroße Stadt gezogen. Von Beginn an war mir gerade die Gegend, in der ich wohnte, sehr suspekt. Ständig wurde man von finsteren Gestalten angesprochen, ob man ihnen Geld, Zigaretten oder anderes Rauchbares geben […]
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Beichthaus.com Beichte #00034974 vom 28.01.2015 um 18:42:58 Uhr (8 Kommentare).

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Zauberkräfte für Jungfrauen über 30

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Peinlichkeit Masturbation Ignoranz Braunschweig

Ich (m/24) muss etwas loswerden, das eher peinlich ist. Ich bin mit meinen 24 Jahren noch Jungfrau und mir ist es egal, ob das die nächsten 35 Jahre noch so bleibt. Es gibt für mich keinen Grund, mir eine Freundin zu suchen, da es den Aufwand einfach nicht wert ist. Ich wurde bisher immer nur abgewiesen und habe eigentlich seit 2010 nicht mehr versucht, eine Frau zu finden, da es hoffnungslos ist. Das letzte Mal habe ich 2009 eine Frau überhaupt nur geküsst, jedoch ist es nie weiter gekommen, da sie alle danach nicht einmal mehr mit mir geredet haben. Außerdem kann ich mich sowieso kaum daran erinnern, da ich jedes Mal total besoffen war. Es ist einfacher, sich vor dem PC einen Porno reinzuziehen und sich einen zu schrubben, ich brauche also auch keine Partnerin.

Ich masturbiere sehr regelmäßig seitdem ich etwa 12 Jahre alt bin. Jedes Mal, wenn ich Bock drauf hatte, habe ich einfach die Palme gewedelt und alles war wieder gut. Das mache ich auch heute noch so, da es wie gesagt einfach unmöglich ist, eine willige Frau zu finden. Es ist mir jedoch peinlich, noch keinerlei sexuelle Erfahrungen zu haben und deshalb verheimliche es vor all meinen Bekannten, auch wenn einige annehmen könnten, dass ich schwul sei, was auch schon vorgekommen ist. Aber lieber das, als dass sie wüssten, dass bei mir garnichts läuft. Unter meinen Kollegen sind auch vergleichsweise unvorteilhaft aussehende Menschen, die es auch schon auf die Reihe bekommen haben - ich jedoch noch nicht. Naja, mittlerweile ist es mir sowieso egal und ich habe auch nicht mehr vor, es zu ändern, auch wenn es mir peinlich ist. Ich frage mich auch, wieso so viele Leute es für komplett normal empfinden, ein Sexualleben zu haben, obwohl das für mich unmöglich zu realisieren ist. Im Internet kursiert die Legende, die besagt, dass man, wenn man es schafft, bis zum 30. Lebensjahr Jungfrau zu bleiben, Zauberkräfte erhält. Dieser Gedanke hält mich am laufen, auch wenn es nur ein Witz ist.

Beichthaus.com Beichte #00034973 vom 28.01.2015 um 18:21:12 Uhr in 38106 Braunschweig (Karlstraße) (26 Kommentare).

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“Beichte

Lebende Zombies in der Straßenbahn

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Morallosigkeit Zorn Engherzigkeit Bahn & Co.

Ich möchte beichten, dass ich mich in öffentlichen Verkehrsmitteln oft wie ein Arsch benehme. Innerlich noch mehr als äußerlich. Das fängt damit an, dass ich den Busfahrern für jede Sekunde Verspätung an die Gurgel gehen könnte. Besonders bei schlechtem Wetter. Erst einmal innen angekommen strebe ich zielsicher eine freie Sitzreihe an. Ein Platz ist für mich, der andere für meinen Rucksack. Ich achte darauf, den Platz am Gang selbst zu besetzen. Meine Erfahrung ist, dass Menschen dann viel höhere Hemmungen haben, den Platz zu verlangen, als wenn dort "nur" mein Rucksack wäre. Besonders in der Straßenbahn ist das mies von mir. Die ist oft gerammelt voll, viele müssen stehen, auch alte und kranke Leute. Da tut es mir manchmal fast leid. Aber meistens steigt, beinahe wie zur Antwort, sofort ein Beispiel ein, wegen dem ich mein Verhalten nicht als falsch empfinde. Immerzu strömen Assis und Freizeit-Gangster herein. Auch fette, hässliche Leute ohne jeden Selbstrespekt sind dabei oder nervende, plärrende Kinder mit ihren überforderten Eltern. Am Schlimmsten sind die Bazillenschleudern, die mehr tot als lebendig in die Bahn steigen und dann voller Lust mit rasselndem Husten oder trommelfellgefährdenden Niesern ihre Krankheit an alle im Waggon verteilen. So ein Pack! Darum sitze ich lieber alleine.


Doch das ist nicht alles. Wenn ich dann schnell aussteigen will, um das Anschlussverkehrsmittel zu erwischen, drängelt sich unter Garantie irgendeine alte Mumie am Ausgang vor mich, um dann betont langsam auszusteigen und mir auch noch auf dem Fußweg durch das Ausmessen desselben den Weg zu versperren. Warum ist es nur strafbar, diesen lebenden Zombies mit einem beherzten Tritt aus der Bahn nachzuhelfen? Und ja, trotzdem bereue ich das meiste davon. Doch würden die anderen Leute etwas mehr auf sich und ihre Umwelt achten, so könnte auch ich leichten Gewissens viel freundlicher zu ihnen sein.

Beichthaus.com Beichte #00034972 vom 28.01.2015 um 18:19:06 Uhr (14 Kommentare).

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