Glotzen aber nicht helfen

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Ignoranz Faulheit Zorn Hass Gesellschaft Münster

Glotzen aber nicht helfen
Ich beichte, dass ich mich innerlich immer fürchterlich über die Menschen aufrege, die glotzen aber nicht helfen. Dazu muss ich sagen, dass ich als Sozialarbeiterin einer Frau im Rollstuhl helfe und wir gemeinsam schwimmen gehen. Um dort hin zu kommen, fahren wir […]
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Beichthaus.com Beichte #00030603 vom 20.12.2012 um 18:37:15 Uhr in Münster (Brandhoveweg) (22 Kommentare).

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Facebook offenbart Absichten

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Dummheit Peinlichkeit Internet

Ich (w/26) habe auf einer Party in meinem Bekanntenkreis einen Mann kennengelernt. Wir verstanden uns blendend. Am nächsten Abend machte ich den heutzutage üblichen Schritt und wollte ihn auf Facebook suchen. Während ich fernsah, gab ich seinen Namen in die Facebook App ein. Ich war vom Tatort-Krimi abgelenkt, schlief dann aber dennoch schnell ein. Am nächsten Morgen las ich zu meiner Überraschung Dutzende Nachrichten und amüsierte Kommentare von meinen Freunden. Anstatt das Suchfeld zu benutzen, habe ich seinen Namen auf meiner Wall gepostet. Das war mir so was von peinlich. Ich löschte den Eintrag, aber viele meiner und wahrscheinlich auch seiner Freunde hatten es schon gesehen. Immerhin sind wir jetzt zusammen, vielleicht hatte mein Missgeschick ja doch etwas Gutes.

Beichthaus.com Beichte #00030582 vom 15.12.2012 um 11:22:37 Uhr (6 Kommentare).

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“Folge

Oktoberfest rückwärtsgegessen

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Ekel Trunksucht Maßlosigkeit Freizeit Freunde München

Als ich (m/19) mit meinen beiden Kumpels auf dem Oktoberfest war, haben wir tüchtig zugelangt, gut gegessen und ausreichend getrunken. Wir sind dann über das Festgelände zur Straßenbahn gewankt und kamen an einem Schausteller vorbei, der unser Interesse erregte: Ein großer Stahlbalken, etwa zehn Meter lang, drehte sich vertikal um eine Achse in seiner Mitte, wie ein Windrad. An beiden Enden war jeweils eine Kabine mit zwei Sitzen befestigt, die sich ihrerseits auch noch um ihre eigene Achse drehte. Die Insassen waren fest angeschnallt, außerdem war man noch mit einem Drahtkorb über den Sitzen gegen das Herausfallen gesichert. Wir machten eine Fahrt mit diesem Gerät, ungefähr zehn Umdrehungen. Meine Kumpels waren in einer Kabine, ich alleine in der anderen. Als die Fahrt zu Ende war, stand dieser Balken in senkrechter Position, damit meine Kumpels aussteigen konnten.


Bei diesem Vorgang hing ich genau senkrecht über ihnen, den Kopf nach unten. Mir war so übel wie noch nie in meinem Leben und so gab ich schließlich zwei Liter Bier, zwei Obstler und ein Brathähnchen wieder zurück. Die Brühe lief durch das Drahtgitter über mir (genauer gesagt: unter mir) nach unten und prasselte meinen zwei Kumpels unten in ihrer Kabine auf die Köpfe. Mir war gleich viel wohler und als ich nach einer halben Umdrehung des Balkens unten angelangt war und ausstieg, ging es mir blendend. Meine Kumpels waren allerdings etwas befremdet. Gut, stimmt natürlich, ich hätte auch in die Kapuze meines Anoraks reihern können. Aber ich wollte das Zeug einfach los sein.

Beichthaus.com Beichte #00030573 vom 12.12.2012 um 17:35:17 Uhr in München (Theresienwiese) (11 Kommentare).

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Der ausgedachte Todesfall

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Lügen Morallosigkeit Arbeit Aggression Oldenburg

Ich (w) musste mit 18 Jahren, als praktischen Teil der elften Klasse der Fachoberschule, ein viermonatiges Praktikum in einer Kinderkrippe machen. Allerdings waren die Erzieherinnen alles andere als freundlich und sozial. Sie lästerten über Kinder, deren Eltern und mich. Das war unüberhörbar, da die Tür offen stand und ich im Nebenraum war. Die Tratschtanten signalisierten generell wenig Interesse an ihrem Beruf. Ich fühlte mich sehr unwohl in dieser ach so sozialen Einrichtung. Eines Tages reichte es mir. Ich ging kurz raus, tat so, als würde ich telefonieren und lief dann fünf Minuten später heulend wieder herein. Dann sagte ich in meinem geheuchelten Heulkrampf zu meiner Anleiterin, dass mein Vater gerade verstorben wäre und ich soeben einen Anruf von meiner Mutter bekommen hatte. Meine Eltern sind geschieden und haben keinen Kontakt. Meine Anleiterin fuhr mich daraufhin sofort nach Hause und ich habe mich dann ganz gemütlich auf den Weg zu meinem Hausarzt gemacht, dem ich erzählte, dass ich auf dieses scheiß Praktikum keine Lust mehr habe und ob er mich vier Wochen krankschreiben könne. Das tat er dann auch freundlicherweise. Er kennt mich schon, seitdem ich ein kleines Kind war. Nach den vier Wochen "Trauerzeit" war das Praktikum dann zu Ende. Das ist jetzt sechs Jahre her und ich habe es seitdem, aufgrund meines schlechten Gewissens, niemandem erzählt.

Beichthaus.com Beichte #00030570 vom 10.12.2012 um 17:42:17 Uhr in Oldenburg (Luzernenstraße) (14 Kommentare).

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“Beichte

Vom Heim zu Hotel Mama

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Rache Drogen Familie

Ich (m/34) bin, nachdem ich von meiner Ex rausgeworfen wurde, weil ich nur einen Job länger als 4 Wochen behalten konnte, wieder bei meinen Eltern eingezogen. Das mit dem Job lag aber auch daran, dass sie mich z.B. nicht schlafen ließ und ich daher unkonzentriert […]
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Beichthaus.com Beichte #00030559 vom 07.12.2012 um 06:24:20 Uhr (33 Kommentare).

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