Angelutschte Orangenscheiben

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Ekel Peinlichkeit Last Night

Ich (w) mixe Cocktails auf Festen. Vor Kurzem war ich wieder auf einem Geburtstag - eine Freundin meiner Tante war Dreißig geworden und ich sollte für die Getränke sorgen. Wie jedes Mal hatte ich kleine Spieße mit Früchten daran vorbereitet, die ich dann immer in die Getränke steckte. Einige der Damen bestellten sich andauernd neue Cocktails - aßen die gedrehten Orangenscheiben an ihren Spießen jedoch nicht, sondern lutschten nur ein bisschen daran herum und legten sie dann in das Schälchen, dass ich für die leeren Spieße auf den Tresen gestellt hatte. Irgendwann kam eine andere Frau an die Bar und bestellte sich ebenfalls einen Cocktail. Während ich mixte, sah ich kurz zu ihr und musste erschrocken feststellen, dass die Dame die angelutschten Orangenschalen aus dem Schälchen eine nach der anderen aß. Offensichtlich dachte sie, dass das kleine Snacks für die Wartenden wären. Dass in dem Schälchen auch jede Menge leerer Spieße und Orangenschalen lagen, schien sie nicht zu bemerken. Ich wollte sie dann gerade darauf hinweisen, dass sie gerade den Abfall ist, als ich bemerkte, dass sie schon fast die ganze Schale gegessen hatte. Um sie nicht in Verlegenheit zu bringen, sagte ich dann nichts und hoffte einfach, dass sie nicht wieder herkommen würde. Später konnte ich dann beobachten, dass sie an der Bar stand und den Orangenscheibenlutschenden Damen dabei zusah, wie sie ihren Abfall in das Schälchen legten. Das Gesicht der Frau, als sie realisierte, dass sie die ganze Zeit den Abfall gegessen hatte, war wirklich witzig, aber es tut mir trotzdem leid, dass ich sie nicht darauf hingewiesen habe. Immerhin würde ich auch nichts essen wollen, das andere schon im Mund hatten. Ich wusste in dem Moment einfach nicht, wie ich reagieren sollte. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032556 vom 11.01.2014 um 16:02:36 Uhr (15 Kommentare).

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Süchtig nach dem Callboy

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Fremdgehen Ehebruch Prostitution Wollust Begehrlichkeit Düsseldorf

Ich bin seit sechs Jahren mit meinem Mann verheiratet, er ist ein toller Mensch und ich liebe ihn wirklich, aber im Bett ist er eine totale Niete. Als mein Mann dann für zwei Tage weg war, habe ich mir einen Callboy nach Hause bestellt - ich war einfach zu geil und […]
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Beichthaus.com Beichte #00032555 vom 11.01.2014 um 14:39:23 Uhr in 40210 Düsseldorf (Bismarckstraße) (17 Kommentare).

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Zucchini zu Silvester

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Engherzigkeit Ernährung Kinder Silvester Süplingen

Ich (w) möchte etwas beichten, an das mich meine Mutter gerade wieder erinnert hat. Früher haben wir Silvester immer mit einer befreundeten Familie verbracht, mit deren Tochter ich gut befreundet war. Eines Tages war es dann wieder so weit - ich war vielleicht fünf oder sechs Jahre alt, Silvester stand bevor und es war geplant, dass wir zwei Zucchini mit zur Feier bringen, die die Mütter dann zusammen füllen wollten. Was meiner Freundin, meinem Bruder und mir allerdings gar nicht gefallen hat, da wir keine Zucchini mochten. Am Silvesternachmittag bin ich dann noch ein bisschen rausgegangen, um mit den anderen Kindern einen Schneemann zu bauen und auf dem Weg nach draußen fiel mein Blick auf die beiden Zucchini, die in der Küche lagen. Mit meiner kindlichen Logik kam mir die Idee, mit dem Gemüse so viele Menschen wie möglich glücklich zu machen. Kurzerhand schnappte ich mir die größere der beiden Zucchini und legte sie unseren Öko-Nachbarn in das Zeitungsrohr, da ich wusste, dass sie sich fast nur von Gemüse ernähren.<br /> <br /> In dem Moment erschien es mir richtig, da ich dachte, ich tue den Nachbarn etwas Gutes - und gleichzeitig würden sich mein kleiner Bruder und meine Freundin bestimmt freuen, wenn wir das nicht essen müssten. Als wir uns ein paar Stunden später auf den Weg zu unseren Bekannten machen wollten, bemerkte meine Mutter die fehlende Zucchini und mir wurde bewusst, dass ich damit zwar uns Kindern und den Nachbarn etwas Gutes getan, jedoch meine Eltern in eine doofe Situation gebracht hatte. Also bin ich schnell zu den Nachbarn gelaufen und habe nachgesehen, ob die Zucchini noch da war. Als sie jedoch verschwunden war, beichtete ich meiner Mama, was ich getan hatte. Sie war zwar etwas verwirrt, nahm es mir aber nicht übel. Zum Einkaufen war es schon zu spät und bei den Nachbarn klingeln wollte sie natürlich auch nicht. Und so gingen wir zu unseren Bekannten, wo es dann nur eine gefüllte Zucchini gab - aber dafür haben wir Kinder Nudeln mit Tomatensoße bekommen, wofür mir die anderen sehr dankbar waren. Trotzdem tut mir das im Nachhinein sehr leid, weil ich nicht nur meine Mutter, sondern auch die Mutter meiner Freundin in eine peinliche Situation gebracht habe - schließlich musste sie dann mit dem Essen improvisieren und nach den Feiertagen ist das ja immer so eine Sache.

Beichthaus.com Beichte #00032552 vom 10.01.2014 um 20:38:37 Uhr in Süplingen (9 Kommentare).

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Die Schlampen der Gesellschaft

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Hass Vorurteile Schamlosigkeit Morallosigkeit Gesellschaft Lunden

Ich möchte beichten, dass ich pauschal alle Menschen hasse. Es gibt zwar einige Ausnahmen, aber bis auf diese vereinzelten Exemplare, halte ich die gesamte Menschheit für eine dumme und primitive Rasse. Insbesondere hasse ich in unserer Gesellschaft, dass es pausenlos […]
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Beichthaus.com Beichte #00032551 vom 10.01.2014 um 20:07:05 Uhr in Lunden (27 Kommentare).

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Tarnkappenbomber mit Zebra-Muster

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Engherzigkeit Falschheit Kinder Telefon

Zwischen Weihnachten und Neujahr traf sich ein Großteil meiner damaligen Grundschulklasse zu unserem ersten Klassentreffen. Glücklicherweise waren alle Jungs, mit denen ich (m/25) damals in einer Clique war, ebenfalls anwesend, sonst wäre mir diese Erinnerung wohl nie wieder in den Sinn gekommen. Wir gingen damals nach der Schule immer den größten Teil unseres Heimwegs gemeinsam, da wir nicht weit voneinander entfernt wohnten. Und wie Jungs mit zehn oder elf Jahren nun einmal sind, machten wir regelmäßig Unsinn und versuchten uns gegenseitig zu überbieten. Irgendwann wurde dann auf unserem Heimweg eine Telefonzelle gebaut - und nach ein paar Monaten erfuhren wir, dass 0800er-Nummern nicht nur kostenlos sind, sondern auch prima von Telefonzellen aus erreichbar waren. Also testeten wir jeden Tag irgendeine ausgedachte 0800er-Nummer, bis wir Erfolg hatten. Wir landeten bei einer Hotline, die sich mit einem Namen meldete, den wir als "Krieg Bestellannahme" verstanden (oder verstehen wollten). Von nun an riefen wir jeden Tag mehrere Male dort an. <br /> <br /> <br /> Wir hatten jedes Mal den gleichen Mann an der Strippe und wir nervten ihn von Tag zu Tag mehr. Mal bestellten wir Kampfpanzer, mal nur Panzerfäuste, an anderen Tagen wieder Tarnkappenbomber mit Zebra-Muster. Das Lustige war aber, dass er jedes Mal so lange mit uns diskutiert hat, bis er auf 180 war und ins Telefon brüllte. Als uns dann irgendwann der Spaß daran verging, rief einer von uns "normal" dort an und erkundigte sich, was man dort denn bestellen könnte. Es stellte sich heraus, dass wir bei einem ziemlich großen Sportartikelhändler gelandet waren. Der besagte Freund bekam dann noch einen rund 180 Seiten starken Katalog zugeschickt, weil er das nicht so recht glauben wollte, gemeinsam mit einem kleinen Fußball, auf dem "Bitte nicht mehr anrufen" stand. Zugegeben, ich habe den Spaß damals wirklich genossen, aber heute tut mir der Herr, der sich damals mit uns herumquälen musste, irgendwie leid. Er wollte uns doch nur ein paar Bälle verkaufen.

Beichthaus.com Beichte #00032550 vom 10.01.2014 um 08:22:05 Uhr (7 Kommentare).

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