Die Sünden meiner Kindheit

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Aggression Selbstsucht Boshaftigkeit Kinder

Ich war als Kind ein furchtbarer Mensch. Ich war bis zur zweiten Klasse unfassbar aggressiv, manipulativ und verletzend. Vieles weiß ich gar nicht mehr, sondern kenne es nur aus Geschichten, aber ich weiß, dass ich oft schon Angst vor mir selbst hatte und meine Mutter angefleht habe, mit mir zum Psychologen zu gehen. Auch heute noch verstehe ich nicht, wie ein drei- bis achtjähriges Kind so sein kann, wie ich damals. Ich bin in einer wirklich liebevollen Umgebung aufgewachsen, zu Hause gab es nie Gewalt, weder psychische noch physische, und trotzdem hatte ich damals ständig den Drang, Gewalt an anderen auszuüben, vor allem an Jüngeren wie meiner kleinen Schwester. Eines der schlimmsten Dinge, die ich über meine gesamte Kindergartenzeit getan habe, war, andere Kinder mit Versprechungen in den Tunnel unter dem Reifenberg zu locken, um ihnen dann dort an den Haaren zu ziehen. An einem türkischstämmigen Mädchen, das damals noch kein Deutsch konnte, habe ich Selbstverteidigungsgriffe geübt - am Ende meiner Kindergartenzeit bewarf sie mich dann, zu Recht, mit allen deutschen Schimpfworten, die sie bis dahin gelernt hatte. Außerdem habe ich einmal einem Mädchen im Stuhlkreis den Stuhl weggezogen und sie dabei am Ohrring festgehalten. Ich habe Geburtstagskindern immer Geschenke gemacht oder nette Sachen gesagt, in der Hoffnung, dass ich dann neben ihnen sitzen darf, was im Kindergarten eine Ehre war. Meine Schwester habe ich regelmäßig zum Weinen gebracht, indem ich ihr irgendwelchen Quark erzählt habe, oder behauptete, dass ich sie verlassen müsse. Manchmal hatte ich auch einfach das Bedürfnis irgendjemanden zu schlagen und habe das an ihr ausgelassen. Sobald wir in der Schule lesen und schreiben lernten, habe ich an Wände die Namen von Freunden geschrieben, mit Beleidigungen, um das dann allen zu zeigen und dann zu erzählen, wen ich angeblich beim Schreiben beobachtet hätte. So ging das weiter, bis ich mich zum Ende der Grundschule immer mehr besserte.

Ich möchte für dieses Verhalten gar keine Erklärung oder Entschuldigung suchen, weil ich weiß, dass ich das alles, obwohl ich teilweise erst drei oder vier war, im vollen Bewusstsein um die Konsequenzen tat. Darum ist dies ein Teil meiner Vergangenheit, den außer Familienmitgliedern und den Beteiligten niemand kennt, weil ich es nicht schaffe, das irgendjemandem zu erzählen. Ich bereue mein Verhalten von damals von ganzem Herzen und schäme mich furchtbar dafür. Es tut mir für alle Leid, die ich verletzt habe. Vielleicht, um diese Kindheitszeit wieder gut zu machen, oder aus Angst, dass diese Aggression irgendwann wiederkommt, bin ich heute einer der friedlichsten Menschen, die ich kenne. Ich habe viele Freunde und gute Noten und ein relativ normales Leben. Ich hasse Krieg, Gewalt und Streit. Ich kann keine Ballerspiele spielen und ich kann niemanden anschreien oder anlügen, ohne mich direkt danach dafür zu entschuldigen. Trotzdem hoffe ich, dass es irgendjemanden gibt, der mir vergeben kann, dass ich einmal ein so grausamer Mensch war.

Beichthaus.com Beichte #00031287 vom 27.05.2013 um 18:30:18 Uhr (20 Kommentare).

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Von Vorurteilen gesteuert

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Vorurteile Hass Falschheit Gesellschaft

Von Vorurteilen gesteuert
Ich (m/18) hasse diese von Vorurteilen umgebene Welt, denn Leute wie ich bekommen sie fast jeden Tag zu unrecht zu spüren. Ja, ich habe schwarze Haare und etwas dunklere Haut. Ich habe schon öfters gehört, dass ich wie ein Afghane aussehe, was übrigens nicht stimmt, und ich habe auch generell mit der muslimischen Region nichts am Hut. Seit ich ein paar Monate alt bin, lebe ich hier in Deutschland, momentan mache ich mein Abi mit anständigen Noten, vor allem in Deutsch. Das heißt, außer meinem Aussehen unterscheidet mich fast nichts von einem normalen, gebildeten Deutschen. Trotzdem gibt es einige Lehrer, die ein ausländisches Aussehen automatisch als Grund nutzen, die Leistung mit einer schlechteren Note zu bewerten. Das ist nicht nur meine Meinung, die ganze Klasse stimmt mir zu. Es ist einfach schade, deshalb bei der Studienwahl so benachteiligt zu sein. Wegen meines Notendurchschnittes wird es wohl nicht möglich sein, auf Anhieb in ein gutes Fach reinzukommen. Dabei gibt es ja anscheinend Fachkräftemangel und jede gut ausgebildete Kraft wird gebraucht.

Selbst wenn ich meinem Nebenjob nachkomme und Zeitung austrage, geht das natürlich nicht ohne böse Blicke von der älteren deutschen Bevölkerung. Natürlich möchte ich nicht jeden da mit einbeziehen, es gibt auch einige sehr nette ältere Leute, von denen ich sogar an Weihnachten mal etwas Geld oder einen kleinen Schokoweihnachtsmann bekomme. Aber leider ist es nicht die Mehrheit. Ich weiß nicht, für wie dumm mich einige Anwohner halten und denken, dass sie Spion spielen können, ohne, dass ich etwas merke. Ich habe auch schon erlebt, dass Leute aus ihren Häusern herausgekommen sind, nur weil ich an ihren teuren Autos vorbei gegangen bin, und mich dann verscheucht haben. Dabei kleide ich mich ganz gewöhnlich und meine Haare sind auch nicht so kurz, dass es asozial aussieht.

In der letzten Zeit habe ich mir ein Hobby zugelegt und komme äußerlich dem Klischee des kriminellen Südländers nach. Ich ziehe dazu eine Jogginghose an, kombiniert mit einer Lederjacke, wandere durch die Straßen und gucke Leute böse an, bin aber sofort hilfsbereit, wenn jemand ein Problem hat. Dabei stehe ich im Bus auf, wenn ältere Menschen sich hinsetzen möchten, helfe ihnen, wenn sie mit ihren Gehstöcken nicht in den Bus kommen, oder Probleme mit dem Tragen schwerer Einkaufstüten haben. Das hört sich vielleicht komisch an, aber ich möchte nur dazu beitragen, dass die Leute sich nicht von ihren Vorurteilen steuern lassen und sich somit keine wertvollen Chancen entgehen lassen. Unglaublich, dass es dennoch Leute gibt, die lieber aus Stolz im Bus stehen, obwohl es so aussieht, als brechen sie gleich zusammen, statt von einem Ausländer einen Gefallen anzunehmen. Ich weiß, es ist menschlich Vorurteile zu haben, ich habe auch welche, aber ich gebe trotzdem jedem eine Chance, bis das Gegenteil bewiesen wird. So habe ich viel mit Leuten zu tun, von denen ich beim ersten Eindruck nie gedacht hätte, dass man mit ihnen so viel Spaß haben kann.
Ich beichte also meinen Hass auf Leute, die nur den Vorurteilen zufolge handeln und auch, dass ich Personen absichtlich mit meinem Kleidungsstil, umgangssprachlich formuliert, verarsche, und hoffe den Leuten so einen Anreiz zu geben, ihre Vorurteile zu verdrängen.

Beichthaus.com Beichte #00031280 vom 27.05.2013 um 10:32:10 Uhr (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Abschied von der Gastfamilie

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Ekel Peinlichkeit Trunksucht Dummheit Saarburg

Ich (w/20) habe vor drei Jahren, in der elften Klasse, an einem einwöchigen Schüleraustausch in Frankreich teilgenommen. Es ging ins Grenzgebiet in die Nähe von Metz, zu einer französisch-italienisch-deutschen Großfamilie, also sieben Kinder sowie die Enkel und Partner in ein größeres Haus. Sie nahmen mich herzlichst auf und es war eine schöne Zeit dort. Da meine Austausch-Schwester erst paar Wochen später 16 wurde, konnten wir am letzten Abend nicht mit den anderen Schülern zusammen feiern gehen, deshalb holten wir das dort zu Hause nach. Ich musste mit jedem Familienmitglied, das sich im Trinkalter befand, mindestens zwei Gläser Wodka-Orange an der hauseigenen Theke trinken. Ein Nein wurde nicht akzeptiert. Richtig besoffen war ich wohl erst im Schlaf.

Denn obwohl ich es noch vorher schaffte, eine Tüte neben mein Bett zu legen, kotzte ich Kissen, Haare und etwas von dem Boden neben dem Bett an. Als ich erwachte, stank es, meine Haare klebten im Gesicht, doch leider noch viel ekliger, entdeckte ich etwas Stuhlgang neben mir. Im Halbschlaf dachte ich, es wäre die Katze gewesen. Da man in so einem Haus ja nie alleine ist und zu jeder Zeit gestört werden kann, beseitigte ich alle Spuren. Das Kissen drehte ich nur um, denn ich musste schnell handeln, da ich zum Essen gerufen wurde, noch Koffer packen musste, verschlafen hatte und die Abfahrt immer näher rutschte! Schnell entleerte ich die Tüte im Klo und spülte wortwörtlich den Scheiß runter. Daraufhin wurde mir plötzlich so schlecht, dass ich mich erneut übergab. Auf dem Weg zurück ins Zimmer bemerkte ich, dass mir etwas fehlte! Während des ruckartigen Übergebens im WC hatte ich meine Zahnspange mit Attrappe als Zahnersatz runtergespült. Das Teil war so was von weg, egal wie tief man ins Klo rein gegriffen hätte! Ich musste meiner Tauschfamilie also zu mindestens vom fehlenden Zahn berichten und daraufhin bot mir der Vater an, das Klo ab zu montieren aber das hätte zu lange gedauert und es wäre eine viel zu aussichtslose, ekelige Suche. Auf der Rückfahrt im Zug fiel mir dann auch noch meine Brille in die stinkende Zug-Toilette, diesmal war ich zum Glück vorsichtiger beim Abspülen und konnte sie retten.


Heute finde ich die komplette Geschichte immer noch extrem peinlich und ich schäme mich jedes Mal, wenn ich meine Gastfamilie besuche, kontaktiere etc. nur von dem Zahn wissen sie und finden es total witzig und erzählen es liebend gerne weiter! Nun denke ich mir einfach: Ach, damals war ich noch klein! Nun vertrage ich mittlerweile auch den französischen Wodka und was habe ich daraus gelernt? Zahnspange vorm Schlafen gehen entfernen und ein längeres Top und Tanga reichen nicht als Schlaf-Kleidung, besser einen Eimer neben das Bett stellen, Brille abnehmen, bevor man im Zug zur Toilette geht. Und für die Leute unter euch, die nicht so tollpatschig sind wie ich, ganz wichtig: Richtig viel essen vor dem Saufen mit einer großen Multikulti-Gastfamilie und kleine Pausen zwischendurch!
Und auch falls das hier jemand meiner Freunde liest und sich denkt, das Ende käme einem bekannt vor, die ganze Geschichte kennt keiner und wird auch keiner erfahren. Es ist das Ekeligste, Peinlichste, Unangenehmste, Traurigste und Demütigendste zugleich, was mir je passiert ist. Lange habe ich versucht diese Erinnerung zu verdrängen, nicht mal im Tagebuch steht davon berichtet. Doch dies war die perfekte Gelegenheit dies alles los zu werden und vielleicht werde ich auch irgendwann mal darüber so richtig lachen können. Wahrscheinlich, falls mir jemand diesen Beitrag hier zeigt.

Beichthaus.com Beichte #00031212 vom 15.05.2013 um 21:15:27 Uhr in 54439 Saarburg (Bahnhofstraße) (10 Kommentare).

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Das Muttersöhnchen

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Rache Falschheit Boshaftigkeit Ex Hilden

Das Muttersöhnchen
Mein Ex ist das größte Muttersöhnchen, das mir je begegnet ist. Er hat ausnahmslos alles getan, was seine Mutter von ihm verlangt hat, was einen immensen Einfluss auf unsere Beziehung hatte, da sie aus religiösen Beweggründen strikt dagegen war, mich auch nur in der Nähe ihres Sohnes zu dulden. Er hat es sogar geschafft, ihr glaubhaft zu machen, er wäre gegen Sex vor der Ehe. Seine einzigen Zugeständnisse an unsere Beziehung lagen darin, dass er am Wochenende zu mir kam und wir uns hin und wieder in der Uni sahen, Übernachtungen waren nicht drin. Ich war wahnsinnig in ihn verliebt und der festen Überzeugung, dass wir irgendwann eine normale Beziehung führen könnten, deswegen habe ich mir viel zu viel gefallen lassen. Seine Mutter indes trieb mich langsam aber sicher mit ihrem Kontrollzwang und ewiger Nörgelei in den Wahnsinn. Sie beschimpfte mich, meine Familie und sperrte ihn regelmäßig zu Hause ein, nicht einmal an meinen Geburtstagen sah ich ihn besonders lange. Sie durchsuchte seine Taschen und sein Portemonnaie, sein Handy und den Laptop, druckte ganze Gesprächsverläufe bei ICQ aus, an die sie mithilfe ihrer Tochter gelangte, und markierte "verwerfliche Gesprächswechsel" mit Textmarker, um sie ihm vor die Nase zu knallen, und ihm stundenlang Predigten darüber zu halten, was für ein verkommener Mensch er und auch ich seien. Kurzum: Sie schnüffelte und kontrollierte immerzu.

Wir wollten bald zusammenziehen, allein deswegen ließ ich mir das alles gefallen und baute ihn regelmäßig auf. Ich opferte meine gesamte Freizeit, verlor Freunde und bekam Probleme im Studium, weil ich immerzu für ihn erreichbar sein wollte, und wenn es nur zum Zuhören bei der Internettelefonie war. Als seine Schwester aufgrund ihres Studiums ins Ausland zu Verwandten zog, half er ihr drei Tage beim Umzug, seine Eltern begleiteten ihn, aber sollten erst zwei Tage später zurückkommen. Er war damals sehr vernarrt in ein Browserspiel auf einer bekannten sozialen Plattform und gab mir, während er fort war, sein Passwort, damit ich mich um seine "Farm" kümmern konnte, weil er davon ausging, keine Zeit dafür zu haben. Ich vertraute dem Mann wirklich blind und sah mir nicht einmal seine Nachrichtenverläufe an. Was man wissen muss: Loggt man sich auf einem anderen Gerät ein, kann man Chats praktisch "live" von jedem Gerät verfolgen, man wird nicht etwa automatisch gekickt, sobald ein neuer Zugang geöffnet wird, das wusste ich nicht - er aber auch nicht. So kam es, dass er sich einloggte, während ich auf seinem Account aktiv war und sich ein Chatfenster zwischen ihm und einer Frau öffnete. Das Gespräch fand komplett auf Polnisch, also seiner Muttersprache, statt und dauerte knapp fünf Minuten, dann loggte er sich wieder aus. Ich verstand kein Wort, machte mir aber auch keine Sorgen. Das Fenster ploppte immer bei einer neuen Nachricht wieder auf und ich schloss es jedes Mal, bis mir plötzlich das polnische Wort für "Freundin" ins Auge sprang - eines der wenigen, die ich kenne. Kurz zusammengefasst: Nach einigen Recherchen hatte ich den Text so weit verstanden, dass klar wurde, dass er mich im Ausland betrogen hat, und seine größte Sorge bestand wohl darin, dass ich es mitkriegen könnte. Mir zerriss es damals das Herz. Als er wieder zu Hause war, fuhr ich wie geplant zu ihm, um die Nacht, bevor seine Eltern zurückkommen sollten, bei ihm zu verbringen. Er erzählte von den anstrengenden Tagen und einer kleinen Einweihungsfeier, bei der er angeblich nichts getrunken und früh wieder abgehauen wäre. Der Kerl log mir also eiskalt ins Gesicht!

Eigentlich wollte ich ihn darauf ansprechen, nachdem er mich aber so kalt belogen hatte, fasste ich einen anderen Plan. An dem Abend überwog wirklich die blanke Wut all meinen Schmerz. Ich wollte ihn treffen, irgendwie. Ich hatte Sex mit ihm, drei Mal. Auf dem geliebten Perserteppich seiner Mutter, auf ihrer, stets blitz blank desinfizierten, Küchenanrichte und auf ihrem Lieblingsplatz auf der Couch. Ich schlief in dieser Nacht keine Minute, sondern feilte an meinem Plan, während mein Bald-Ex selig neben mir schlief. Am nächsten Morgen putzte er die Bude wie ein Besessener, aus Angst, seine Mutter könne merken, dass ich dort gewesen sei, danach ging er duschen. Während er unter der Dusche stand, habe ich dann meinen Plan in die Tat umgesetzt. Ich habe überall im Haus meine Spuren hinterlassen. Haare im Abfluss, Haarnadeln und Zopfgummis und als Krönung einen meiner Strings in der Couchritze und ein paar Haare auf dem Kopfkissen seiner Mutter, zusammen mit einer Lippenstiftspur auf ihrem Laken. Zwischen die Matratzen seiner Eltern habe ich benutzte Boxershorts von ihm gestopft, unters Bett ein leeres Kondompäckchen gelegt und die benutzten Kondome vom Vorabend, die er sicherheitshalber in seiner Unitasche, eingewickelt in Taschentücher und Gefrierbeutel, verstaut hatte, habe ich ausgepackt und in drei verschiedene Mülleimer im Haus geworfen, gut sichtbar versteht sich. Das Ganze dauerte ungefähr zehn Minuten. Ich wartete, bis er mit Duschen fertig war und sich bereit machte, seine Eltern vom Bahnhof abzuholen, brav mit Hemd und Krawatte. Wir verabschiedeten uns vor der Tür, er fuhr weg. Ich schrieb noch einen Zettel mit folgendem Wortlaut: "Sehr geehrte Frau ..., bitte richten Sie Ihrem Sohn aus, dass er nun gern weiterhin die Schl... aus Polen vö... kann, mich ist er endgültig los. Ach, und er kifft bei jeder sich bietenden Gelegenheit, raucht, besch**ßt in der Uni, wann immer er kann, und säuft wie ein Loch, vielleicht sollten Sie ihn bei Zeiten auf die Risiken aufmerksam machen." Ich habe keine Ahnung, welches Echo ich damit ausgelöst habe, mein Ex hat sich nicht wieder bei mir gemeldet - und es tut mir im Nachhinein sehr leid, ich hätte mich nicht auf dieses Niveau herabbegeben sollen, sondern einfach einen würdevollen Abgang machen müssen. Dass ich so ausgeflippt bin, tut mir aufrichtig leid.

Beichthaus.com Beichte #00031200 vom 14.05.2013 um 18:29:16 Uhr in Hilden (23 Kommentare).

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Kinder mit einer anderen Frau

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Ehebruch Fremdgehen Morallosigkeit Partnerschaft Horstring in Kandel

Das hier wird echt die Beichte meines Lebens, weil ich noch nie so in der Klemme gesteckt habe. Ich war am vierten Februar 2012, den Tag werde ich echt nie vergessen, mit ein paar Kumpels vom Fußballverein in der Disco feiern. Meine Freundin war zu Hause. Jedenfalls habe ich gut was getrunken, da ich die meiste Zeit an der Theke war, da ich nicht so der Tänzer bin. Irgendwann fiel mir eine echt geile Frau auf, mit der ich dann ins Gespräch kam. Wir tranken auch ein bisschen was zusammen. Irgendwann fragte sie, ob wir mal kurz rausgehen, um eine zu rauchen. Klar dachte ich, warum nicht. Wir gingen dann nach draußen und um die Ecke und rauchten eine. Sie meinte dann zu mir, dass ihr kalt sei. Ich habe sie daraufhin von oben bis unten gemustert. Den Anblick vergesse ich niemals. Sie ist etwas kleiner als ich, hat lange blonde Haare, trug weiße kniehohe Stiefel, einen weißen kurzen Rock und eine weiße Bluse, die eng an ihrem Körper lag und worunter sich echt wunderschön geformte Brüste abzeichneten. Ich habe sie dann gefragt, ob ich sie kurz wärmen soll, und sie hat nur gelächelt. Also zog ich sie an mich und hielt sie fest. Sie roch wahnsinnig gut und plötzlich küsste sie mir den Hals. Ich schob sie erst kurz weg und sagte ihr direkt, dass ich vergeben bin. Sie meinte, dass ich keine Angst haben solle, denn sie wolle nur f*cken. Dann ging alles ganz schnell. Ich schob ihr den Rock hoch, drückte sie an die Wand und knallte sie. Ich war so dermaßen spitz auf sie, dass ich absolut das Denken vergaß und in ihr gekommen bin. Aber wir sagten beide nichts dazu. Mein erster Gedanke nach dem Sex war meine Freundin. Ich hatte ein extrem schlechtes Gewissen. Aber diese Frau hatte mich echt um den Verstand gebracht, und ich gab ihr trotzdem meine Telefonnummer. Später ging jeder seines Weges. Ich habe monatelang nichts von ihr gehört und sie auch nicht mehr gesehen. Jedenfalls bis Ende November. Ich hatte gerade Feierabend, als das Handy klingelte. Und SIE war dran. Sie meinte nur, sie wolle mich unbedingt sehen. Ich war zwar verdutzt, willigte aber ein und fuhr zu ihr. Dazu muss ich sagen, dass ich meine Freundin mittlerweile geheiratet hatte. Jedenfalls, was soll ich lange Drumherum reden, stand sie dort mit einem Baby auf dem Arm. Meinem Baby. Ich hatte sie damals geschwängert. Von der Zeit usw. passte alles perfekt. Ich war sprachlos, mir schossen tausende Sachen durch den Kopf. Vor allem die Frage, wie ich das meiner Frau erkläre. Ich hatte ihr vor der Hochzeit den Ausrutscher gebeichtet, allerdings nicht erwähnt, dass ich nicht verhütet habe.

Um es kurz zu machen, ich musste es meiner Frau sagen und sie warf mich raus. Ich kam bei einem Kumpel unter. Ich habe meinen Sohn anerkannt und mich regelmäßig um ihn gekümmert. Und habe versucht, meine Frau zurück zu bekommen. Das war alles nicht so einfach. Ich habe, mehr oder weniger, eine Affäre mit der Mutter meines Kindes angefangen. Das heißt, in der Zeit, in der ich von meiner Frau getrennt lebte, hatte ich relativ oft Sex mit der Kindsmutter. Bloß dann kam der Knaller. Als ich bei ihr war und den Müll runterbringen wollte, fiel mir die Tüte aus der Hand. Darin lagen auch benutzte Kondome von uns. Beim Aufheben und genaueren Hinsehen fiel mir auf, dass sie wohl Löcher in die Kondome gemacht hat. Und ich Volltrottel habe es nicht bemerkt. Ich habe sie sofort drauf angesprochen und sie brach in Tränen aus. Sie meinte, dass sie mich über alles liebt und mich einfach nicht verlieren wolle und mich mit einem zweiten Kind noch fester binden wollte, damit ich aufhöre, um meine Ehe zu kämpfen. Und dabei beichtete sie mir auch gleich, dass sie schon wieder schwanger ist. Das war mir alles zu viel. Ich bin abgehauen und erst einmal für ein paar Wochen bei einem Freund untergetaucht. Dann habe ich eingesehen, dass es keinen Wert hat, und ich mich dem Ganzen stellen muss. Ich habe dann auch die Vaterschaft für das zweite Kind anerkannt. Das musste ich meiner Frau natürlich auch beichten. Nach wochenlangen Kämpfen nahm sie mich dann zurück. Aber es ist echt schwierig, weil in vier Monaten meines zweites Kind mit einer anderen Frau zur Welt kommt. Aber ich liebe meinen Sohn über alles und werde auch mein zweites Kind lieben. Auf gewisse Art und Weise vergöttere ich auch die Mutter meiner Kinder. Sie hat mich zum Vater gemacht, auch wenn es einmal nicht ganz fair lief, aber es sind meine Kinder und ich werde immer für sie da sein. Ebenso wie für die Mutter meiner Kinder.

Aber meine Ehefrau liebe ich wirklich. Sie ist mittlerweile auch in der siebten Woche schwanger. Ich weiß, das ist irre. Erst kommt mein zweiter Sohn mit einer anderen Frau zur Welt und ein paar Monate später mein dritter Sohn, mit meiner Ehefrau. Meine Frau sagte zu mir, sie habe keine andere Wahl als die Situation zu akzeptieren, da sie mich liebt und mich niemals verlassen würde. Aber sie will, wenn es sich vermeiden lässt, die andere Frau möglichst selten sehen und auch nicht wirklich etwas über sie erfahren. Sie sagte, ich könne jederzeit zu meinem Sohn fahren und bald auch zu meinen beiden Söhnen. Und wenn dort wieder mehr passieren sollte, dann will sie davon absolut nichts hören, sie stellt mir einfach nur die Bedingung, dass ich jeden Abend nach Hause komme und nicht über Nacht wegbleibe, sondern in meinem Ehebett liege. Was ansonsten vorher mit der Mutter meiner Söhne passiert, will sie nicht wissen. Daran halte ich mich auch. Ich fahre zweimal die Woche meinen Sohn besuchen. Und einmal in der Woche, wenn mein Sohn abends schläft, v*gele ich die Mutter meiner Söhne. Direkt danach fahre ich nach Hause. Die meisten halten mich wahrscheinlich für ein Dreckschwein, aber ich habe reinen Tisch gemacht und meine Frau weiß, dass ich immer noch Sex mit der Mutter meiner Söhne habe. Auch wenn nicht darüber gesprochen wird. Und das wird sich auch nicht ändern, vorausgesetzt sie möchte es weiterhin so handhaben. Aber ich habe nun mal Kinder mit einer anderen Frau. Ich liebe meine Kinder und verehre ihre Mutter. Und deswegen habe ich auch Sex mit ihr. Meine Ehefrau liebe ich abgöttisch und sie schenkt mir meinen dritten Sohn. Auch sie würde ich niemals für eine andere Frau verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00031182 vom 12.05.2013 um 20:43:44 Uhr in Horstring 15 in Kandel (50 Kommentare).

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