Die Handyhülle war wichtiger!

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Verschwendung Selbstsucht Geld

Ich (w/17) beichte, dass ich mir von dem Geld, welches mein Vater mir gegeben hatte, um Passbilder zu machen, einfach eine Handyhülle mit dem heulenden Gesicht von Kim Kardashian drauf gekauft habe.

Beichthaus.com Beichte #00037634 vom 18.02.2016 um 16:31:07 Uhr (19 Kommentare).

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Mein Weg zum Camgirl

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Verzweiflung Waghalsigkeit

Ich (w/20) muss gestehen, dass ich mit 17-18 Jahren zu Hause große Probleme hatte. Als Ventil - und um Aufmerksamkeit zu kriegen - habe ich mich betrunken und dann vor der Cam ausgezogen. Ich habe dann das gemacht, was die Leute da von mir wollten, eine Menge Scheiße geredet und sogar mit Usern vor der Cam gevögelt. Erst als ich meine beste Freundin kennenlernte, ging es bergauf. Ich habe das Ganze nie jemandem erzählt, denn ich schäme mich wahnsinnig dafür und habe große Angst, dass es irgendwann jemand erfährt. Bitte vergebt mir.

Beichthaus.com Beichte #00037608 vom 15.02.2016 um 12:38:15 Uhr (19 Kommentare).

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Kinder sind kleine Bestien!

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Hass Zorn Vorurteile Kinder

Ich (m/27) beichte, dass ich Kinder hasse. Und das liegt an den Kindern von heute. Kein Respekt vor Älteren, keine Umgangsformen, selbst die Grundschulkinder pöbeln herum. Ich fahre morgens mit dem Bus, in dem auch Schüler sind, und sehe kein einziges nettes Kind. […]
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Beichthaus.com Beichte #00037601 vom 13.02.2016 um 23:15:27 Uhr (17 Kommentare).

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Falsche Anschuldigungen

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Lügen Ungerechtigkeit Verzweiflung Schule

Ich (m/56) war über 25 Jahre im Schuldienst, als ich Klassenlehrer einer Mittelstufenklasse wurde. Unterrichtet habe ich Deutsch, Englisch und Politik und hatte dementsprechend viele Stunden zusammen mit der Klasse. Da war dann dieses eine Mädchen, etwas jünger und kleiner als die anderen, noch nicht so weit entwickelt. Sie wurde klar ausgegrenzt und ihre Noten waren jetzt auch nicht die besten. Ich wollte ihr helfen, und als sie mit einer Fünf in Deutsch anscheinend einige Prügel erhielt, gab ich ihr freiwillig zwei Mal in der Woche nach dem Unterricht Nachhilfe. Das war nicht exklusiv für sie, ich bot aus Eigeninitiative für alle Schüler Förderunterricht an, die freiwillig kommen konnten. Auffällig war aber, dass sie auch Förderunterrichtsstunden in Englisch und Politik besuchte, obwohl sie diese nicht nötig hatte. Ich dachte mir nichts dabei - sie wollte wohl einfach nicht nach Hause gehen.

Durch einige Umstände (schwänzende Schüler, kurzfristige Krankmeldungen) kam es dazu, dass wir einige Stunden allein miteinander verbrachten. In diesen Stunden war sie immer extrem aufgeschlossen, ganz anders als sonst und redete viel mit mir. Auch über privates, wie ihre Familienverhältnisse und dass ihr Bruder starb, kurz bevor sie in die Unterstufe auf diese Schule kam. Mir war klar, dass sie sich sehr einsam fühlen musste und dass ich zu dem Zeitpunkt ihre Bezugsperson war. Irgendwann fiel mir dann auf, dass sie anfing, sich zu schminken und frisieren, ihren Kleidungsstil änderte und "reifer" wurde. Ich freute mich, da ich dachte, sie entwickelt sich weiter. Sie kam deswegen auch in der Klasse besser an.

Als ich an einem Tag die Hefte einsammelte, um einen Aufsatz zu korrigieren, fand ich in ihrem Heft kleine Zeichnungen mit Herzchen und meinem Namen. Das alarmierte mich schon leicht. Ich erzählte einer Kollegin davon, weil ich mir nicht sicher war, ob ich das Mädchen darauf ansprechen sollte. Ich kam zum Schluss, dass das wohl zu übertrieben wäre. Wochen später stellte sich diese Annahme als ganz falsch heraus: Zum Valentinstag schenkte sie mir eine Karte. Ich bat sie zum Gespräch und machte ihr eindeutig klar, dass das nicht geht. Sie dachte daraufhin, ich hasse sie, schrie wütend und weinend herum und warf sogar einen Stuhl durch das Klassenzimmer. Sie haute ab und kam drei Tage nicht zum Unterricht.

Danach normalisierte sich alles. Ich war schon erstaunt, da sie sich zwar nicht mehr so vertraut mir gegenüber verhielt, aber auch gar nicht böse oder nachtragend. Eines Nachmittags - ich betreute die Theater AG - war ich noch mit einem Bühnenbild beschäftigt und alleine in der Schule. Sie war da. Sie kam zu mir in den Raum und zog sich langsam aus, während sie mir ihre Liebe gestand und mich bat, ihr Erster zu sein. Ich schob sie raus und informierte den Schulpsychologen, notgedrungen auch ihre Mutter und ihren Vater. Das Mädchen bekam den Ärger ihres Lebens, was mir so extrem leidtat, dass ich mich bei der Mutter erkundigen wollte, wie es ihr ginge. Am Telefon wurde ich plötzlich wüst beschimpft, was ich nicht verstand.

Am nächsten Tag wusste ich auch schon warum: Das Mädchen warf mir Missbrauch vor. Ich kam mir vor wie im Film. Der Schulpsychologe meinte zu mir, es sei sehr offensichtlich, dass sie dies nur aus Rache heraus behauptet und ich mir keine Sorgen zu machen brauche. Aber wie ich mir Sorgen machen musste! Die nächsten Monate wurden die Hölle! Nachdem nach mehreren psychologischen Gutachten des Mädchens und einer Begutachtung von mir eine Anklage fehlschlug, startete eine öffentliche Hetzkampagne gegen mich. Das Kollegium war stets auf meiner Seite, jedoch musste ich aufgrund von Graffiti- und Steinwurfattacken beurlaubt werden. Mein Auto wurde beschädigt, in mein Haus eingebrochen. Nach polizeilichen Ermittlungen wurde klar, dass die meisten der Attacken vom Vater des Mädchens ausgingen. Als er eingebuchtet war, ging es jedoch weiter. An einem Tag standen etwa 20 Leute vor meinem Haus und forderten mich mit einem Megafon auf, herauszukommen, wenn ich mich denn traue.

Es half alles nichts mehr, selbst ein Artikel in der Zeitung beschwor nur noch mehr Hetzer herauf und ich fühlte mich nicht mehr sicher. Mittlerweile befand ich mich aufgrund des Stresses in psychologischer Behandlung. Von irgendjemandem wurde ich eines Tages beim Verlassen des Büros meines Psychiaters gesehen, der daraufhin einen Facebook-Post diesem Thema widmete, der seinen ganz eigenen Lauf nahm. Es war für mich endgültig vorbei und ich beschloss, umzuziehen und irgendwo neu anzufangen. Sogar meinen Namen konnte ich gerichtlich ändern lassen. Seit einigen Jahren bin ich also an einer Uni einer typischen deutschen Studentenstadt beschäftigt und lehre Deutsch auf Lehramt. In mein tatsächliches Lehramt konnte ich aufgrund der Geschehnisse nicht mehr einsteigen, ich hätte es psychisch nicht mehr verkraftet. Als ich meine erste Stunde vor den neuen Erstsemestern hatte, sah ich in der zweiten Reihe ein vertrautes Gesicht. Ich dachte zuerst, ich spinne und es wäre meinem Trauma geschuldet, nach einem Blick auf die Namensliste, gab es aber keinen Zweifel mehr. Es war SIE. Das Mädchen, das mir durch eine unbedachte Aussage das Leben förmlich zur Hölle gemacht hat.

Ich frage mich noch immer, wie sie mich gefunden hat. Es gab keine Fotos von mir auf der Universitäts-Webseite und von meinem ursprünglichen Wohnort bin ich 700 Kilometer weggezogen. Das konnte einfach kein Zufall sein. Sofort packte mich die Panik, dass der Albtraum von vorne losgeht. Mittlerweile hatte ich eine Freundin, der ich von alldem nichts erzählt habe, und hatte Angst, dass auch sie mir nicht glauben könnte und mich wieder verlässt. Ich ignoriere die mittlerweile junge Frau weitgehend, aber sie kommt nach meinen Vorlesungen stets zu mir, um mit mir zu "reden". Ihr tue das alles ja so schrecklich leid, sie liebe mich immer noch und wegen mir sei es immer ihr großer Traum gewesen, Deutschlehrerin zu werden.

Ich möchte mich mit der Geschichte ungern an die Uni-Leitung wenden, weiß aber auch nicht, wie ich die Situation bewältigen soll. Ich habe Angst, dass sie wieder durchknallt und die Geschichte sich wiederholt. Also überlege ich gerade, wie ich sie am besten durchfallen lassen kann, denn die Beste in Deutsch ist sie noch immer nicht. Aber auch andere, nicht ganz legale Möglichkeiten ziehe ich mittlerweile in Betracht. Ich habe nie eine Abneigung gegen sie verspürt oder sie verteufelt, aber ich möchte einfach nur, dass sie aus meinem Leben verschwindet und das am besten für immer! Es tut mir leid, dass ich so handeln muss.

Beichthaus.com Beichte #00037580 vom 11.02.2016 um 01:44:55 Uhr (35 Kommentare).

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Superscharfe Saucen

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Waghalsigkeit Ernährung

Wir, ein Pärchen (28 und 27) essen für unser Leben gerne scharf - und zwar sehr scharf. Wir züchten Chilis wie Trinidad Scorpion selbst, und kaufen uns extrem scharfe Saucen übers Internet, da man diese im Handel gar nicht bekommt. Unsere Beichte ist, dass wir nicht aufgepasst haben, als meine Schwester bzw. Schwägerin mit unserem Neffen (9 Jahre) bei uns zu Besuch war. Wir hatten noch kurzfristig einen Termin und die beiden waren alleine in der Wohnung. Meine Schwester hat ferngesehen und unser Neffe ist an den Kühlschrank gegangen. Er dachte - mmh, lecker, eine schöne rote Sauce. Den Rest könnt ihr euch denken. Meine Schwester ist mit ihm zur Ambulanz gefahren, weil er so gebrüllt hat. Letztlich ist alles gut gegangen. Klar, kann man sagen, man geht nicht ungefragt an den Kühlschrank und auf ein Kind muss man aufpassen. Wir haben trotzdem ein schlechtes Gewissen, da die Hot Saucen bei uns eben zwischen all den anderen Saucen im Kühlschrank stehen und es leicht passieren kann, dass ein Besucher nicht weiß, wie scharf das wirklich ist. Daraus haben wir gelernt. Sie haben unsere Saucen jetzt mit Klebezetteln versehen und werden Besucher darauf hinweisen, wie scharf sie sind.

Beichthaus.com Beichte #00037540 vom 05.02.2016 um 22:49:46 Uhr (12 Kommentare).

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