Bleibt Jäger und werdet nicht zu Gejagten!

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Neid Begehrlichkeit Ungerechtigkeit Dating Gesellschaft

Ich (m) bin neidisch auf das Sexualleben vieler Frauen. Ständig höre ich aus der Damenwelt (von jung bis alt) von One-Night-Stands, Freundschaften mit Zusatz und wilden Bettgeschichten. Während wir Männer uns dafür meistens den Arsch aufreißen und finanziell einiges riskieren müssen, werden von der Damenwelt gerade mal ein nettes Lächeln und schöne Augen erwartet. So erlebe und höre ich es alltäglich. Ich finde, da sollte mal gehörig der Spieß umgedreht werden. Ich würde es mir auch gerne immer so einfach machen. Doch zeigt der Mann sich aber mal authentisch und natürlich, so hat er dann gleich mal geschätzte 60 % weniger Erfolgschancen als die ganzen verwöhnten Gören, die sich noch nie dafür einen Ast abrechen mussten und diesen Aufwand nicht zu schätzen wissen.

Ich weiß, dass es auch weibliche Individuen gibt, bei denen das anders ist, nur halte ich diese für eine vage Minderheit. Daher hoffe ich im nächsten Leben auch mal als attraktive Frau geboren zu werden, um diesen frustrierten Eindruck revidieren zu können und auch mal ohne Dauerstress die Sau rauslassen zu dürfen. So hoffe ich letzten Endes nur, dass die Männerwelt es dem anderen Geschlecht nicht zu einfach macht und lieber der Jäger bleibt, bevor er zum Gejagten wird!

Beichthaus.com Beichte #00039012 vom 03.12.2016 um 02:57:01 Uhr (20 Kommentare).

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Die Affären in unserer Stadt

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Fremdgehen Ehebruch Familie Lauf

Mir liegt etwas schwer auf dem Herzen und ich (w/26) weiß nicht, in welche Ecke meines Gehirns ich es stopfen soll. Mir wurde ein Versprechen abgenommen, es auch niemals jemandem zu erzählen. Da ich mir ganz sicher bin, dass keine der beteiligten Personen oder deren Freunde Beichthaus lesen, kann ich unbesorgt alles niederschreiben.

Ich bin seit acht Jahren glücklich verheiratet und habe mit meinem Mann bereits zwei Kinder. Am Anfang unserer Ehe und nach der Geburt des ersten Kindes habe ich mich bisschen in meinem Lebensweg verirrt und bin fremdgegangen. Mein Mann verzieh mir, suchte allerdings Trost bei einer anderen. Natürlich stand unsere Ehe auf der Kippe, dennoch haben wir uns hingesetzt, geredet und arbeiten unermüdlich an unserer Beziehung. Wir lieben uns sehr und haben mittlerweile eine traumhaft schöne Ehe. Dennoch vergisst man diesen Schmerz nie!

Der beste Freund meines Mannes ist seit sieben Jahren verheiratet. Und hat meinem Mann anvertraut, dass er seine Frau seit 5,5 Jahren regelmäßig betrügt, weil seine Frau ihm nicht mehr den Sex gibt, den er braucht. Zuerst war es die Nachbarin, die übrigens nebenbei anschaffen geht. Er hat ihr sogar Geld gegeben, weil er eifersüchtig auf ihre Freier war und nicht zu vergessen, die Frau ist verheiratet. Es gab unzählige Situationen. Er schlich sich nachts raus. Nach der Grillfeier alle beim Rauchen (inkl. seiner Frau und dem Mann der Nutte) hat er einen Blowjob genossen. Er ging früher zur Arbeit oder kam später heim. Die zwei gingen sogar zusammen aus - ins Kino, Schwimmbad usw. Irgendwann kam er nicht mehr mit ihrem Job zurecht und machte Schluss.

In der Zeit bekamen sie noch gewollt ein zweites Kind. Das Erste kam direkt nach der Hochzeit. Die Affäre ging gut vier Jahre. Nach einigen Monaten Abstinenz hat er jetzt nun seit einem Jahr mit seiner Schwägerin regelmäßig Sex. Das ist fast wie eine zweite Beziehung. Das Kind der Schwägerin und sein zweites Kind haben dasselbe Alter und gehen in den gleichen Kindergarten. Sie lassen nichts unversucht, um sich irgendwie zu treffen. Ich würde mir die Finger wundschreiben, um alles zu beschreiben, was die zwei durchziehen.

Nun zu meiner Beichte: Mein Mann und ich sind eine Einheit. Wir erzählen uns alles. So hat er mir trotz des Verbots seines Freundes die Geschichten erzählt. Und das Versprechen abgenommen, niemandem etwas zu erzählen. Allerdings kann ich der betrogenen Frau seitdem nicht mehr in die Augen sehen, geschweige denn mit ihr reden. Wie blind muss man denn sein? Ist mir unbegreiflich. Ich will natürlich keine Ehe zerstören, aber ich finde es weder ihr noch den Kindern gegenüber fair. Ich verzweifle. Ich darf mich nicht einmischen, aber wenn ich mir vorstelle, dass mein Mann so etwas anstellen könnte, dann würde ich das wissen wollen und Maßnahmen ergreifen. Ich weiß nicht, wie ich Erleichterung finden soll und hoffe auf einen Rat. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00039001 vom 01.12.2016 um 01:04:27 Uhr in 91207 Lauf (Schnaittacher Straße) (19 Kommentare).

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Ich habe meinem Freund auf die Nase geschlagen!

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Gewalt Zorn Partnerschaft

Ich habe meinem Freund die Nase blutig geschlagen. Er findet es immer so lustig, mich zu kitzeln. Ich hasse es aber. Ich lache ja nicht, weil ich es so toll finde, sondern weil es einfach nicht anders geht. Es ist einfach eine Reaktion auf das Kitzeln. Schon seit Jahren (wir sind fast sechs Jahre zusammen) sage ich ihm, dass ich es hasse, gekitzelt zu werden. Aber er findet es so "süß", wenn ich lache. Naja, ich bin dazu übergegangen, so gut es geht, zuzuschlagen oder auch zu treten. Und gestern habe ich eben seine Nase erwischt. Er hat geflucht und ist ins Badezimmer gerannt. Ich habe mich bis jetzt nicht entschuldigt und er ist immer noch sauer. Mir egal. Hoffentlich merkt er es sich jetzt.

Beichthaus.com Beichte #00038987 vom 27.11.2016 um 00:39:33 Uhr (24 Kommentare).

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Bahnhöfe sind das Abbild der Gesellschaft

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Hass Verzweiflung Vorurteile Bahn & Co. Gesellschaft Wien

Um täglich zur Uni zu fahren, muss ich vom Land in eine Großstadt und dabei fahre ich meist mit dem Zug und mit der U-Bahn. Beim Umsteigen muss ich einen Bahnhof und einige U-Bahn-Stationen durchqueren. Es ist ein etwas größerer Bahnhof, den täglich über 100.000 Menschen passieren.

Ich hasse Bahnhöfe und hasse es, in Bahnhöfen zu sein. Es ist dreckig, kalt, fremd und hässlich. Die Wände sind unverkleidete Betonfassaden. Überall sind Kameras, Sicherheitsleute und Polizisten. Alle Leute, denen man begegnet, sind abgehetzt, müde und wollen nur weiter, um zur Arbeit oder nach Hause zu kommen. Auf jeden Fall wollen die meisten auch so schnell wie möglich raus aus dem Bahnhof. Bahnhöfe sind soziale Brennpunkte. Es tummeln sich Obdachlose, Arbeitslose und Alkoholiker. Es gibt Leute, die tatsächlich den ganzen Tag über mit Bierdosen in der Hand am Bahnhofsgelände verbringen und das auch noch gerne tun. Einige von ihnen sind Migranten, deren Sprache man nicht versteht. Das sind oft junge Männer, die Lederjacken und andere materielle Statussymbole tragen, von denen man aber nicht weiß, ob sie jemals Arbeit finden werden können, ob sie jemals produktive Mitglieder der Gesellschaft sein werden. Manchmal wird man um Geld angeschnorrt. Hin und wieder wird die Security gerufen, damit sie betrunkene Leute, die am Bahnsteig schlafen, wegschafft. Am anliegenden Supermarkt tummeln sich Punks mit Hunden, noch mehr abgehetzte Leute, erschöpfte Angestellte und Ladendetektive, die sich mit vermeintlichen Dieben lauthals streiten.

Ich habe im Leben des Öfteren Probleme damit, meine Stimmung in den Griff zu bekommen. Der Kampf gegen Depressionen und die inneren Dämonen nimmt einen Großteil meiner Lebenszeit in Anspruch. Wenn ich Orte wie Bahnhöfe durchqueren muss, geht es mir oft schlecht, weil es grässliche, unwirtliche Gegenden sind. Zusätzlich mache ich mir über die Gesellschaft Gedanken. Viele Leute scheinen mies drauf zu sein, andere leben am Existenzminimum oder bilden Parallelgesellschaften. Es gab in den letzten Monaten vereinzelt Belästigungen und Vergewaltigungen an Bahnhöfen, die von kürzlich ins Land gekommenen Männern begangen wurden. Das Klima ist angespannt und man weiß nicht was - auch politisch - kommen wird. Die Solidarität unter den Bürgern scheint immer weniger zu werden. Bahnhöfe sind ein Abbild dieses Klimas und der Gesellschaft, die droht, sich zu entzweien.

Beichthaus.com Beichte #00038976 vom 23.11.2016 um 16:23:04 Uhr in Wien (13 Kommentare).

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Ich bin zu schwach, um eine Frau zu schützen!

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Feigheit Peinlichkeit Gesellschaft

Eines Tages zog ich (m/26) mit einer heißen weiblichen Begleitung durch die Stadt. Sie ist ein paar Jahre älter als ich. Wir kennen uns seit Jahren und sind gut befreundet. An diesem Abend saßen wir an einem verlassenen Bahnhof und haben auf die Bahn gewartet. Sie ist von Mutter Natur sehr üppig ausgestattet worden und hat es an diesem Abend mit einem kurzen Top auch gut gezeigt. Als ein junger Mann meines Alters vorbeilief, musste er natürlich eine dumme Bemerkung darüber loswerden. So stand ich auf und fragte was, das soll. Nach kurzer Diskussion kam es zum Kampf, wobei ich leider den Kürzeren zog.

Das Einzige, was mich vor dem K.O. rettete, war meine Begleitung. Sie kam dazwischen gerannt und hat ihn gebeten aufzuhören. Ich habe lange darüber nachgedacht - ich berichte, dass ich einfach zu schwach bin, um eine Frau zu beschützen. Ich finde, jede Frau hat das Recht auf einen starken Mann und ich erfülle diese Rolle nicht. Von meiner Begleitung jedenfalls fand ich es sehr cool. Sie hat mich auf der einen Seite aufgebaut und auf der anderen Seite hat sie sich darüber lustig gemacht, dass sie mich retten musste.

Beichthaus.com Beichte #00038959 vom 21.11.2016 um 12:09:19 Uhr (32 Kommentare).

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