Das Muster auf meinen Nägeln

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Dummheit Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit

Ich (w/20) muss meine eigene Dummheit beichten. Gestern habe ich mir vor dem Fernseher meine Schamhaare mit dem elektrischen Rasierapparat getrimmt. Damit es nicht ganz so eklig ist, weil ich das normalerweise im Badezimmer mache, habe ich eine Zeitung untergelegt, um die Haare aufzufangen. Nachdem ich mit meiner Intimrasur fertig war, wollte ich noch meine Nägel lackieren und benutzte wieder die gleiche Zeitung als Unterlage, um das Parkett nicht zu gefährden. Weil ich schon ziemlich müde war, habe ich nur ein paar Minuten gewartet, bis der Nagellack trocken war, und bin dann scheinbar auf der Couch eingeschlafen. Heute war ich bei meiner Oma zu Besuch, als sie plötzlich fragte, was ich denn für ein schönes schwarzes Muster auf meinen roten Nägeln hätte. Ich versank vor Scham beinahe im Boden und hätte mir am liebsten den Lack von den Nägeln gekratzt. Ich schwöre, mir ab jetzt immer eine neue Zeitung zu holen, wenn ich wieder auf die Idee kommen sollte, so etwas zu machen. Und, dass ich ab jetzt jedes Mal mein vollendetes Nagelwerk genau unter die Lupe nehmen werde.

Beichthaus.com Beichte #00031627 vom 21.07.2013 um 01:24:14 Uhr (33 Kommentare).

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Meine Ex, der Hefekloß

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Engherzigkeit Falschheit Vorurteile Peinlichkeit Ex

Ich (m/22) beichte, dass ich aus reiner Oberflächlichkeit versuche, meine Ex-Freundin vor neuen Bekanntschaften geheim zu halten und sie generell ignoriere. Wir waren ein Jahr zusammen und trennten uns vor anderthalb Jahren, damals einvernehmlich, denn aus unserer Beziehung war einfach die Luft raus. Wir waren eher platonische Freunde als ein Liebespaar. Danach waren wir sogar noch gut befreundet. Sie lernte dann etwa ein halbes Jahr nach unserer Trennung ihren jetzigen Freund kennen. Mit ihm ist sie seit ungefähr einem Jahr zusammen. Und innerhalb dieses Jahres ist sie, um es mal nett auszudrücken, aufgegangen wie ein Hefekloß. Sie war schon immer etwas kräftiger, aber da sie nicht übermäßig gegessen hat und außerdem viel Fahrrad gefahren ist, hielt sie ihr Gewicht. Das änderte sich aber mit ihrem Neuen. Er scheint wohl eher auf Dickere zu stehen, kocht wohl ständig und verwöhnt sie mit allerlei leckeren Sachen. Als er sich ein neues Auto gekauft hat, hat er ihr sein Altes geschenkt, sodass sie kaum noch Fahrrad fährt. So wurde sie immer dicker und dicker, inzwischen hat sie sich fast verdoppelt. Ich ließ deshalb den Kontakt langsam einschlafen, und wenn ich ihr zufällig begegne, tue ich inzwischen so, als würde ich sie nicht kennen. Es ist mir einfach peinlich, dass ich Mal mit einer so dicken Frau zusammen war, auch wenn sie damals noch nicht so aussah. Ich habe außerdem Angst, es könnte sich das Gerücht verbreiten, ich würde auf Fette stehen und das ich dann nur noch von dicken Weibern angebaggert werde und die Schlanken mich meiden, weil sie denken, ich wäre auch so ein Perverser, der sie nur fett füttern will.

Beichthaus.com Beichte #00031626 vom 20.07.2013 um 22:02:27 Uhr (27 Kommentare).

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“Folge

Der Ruhm meiner Vergangenheit

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Lügen Stolz Musik

Der Ruhm meiner Vergangenheit
Vor mehreren Jahren war ich in einer Band. Wir tourten permanent quer durch Deutschland und sahen halb Europa. Wir spielten uns jeden Abend die Finger wund, aber dennoch wollte es mit der großen Karriere nicht klappen und wir waren meist knapp bei Kasse. Es war eine ultimative Quälerei mit sehr wenig Schlaf, endlosen Fast Food Orgien, siffigen Hotelzimmern und Ferienwohnungen, matschigen Campingplätzen und dreckigen Dixies, und immer gab es wegen irgendetwas Streit in der Band. Unser Sänger war dauerbesoffen und high, unser Bassist bohrte liebend gerne in der Nase und schmierte seine Beute an der Rückseite seines Instrumentes ab. Unser Leadgitarrist furzte im Schlaf wie ein blähbäuchiger Gorilla. Den einzigen Vorteil, den man hatte, war, dass man einigermaßen herumkam und hin und wieder wirklich bekannten Künstlern begegnete.

Nachdem wir diesen ganzen Mist eine Zeit lang ertragen hatten, hatte keiner von uns mehr so richtig Bock darauf, was sich darin äußerte, dass wir uns gegenseitig verbal halb umbrachten und nach einer Weile einfach gar nicht mehr miteinander redeten. Unser größter Erfolg war übrigens mal ein Musikvideo, das immerhin zwei Wochen lang auf MTV lief. Endgültig Schluss war dann schließlich nach einem hässlichen Streit, der ausbrach, als wir versuchten, ein neues Album zu produzieren. Ich besann mich zurück auf meinen ursprünglich studierten Beruf und ging als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Uni, wo ich eine öde, schlecht bezahlte Dozentenstelle bekam. Der Rest der Band zerstreute sich in alle vier Himmelsrichtungen. Ich habe auch mit keinem meiner Ex-Mitstreiter mehr Kontakt.

Aber wenn mich mal jemand auf der Straße erkennt, oder einer meiner Studenten mich googelt oder irgendwelche Videos findet und auf die Idee kommt, mich darauf anzusprechen, dann tue ich immer so, als wäre das die geilste Zeit meines Lebens gewesen. Ich tendiere dazu, es so hinzustellen, als wäre das Ganze damals besonders glorreich und toll gewesen. Mit kleinen Anekdoten, wie zum Beispiel der, dass wir mit Star XY bei der After-Show-Party bis in die frühen Morgenstunden gesoffen hätten, fessle ich immer gerne meine Zuhörer. Natürlich ist davon nur die Hälfte wahr, meistens habe ich den Star XY auch nur aus der Ferne gesehen. Manchmal auch gar nicht. Diese Masche eignet sich aber hervorragend dazu, Frauen aufzureißen, die sich sonst nie mit einem öden Langweiler wie mir abgeben würden. Außerdem bin ich damit der Mittelpunkt vieler Partys. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die Leute immer sofort denken, man wäre automatisch irgendwie reich oder zumindest sehr wohlhabend. Ich stelle es auch immer so hin, als hätten wir nur deshalb aufgehört, weil uns der Rummel mit der Zeit auf die Nerven ging: Interviews, Autogrammwünsche und Ähnliches. Es ist schon ein echt tolles Gefühl, sich im Ruhm vermeintlicher Großtaten sonnen zu können, und ich bin auch, ehrlich gesagt, etwas süchtig danach geworden.

Beichthaus.com Beichte #00031624 vom 19.07.2013 um 12:41:49 Uhr (18 Kommentare).

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Die aufdringliche Flirt-Bekanntschaft

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Lügen Falschheit Dating Partnerschaft

Ich (w/20) beichte, dass ich meinen Freund schon vor unserer Beziehung belogen habe. Ich habe über eine Handy-App einige Männer kennengelernt und mit ihnen gechattet. Mit einigen verstand ich mich gut, mit anderen weniger. Und dann gab es noch den einen, der sich immer wieder bei mir gemeldet hat und immer aufdringlicher wurde. Zuerst wollte er nur schreiben, doch irgendwann drängte er mich dazu, Fotos von mir zu machen. Das ging eine Weile so, bis ich die Nase voll hatte und ihn blockierte. Jedoch nicht überall und so ließ ich mich dazu breitschlagen, wieder mit ihm zu schreiben. Ich lernte irgendwann meinen potenziellen Freund kennen und machte dem Anderen dann klar, dass ich mich verliebt habe und für ihn nicht mehr als Freundschaft empfinden könnte. Er erwiderte, dass das für ihn in Ordnung wäre. Irgendwann habe ich meinem jetzigen Freund dann erzählt, dass ich mich mit dem aufdringlichen Typen getroffen hätte und wie schlecht das Date gewesen sei, was jedoch nicht stimmte. Schließlich waren wir überhaupt nicht verabredet. Ich beschwerte mich über ihn und übertrieb vieles, bis mein Freund den Namen des Kerls rausfand und ihm auf Facebook eine Nachricht zukommen ließ, in der er ihm riet, sich mir besser nicht zu nähern. Ich habe den Kerl letztendlich überall blockiert und gelöscht und erzählte meinem Freund, dass seine Drohung geholfen hat. Es tut mir leid, aber diese Aktion hat uns nur noch näher zusammengebracht.

Beichthaus.com Beichte #00031621 vom 19.07.2013 um 22:17:49 Uhr (11 Kommentare).

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Katzenfutterfürze

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Ekel Ungerechtigkeit Engherzigkeit Tiere

Katzenfutterfürze
Nur mal vorne weg, ich liebe meinen Kater wie einen Sohn, aber manchmal ist er schon lästig. Er läuft einem hinterher und miaut stundenlang, nur weil er kuscheln will, obwohl man schon mindestens eine halbe Stunde mit ihm im Bett zugebracht hat. Aber letztens hat es mir dann gereicht. Im Fernsehen lief gerade ein Film, den ich schon ewig sehen wollte, aber der Kater konnte natürlich keine Ruhe geben. Normalerweise hätte ich ihn einfach auf den Rücken gelegt, ihm den Bauch gekrault und nebenbei den Film geschaut, aber nicht dieses Mal. Weiß der Teufel, was mich da geritten hat, auf jeden Fall habe ich ihn mit Katzenkeksen unter die Bettdecke gelockt und mit allem, was ich hatte, gefurzt. Er ist wie wild unter der Decke herumgesprungen, bis er endlich raus kam. Und ich hatte meine ersehnte Ruhe, obwohl ich heute noch lachen muss, wenn ich daran denke. Es tut mir leid, Toni Tiger, ich habe dich sehr lieb, aber jetzt weißt du, wie das ist, wenn man einen frischen Furz inhalieren muss. Und mal ehrlich, Katzenfutterfürze stinken doch erbärmlich.

Beichthaus.com Beichte #00031619 vom 19.07.2013 um 02:23:18 Uhr (27 Kommentare).

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