Blonde Sexbombe am Baggersee

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Trunksucht Peinlichkeit Rache Engherzigkeit Schule

Zu meinen Schulzeiten gab es in unserer Stufe eine ziemlich heiße Blondine. Sie war quasi unsere Schulschönheit und war der feuchte Traum so gut wie jedes spätpubertären Jungens. Ihre Beine waren schlank und muskulös, auf ihrem Bauch zeichnete sich ein Sixpack ab und ihr Hintern war schön rund und straff. Zwar waren ihre Brüste recht klein, aber das passte hervorragend zu ihrer Figur. Sie war allerdings wirklich kein besonders netter Mensch. Ihre Mimik präsentierte immer eine Mischung aus Langeweile und Verachtung, ihre einzigen beiden Interessengebiete waren hübsche, muskulöse, möglichst tätowierte Jungs und Pferde. Alles andere ging ihr am straffen Popo vorbei. Sie wollte permanent die Hausaufgaben irgendwo abschreiben, weil sie zu faul war, diese selbst zu erledigen, und verhielt sich auch in Gruppenarbeiten grundsätzlich ziemlich schmarotzerhaft. Wenigstens war sie so clever, sich immer zumindest ein wenig an die Leute zu hängen, die im jeweiligen Fach nicht ganz schlecht waren, und die sie mit ihren körperlichen Reizen beeindrucken konnte.


Eines Tages forderte sie von mir, ich solle ihr doch mal meine Hausaufgaben zum Abschreiben geben, sie hätte gestern keine Zeit gehabt. Ich tat es aus einer Mischung von Nettigkeit und dem Bewusstsein, dass, wenn ich es ihr nicht erlaubte, sie sowieso immer jemand finden würde, und sie dann wohl auch noch sauer auf mich wäre. Im betreffenden Fach war ich eigentlich recht gut, nur war das aktuelle Thema nicht ganz so nach meinem Gusto, dementsprechend war die Hausaufgabe eher mau gelöst. Zu allem Unglück musste ausgerechnet sie an die Tafel vor, um das Ganze auch noch auf Zensur zu präsentieren. Mangels eigener Sachkenntnis und dank meines zugegebenermaßen unmotivierten Geschreibsels bekam sie leider eine Fünf. Das ganze restliche Jahr durfte ich mir von ihr anhören, dass ich ein lächerlicher Idiot sei. Sie beeinflusste die komplette männliche Stufe dahin gehend, dass sie mich meiden sollten - was mich dann zunehmend isolierte.


Am Ende des Schuljahres gab es eine große Abschlussfeier, die an einem Baggersee stattfinden sollte. Natürlich wurde es dank Alkohol eher eine Abschussfeier. Blondie war bereits nach zwei Stunden so gründlich im Tee, dass sie nur noch sinnlos kicherte und sehr geneigt war, dem Vorschlag, doch bitte mal ihren Bikini auszuziehen, nachzukommen. Einige verantwortungsbewusste Mitschüler, deren Resthirn noch nicht in einer hochprozentigen Ethanollösung schwamm, wussten das allerdings vorerst zu verhindern. Je weiter der Abend fortschritt, desto weniger griffen sie jedoch ein, und Blondie gelang es schließlich, sich nackt in die Fluten zu stürzen. Einige taten es ihr dann auch nach. Ich fand indessen, dass die Gelegenheit äußerst günstig war, und versteckte ihren Bikini. Da die Temperaturen sich auch nachts noch wacker im zwanziger Bereich hielten, fiel Blondi das bei ihrem alkoholinduzierten Synapsenfasching gar nicht so recht auf.


Stattdessen begann sie, nackt und voll, wie sie war, herumzutorkeln und allen zu erklären, dass sie sowieso die Allergeilste sei. Manche, vor allem weibliche Mitschüler, die etwas Anstand besaßen, versuchten hektisch ihren Bikini zu finden. Dieser ließ sich jedoch nirgends auftreiben, und das Handtuch, das man ihr stattdessen gab, fiel immer wieder ab. Schließlich begannen einige der anwesenden Typen mit ihren Handys mehr oder weniger heimlich Fotos von ihr zu schießen, wie sie nackt und am Rande eines Deliriums im Sand herumkullerte. Zwar waren die schlecht belichtet, aber man erkannte wegen des Lichtscheins des Lagerfeuers trotzdem mehr als genug. Die Konsequenz war, dass im folgenden Schuljahr fast jeder auf der Schule Fotos von ihr besaß, wie sie splitterfasernackt und rotzbesoffen im Sand herumliegt.


Sie hat sich wohl nachher fast zu Tode geschämt. Und da wegen ihr permanent getuschelt, und sie von einigen Jungs mit obszönen Gesten gegrüßt wurde, wechselte sie sogar die Schule. Mir ist klar, dass sie ihren Absturz zwar größtenteils selbst verantwortet hat, aber mit dem Verstecken des Bikinis bin ich wohl damals doch etwas zu weit gegangen. Prinzipiell tut mir das Ganze heutzutage auch leid, ich dachte, der Spaß würde wesentlich harmloser enden. Einen Denkzettel hatte sie aber andererseits damals auch irgendwie verdient.

Beichthaus.com Beichte #00037505 vom 31.01.2016 um 13:46:10 Uhr (21 Kommentare).

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Eine Tüte voller Essen

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Drogen Diebstahl Völlerei Nachbarn Ernährung

Ich (26) ging am Dienstagabend gegen 21 Uhr ziemlich gut bekifft von einem Freund nach Hause und freute mich schon auf die Plünderparty im Kühlschrank, wie das halt beim Kiffen so ist. Da sah ich zwei Häuser vor mir das Fahrrad des Sohnes unserer Nachbarn stehen, die Haustür war offen, aber weit und bereit war niemand zu sehen. Ich kenne das Haus und weiß, dass er den Schlüssel zum Keller holen, das Rad dann durch ein Tor und hinten eine Kellertreppe runter bringen muss. Er musste also wenige Sekunden vorher erst in das Haus gegangen sein.

Am Lenker hing eine Tüte des hiesigen Dönermannes. Da ich unsere Nachbarn gut kenne, würde es nicht auffallen, wenn ich die Einfahrt betrete. Ich wollte einfach nur gucken, was drin ist. Aber irgendwie gingen mir dann die Gäule durch und ich habe die Tüte geklaut und bin damit nach Hause. Ein Fenster nach vorne hat das Haus wegen des starken Verkehrs im Erdgeschoss nicht, nur kleine Oberlichter zum Lüften, also war die Gefahr, gesehen zu werden, gering. Sehr kurze Zeit später, ich war noch in meinem Hausflur, hörte man Geschrei vor der Tür der Nachbarn und lautes Fluchen. Verstanden habe ich zwar wenig, aber der Grund war wohl klar.

In der Tüte befanden sich drei Döner, eine dicke türkische Pizza und vier Portionen Pommes. Ich habe mich an einem Döner und dem Lahmacun mehr als nur satt gegessen und den Rest am nächsten Tag im Backofen noch einmal heißgemacht und gegessen. Die übrigen (ungesalzenen, den Fehler machen die da immer) Pommes bekamen meine drei Ratten. Doch irgendwie bekam ich ein schlechtes Gewissen. Also legte ich 25 Euro, den ziemlich genauen Gegenwert, in einen Umschlag und schrieb einen Brief dazu, in dem ich log, dass ich kurzzeitig einen finanziellen Engpass gehabt hätte und vor Hunger nicht widerstehen konnte. Den warf ich dann nachts in den Briefkasten.

Als mir mein Nachbar die Geschichte gestern erzählte, musste ich mir das Grinsen arg verkneifen und konnte es gerade noch in ein Lächeln umbiegen, das anzeigte, das ich froh wäre, dass es noch ehrliche Menschen gibt. Ich glaube, das ich, seinem leicht ironischen Grinsen nach, dennoch auf der Verdachtsliste ziemlich weit oben stehe, da ich mit dem Vater schon den einen oder anderen Joint geraucht habe und er weiß, dass ich dann alles esse, was nicht schnell genug vor mir wegläuft. In ein paar Wochen werde ich es ihnen sagen und mich auch offiziell entschuldigen. Zum Glück bin ich sportlich genug, sodass ich bei diesen Fressattacken nicht gnadenlos fett werde.

Beichthaus.com Beichte #00037500 vom 30.01.2016 um 15:16:05 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Die junge Obdachlose in meiner Wohnung

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Falschheit Lügen Verzweiflung

Die junge Obdachlose in meiner Wohnung
Ich (m/35) stecke in einem Dilemma. Bei uns in der Gegend gibt es seit etwa Herbst eine junge Frau, die offensichtlich obdachlos ist. Ab und zu sah man, wie sie mit Männern mitging, ich dachte mir schon, was da war. Jedoch sollte ich mich irren. Letzten Mittwoch sah ich sie wieder vor unserem Einkaufsmarkt sitzen. Man muss dazu sagen, dass sie nicht direkt bettelt, sondern irgendwann nach etwas zu essen fragt, wenn man mit ihr spricht. Das tun auch viele, denn sie ist lieb und unter den Dreckschichten auch hübsch, wenn auch winzig und schmal. Dieses Mal jedoch liefen ihr Tränen ohne Ende herunter. Ich hatte schon öfter mit ihr geredet und sprach sie daher an. Es endete darin, dass sie mir sagte, sie sei wegen einer noch bedürftigeren Frau mit Kleinkind aus ihrer bisherigen Unterkunft geflogen und wisse jetzt nicht, wohin sie solle. Überall sonst würden zu viele Fragen gestellt werden. Ich bemerkte diese Anmerkung zwar, ging aber nicht weiter drauf ein.

Kurz und gut, ich ging einkaufen und sie ging mir dabei nicht mehr aus dem Kopf. Also schalt ich mich selbst einen Idioten, warf sämtliche Prinzipien über Bord und nahm sie mit zu mir. Und bevor jetzt jemand denkt, es geht in die übliche Richtung. Nein. Ich ließ sie erstmals duschen und ihre Wäsche waschen, die wirklich schon nicht mehr mädchenhaft roch, und war erstaunt, was für ein hübsches Mädchen sich unter den Schichten von Klamotten verbarg, auch wenn sie in einem meiner geliehenen Shirts fast verschwand. Sie schlief trotz Fernseher und mir im selben Raum sehr schnell auf der Couch ein und schlief erst einmal zehn Stunden durch wie ein Stein. Am nächsten Morgen redeten wir.

Wir machten einen Deal aus: Sie schläft auf der Gästematratze in der Küche oder wahlweise der Couch im Wohnzimmer und übernimmt den Haushalt, außerdem verlässt sie das Haus mit mir und kann rein, wenn ich heimkomme, nicht früher. Kein Herumlungern vor dem Haus. Sie bringt niemanden mit. Ebenso kein Alkohol, da ich sie ab und zu mit einer Weinflasche gesehen hatte. Sobald etwas fehlt, übergebe ich sie der Polizei, wobei ich merkte, dass sie zusammenzuckte. Sie war dankbar und mit allem einverstanden. Und ich fragte sie nach den Kerlen, die sie mitnahmen. Sie erzählte mir, dass sich bisher alle Männer so weit anständig verhielten, nur einer wollte sie mehrmals nackt sehen, fasste sie aber seltsamerweise nicht an. Und sie schlief auch mit keinem. Auch bei mir benimmt sie sich anständig, außer der Angewohnheit, dauernd ohne Hose rumzulaufen, was mich aber nicht weiter stört. Sie zieht halt nach dem Duschen einfach keine mehr an. Ich sehe das eher als Zeichen von Vertrauen und dass sie sich hier unbefangen fühlt.

Gestern fand ich vier ihrer Jeans, leerte zum Waschen die Taschen aus und fand darin ihren Ausweis. Kurz gesagt, ihr Name stimmt, ihr Alter nicht. Sie ist nicht 22, sondern 17. Noch, denn Ende des Monats wird sie volljährig. Als ich sie darauf ansprach, weinte sie und bat mich, nur noch so lange bleiben zu dürfen, bis sie eben 18 ist. In ihrer Verzweiflung, als ich sie fragte, ob sie wisse, dass ich mich strafbar machte, zog sie sich sogar fast vollständig aus und versuchte, sich auf mich zu setzen. Ich schob sie zurück und sagte ihr, dass das unnötig sei, da ich es mir überlegen würde. Als ich nach ihren Eltern fragte, meinte sie nur, ihr Vater habe mehrfach versucht sie zu vergewaltigen und ihre Mutter sei ständig zu besoffen, um davon etwas zu merken. Sie würde niemals dorthin zurückgehen. Eher würde sie auf der Straße erfrieren. Sie habe sich vorgenommen, nicht zu stehlen oder sich zu verkaufen und das bisher auch eingehalten - und außer ab und zu Wein gegen die Kälte, möge sie auch keinen Alkohol. Keine Drogen. Sie raucht ja nicht einmal. Ich sagte also erneut, dass ich es mir überlegen würde.

In letzte Nacht kam sie zu mir ins Bett und versuchte es noch einmal. Obwohl ich körperlich stark reagierte, was ihr nicht entging, wies ich sie erneut ab, sagte ihr aber, sie solle sich bitte endlich beruhigen, ich würde sie sicher nicht einfach rauswerfen. Ich ließ sie sogar bei mir schlafen, denn sie bat darum und meinte, sie bräuchte Wärme und Gesellschaft und ob sie bei mir in den Arm darf. Ich gebe ja zu, das war nicht unangenehm, es war sogar schön, auch ohne sexuellen Bezug. Vor allem weil die Kleine extrem kuschelt. Da passte kein Blatt Papier mehr dazwischen. Aber selbst dabei merkt man ihr keine Hintergedanken an und sie versuchte auch nicht mehr, mich anzufassen. Allerdings bekam sie die halbe Nacht über Zitter-Anfälle, durch die das ganze Bett vibrierte. Sie meinte, nach fast fünf Tagen sitze die Kälte immer noch bis in die Knochen. Ich glaube aber, es kommt nicht nur von äußerer Kälte. Und brauchen wir nicht alle ab und zu etwas Wärme im übertragenen Sinne?

Da ich heute frei habe, habe ich ihr erlaubt, tagsüber hierzubleiben und im Moment putzt sie wie irre die Küche - mal wieder ohne Hose, was wohl eine Art Tick bei ihr ist, denn es dient nicht der Anmache. Sie putzt, sie kocht und sie teilt auch die Lebensmittel, die sie tagsüber erbettelt, auf. Außerdem gab sie mir am Samstag 30 Euro und meinte, das sei fürs Übernachten. Ich gab ihr das Geld zurück und sagte, sie solle Essen davon kaufen. Sie strahlte und meinte, sie kaufe dann eben Essen für uns beide. Finanzielle Einbußen habe ich wegen ihr wirklich keine. Ich gebe also einer Minderjährigen Obdach, die auch noch halb nackt bei mir rumläuft, und habe ein schlechtes Gewissen. Und das eben nicht, weil ich es ausnutze, sondern weil auf einem sehr schmalen Grad zwischen Anstand und Gesetz wandele.

Und das Seltsamste ist, ich gewöhne mich bereits an ihre Anwesenheit. Sie ist frech, aber nicht unverschämt, klug, aber nicht belesen und unglaublich wissensdurstig. Niedlich und hübsch, ohne dabei in irgendeiner Art billig zu wirken, eher etwas schlichter sogar, das sie kein Schminkzeug hat und das auch nicht mag. Sie ist so ein bisschen der Typ Wildfang, wie wir früher sagten. Es ist irgendwie nett, sie um mich zu haben, vor allem, da sie zwar eine Schwatzdrossel mit einem unglaublichen Redebedürfnis ist, aber nicht zu laut oder nervig, sie belebt meine ansonsten leere Wohnung auf angenehme Weise. Ja, sie reizt mich, ich gebe es ja zu. Wer wüsste nicht gerne, was genau zwischen zwei so hübschen und makellosen Beinen ist? Aber ich bleibe standhaft, da ich ihre Situation nicht ausnutzen werde und dabei bleibt es.

Mein Problem ist jetzt, wenn ich sie Polizei und Jugendamt übergebe, ist sie in deren Fängen, auch über 18 gibt es da Möglichkeiten, und sie will auf keinen Fall in ein Heim oder unter Betreuung gestellt werden. Und Rauswerfen - bei sieben Grad Minus - werde ich sie auch nicht. Ich habe wohl also, so wie es aussieht, bis in den frostfreien Frühling hinein eine nette Mitbewohnerin.

Beichthaus.com Beichte #00037427 vom 18.01.2016 um 15:52:36 Uhr (53 Kommentare).

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Einsam an Weihnachten

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Trunksucht Verzweiflung Weihnachten

So, jetzt ist wieder Weihnachten. Ich bin wieder alleine und sitze hier mit einer leeren Flasche Rotwein im Arm, die mich leer auch nicht mehr tröstet. Mein Mann feiert schon das dritte Jahr mit seiner neuen Freundin und unserem Sohn, der jetzt acht Jahre alt ist. Mein Ehemann hat mich damals verlassen, weil ich seine Mutter eine miese Mutter nannte, die ihren Sohn zu einem Vollidioten erzogen hat. Seine Mutter hatte mir dann Hausverbot erteilt, was mich noch mehr in Rage brachte, weshalb ich weitere Beleidigungen aussprach. Als mein Schwiegervater kurze Zeit später vorbeikam, um zu schlichten, habe ich ihn beleidigt, indem ich sagte, dass er ein alter versoffener Hurenbock sei. All das war an den Haaren herbeigezogen, nur weil ich ein paar Gläschen oder vielleicht auch Flaschen zu viel hatte. Ich bereue nur, dass ich mich nicht mehr gewehrt habe, als man mir meinen Jungen weggenommen hat weil ich zur Entziehungskur eingeliefert wurde. Das ist meine Beichte.

Beichthaus.com Beichte #00037293 vom 27.12.2015 um 11:53:00 Uhr (17 Kommentare).

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Gestohlenes Geld zu Weihnachten

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Diebstahl Verzweiflung Selbstsucht Nachbarn Weihnachten

Ich habe drei Kinder, bin verheiratet. Von der Gemeinde gibt es an Weihnachten fast jedes Jahr von einem Spender Geld. Ich wusste, dass dies heute oder morgen geschehen wird. Dieses Jahr haben wir nichts bekommen, aber wir hätten es gut gebrauchen können. Sie gehen einmal durch die Straßen und werfen Briefe bei denen ein, denen sie etwas geben möchten. Diesen Monat mussten wir sehr viel zahlen, doch das soll keine Entschuldigung sein. Ich habe mich schon gefragt, was wir an Weihnachten machen, da es sein kann, dass mein Mann vor Weihnachten sein Gehalt nicht bekommen wird. Was dann, mit drei Kindern? Ich bin also mit meinem kleinen Sohn runter und habe die gelben Säcke rausgetragen, als ich fertig war und wieder hoch in meine Wohnung wollte, sah ich es - in einem Briefkasten, der nicht meiner war: Diesen bekannten Umschlag, von dem ich wusste, dass dort Geld drin ist.


Ich ging noch einmal raus und wartete mit meinem Jungen, bis alle Lichter ausgingen. Da es um die Zeit dunkel ist, hatte ich Glück, denn ich schaute mehrmals, ob mich jemand sieht. Ich wohne so, dass ich kaum gesehen werden kann im Dunkeln. Ich steckte also meine Finger durch den Briefkasten der Nachbarin, holte den Umschlag raus, schaute mich kurz um und ging schnell in meine Wohnung. Oben öffnete ich den Umschlag und es waren 200 Euro drin. Diese 200 Euro würden uns helfen. Aber sie gehören nicht uns, ich habe sie gestohlen. Einfach so. Warum? Aus Angst, mit nichts dazustehen - die Frau arbeitet und kommt meistens spät heim. Fast täglich. Ich schäme mich so. Es war das erste Mal seit vielen Jahren, dass ich so etwas getan habe, aber trotzdem war es scheiße.

Beichthaus.com Beichte #00037229 vom 15.12.2015 um 20:55:27 Uhr (31 Kommentare).

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