Unzufrieden mit mir selbst

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Trägheit Feigheit Verzweiflung Hamburg

Ich (w/25) will nicht beichten. Ich will schreiben, weil mich meine Trägheit totunglücklich macht. Ich habe eigentlich ein tolles Leben, bin ein offener, fröhlicher Mensch, komme überall gut an, habe seit Jahren die Liebe meines Lebens an meiner Seite. Oft wird mir gesagt, ich sei ein Sonnenkind.
Aber: obwohl ich nicht überdick bin, fühle ich mich so unsagbar schwabbelig. Meine Brüste und mein Arsch sind schlaff, mein Bauch liegt in vier dicken Falten, wenn ich sitze. Das alles schränkt mich so ein, dass ich kein normales Sexleben führen kann. Ich bin nicht ein einziges Mal in den Jahren nackig aus dem Bett gestiegen, aus Angst er findet mein Arsch zu eklig. Ich war nie mit ihm duschen, nie gemeinsam baden. Sagt mir jetzt bitte nicht, dann ist er nicht der Richtige. Er ist der Richtige, er hat mir schon so unendlich oft gesagt, dass ich kein Grund habe mich zu schämen - schon gar nicht vor ihm. Und das macht mich traurig, ich allein stehe mir im Weg. Ich glaube, Kiffen verschlimmert die ganze Geschichte. Mein Freund hat schon gar keine Lust mehr mit mir zu schlafen, weil er sehr sensibel auf meine Unsicherheit reagiert. Ich kann meine Nackheit nicht ertragen und schon gar nicht mein Gejammer, dass ich schon wieder nicht zum Sport gegangen bin und lieber ne Packung Eis in meine Figur schiebe. Gestern habe ich geweint. Ich komme da nicht raus. Verdammt. Essen ist mein Hobby. Jammern auch. Tretet mir in den Arsch.

Beichthaus.com Beichte #00025913 vom 22.03.2009 um 22:09:15 Uhr in Hamburg (15 Kommentare).

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Wie Drogen Leben zerstören

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Drogen Sucht Lügen Verzweiflung Familie Koblenz

Ich (m/20) möchte beichten, dass ich drogensüchtig bin. Mit 14 habe ich das erste mal gekifft, seit ich 15 bin tue ich es jeden Tag. Zurzeit bin ich in der 13. Stufe eines Beruflichen Gymnasium und probiere seit 2 Jahren aufzuhören, doch länger als 2 Monate halte ich es nicht aus. Außerdem nehme ich auch seit ich 15 bin Chemie (Speed/XTC), anfangs nur am Wochenende zum Feiern, seit knapp 3 Jahren aber auch fast jeden Tag. Habe mich so daran gewöhnt "druff" für Arbeiten zu lernen, dass es ohne nicht geht. Habe das Ganze immer nach dem Motto gehandhabt, dass so lange im "echten Leben" alles glatt läuft alles in Ordnung ist. Hatte auch nie geglaubt von THC süchtig werden zu können, als vor 2 1/2 Jahren aber der Punkt kam, an dem es mir klar wurde, war es leider schon zu spät. Meine Eltern wissen auch seit einem Jahr bescheid und unterstützen mich nach Leibeskräften. Ich schäme mich so vor ihnen! Wie oft habe ich meiner Mutter versprochen aufzuhören. Es zerreist mir jedes mal das Herz, wenn ich meinen erneuten Rückfall eingestehe, kann ihnen dann tagelang nicht in die Augen sehen. Habe mich entschlossen im Sommer nach meinem Abi in Therapie zu gehen (1/2 Jahr), weil ich es so einfach nicht auf die Reihe kriege. Ich habe auch überhaupt keine Lust mehr mit den Leuten rumzuhängen oder Feiern zu gehen. Es kotzt mich sogar richtig an! Überall ist das gleiche Elend am ablaufen, es macht mich kaputt zu sehen wie Freunde aus der alten Clique "hängenbleiben", ein ehem. ganz lieber Junge ist wegen der Scheiße jetzt schizophren (hört Stimmen wie beim "Weißen Rauschen"). Er ist jetzt jemand komplett anderes und um ehrlich zu sein, habe ich ihn aufgegeben. Ich ertrage noch nicht einmal seine Gegenwart. Gebe mir auch teilweise die Schuld dafür, dar ich immer mit dem gebührenden Respekt an die Sache ran gegangen bin, mir nicht von Anfang an 5 Teile in der Disco gegeben habe, sondern langsam meine körperlichen und geistigen Grenzen ausgelotet habe, konnte mein Konsumverhalten mit der Zeit den Eindruck erwecken das ich alles wahllos in mich reinpfeife. Was mir auch den Spitznamen Trichter einbrachte, da ich nie genug bekam. Aber nur weil ich meine Grenzen kannte und wusste, dass ich es aushalten werde. Mittlerweile bin ich auch der Einzige aus der alten Clique, der noch seinen Führerschein besitzt. Was recht ironisch ist, da ich zeitgleich mit meinem ersten Führerschein (25er) begonnen habe täglich zu kiffen. Wenn es hoch kommt, war ich höchstens auf 10% meiner gefahrenen Strecke nüchtern unterwegs.

Beichthaus.com Beichte #00025850 vom 11.03.2009 um 03:47:58 Uhr in Koblenz (13 Kommentare).

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“Beichte

Die zerstörte Schultoilette

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Vandalismus Peinlichkeit Ekel Schule Heilbronn

Die zerstörte Schultoilette
Vor einigen Jahren auf dem Gymnasium fand der Deutschunterricht immer in einer anderen Schule statt, weil zu wenig freie Räume verfügbar waren. Ich saß also mal wieder im Deutsch LK und langweilte mich zu Tode. Plötzlich verspürte ich den starken Drang, auf Toilette gehen zu müssen. Aber so richtig Derbe. Ich hatte es bis dahin immer vermieden, in der Schule kacken zu gehen, aber ich hielt es kaum noch aus und schleppte mich zitternd aus dem Unterrichtsraum und zur nächsten Toilette. Ich muss dazu sagen, die Toiletten waren naturgemäß ziemlich versifft und auch schon recht baufällig. Nachdem ich mein riesiges Geschäft verrichtet hatte, wollte ich so schnell wie möglich zurück in den Unterricht, damit niemand anhand der Dauer bemerkt, dass ich kacken war. Ich drückte also noch schnell auf die Spülung, man ist ja trotz allem pflichtbewusst und achtet auf Sauberkeit. Zunächst passierte komischerweise gar nichts, bis auf ein leises Blubbern. Anscheinend war das Rohr verstopft. Ich wartete kurz und drückte noch mal auf die Spülung. Nichts. Noch einmal. Dann plötzlich kam mit einem lauten krachenden Geräusch ein riesiger Schwall Wasser unten heraus - es hatte sich wohl ziemlich Druck im Rohr aufgebaut.

Mit voller Wucht kollidierte das Spülwasser mit dem Scheißhaufen und spritzte aus der Kloschüssel heraus gegen mein Hosenbein. Aber das dicke Ende kam erst noch. Plötzlich gab es einen lauten Knall und das Spülrohr brach einfach mitten auseinander. Das ganze Spülwasser spritzte aus dem offenen Rohr in der Kabine herum und an meine Hose. Ich wusste nicht, was ich machen sollte, überall Wasser und der riesige Scheißhaufen stank immer noch in der Toilettenschüssel vor sich hin. Ich bin dann einfach schnell weggegangen und habe mich wieder in den Klassenraum gesetzt, als ob nichts passiert wäre. Zum Glück hatte wohl keiner die nasse Hose bemerkt. In der Pause habe ich es dann tunlichst vermieden, die Aufmerksamkeit in irgendeiner Weise auf mich zu lenken, damit keiner auf den Verdacht kommen könnte, dass ich das war. Es tut mir im Nachhinein wirklich leid, dass ich die Klospülung kaputtgemacht und alles vollgeschissen habe. Was wohl die Putzfrau dachte, als sie das gesehen hat.

Beichthaus.com Beichte #00025825 vom 06.03.2009 um 23:50:50 Uhr in Heilbronn (20 Kommentare).

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Die zehn Beichten meines Lebens

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Hass Zorn

1. Ich hasse Leute, die sich im Bus über Kleinkinder, die Lärm machen, aufregen. Und dabei selbst permanent mit dem Handy Musik hören (Kopfhörer hin oder her, man hört es trotzdem), rumtelefonieren (was interessiert mich euer Privatleben), sich unnötig laut über ihren privaten Mist unterhalten, etc. Da sind mir die Kinder echt lieber, die labern nicht pausenlos über "die geile Pardy, aldda!" oder über den WoW-Süchtigen Freund ("Boah, der is voll abhängig, ey!").

2. Ich hasse Sätze von Frauen wie: "Ich weiß nicht, warum ich das getan habe" oder "Ich wollte das eigentlich gar nicht", wenn sie mal wieder mit einem in der Kiste gelandet sind, der ihnen doch nicht gefällt. Benutzt Euren Kopf, dazu ist er da. Dann gibt es auch nichts zu bereuen! Wir Männer sind schwanzgesteuert? Wenn ihr das wisst, dann benutzt euren Kopf um dem entgegenzusteuern. Wenn ihr das nicht könnt, dann regt Euch nicht über "schwanzgesteuerte Männer" auf, denn dann scheint bei Euch Geilheit auch über Vernunft zu stehen!

3. Ich hasse diese permanente Selbstdarstellung im sog. Web 2.0: studivz, myspace, Lokalisten, wie es mich alles ankotzt. Kein Schwein interessiert sich für Eure Hobbys, oder ob ihr härter als andere vorglüht!

4. Ich hasse es, dass ich mich mit dieser Beichte selbst an diesem System der Selbstdarstellung beteilige.

5. Ich hasse es, dass Fleischesser permanent rumnölen, Vegetarier täten ihnen ins Essen reinquatschen. Das ist gelogen! Nur eine Minderheit der Vegetarier tut das, stattdessen sind wir Fleischesser immer ganz grandios darin, uns über Vegetarier lustig zu machen, ihnen das Essen im wahrsten Sinne des Wortes vorzukauen und dabei Sprüche loszulassen wie: "Lecker, totes Tier", und so weiter. So lange Fleischesser sich so aufführen, sollten sie sich nicht über die paar Vegetarier aufregen, die ab und zu sagen "Salat ist auch lecker!"

6. Ich hasse diese anti-amerikanischen Vorurteile! Fakt: Der Anteil an Idioten in den USA ist prozentual nicht kleiner als hier, aber auch nicht größer! Idioten gibt es überall! Fakt: Wer schon so anfängt mit "Boah, die Amis sind so einfältig und blöd" beweist, dass er selbst scheinbar kein Stück besser ist. Wer alle Amis über einen Kamm schert, der ist kein Stück differenzierter, sondern leidet selbst unter stumpfen Vorurteilen. Fakt: Die meisten Leute, die sich über die Waffengesetze und die Pick-Ups dort aufregen, sind doch nur neidisch, weil sie eigentlich selbst gerne so eine große Karre fahren würden und eine Shotgun zu Hause hätten!

7. Ich hasse es, dass man sich jede Woche den Mist anhören muss von wegen "Fehlentscheidung des Schiedsrichters, das Tor hätte zählen müssen" und das tagelang. Entweder ihr führt den Videobeweis ein und beendet endlich solche Quatschdiskussionen oder ihr lebt damit, wie es jetzt ist, hört aber auf euch über Fehlentscheidungen aufzuregen und akzeptiert diese einfach, anstatt Leute wie mich, denen so etwas absolut egal ist, damit zu nerven.

8. Ich hasse Boris Becker und dass man einfach nicht um Infos über sein dämliches Privatleben vorbeikommt. Die Tagesschau ist ja wohl die einzige Sendung, in der man BumBum Boris entgehen kann.

9. Ich hasse Studenten, obwohl ich selbst einer bin.

10. Ich habe "Wege zum Glück" auf ZDF von Anfang bis Ende geguckt, Spaß dabei gehabt, sehr mitgefiebert und bei jeder Hochzeit gegluckst wie ein Kleinkind. Und das als erwachsener Mann!

Beichthaus.com Beichte #00025820 vom 06.03.2009 um 11:00:17 Uhr (56 Kommentare).

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Ich mag alte, dunkelhäutige Frauen!

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Fetisch Wollust Begehrlichkeit Schamlosigkeit Düsseldorf

Ich (m/32) habe einen besonderen Fetisch. Ich stehe auf Frauen, die schon über 70 sind. Am liebsten dunkelhäutige Frauen. Ich glaube der Fetisch kommt daher, dass meine Oma auch dunkelhäutig ist und ich fand sie schon als Kind sexuell anziehend. Mir selbst ist es peinlich, das zuzugeben. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Und solche Frauen findet man nicht überall, also kam ich zu dem Entschluss, mich als Krankenpfleger in einem Altenheim zu bewerben, denn ich denke, da lerne ich ältere Frauen kennen und hoffentlich auch eine Dunkelhäutige.

Beichthaus.com Beichte #00025647 vom 29.01.2009 um 21:39:43 Uhr in Düsseldorf (53 Kommentare).

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