Das Geschäft meines Hundes

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Ekel Faulheit Unreinlichkeit Tiere

Ich möchte beichten, dass ich noch nie das Geschäft meines Hundes beseitigt habe. Manche Straßen muss ich schon komplett meiden, da die Rentner mich wahrscheinlich am liebsten erschlagen würden. Wenn mein Hund sein Geschäft erledigt, gehe ich immer weiter oder tue so, als ob er mir nicht gehören würde. Ich biege schnell in den nächsten Schleichweg ab, oder wenn jemand laut ruft, trage ich gut sichtbare Kopfhörer. Mein Hund ist auch schon ein paar Mal wie ein Besessener in fremde Gärten gerannt und hat dort sein Geschäft erledigt. Das tut mir auch wirklich leid, dennoch ekelt mich der Gedanke an, dem Haufen meines Hundes auch nur nahe zu kommen. Ich hoffe nur, dass dieses neue DNA-Verfahren nie genehmigt wird, ansonsten hätte ich ein ernstes Problem. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035608 vom 01.05.2015 um 09:13:21 Uhr (20 Kommentare).

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Korrekte Sätze beim Einkaufen

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Zorn Dummheit Arbeit

Heute möchte ich (w) auch etwas beichten. Ich bin im Handel tätig und mich regen jeden Tag diese Kunden auf, die keinen kompletten Satz sprechen können. Als normalsterblicher Mensch stellt man eine Frage, wie zum Beispiel: "Entschuldigung, können Sie mir sagen, wo ich das Produkt XY finde?" Aber nein, die meisten Kunden fragen: "XY?", oder auch: "Wissen Sie, wo das Produkt XY ist?" Ich stelle mich dann wirklich extra doof. Ich weiß ja, was die Kunden wünschen. Aber auf "XY" reagiere ich mit Schulterzucken und drauf, ob ich wisse, wo das Produkt steht, immer mit "Ja, ich weiß das." Das gibt oft kullerrunde Augen beim Gegenüber. Ist es in den Zeiten von SMS und Co. nicht mehr möglich, in ganzen Sätzen zu reden, oder auch nur einen gescheiten Satz zu formulieren? Ich beichte hiermit, dass mich Kunden bzw. Menschen aufregen, die sich sprachlich nicht ordentlich ausdrücken können!

Beichthaus.com Beichte #00035604 vom 30.04.2015 um 22:10:47 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Streit mit dem Stiefvater

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Boshaftigkeit Selbstsucht Misstrauen Familie

Ich möchte beichten, dass ich meinem Stiefvater das Leben mehr oder minder zur Hölle gemacht habe. Meine Mutter und ich sind vor 20 Jahren zu ihm gezogen. Ich war damals sieben Jahre alt und absolut unzuverlässig. Aufgaben im Haushalt? Machte ich nicht und sagte später: "Habe ich vergessen." Im Tagebuch schrieb ich, dass ich mir seinen Tod wünsche, und ließ es dann offen liegen. Gegenüber Freunden, Familie und Lehrern stellte ich ihn als schlechten Menschen dar. Außerdem bestand ich auf die Bezeichnung "Stiefvater". Mit der Zeit nahm mein Stiefvater an, ich würde das aus böswilliger Absicht machen - und zwar um ihn und meine Mutter auseinander zu bringen. Das stimmte nicht so ganz - mit wenigen Ausnahmen. Ich war einfach nur faul, unzuverlässig, und nach einigen Jahren pubertär. Was als Missverständnis begann, wurde schnell zu einem Krieg. Er bewies wenig Geduld mit mir und flippte bei geringen Fehlern sofort aus. Mit der Zeit wurde ich immer bockiger und machte erst recht nicht das, was er mir sagte. Ich begann teilweise sogar, die Beziehung meiner Eltern mit Absicht zu sabotieren. Auch wenn ich das damals nicht so gesehen habe.


Ich habe den Mann gehasst und fühlte mich extrem unwohl, wenn ich mit ihm alleine war. Am tollsten fand ich immer, wenn er Samstag und Sonntag privat arbeiten war, weil ich dann Ruhe hatte. Als er einen Unfall hatte und einen komplizierten Bruch im Sprunggelenk hatte, habe ich ihm das gegönnt. Noch dazu kam meine Mutter ständig zwischen die Fronten. Damals fühlte ich mich im Recht. Heute - mit 28 - erkenne und sehe ich, wie meine Aktionen auf ihn gewirkt haben müssen, und kann seine Reaktionen nachvollziehen. Es tut mir leid. Inzwischen hat sich unser Verhältnis stark gebessert. Wir werden niemals so eng verbunden sein, wie er es mit meinem Bruder - seinem Sohn - ist, aber wir können inzwischen mehrere Stunden allein in einem Raum ohne Drama sein. Das haben wir früher nicht einmal für zehn Minuten geschafft. Deswegen tut mir das Ganze furchtbar leid. Ich wünschte, ich könnte so einiges ungeschehen machen.

Beichthaus.com Beichte #00035603 vom 30.04.2015 um 21:02:41 Uhr (4 Kommentare).

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Bier für einen Dreijährigen

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Hass Zorn Aggression Kinder Familie

Momentan befinde ich (w/21) mich im Ausland bei meiner Familie. Ich liebe Kinder über alles, demnach könnte ich meiner Schwester (32) jedes Mal eins in die Fresse hauen, sobald ich mitbekomme, dass sie meinem Neffen (3) Bier zu trinken geben will. Hinzu kommt, dass […]
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Beichthaus.com Beichte #00035602 vom 30.04.2015 um 20:00:17 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Ab in den Urlaub!

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Aggression Zorn Hass Medien Wünsdorf

Ich (m) finde die Werbungen von "ab in den Urlaub" total nervig! Als wäre die entnervende Stimme mit dem Ballack-Fußballer nicht schon nervig genug, habe ich heute eine Werbung entdeckt, die an Nervigkeit wirklich alles toppt! Als wäre das symbolisierte Rumgepoppe […]
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Beichthaus.com Beichte #00035601 vom 30.04.2015 um 17:30:41 Uhr in Wünsdorf (10 Kommentare).

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