Mein Kollege im Telekommunikationsunternehmen

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Zwietracht Boshaftigkeit Kollegen Motten

Mein Kollege im Telekommunikationsunternehmen
Ich habe meine Ausbildung in einem großen Telekommunikationsunternehmen gemacht. Das Ganze ist jetzt sechs Jahre her, aber ich denke immer noch sehr gerne an diese Zeit zurück. Ich war also ein kleiner Azubi in dieser Abteilung und sollte den Vertrieb unterstützen. Sprich, alles machen, worauf die Herren keine Lust hatten. So war dann auch mal die Aktion dran, ehemalige Kunden anzurufen und den Versuch zu starten, ihnen wieder unsere Verträge aufzudrücken. Die meisten Vertriebler waren ganz in Ordnung, ein wenig steif, aber trotzdem nett. Aber einen gab es, der war der absolute Vollassi. Beschissene Zahlen und trotzdem ein Verhalten, als würde der Laden ihm gehören. Eine Woche vor dem Tag, über den ich beichten möchte, habe ich am Telefon den Jackpot geknackt und ein großes Wohnheim mit über 300 Anschlüssen für das Unternehmen zurückgewonnen. Da Azubis keine Provision bekommen, dachte ich, ich wäre nett und habe sie den Vertrieblern angeboten. Die meinten, ich sollte sie Herrn B. zuschustern, da seine Zahlen doch noch arg im roten Bereich lagen. Also bin ich zu ihm hin und habe ihm alle Unterlagen und Verträge gegeben, sodass er sie unter seinem Namen einbuchen konnte. Er hat sich nicht einmal bedankt, ganz im Gegenteil. Drei Tage später war ich für einen seiner Kollegen damit beschäftigt, die Interessenten einzupflegen, als der Abteilungsleiter kam und gemeint hat, dass sich Herr B. beschwert hätte, da ich faul wäre und nur herumsitzen würde. Kurz gesagt, er wollte, dass ich weiterhin für ihn telefoniere - aber da es ja noch andere Vertriebler gab, die sehr viel netter waren, half ich einfach lieber diesen. Das Ganze hat sich auf alle Fälle schnell geklärt, da ich ja einfach nur anderweitig beschäftigt war. Von diesem Tag an hat er mich allerdings nur noch gepiesackt und mir keinen Frieden mehr gegönnt. Aber genug der Vorgeschichte.

Wenn er lange Gespräche hatte, ist er danach immer auf den Balkon gegangen und hat eine knapp fünfzehnminütige Pause gemacht, in der er, wenn möglich, die Sonne genoss. Allerdings muss er für diese Sonnenpause den Balkon auf der anderen Seite des Gebäudes nutzen. Also habe ich zu Hause eine E-Mail verfasst, die von abartigen Praktiken mit Tieren auf dem Bauernhof seiner Eltern berichtete - natürlich so formuliert, als wäre sie an einen Gleichgesinnten gerichtet. Das Ganze habe ich mit einem USB-Stick zur Arbeit gebracht und die Sonnenpause des ungeliebten Kollegen dazu genutzt, eine Mail an den Gebäudeverteiler zu schicken (im Gebäude waren 12 Abteilungen). Dann bin ich unbemerkt wieder in mein Büro gehuscht. Es dauerte keine zehn Minuten, bis ich die Ersten richtig laut lachen hörte. Seit diesem Tag war er bei allen nur noch der Ziegenf*cker. Aber ich fühle mich nicht schlecht, auch wenn er das Unternehmen gewechselt hat. Er hätte doch nur einmal Danke sagen müssen. Dann wäre das alles nicht passiert!

Beichthaus.com Beichte #00025718 vom 19.02.2009 um 14:39:35 Uhr in Motten (38 Kommentare).

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Leben wie ein Frührentner

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Trägheit Faulheit Studentenleben München

Ich lebe wie ein Frührentner, obwohl ich eigentlich für mein Studium lernen sollte. Jedoch habe ich null Bock und liege den ganzen Tag in Boxershorts und T-Shirt vor dem Fernseher oder surfe im Internet. Meistens bin ich bis 3 oder 4 Uhr morgens wach und schlafe dann bis spät in den Nachmittag hinein. Ich streite dauernd mit meinen Eltern und Geschwistern, weil sie mich um meinen Lebensstil beneiden, während sie fast jeden Tag früh morgens aus dem Bett müssen. Meine Eltern haben zwar schon oft gedroht, dass sie mich rauswerfen würden, wenn ich nicht etwas Sinnvolles in meinem Leben anfangen sollte, jedoch bringen sie es doch nicht übers Herz, da ich immer Besserung verspreche. Ich habe null Ehrgeiz und bin mit meinem Leben sehr zufrieden. Stress kenne ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00025709 vom 16.02.2009 um 15:52:01 Uhr in München (40 Kommentare).

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“Beichte

Das Kuckuckskind meines besten Freundes

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Fremdgehen Lügen Morallosigkeit Falschheit Feigheit Harsum

Das Kuckuckskind meines besten Freundes
Das Ganze mag jetzt sehr unglaubwürdig klingen, aber ich habe echt ein großes Problem. Sorry, ich mag lange Beichten nicht, muss aber trotzdem mal ausholen: Ich (m/24) Student bin Vater. Ich habe einen Vaterschaftstest machen lassen, aber außer der Mutter weiß es keiner. Ich habe mit der Ex-Freundin meines besten Freundes geschlafen. Deren Beziehung war schon ziemlich kaputt. Mehr oder weniger zufällig kam sie nach einem Streit bei mir vorbei, um sich auszuheulen. Wir haben uns schon immer gut verstanden.

Naja, was passiert ist, könnt ihr euch ja denken: Alkohol plus guter Zuhörer = Baby. Sie wollte das Kind behalten und hoffte, damit die Beziehung zu kitten. Hat leider nicht geklappt. Egal. Auch wenn mein Verhalten nicht gerade positiv ist, hat das trotzdem etwas Gutes. Mein bester Freund geht in seiner Vaterrolle komplett auf, ist ehrgeiziger denn je, beruflich aufgestiegen, nimmt keine verbotenen Substanzen mehr zu sich und ist ziemlich zufrieden mit seinem Leben. Das einzig Dumme ist nur, wenn ich bei ihm zu Besuch bin oder er am Telefon von seiner (meiner) Tochter erzählt, wie toll sie schon krabbeln/stehen/laufen und Papa sagen kann. Mich stimmt das dann immer ziemlich depressiv.

Aber vielleicht ist es so, wie es ist, am Besten, denn ich bezweifle, dass ich auch nur annähernd so ein guter Vater wäre. Ich will ihm immer und immer wieder die Wahrheit erzählen. Ich bringe es aber nicht übers Herz. Wenn er mich fragt, was los ist, wenn ich traurig bei ihm rumsitze, muss ich immer irgendetwas erfinden. Was soll ich bloß tun?

Beichthaus.com Beichte #00025667 vom 03.02.2009 um 18:57:35 Uhr in Harsum (69 Kommentare).

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Ich habe meine Großmutter umgebracht

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Gewalt Hass Mord Familie 50+

Ich habe meine schwer kranke, bettlägerige Großmutter 2 Monate gepflegt. Ich habe nie gewusst, obwohl manches Mal schon gehört, was für eine Anstrengung das ist, was es von einem fordert. Da meine Eltern leider schon ein paar Jahre tot sind und ich der einzige lebende […]
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Beichthaus.com Beichte #00025528 vom 07.01.2009 um 01:43:43 Uhr (98 Kommentare).

Gebeichtet von elcolto
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Zum Fahrrad-Diebstahl überredet

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Diebstahl Boshaftigkeit Engherzigkeit Schwerin

Ich habe vor einigen Jahren zwei kleine Jungs dazu überredet, ein Fahrrad zu klauen und habe mich dann auf die andere Straßenseite gestellt, mich daran erfreut, wie der Besitzer sein Fahrrad gesucht hat und bin dann zufrieden nach Hause gegangen.

Beichthaus.com Beichte #00025500 vom 02.01.2009 um 23:48:39 Uhr in Schwerin (17 Kommentare).

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