Den sollte man töten!

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Engherzigkeit Dummheit Kinder

Als kleines Kind (also so im Kindergartenalter) habe ich (m/30) ziemlich wahllos mit den Begriffen "Tod" und "töten" um mich geworfen. Und dann erinnere ich mich noch gut an den Tag, an dem ich es das letzte Mal gesagt habe. Ich war damals vielleicht fünf Jahre alt und total enttäuscht, denn wir wollten bestellte Schuhe abholen, doch die waren leider noch nicht da. Ich meinte dann: "Den Verkäufer da sollte man echt töten." Meine Mutter hat mich ruhig zur Seite genommen und mir erklärt, was "Töten" eigentlich heißt, und dass man solche Worte nicht in einem solchen Zusammenhang sagen darf. Ich bin dann richtig erschrocken und habe geweint, da mir nun bewusst war, was ich gesagt hatte. Meine Mutter hat mich verständnisvoll in den Arm genommen und lange mit mir gesprochen. Es ist ewig her, aber an dieses Erlebnis erinnere ich mich bis heute.

Beichthaus.com Beichte #00037773 vom 08.03.2016 um 17:58:47 Uhr (7 Kommentare).

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Frauen sind allesamt verrückt!

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Hamburg

Ich (m/39) glaube, dass alle Frauen einen Dachschaden haben! Ich kenne wirklich keine Frau, die nicht irgendwie spinnt, verrückt oder sonst irgendwie gestört ist. Egal, ob meine Freundin (ich liebe sie trotzdem sehr), die Frauen in meiner Familie, meine Kolleginnen, Freunde - einfach alle. Dabei sind die psychischen Probleme und Zickereien unterschiedlichster Natur. Entweder sie bilden sich ein, alle wollten ihnen etwas tun, oder alle denken nur an sich, oder sie sind ständig ohne ernst zu nehmenden Grund aggressiv oder mies gelaunt, fühlen sich benachteiligt oder sind neidisch und die Welt, oder alle anderen Weiber, sind böse - die Liste könnte ich noch weiterführen... Dabei lässt sich natürlich immer jegliche Rationalität vermissen. Immer nur gefühltes Wissen, scheinbar wissend über Gefühle und ein ewiges Auf und Ab der Gemütslage.


Frauen sagen mir sogar über Frauen, dass die meisten Geschlechtsgenossinnen spinnen. Am Schlimmsten ist es natürlich, wenn diese ganzen Frauen miteinander interagieren. Die wenigen Frauen, die ganz normal wirken, haben sicher auch schwer einen am Helm, verbergen es aber gut. Man wird es kaum glauben, aber ich bin kein Frauenfeind. Ich komme selbst mit den meisten trotzdem sehr gut aus und manche sehen mich sogar als Frauenversteher. Vielleicht mache ich nur den Fehler und höre ihnen wirklich zu und merke dann, wie bekloppt die meisten sind. Es tut mir leid, dass ich alle so über einen Kamm schere.

Beichthaus.com Beichte #00037772 vom 08.03.2016 um 14:07:55 Uhr in 20257 Hamburg (Lappenbergsallee) (20 Kommentare).

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Seine fiktive Traumfrau

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Rache Zorn Boshaftigkeit Falschheit Internet

Ich (w) hatte mal einen Typen übers Internet in einem Chat kennengelernt. Dem hatte ich ein Foto geschickt, und er war begeistert. Auch ich fand ihn äußerlich recht anziehend. Irgendwann verabredeten wir uns auch im echten Leben. Ich fand ihn ganz nett und wir poppten auch. So weit, so gut: Ich verknallte mich ein bisschen. Am nächsten Tag ging ich wieder in den Chat und er war raus. Ich dachte, dass es Zufall war. Okay, ein paar Stunden später war er wieder drin, ich ging rein und er raus. Seltsam. Am nächsten Tag das Gleiche. Ich schrieb ihm eine Mail, was los sei. Er meinte, auf dem Foto hätte ich anders ausgesehen und er fand mich nicht so toll. Aber der Sex wäre klasse gewesen. Ich solle ihn trotzdem in Ruhe lassen. Ich fühlte mich ausgenutzt und verarscht, zumal das Foto genau zeigte, wie ich aussah. Ich fragte andere Chatteilnehmer, die mich im realen Leben kannten, ob sie einen großen Unterschied feststellen, bei dem Foto und mir, was sie verneinten.


Was ich wusste, war, dass der Typ auf blonde Frauen mit Locken stand und alles muss ganz zart sein an der Frau. Okay, so bin ich nicht, aber das wusste er ja schon vom Foto her. Daher kam ich zu dem Schluss, dass er einfach nur jemanden zum Poppen gebraucht, und mich um den Finger gewickelt und verarscht hatte. Daher rächte ich mich: Ich meldete mich unter einem neuen Nutzernamen im Chat an. Einen niedlichen Nick. Ich sprach ihn an, und da ich wusste, wie er tickte, wickelte ich ihn schnell um den Finger. Wochenlang. Er wollte immer wieder ein Foto, aber ich schickte ihm nie eins. Immer mit neuen Ausreden. Irgendwann bekam ich ein schlechtes Gewissen und wollte das auch beenden, aber ich konnte nicht. Er bettelte teils richtig um ein Treffen und ein Foto. Ich gab mich als erfolgreiche, superaussehende, reich verheiratete Geschäftsfrau aus, mit zierlichem Körper, blonden Naturlöckchen, und so weiter.


Er ist voll drauf reingefallen. Irgendwann beendete ich das dann doch, indem ich ihm erklärte, dass ich, als Frau meines Standes, es mir nicht leisten könne, etwas mit ihm zu haben, er aber ein netter Zeitvertreib gewesen war. Er ist richtig in sich zusammengesackt, was mir heute noch leidtut. Er schrieb dann noch Mails an meine fiktive Mailadresse, die ich dann löschte. Seither war ich nie mehr in einem Chat. Wer weiß, was da für Gestalten sind, die einem wer weiß was erzählen, das von hinten bis vorne gelogen ist. Kenne ich ja von mir selbst. Ich bitte um Absolution, da ich es bereue und nie wieder tun würde.

Beichthaus.com Beichte #00037771 vom 08.03.2016 um 11:11:04 Uhr (12 Kommentare).

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Die Strafe für meine lärmenden Nachbarn

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Rache Boshaftigkeit Nachbarn

Meine Nachbarn, die seit einigen Monaten in der Wohnung über mir wohnen, haben die Angewohnheit, bis spät nachts laut zu sein, Musik mit mehr als Zimmerlautstärke zu spielen und durch die Wohnung zu trampeln, dass man denkt, sie brechen durch die Decke. Und das bis drei Uhr morgens. Danach ist meist Stille und man hört auch erst wieder gegen elf Uhr vormittags Lebenszeichen aus der Wohnung. Bedingt durch meine Dienstzeiten kommt es öfter vor, dass ich erst gegen 23 Uhr heimkomme und dann aber schon wieder um 05.30 Uhr aufstehen muss. Jetzt kann sich jeder vorstellen, wie viel Schlaf ich bekomme, wenn bis drei Uhr morgens gelärmt wird und ich um halb sechs wieder aufstehen muss. Früher hatte ich genug Schlaf, weil die ehemaligen Mieter oberhalb nach 22 Uhr keinen Lärm mehr machten, aber seit die Neuen oben wohnen, ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Gespräche mit den Nachbarn und der Hausverwaltung selbst haben keinen Erfolg gebracht.


Der Nachbar sagte mir im Beisein seiner Familie unumwunden, dass ich, wenn mir etwas nicht passt, ja ausziehen könnte. Er hat es nicht so schön ausgedrückt, aber es war klar, wie er es gemeint hatte. Die Hausverwaltung gab mir nur den guten Rat, Rücksicht auf die Kultur der Familie zu nehmen. Welche Rücksicht soll ich nehmen, wenn die ganze Familie arbeitslos ist und lärmt bis frühmorgens und ich muss unausgeschlafen aufstehen und durch meine Arbeitsleistung deren Sozialleistungen mitfinanzieren?! Mittlerweile war es wirklich so schlimm, dass ich sogar schon krank wurde, aufgrund des Schlafdefizites, und mir zwei Wochen Urlaub genommen habe. Ein Erholungsurlaub, den ich die meiste Zeit mit Schlafen verbringe. Allerdings nicht daheim in den eigenen vier Wänden, sondern in einem kleinen Hotel am Rand der Stadt, damit ich mich wirklich ausschlafen kann.


In meiner Wohnung habe ich jedoch so eine elektrische Tte montiert, welche in Werkshallen und dergleichen die Pause ausruft - in Verbindung mit einer elektrischen Zeitschaltuhr. Jeden Tag um vier Uhr und um sechs Uhr morgens ttet das Ding für 30 Sekunden in einer Lautstärke, dass man Tote damit zum Leben erwecken könnte! Da ich ohnehin nicht daheim bin, hoffe ich damit, meine ungeliebten neuen Nachbarn auch um ihren verdienten Schlaf bringen zu können. Ich fürchte aber, dass sich nach meinen zwei Wochen Urlaub auch nichts geändert hat, und sehe mich vorsichtshalber während meines Erholungsurlaubes schon nach einer neuen Wohnung um, da es so nicht weitergehen kann. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich meine Nachbarn absichtlich aufwecke, aber ich möchte es ihnen mit gleicher Münze heimzahlen!

Beichthaus.com Beichte #00037770 vom 08.03.2016 um 09:53:47 Uhr (23 Kommentare).

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Stinke ich?!

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Maßlosigkeit Manie Neurosen Zwang

Ich denke, dass ich (w/38) unter einer extremen Störung leide. Ich habe immer Angst, dass ich stinken könnte, und dusche daher mittlerweile schon zwei bis drei Mal pro Tag. Meinen Deoroller trage ich spätestens nach einer Stunde wieder neu auf. Ich wechsele sogar jeden Tag Jeans und Pullover, und auch meine Jacke wird sehr oft gewaschen. Mittlerweile bin ich so weit, dass ich fast auf alle Gewürze verzichte, weil ich Angst habe, Gewürze könnten Ausdünstungen verursachen. Ich verwende quasi nur noch Salz. Sogar bei Pfeffer habe ich Angst vor Gerüchen. Meine Zähne putze ich bis zu fünf Mal am Tag. Die wenigsten meiner Freunde wissen, dass ich solche Ängste habe. Sie denken, ich sei einfach nur sehr gepflegt.

Beichthaus.com Beichte #00037769 vom 08.03.2016 um 06:16:07 Uhr (12 Kommentare).

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