Diagnose: Boreout

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Verzweiflung Arbeit Butzow

Seit ich Ende letzten Jahres mein BWL-Studium an einer Elite-Uni abgeschlossen habe, arbeite ich als Trainee im Marketing eines mittelständischen Unternehmens. Ich mag die Branche und auch meine Kollegen. Nur übermannt mich seit Wochen und schon fast Monaten ein bleiernes Gefühl der Müdigkeit, wenn ich morgens nur an die Arbeit denke. Es fällt mir schwer aufzustehen, wenn ich es schaffe, möchte ich auf dem Arbeitsweg jeden Moment umkehren und wieder nach Hause. Mir ist schlecht und ich bekomme Kopfschmerzen, wenn ich nur dran denke; ich könnte heulen. Der Grund: Ich bin chronisch unterfordert. Ich bin hier nur billige Arbeitskraft für lausige Praktikantenjobs.

Wenn ich selten mal anspruchsvollere Aufgaben bekomme, macht mir das sehr viel Spaß. Aber das macht nur ca. 10 Prozent meiner Arbeitszeit aus. Die andere Zeit warte ich, bis das Telefon klingelt oder man lässt mich abspülen oder Milch kaufen. An guten Tagen darf ich nach Bewerbern fürs Office suchen, die für die Hälfte der Arbeitszeit fast doppelt so viel Gehalt wie ich bekämen. Ich bin todunglücklich und frage mich, wofür ich so viel Zeit, Energie und Geld in mein Studium investiert habe. Ich kann wesentlich mehr und habe wirklich viel Potential, das ich auch gerne ausschöpfen würde. Aber man lässt mich hier nicht. Ich habe die Problematik schon mehrmals bei meinem Vorgesetzten angesprochen und um größere Aufgaben gebeten, aber das ist immer wieder versandet. Das große Glück ist, dass seit Neuestem eine Praktikantin die Handlangerjobs erledigt. Dennoch werden meine Aufgaben nicht substanzieller, obwohl ich mich wirklich drum kümmere. Mir geht es nicht ums Geld, sondern darum, Aufgaben zu haben, die mich erfüllen und die mich auch fachlich weiterbringen. Ich will in der Zukunft nicht vor einem Personaler stehen, der mir sagt "Wie, Sie haben laut Ihrem Lebenslauf zwei Jahre Erfahrung in dem Bereich. Wieso können Sie denn dann nix?"

Ich traue mich nicht, zu kündigen, weil ich Angst habe, vielleicht monatelang arbeitslos zu sein. Außerdem habe ich nach wie vor die Hoffnung, dass es irgendwann besser wird. Heimlich suche ich in der Arbeit nach freien Stellen in anderen Firmen und kopiere hier Bewerbungsunterlagen.

Beichthaus.com Beichte #00023814 vom 15.05.2008 um 19:40:43 Uhr in Butzow (5 Kommentare).

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Für sexuelle Spielchen bezahlt

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Morallosigkeit Prostitution Schamlosigkeit Begehrlichkeit Familie

Auch ich habe zu beichten: Als ich (22) 14 Jahre alt war, habe ich meiner damals 13 Jahre alten Cousine einmal angeboten, mir für fünf D-Mark einen runterzuholen. Sie tat es, weil sie es auch spannend fand. Für zwei D-Mark extra durfte ich mein Sperma auf sie spritzen. Für insgesamt zehn D-Mark durfte ich dabei ihre Scheide streicheln. Auch Spielchen im oralen Bereich gab es, aber keinen richtigen Sex. Das haben wir so in etwa zehn Mal gemacht. Danach zog ich mit meinen Eltern ins Ausland, weil mein Vater versetzt worden war. Als ich dieses Jahr zurückkam, bot ich meiner Cousine im Spaß 50 Euro für richtigen Sex. Nun, das Geld nahm sie nicht, aber ich durfte sie nehmen! Seitdem haben wir eine Affäre. In meiner Familie würde dies keinen großen Skandal auslösen, da meine Tante adoptiert ist und wir daher nicht blutsverwandt sind. Das wusste ich aber mit 14 noch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00023806 vom 12.05.2008 um 03:10:16 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Orgasmus mit 16

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Peinlichkeit Begehrlichkeit Neugier Partnerschaft

Ich bin 18 Jahre alt (w) und wusste bis zu meinem 16. Lebensjahr nicht, dass es einen Orgasmus gibt. Ich hatte natürlich im Fernsehen stöhnende Menschen beim Geschlechtsverkehr und so gesehen, nur - naja, von einem Orgasmus hatte ich nie etwas gehört. Schon komisch, wenn ich im Nachhinein so darüber nachdenke. Die große Erleuchtung kam dann jedenfalls etwas überraschend - für mich - mit meinem ersten Freund. Habe mir aber nichts anmerken lassen.

Beichthaus.com Beichte #00023803 vom 12.05.2008 um 02:31:40 Uhr (12 Kommentare).

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50 Weihnachtsbäume vor der Tür

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Boshaftigkeit Dummheit Weihnachten Großräschen

In den ersten Januartagen stellen die Leute aus meiner Stadt immer Ihre Weihnachtsbäume vor die Tür. Die Straßen sind voll davon. Also sind ein Freund und ich nachts losgezogen und haben die Bäume eingesammelt und alle vor eine bestimmte Haustür gelegt. Der Eingangsbereich war mit mehr als 50Bäumen total unzugänglich( wir haben schließlich auch fast 2 Stunden daran gearbeitet). Diese Person kam am nächsten Tag erst mal zu spät zur Arbeit und außerdem musste sie den Bereich kehren,da dieser voller Tannennadeln war. Alles in allem tut mir das nicht Leid, Ich und der Freund von mir haben Tränen gelacht.

Beichthaus.com Beichte #00023775 vom 11.05.2008 um 01:53:51 Uhr in Großräschen (3 Kommentare).

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“Beichte

Ein billiges Shirt

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Diebstahl

Vor kurzem habe ich (30/m) mir in einem größeren Klamottenladen mit 2 Buchstaben ein paar Kleidungsstücke ausgesucht, die nach erfolgreicher Anprobe über meinem Arm hingen. Da ich nicht 2x an der Kasse anstehen und meine Freundin sich in der Damenabteilung noch kurz umsehen wollte habe ich die Sachen einfach mit dorthin genommen. Da sie nichts fand hab ich mich dann an die Kasse der Damenabteilung gestellt. Als es ans Bezahlen ging ergab sich der unglückliche Umstand dass eines der von mir ausgesuchten T-Shirts leider kein Preisschild angeheftet hatte. Da die Herrenabteilung 2 Stockwerke unter der Damenabteilung ist, und die Kassiererin nicht alle Preise der Bekleidung des fünfstöckigen Gebäudes auswendig wusste bat sie mich dieses T-Shirt doch bitte unten zu bezahlen. Ich willigte ein. Daraufhin hat sie den Alarm-Chip gelöst und mir das T-Shirt in die Hand gedrückt. Mit etwas Herzklopfen habe ich mich dann auf die Rolltreppe ins Erdgeschoss begeben, während der Fahrt ließ ich das T-Shirt in die Tüte mit den anderen Kleidungsstücken fallen und bin Seelenruhig aus dem Geschäft hinausspaziert.

Beichthaus.com Beichte #00023767 vom 09.05.2008 um 01:42:30 Uhr (18 Kommentare).

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