Kuchen für die Kollegen

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Boshaftigkeit Ekel Falschheit Kollegen Baden-Baden

Zwecks meines Geburtstages habe ich (w) für meine Abteilung einen Kuchen gebacken, allerdings nur, weil es die gesellschaftlichen Gepflogenheiten verlangen. Eigentlich hasse ich die ganzen Säcke dort, weshalb ich in den Kuchen einige "Spezialzutaten" reinmixte. Also Obacht: Obwohl zwei Vegetarierinnen und ein Veganer dabei sind, habe ich fettes Schweineschmalz genommen anstatt Margarine und freilich auch Eier für den Teig. Für den umweltbewussten Öko-Heini habe ich natürlich extra die billigsten und am wenigsten nachhaltigen Eier besorgt. Die Dame, die eine Laktoseintoleranz vortäuscht, weil das wohl gerade im Trend liegt, bekam selbstverständlich extra viel Milch mit hinein und der Depp, der keinen Weizen frisst, aß ihn trotzdem, ohne es zu wissen.

Im Büro habe ich erzählt, dass ich nur Bio-Zutaten und keine tierischen Produkte verwendet habe und keine Kuhmilch oder Weizen enthalten ist. Alles alternativ und nachhaltig eben. Das haben die mir auch noch geglaubt und gierig aus meiner Hand gefressen. Ich fühlte mich richtig diabolisch. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass ich es wirklich allen versaue, habe ich natürlich auch alle Teller abgeleckt. Ich bin irgendwie schon etwas geisteskrank.

Beichthaus.com Beichte #00039338 vom 12.02.2017 um 22:00:04 Uhr in Baden-Baden (Rheinstraße) (24 Kommentare).

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An meinem 18. Geburtstag in der Kirche

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Morallosigkeit Schamlosigkeit Unglaube Last Night

Als ich an meinem 18. Geburtstag ordentlich gefeiert und über den Durst getrunken habe, schlief ich mitten auf der Party für ein paar Stunden ein. Mein damaliger Freund weckte mich und wir gingen an die frische Luft, weil mir etwas übel war. Als wir so durch den Ort gingen und uns über alles Mögliche unterhielten, fragte er mich plötzlich, ob ich Lust hätte, nachts in die Kirche zu gehen. Es war Sommer, die Straßenlichter waren bereits ausgeschaltet und es war wirklich stockfinster in dieser Nacht. Wir waren dann auch einfach so in der Kirche und saßen auf der hinteren Bank. Es war angenehm dort und wir flüsterten. Trotzdem überkam mich eine Mischung aus Schamgefühl und Respekt vor der Kirche.

Um es zu sagen, ich habe zu dem Zeitpunkt schon nichts mehr mit der Kirche zu tun gehabt. Nur das Flair und die Stimmung in der Nacht heimlich in die Kirche zu gehen - das es sich irgendwie verboten anfühlt - das hatte schon etwas geil Hinterlistiges an sich. Wir gingen aber wieder raus und in das kleine Bethäuschen (es hat nur eine kleine Metallpforte) wo ein paar Blumenvasen drin standen. Er drückte mich an die Wand und wir hatten im Stehen Sex. Ich weiß bis heute nicht, ob es jemand mitbekommen hatte. Auf den Dörfern spricht sich ja ganz schnell vieles rum. Aber es war geil.

Beichthaus.com Beichte #00039310 vom 04.02.2017 um 17:11:56 Uhr (11 Kommentare).

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Bin ich zu alt zum Schaukeln?

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Peinlichkeit Freizeit

Ich (w/29) möchte hiermit beichten, dass ich in meinem Alter immer noch gerne auf Kinderspielplätze gehe, um dort zu schaukeln. Ich kann beim Schaukeln immer so schön entspannen und meinen Gedanken wunderbar nachhängen, oder mir auch Fantasiegeschichten/-bilder ausdenken, die ich danach aufschreibe, bzw. aufmale. Allerdings ist mir bewusst, dass ich bald 30 Jahre alt werde und eigentlich irgendwie zu alt dafür bin, um mich ohne Aufsicht über ein Kind, auf Spielplätzen rumzutreiben, die das Benutzen der Spielgeräte höchstens bis 12 Jahren erlauben. Jedenfalls ziehe ich so manches Mal die ungläubigen Blicke anderer Passanten, die gerade über den Spielplatz laufen, auf mich. Diese reichen von einem freundlichen Anlächeln (Ich glaube, das sind dann Leute, die selbst gerne mal wieder schaukeln würden), eindeutigem Auslachen bis hin zu irritiertem Ansehen.

Natürlich gibt es auch einige Leute, die sich daran gar nicht augenscheinlich stören und einfach weitergehen. Früher hatte mir das nicht sonderlich viel ausgemacht, bzw. so gut wie gar nichts, aber da ich nun doch bald runde, komme ich mir zunehmend etwas dämlich allein auf der Schaukel vor. Zumal ich nicht nur leicht hin und her wippe, sondern richtig hochschaukel. Wie damals als Kind eben. Natürlich mache ich das Ganze nicht, wenn gerade Eltern mit ihren Kindern auf dem Spielplatz sind und wenn ein Kind angerannt kommt und schaukeln möchte, mache ich natürlich selbstverständlich Platz. Dazu kommt, dass ich trotz festem Beruf im sozialen Bereich, eigenem Haushalt, Partnerschaft und Ähnlichem ansonsten wohl auch noch recht kindlich bin für mein Alter und das vielleicht auch zu sehr auslebe. Manchmal frage ich mich, ob ich diese Kindlichkeit wohl jemals werde vollständig ablegen können und endlich in gewissen Bereichen reifer und nicht mehr ganz so naiv sein werde.

Beichthaus.com Beichte #00039304 vom 03.02.2017 um 12:05:48 Uhr (14 Kommentare).

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Fliegende Windeln und Rattenpisse am Kopf

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Boshaftigkeit Ekel Unreinlichkeit

Ich (m/22) möchte beichten, dass ich mit 17 Jahren eine Gruppe Mitarbeiter einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen (in der ich ein Praktikum absolvierte) mit vollgeschissenen Windeln vom Balkon aus abgeworfen habe und diese beim Aufprall geplatzt sind. Die gesamte Scheiße flog durch die Luft und alle rochen nach Urin und Dünnpfiff. Das Schlimme daran war, dass die Windeln nicht mal von Säuglingen stammten. Keiner konnte rausfinden, wer hier sein Unwesen trieb, denn zu diesem Zeitpunkt hielten sich dort sehr viele Menschen auf. Es hätte jeder gewesen sein können. Viele gingen davon aus, dass der Putze (der man dies ohnehin zutrauen konnte) ein Malheur geschehen ist. Wenn ich ehrlich bin, hat es mich zu diesem Zeitpunkt nicht gejuckt, im Gegenteil. Ich habe zwei Wochen danach noch Rotz und Wasser geweint vor Gelächter. Nun ist es lange her und ich bereue es zutiefst. Aber ich denke, dass ich mal Rattenpisse am Kopf abbekam, könnte man schon als Rache des Schicksals bezeichnen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039287 vom 30.01.2017 um 00:04:06 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mein neuer Schaltknüppel

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Dummheit Masturbation Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich im Straßenverkehr nicht richtig aufpasse und mich und andere damit gefährde. Alles begann damit, dass ich vor etwa einem Jahr einen neuen Firmenwagen bekommen habe - einen Mercedes mit Automatikschaltung. Nun habe ich mir angewöhnt, das Lenkrad mit nur einer Hand zu bedienen, während ich die andere auf dem Schaltknüppel halte, um auf Situationen, die Schalten erfordern, zu regieren. Das fällt bei dem Automatikfahrzeug natürlich weg, weswegen ich mir einen neuen Knüppel suchen musste. Da ich als Mann bekanntlich ab Werk mit einem Knüppel ausgestattet bin, fand ich hier schnell eine Lösung.

Irgendwann überkam mich auf einer längeren Geschäftsreise das Bedürfnis danach, einen Orgasmus zu haben. Ich merkte, dass meine Lust stärker wurde als meine Konzentration. Irgendwann entschied ich mich dann dazu, es zu tun - ob ich meine Hand an der entsprechenden Stelle ruhig hielt, oder sie gelegentlich auf und ab bewege, machte für mich ja eigentlich keinen Unterschied. Kurzum, ich masturbierte am Steuer. Erfolgreich, ich muss sagen, dass es einer der besten Orgasmen meines Lebens war. Daher wiederholte ich es, alleine auf dieser Fahrt, noch zwei Mal. Tja, und immer wieder war es der Hammer.

Entsprechend versüße ich mir seitdem fast jede Autofahrt damit, während der Fahrt zu onanieren. Diese neue Marotte von mir wird immer extremer, inzwischen tue ich es auch im Stadtverkehr. Ich merke auch, dass ich dadurch entspannter bin und wie ich mich im Job weiterentwickele, weil ich den Stressfaktor "pendeln" durch den Entspannungsfaktor "masturbieren" ersetzt habe. Trotzdem weiß ich, dass es natürlich falsch ist, mich während des Autofahrens auf etwas völlig anderes zu konzentrieren und somit mich und meine Mitmenschen nur wegen des Bedürfnisses nach Autosexualität zu gefährden. Die Tatsache, dass ich andere mutwillig gefährde, nur um mich zu befriedigen, macht mich in meinen Augen zu einem der größten Wichser im Straßenverkehr. Und die größte Schande ist, dass ich es wohl weitermachen werde, es gibt mir einfach eine Menge Befriedigung.

Beichthaus.com Beichte #00039274 vom 27.01.2017 um 01:11:40 Uhr (16 Kommentare).

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