Händewaschen auf dem Männerklo

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Ekel Unreinlichkeit Zorn Arbeit

Ich (m/20) beichte, dass ich entsetzt bin und Verachtung und Hass empfinde. Ich arbeite in einem großen multinationalen Konzern mit 5-stelliger Mitarbeiterzahl. Das Einstiegsmonatsgehalt, ohne studiert haben zu müssen, liegt bei ca. 2500 Euro Brutto. Der Anteil studierter Mitarbeiter dürfte bei 30 Prozent liegen. Also von Menschen mit schlechter Erziehung sollte man hier nicht ausgehen. Jedes Mal, wenn ich auf einer mittelgroßen Toilettenanlage (zwei Kabinen, zwei Pissoirs, ein Waschbecken) sitze, um mein großes Geschäft zu verrichten - und dabei lasse ich mir gerne mal Zeit, u.a. um Beichthaus, heise, oder sonst etwas auf dem Smartphone zu lesen, höre ich, wie Leute reinkommen. Normal läuft das so ab: Tür auf, Schritte, Reißverschluss, Plätscher Plätscher, Reißverschluss, Schritte, Wasserhahn auf, Plätscher, Wasserhahn zu, Abputzgeräusche, Tür auf, Tür zu, Ruhe. Aber das eine oder andere Mal kommt es vor, dass das Szenario nur aus "Tür auf, Schritte, Reißverschluss, Plätscher Plätscher, Reißverschluss, Schritte, Tür auf, Tür zu, Ruhe" besteht.

Es ekelt mich an und ich hasse diese Leute. Leider - oder vielleicht auch zum Glück - sehe ich die Fratzen der Arschlöcher nicht, die den Schmodder von ihren Händen nach dem Geschäft nicht abwaschen. Das Ganze würde mich nicht so ärgern, wenn jeder einen festen Schreibtisch hätte. Aber wir arbeiten im Schichtsystem und man teilt die vorhandenen Tische, Tastaturen und Telefone untereinander je nach Schicht. Auch wenn die Firma Desinfektionsspray etc. bereitstellt, finde ich es zum Kotzen, daran denken zu müssen, dass sich in 20 Minuten von sieben Leuten, 2-3 nicht die Hände waschen. Ebenfalls hasse ich die Arschlöcher, die sich zu fein oder einfach zu blöd sind, um die Klobürste zu benutzen und die Toilette in dem Zustand zurückzulassen, wie - im Optimalfall - ihn die Putzfrau jeden Morgen nach ihrer Arbeit zurücklässt. Und ich weiß, dass mein Chef (mit hohem fünfstelligen Jahresgehalt + Dienstwagen in der Oberklasse) ebenfalls zu den Klobürsten-Verweigerern gehört, da das Einzelklo, das wir haben, ohne Ende verdreckt war, nachdem er zur Tür rauskam und ich es für mein Geschäft nutzen wollte. Ob er sich die Hände gewaschen hat? Keine Ahnung, ich hoffe ja! Ich wünschte ich könnte dem ein oder anderem diese Unreinheit nachweisen und ihn zur Rede stellen.

Beichthaus.com Beichte #00024575 vom 25.08.2008 um 15:23:01 Uhr (22 Kommentare).

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Betrug bei der Versicherung

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Betrug Stolz Arbeit

Ich (m/27) bin Angestellter bei einer großen, deutschen bekannten Versicherung für Schadensregulierung und Ausgleich. Ich hasse meinen Arbeitgeber und deshalb bescheiße ich ihn des Öfteren. Zum Beispiel haben sich ein paar Freunde bei meiner Versicherung angemeldet, die eigentlich viel zu hohe Beiträge hat. Ab und zu meldet sich einer meiner Freunde, dass ihm irgendetwas kaputtgegangen sein (was natürlich nicht stimmt). Ich setzte mich dann dafür ein, dass ich den Fall übernehmen kann und habe diese bis jetzt auch immer anstandslos zugewiesen bekommen.

Also fahre ich zu unserem "Kunden" um den "Schaden" zu begutachten. Wir trinken dann meist 2-3 Bier und lachen über meinen Arbeitgeber, wie dumm diese sind. Dann veranlasse ich dass dem Kunden der Schaden bezahlt wird und dabei bin ich nicht allzu kleinlich. Das Geld teilen wir dann immer auf und somit habe ich einen netten Nebenverdienst, der mir im Monat zwischen 100 und 1.000 Euro bringt. Und bei hübschen Frauen gebe ich auch gerne zu viel. Tja lieber Arbeitgeber, selber Schuld wenn ihr so scheiße Bezahlt und unfreundlich zu uns Angestellten seid.

Beichthaus.com Beichte #00024565 vom 25.08.2008 um 07:05:23 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin die wichtigste Person!

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Ignoranz Hochmut Unglaube Selbstsucht

Ich (m/27) beichte, dass es nur eine einzige Person auf der ganzen Welt gibt, die mir wirklich etwas bedeutet - und das bin ich selbst. Andere Leute und ihre Gefühle interessieren mich einen Scheißdreck, Hauptsache ich komme auf meine Kosten. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Zuneigung oder Mitleid empfunden, außer zu mir. Deswegen muss ich auch oft vor dem Spiegel stehen und mich bewundern. Meine Mitmenschen sind alle nur Ochsen vor meinem Karren und interessieren mich nur insofern, als dass meine Karren gefälligst zu fahren hat. Bei größeren Katastrophen sitze ich regelmäßig lachend vor dem Fernseher und fühle mich nur umso behaglicher auf meinem bequemen Sofa, wenn ich mir das Leid und Ungemach der Betroffenen ausmale. Man sollte jetzt meinen, dass mir all dies zum Nachteil gereicht, doch das Gegenteil ist der Fall. Ich kann bei Bedarf adäquates Sozialverhalten und Empathie hervorragend simulieren und die generelle Manipulierbarkeit meiner Mitmenschen gepaart mit ihrer naiven Dummheit im Kontrast zu meiner Intelligenz und meinem Ehrgeiz führen dazu, dass mein Leben läuft wie geschmiert. Ich bin der beste Beweis dafür, dass die Welt nicht gerecht ist und es auch keinen Gott gibt.

Beichthaus.com Beichte #00024564 vom 25.08.2008 um 06:21:25 Uhr (40 Kommentare).

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Der russische Rapper

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Falschheit Lügen Vorurteile Musik

Ich bin ein normaler 0815-Deutscher aus den neuen Bundesländern und habe keinerlei Verwandtschaft mit ausländischen Wurzeln. Das ist eine Sache, die mir sehr zu schaffen macht. Weil ich nichts Besonderes bin, komme ich mir sehr gewöhnlich vor und gebe mich deshalb als russischer Rapper aus. In Wirklichkeit spreche und verstehe ich kein Wort russisch, also rappe ich auf Deutsch mit einem kräftigen, russischen Akzent. Hauptsächlich verherrliche ich das Wodkatrinken, aber meine Texte sind auch rassistisch gegenüber Deutschen gerichtet, was mir bei russisch-stämmigen und auch slawischen Deutschen, großen Zuspruch bringt. Doch mittlerweile bekomme ich ein schlechtes Gewissen, weil ich öffentlich zum Rassenhass gegen Deutsche aufrufe. Nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn durch eines meiner Lieder russische oder slawische Mitbürger dazu angestachelt werden, einen Deutschen zu verprügeln. Jugendliche sind da ja, wie ich gelesen habe, leicht zu beeinflussen. Es war mir bisher ein Leichtes über das Internet meine Texte musikalisch zu verbreiten, aber ich will auch nicht auf den Zuspruch verzichten, den ich dafür bekomme. Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben, wie ich damit umgehen soll.

Beichthaus.com Beichte #00024555 vom 21.08.2008 um 01:13:47 Uhr (45 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Was der Tod mit Menschen macht...

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Gewalt Verzweiflung

Mein Vater ist vor sechs Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Von da an habe ich mich verändert. Ich wurde sehr still und habe mit exzessivem Alkoholkonsum begonnen. Mein einziger Halt war meine Mutter, die mir Kraft gegeben hat und mich vom Totalabsturz bewahrt […]
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Beichthaus.com Beichte #00024554 vom 21.08.2008 um 00:01:20 Uhr (29 Kommentare).

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