Betrug bei der Versicherung

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Betrug Stolz Arbeit

Ich (m/27) bin Angestellter bei einer großen, deutschen bekannten Versicherung für Schadensregulierung und Ausgleich. Ich hasse meinen Arbeitgeber und deshalb bescheiße ich ihn des Öfteren. Zum Beispiel haben sich ein paar Freunde bei meiner Versicherung angemeldet, die eigentlich viel zu hohe Beiträge hat. Ab und zu meldet sich einer meiner Freunde, dass ihm irgendetwas kaputtgegangen sein (was natürlich nicht stimmt). Ich setzte mich dann dafür ein, dass ich den Fall übernehmen kann und habe diese bis jetzt auch immer anstandslos zugewiesen bekommen.

Also fahre ich zu unserem "Kunden" um den "Schaden" zu begutachten. Wir trinken dann meist 2-3 Bier und lachen über meinen Arbeitgeber, wie dumm diese sind. Dann veranlasse ich dass dem Kunden der Schaden bezahlt wird und dabei bin ich nicht allzu kleinlich. Das Geld teilen wir dann immer auf und somit habe ich einen netten Nebenverdienst, der mir im Monat zwischen 100 und 1.000 Euro bringt. Und bei hübschen Frauen gebe ich auch gerne zu viel. Tja lieber Arbeitgeber, selber Schuld wenn ihr so scheiße Bezahlt und unfreundlich zu uns Angestellten seid.

Beichthaus.com Beichte #00024565 vom 25.08.2008 um 07:05:23 Uhr (10 Kommentare).

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Ich bin die wichtigste Person!

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Ignoranz Hochmut Unglaube Selbstsucht

Ich (m/27) beichte, dass es nur eine einzige Person auf der ganzen Welt gibt, die mir wirklich etwas bedeutet - und das bin ich selbst. Andere Leute und ihre Gefühle interessieren mich einen Scheißdreck, Hauptsache ich komme auf meine Kosten. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Zuneigung oder Mitleid empfunden, außer zu mir. Deswegen muss ich auch oft vor dem Spiegel stehen und mich bewundern. Meine Mitmenschen sind alle nur Ochsen vor meinem Karren und interessieren mich nur insofern, als dass meine Karren gefälligst zu fahren hat. Bei größeren Katastrophen sitze ich regelmäßig lachend vor dem Fernseher und fühle mich nur umso behaglicher auf meinem bequemen Sofa, wenn ich mir das Leid und Ungemach der Betroffenen ausmale. Man sollte jetzt meinen, dass mir all dies zum Nachteil gereicht, doch das Gegenteil ist der Fall. Ich kann bei Bedarf adäquates Sozialverhalten und Empathie hervorragend simulieren und die generelle Manipulierbarkeit meiner Mitmenschen gepaart mit ihrer naiven Dummheit im Kontrast zu meiner Intelligenz und meinem Ehrgeiz führen dazu, dass mein Leben läuft wie geschmiert. Ich bin der beste Beweis dafür, dass die Welt nicht gerecht ist und es auch keinen Gott gibt.

Beichthaus.com Beichte #00024564 vom 25.08.2008 um 06:21:25 Uhr (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Der russische Rapper

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Falschheit Lügen Vorurteile Musik

Ich bin ein normaler 0815-Deutscher aus den neuen Bundesländern und habe keinerlei Verwandtschaft mit ausländischen Wurzeln. Das ist eine Sache, die mir sehr zu schaffen macht. Weil ich nichts Besonderes bin, komme ich mir sehr gewöhnlich vor und gebe mich deshalb als russischer Rapper aus. In Wirklichkeit spreche und verstehe ich kein Wort russisch, also rappe ich auf Deutsch mit einem kräftigen, russischen Akzent. Hauptsächlich verherrliche ich das Wodkatrinken, aber meine Texte sind auch rassistisch gegenüber Deutschen gerichtet, was mir bei russisch-stämmigen und auch slawischen Deutschen, großen Zuspruch bringt. Doch mittlerweile bekomme ich ein schlechtes Gewissen, weil ich öffentlich zum Rassenhass gegen Deutsche aufrufe. Nicht auszudenken, was passieren könnte, wenn durch eines meiner Lieder russische oder slawische Mitbürger dazu angestachelt werden, einen Deutschen zu verprügeln. Jugendliche sind da ja, wie ich gelesen habe, leicht zu beeinflussen. Es war mir bisher ein Leichtes über das Internet meine Texte musikalisch zu verbreiten, aber ich will auch nicht auf den Zuspruch verzichten, den ich dafür bekomme. Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben, wie ich damit umgehen soll.

Beichthaus.com Beichte #00024555 vom 21.08.2008 um 01:13:47 Uhr (45 Kommentare).

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Was der Tod mit Menschen macht...

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Gewalt Verzweiflung

Mein Vater ist vor sechs Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Von da an habe ich mich verändert. Ich wurde sehr still und habe mit exzessivem Alkoholkonsum begonnen. Mein einziger Halt war meine Mutter, die mir Kraft gegeben hat und mich vom Totalabsturz bewahrt hat. Die Zeit verging und ich lernte, mich an die Situation zu gewöhnen. Meine Schulnoten verbesserten sich, ich beendete den Alkoholkonsum und habe mir sogar eine Freundin zugelegt. Vor einer Woche ist meine Mutter gestorben. Anders wie damals, als mein Vater gestorben ist, verspüre ich jetzt nur noch Wut. Ich habe nichts mehr zu verlieren und kümmere mich jetzt um die Dinge, die mich schon immer verstört haben und einen absoluten Hass in mir hervorgerufen haben. Gestern bin ich z.B. durch die Fußgängerzone gelaufen, als ich unbewusst irgendwelche Ausländer-Gangster-Playboy-Jugendliche falsch angeguckt habe. Solche Parasiten sind mir schon immer auf die Eier gegangen, aber unternommen habr ich nie etwas.

Gestern haben sie mich dann natürlich wieder einmal angepöbelt. Ich bin weitergelaufen und habe nichts gesagt. Plötzlich kam meine gesamte, angestaute Wut und meine Frustration in mir hoch. Ich drehte mich um, rannte auf die Jugendlichen zu und habe sie so fest verdroschen, dass zwei weinend davon liefen. Eher aus Schock, denn eigentlich habr ich nur einen verprügelt, den Ältesten. Sie sahen, wie ich in einer Art "Hass Trance" auf ihm lag und die Scheiße aus ihm rausprügelte. Er lag blutüberströmt und beinahe regungslos auf dem Boden, da stand ich auf und erwachte aus meinem Wutanfall. Ich realisierte, was ich getan habe und rannte weinend nach Hause. Am Todestag meiner Mutter zog ich schon zu meiner Tante. Sie war nicht zu Hause. Meine Hand schmerzte sehr fest, da bin ich zum Arzt und der hat eine Boxerfraktur und zwei gebrochene Finger diagnostiziert. Er gab mir Novalgin um die Schmerzen zu lindern. Heute morgen sind meine Schmerzen schlimmer geworden, auch meine seelischen.

Da meine Tante freiwillig für eine Heroin Prävention arbeitet, haben wir Methanol im Haus. Es hat meine Schmerzen gelindert. Jetzt sitze ich hier am PC, verbittert und alleine gelassen, ohne große Perspektive auf schönere Zeiten, und beichte. Ich hoffe das Hilft, obwohl es mir während des Schreibens nur dreckiger geht. Was hat das alles noch für einen Sinn? Mindestens werde ich mit dem Methanol schmerzfrei zu meinem Vater und zu meiner Mutter zurückkehren.

Beichthaus.com Beichte #00024554 vom 21.08.2008 um 00:01:20 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Ihr fickt nur Arschlöcher!

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Begehrlichkeit Engherzigkeit Hochmut Selbstsucht

Ich (m/30) möchte hier weniger beichten, als bekannt geben, dass ich seit ca. einem Monat ein Arschloch geworden bin! Es ist saugeil! Als Mann war ich immer darauf aus, der Nette zu sein. Geworden bin ich aber immer nur der Freund, bei dem man sich ausheult. Es ist nicht so, dass ich total scharf auf alle Heulerinnen (Freundinnen) war, nein, es kam sogar so weit, dass ich meine Schwester anbrüllte, sie solle die Schnauze halten, ihre Probleme interessieren mich nicht mehr. Ich habe mich selbstverständlich entschuldigt, da ich meine Schwester mag und respektiere. Sie war völlig geschockt, da ich doch immer so einfühlsam war. Ja, aber auch allein! Ihr fickt doch nur mit den Arschlöchern. Und da ich keinen Bock habe, mit 40 immer noch der Einfühlsame zu sein, dem man mit seinem Psychoschrott volllabert, um danach wieder zu dem "Grund" zu fahren und ich alleine zu Hause bleibe, änderte ich meine Einstellung schlagartig.

Und plötzlich habe ich wieder Sex easygoing. Ich werde deshalb auch nicht zum absoluten Vollhorst werden, aber verdenken wird es mir keiner, der weiß, wie ich mich fühlte. Es geht mir großartig und ich fühle mich gut. Und meine "Freundinnen" habe ich gebeten, sie sollen sich anderswo melden. Auch sie werde ich früher oder später vergessen. Aber da Frauen leider nur mit dem Hirn denken und nicht mit dem Herzen, werden Leute, die so sind, wie ich war, auch die wahre Liebe nur mit Glück finden. Gut eventuell leitet sich das ja von glücklichen Beziehungen ab. Naja, egal ich reiße mir am Wochenende Eine auf, egal ob schon vergeben oder nicht, und rattere sie durch. Das mache ich so lange, bis ich die Passende finde. Nur ihren Psychoscheiß kann sie dann dem Spiegel erzählen. Mann tat das gut!

Beichthaus.com Beichte #00024553 vom 20.08.2008 um 22:52:11 Uhr (28 Kommentare).

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