Umgang mit Selbstmördern

17

Hass Zorn Verzweiflung Gesellschaft Tittmoning

Ich möchte beichten, dass ich jedem selbstmordgefährdeten Mitmenschen am Liebsten behilflich wäre. Immer diese Heulerei, wie arm er oder sie doch ist. Und dann sind alle anderen so böse und gemein! Ich habe für diese Schwächlinge wirklich nur Verachtung übrig. […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00034048 vom 02.10.2014 um 14:02:03 Uhr in Tittmoning (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die deutsche Kultur

43

anhören

Vorurteile Zorn Politik Gesellschaft

Die deutsche Kultur
Ich beichte, dass ich ein verkappter Nationalist und Rassist bin. Ich sehe mich als Deutscher - auch wenn mein Stammbaum etwas anderes behauptet. Ich bin in diesem Land geboren, habe meine Probleme mit seiner Geschichte und seinen Menschen gehabt, aber im Endeffekt hat sich nach drei Jahrzehnten eine innige Liebe entwickelt. Ich habe kein Verständnis für die Ausländerpolitik und das Asylverfahren. Wenn andere Menschen von Deutschland als "weltoffen" und dem "Schmelztiegel der Kulturen" reden, dann kommt mir die Galle hoch. Ein Großteil der Ausländer ist meiner Meinung nach ignorant und stammt aus Ländern, in denen auf Pluralismus und Weltoffenheit geschissen wird. Was soll ich Türken hier willkommen heißen, wenn Christen in der Türkei nach wie vor diskriminiert, verfolgt und getötet werden? Ich bin kein Christ, aber der Islam gehört für mich nicht zu Deutschland. Was soll ich Mitleid mit Asylanten haben, die sich für mehrere hunderte von Euro die Schleusung nach Europa leisten können und ihre Herkunft verleugnen, da in ihrer Heimat weder Krieg noch eine humanitäre Katastrophe vorherrscht? Die nur hier herkommen, weil es hier etwas umsonst gibt und man den Behörden auf der Nase rumtanzen kann?

Ich schätze andere Kulturen - in ihrem Kulturkreis. Während die deutsche Sprache immer ärmer wird und deutsche Kulturen und Nationen aussterben, wird Pluralismus in den Medien gepredigt. Die Unesco stuft die deutschen Sorben als bedrohte Minderheit ein - aber es wird lieber über Gebetsräume und Religionsunterricht für Muslime diskutiert.
Ich scheiße auch auf die Personenfreizügigkeit der EU. Es macht mir keinen Spaß, in Deutschland mit Kollegen auf Englisch arbeiten zu müssen. Es hat mir keinen Spaß gemacht, in der Uni von EU-Mitbürgern unterrichtet zu werden, die kein Wort Deutsch sprachen - auch wenn die Unterrichtssprache Deutsch war. Ich habe die Lüge von der Notwendigkeit von Einwanderung satt. Der demografische Wandel tritt irgendwann eh ein und der Fachkräftemangel lässt sich auch intern lösen. 80 Mio. Menschen sind historischer Bevölkerungsrekord in Deutschland. Der Bevölkerungsrückgang ist nicht besorgniserregend, sondern wünschenswert. Aber stattdessen wird alles in dieses Land gelassen. Und ehemalige Gastarbeiter bekommen die doppelte Staatsbürgerschaft. Klar gibt es auch Beispiele für perfekte Integration und Assimilation, aber der Großteil der Bürger mit Migrationshintergrund bleibt unter ihresgleichen, sprechen Deutsch auf Grundschulniveau und sind meiner Meinung nach Fremdobjekte in dieser Gesellschaft.

Ich glaube, dass viele Probleme einfacher zu lösen wären, wenn man wieder einen Sinn für die deutschen Nationen, die deutschen Kulturen und seine Geschichte entwickeln würde. Ja, die Geschichte der Deutschen sollte eine Mahnung sein für uns - aber sie ist keine Rechtfertigung für die heutigen Verhältnisse. Und ich sehe die jüdischen Gemeinden als Teil der deutschen Kultur, da sie historisch und kulturell hier verwurzelt sind. Ich denke, wenn man alle Deutschen ohne direkten Migrationshintergrund dazu befragen würde, dann würde sich ein ähnliches Meinungsbild ergeben. Ich wähle entweder CDU, FDP oder SPD, da die politischen Extremparteien für mich nur aus Spinnern bestehen. Ich kann mit fast niemanden über meine politischen Einstellungen reden, da ich ansonsten meinen Job und einige Freundschaften riskieren würde. Nur mit meiner Freundin rede ich darüber - auch öffentlich. Aber das stört dann niemanden, denn sie ist Ausländerin.

Beichthaus.com Beichte #00034039 vom 01.10.2014 um 07:00:42 Uhr (43 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Islamische Predigt bei Günther Jauch

24

anhören

Vorurteile Gesellschaft Medien Politik Wanzleben

Islamische Predigt bei Günther Jauch
Ich beichte, dass ich es genial fand, wie der islamische Prediger und Salafist Abdul Adhim Kamouss mit seinem süßen Lächeln gestern die Talk-Sendung von Günther Jauch moderiert hat. Wie er den Leuten die Liebe zum Islam näherbringen wollte. Aber keiner wollte seine Liebesangebote annehmen. Ich habe so gefeiert! Der Imam sollte seine eigene One-Man-Show haben. Am Besten war der Kameraschwenk zu Wolfgang Bosbach und Heinz Buschkowsky, die sich synchron an den Kopf fassen mussten. Ich glaube nach dieser Sendung gibt es jetzt mehr Fanatiker - auf beiden Seiten. Irgendwie beunruhigend. Wo war eigentlich Günther Jauch?

Beichthaus.com Beichte #00034035 vom 30.09.2014 um 03:05:05 Uhr in Wanzleben (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Ethnische Vermischung

40

anhören

Vorurteile Selbstsucht Ignoranz Morallosigkeit Zwang Gesellschaft

Ich bin hochgradig mixophob - ich glaube, das müsste der richtige Ausdruck dafür sein. Erst in den letzten Tagen habe ich mich mit Bekannten darüber unterhalten, ob wir nicht mehr Flüchtlingen Asyl in Deutschland gewähren müssten, sofern es im Rahmen unserer Möglichkeiten bleibt. Bei den Diskussionen sind wir auch auf die Themen Zuwanderung und Integration gekommen. Und ich kann bei diesen ganzen Debatten, wie bei einer Zwangsneurose, an nichts anderes denken als daran, dass diese Menschen in der Regel natürlich nie wieder gehen werden. Sie wollen sich verständlicherweise ein Leben aufbauen und so passiert es ganz zwangsläufig, dass sie sich mit den "Biodeutschen" (der Begriff kam mir mal irgendwann unter) vermischen würden. Mich stört nicht, dass die Leute hierher kommen und sich hier ein Leben aufbauen, wenn sie sich an die Spielregeln halten. Aber ich kann nicht umhin, ein tiefes Gefühl der Abneigung und der Angst bei dem Gedanken zu empfinden, dass sich die Einwanderer mit uns "weißen" Deutschen verpaaren würden. Die Hauptangst, die mich dabei beschäftigt, ist darauf bezogen, dass es irgendwann nur noch Mischlinge gibt. Es wächst sich geradezu zu einer Neurose aus. Ich beobachte Menschen, wenn ich durch die Stadt gehe, ob sie einen dunkelhäutigeren Partner haben, oder ob sie sogar bereits Mischlinge, die sich ebenfalls weiterverpaaren werden, vor sich herschieben. Ich habe mich nie für einen Rassisten in dem Sinne gehalten, dass ich Menschen aufgrund ihrer Herkunft pauschal abgewertet hätte, aber diese völlig irrationale Obsession verleitet mich dazu, Zuwanderung und Flüchtlingshilfe nicht ertragen zu können, weil dies eben eine Einladung und Beschleunigung weiterer Vermischung ist.

Ich erwische mich manchmal dabei, darüber nachzudenken, dass eine positive Apartheid (furchtbarer Ausdruck; meint keine Unterdrückung oder Ausgrenzung und dergleichen aber eben familiäre Trennung) eine gute Sache wäre, weil sie dieses Problem für mich lösen würde und ein Leben für Migranten in Deutschland ermöglicht, ohne dass es eine Vermischung zu einem Brei geben würde. Ich hasse mich für diese Gedanken und komme dennoch einfach nicht davon los. Umso schlimmer macht es für mich den Umgang mit Freunden, die mich - ihrer politischen Überzeugung wegen - für einen Rechtsausleger halten würden. Und natürlich auch mit Freunden, die einen Migrationshintergrund haben oder in einer gemischten Beziehung leben. Ich kann normal mit ihnen umgehen und es sind ja immer noch meine Freunde, aber auch hier kann ich mich nicht von dem Gedanken befreien, insgeheim deren Beziehung für falsch zu halten und deshalb unaufrichtig zu sein. Ich fühle mich wirklich schlecht deswegen.

Beichthaus.com Beichte #00034025 vom 27.09.2014 um 23:45:01 Uhr (40 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Der Wasserbauch

9

anhören

Falschheit Maßlosigkeit Gesellschaft

Der Wasserbauch
Ich (w) trinke am Tag ungefähr fünf bis sechs Liter Wasser. Warum das so ist, weiß ich nicht, aber krank bin ich auch nicht. Ab und zu, wenn ich unterwegs bin, bekomme ich davon aber einen richtigen Ranzen, was bei der Menge wohl normal ist. Irgendwann habe ich dann damit angefangen, einfach meinen Bauch rauszustrecken, da das auch einfach das Angenehmste ist. Nur sehe ich dabei ziemlich trächtig aus. Die Blicke anderer Leute finde ich immer köstlich, wenn sie mein 6-Monats-Bäuchlein begutachten und dann darüber lästern, dass das junge Mädchen - optisch wirke ich wesentlich jünger, als ich es eigentlich bin - da drüben wahrscheinlich bald Zwillinge wirft. Die Blicke konservativer älterer Damen sind auch nicht schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00033886 vom 04.09.2014 um 22:33:48 Uhr (9 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“Folge