Bettler ohne Schlafsack

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Zorn Engherzigkeit Selbstsucht Gesellschaft

Ich hasse Bettler, die immer neben der Bank, den Einzelhändlern oder in Fußgängerzonen sitzen. Nach acht Jahren in Köln kennt man alle Maschen, von: "Hey, der Bankautomat hat eben eine Karte behalten, nimm lieber einen anderen", bis zu: "Die haben mir den Schlafsack geklaut", kennt man mittlerweile jede Geschichte. Jeder hat seine Geschichte, aber ich habe keinen Bock, mich schlecht zu fühlen. Ich muss mein Leben auch selbst meistern und mir hilft keiner. Mich nerven diese Schmarotzer nur, sollen sie arbeiten gehen und mich nicht immer ansprechen.

Beichthaus.com Beichte #00034422 vom 26.11.2014 um 19:37:36 Uhr (13 Kommentare).

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Dicke Menschen ohne Maß

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Verschwendung Maßlosigkeit Hass Zorn Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass mich fette Menschen zur Weißglut treiben. Ich möchte betonen, dass dies ausschließlich für Dicke gilt, die durch wenig Sport und falsche Ernährung hervorgebracht werden, nicht für Kranke, die unter dem Nebeneffekt leiden. Deswegen mache ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00034399 vom 24.11.2014 um 16:09:58 Uhr (15 Kommentare).

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“Folge

Sind Förderschüler schlechte Menschen?

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Misstrauen Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft

Zwei schlechte Erfahrungen innerhalb kürzester Zeit haben mich zu einem Menschen werden lassen, der nun extreme Vorurteile gegenüber Förderschülern hat. Förderschüler A fing in unserem Betrieb nach dem Erwerb des Abschlusszeugnisses der Förderschule eine Lehre als Maurer an. Seine aggressive Art gegenüber anderen machte sich schnell bemerkbar - man musste ihn nur "schief" ansehen und schon hatte man fast die Faust im Gesicht. Sobald man ihn belehrte - was nun mal so ist, wenn man in der Ausbildung ist, man muss den Beruf ja noch erlernen - wurde er aggressiv und bedrohte sein Gegenüber. Auch außerhalb der Arbeit, beispielsweise in den Pausen, musste man höllisch aufpassen. Nach der Probezeit flog er, denn trotz mehrfacher Verwarnung tat sich da nichts. Und schwer geistig zurückgeblieben war der sicher nicht. In der Berufsschule hatte er keine Probleme bei den Tests und kam gut mit.

Förderschüler B war der Fall, der mich persönlich mehr betraf, denn er war der Freund meiner Tochter. Als Vater einer Tochter ist man ja eh besorgt und sie war erst fünfzehn Jahre. Aber trotzdem muss man jedem eine Chance geben, Förderschüler heißt ja nicht, dass er ein schlechter Mensch ist. Leider war dieser ein schlechter Mensch. Trotz seiner 17 Jahre benahm er sich wie ein kleiner, trotziger Junge. Meine Tochter chattet gerne mal mit Schulfreunden auf der Seite der Schule. Mehrfach hörten wir ihn brüllen, mit wem sie da am Schreiben sei. Er verbot ihr, sich ohne ihn mit Freundinnen zu treffen und müllte bei uns alles zu - wir haben ihm gesagt, dass er durchaus an den Kühlschrank darf, wenn er Hunger hat. Aber zu blöd oder zu faul zu sein, um eine leere Käsepackung in den Müll zu schmeißen, das muss man erst mal schaffen. Wenn man ihn darauf ansprach, wurde er garstig. Er war leider unglaublich blöde und sozial behindert. Meine Tochter sollte ihm dann seine Sachen wegräumen.

Da meine Tochter ja noch nicht volljährig ist und ich festgestellt habe, dass sie im Umgang mit ihm unsicherer und unsicherer wurde, habe ich ihn darauf angesprochen. Sachlich, aber direkt. Daraufhin hat er mir eine Platzwunde verpasst. Das nahm dann meine Tochter auch zum Anlass, sich zu trennen. Zum Glück blieb der Typ dann von ihr fern.
Seine Bildung und seine Ansichten regten mich teilweise auch auf - er war wie der Pöbel, der auszieht, um einem verdächtigten Vergewaltiger den Garaus zu machen. Alles nahm er für bare Münze, er hat mit einem "Kumpel" den Schriftzug "Kinderschänder gehören vergast" auf einer Mauer platziert. Seither - die Geschichte mit der Tochter ist ein knappes Jahr her - traue ich Sonderschülern erst einmal nicht über den Weg. Wenn ich sie besser kenne, dann kann sich das ändern, aber zunächst bin ich misstrauisch. Während ich beispielsweise Menschen mit Down Syndrom sehr positiv begegne, denn die sind einfach unglaublich nett, aber Förderschüler wirken auf mich oft sozial behindert. Diese beiden Fälle waren nicht das erste Mal, dass ich das dachte, aber bisher bekam ich es einfach nicht persönlich damit zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00034392 vom 23.11.2014 um 16:57:15 Uhr (15 Kommentare).

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Feministische Veganerinnen

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Hass Zorn Vorurteile Gesellschaft Ernährung

Feministische Veganerinnen
Mir (m/29) gehen sowohl übertriebener Feminismus als auch das offene Propagieren von Vegetariern oder, noch schlimmer, Veganern auf den Keks. Feminismus sollte für Gleichberechtigung stehen, nicht Bevorzugung. Wenn ein Mann öffentlich dafür kritisiert wird, dass […]
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Beichthaus.com Beichte #00034347 vom 18.11.2014 um 10:29:55 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Angst vor verschleierten Frauen

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Aggression Manie Verzweiflung Vorurteile Gesellschaft

Angst vor verschleierten Frauen
Was ich (m/30) jetzt beichte, ist gleichzeitig auch ein Hilfeschrei. Zu Anfang muss ich erklären, dass ich christlich erzogen wurde und daher alle Menschen und ihre Meinungen respektiere. Ich leide unter etwas völlig Unerklärlichem. Viele Menschen, die in Deutschland leben, kommen aus anderen Kulturkreisen. Seit mehreren Jahren hat es sich bei mir eingeschlichen, dass verschleierte Frauen mir Angst einjagen. Warum das so ist, kann ich mir nicht erklären, ich bin fast zwei Meter groß und flöße eher Respekt ein. In den letzten Jahren ist dies leider nicht besser geworden, sondern noch deutlich schlimmer. Je stärker die Frauen vermummt sind, desto mehr fürchte ich mich. Ich wechsle die Straßenseite und kann mittlerweile meine beiden Kinder nicht mehr aus dem Kindergarten abholen. Seit die Frauen auch noch verschleiert in Schwimmbäder können, gehe ich nicht mehr hin. Bei Männern aus diesen Kulturkreisen habe ich nur leichte Probleme. Meist kommt die Angst nur, wenn sie stark exotische Kopfbedeckungen tragen oder lange, ausladende Gewänder.

Mittlerweile ist meine Angst vor diesen Menschen so stark, dass ich alle Orte meide, an denen ich auf solche Personen treffen könnte. Was mich selbst schockiert, sind Gedanken, die wirklich schrecklich sind. Meine Fantasie schreckt selbst vor allerschlimmsten Mordszenarien nicht zurück. Ich möchte diese Gedanken hier gar nicht wiedergeben, aber es manifestiert sich langsam alles in meinem Gehirn. Ich bitte wirklich darum, mir zu glauben, dass ich in keiner Weise ein Rassist bin. Viele werden jetzt schreiben, dass ich eine Macke habe, oder dass diese Beichte nicht echt sei, aber ich habe wirklich ein Problem. Vor allem möchte ich um Vergebung für meine schlechten Gedanken bitten, vielleicht könnte das für mich ein Anfang sein.

Beichthaus.com Beichte #00034338 vom 17.11.2014 um 10:56:43 Uhr (22 Kommentare).

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