Mein Vater hat sich in ein Monster verwandelt

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Verzweiflung Hass Zorn Mord Familie

Mein Vater (50) ist an einer relativ seltenen Form von Demenz (FTD) erkrankt, durch die er sich in ein abstoßendes Arschloch verwandelt hat. Ich (w/17) habe ihn immer geliebt, doch seit er sich verändert hat, hasse ich ihn! Er war ein liebender Vater und Ehemann, […]
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Beichthaus.com Beichte #00037738 vom 02.03.2016 um 16:30:00 Uhr (22 Kommentare).

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Hardcore-Pornos und Horrorfilme

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Peinlichkeit

Was ich (m/36) heute beichten möchte, spielte sich Anfang der 2000er ab. DVDs waren damals schon Standard, aber Pornografie im Internet noch lange nicht. Ich hatte damals gerade meinen ersten DVD-Player gekauft und sah, dass nur wenige Häuser weiter von mir eine neue Videothek eröffnet hatte. Vorher war ich noch nie in so etwas. Ich ging also rein und gab der ausnehmend hübschen und netten jungen Frau an der Kasse meine Daten. Sie meinte, ich kann mir schon Filme aussuchen gehen, da das Erstellen der Karte ein paar Minuten dauern würde. Ich ging relativ schnurstracks in die FSK-18-Abteilung, weil zu der Zeit ein neuer Film meiner Lieblings-Horror-Reihe auf DVD erschienen war und ja, es war auch klar, dass ich zu den Pornos gehen würde. Dort standen die Hüllen in den Regalen. Ich ging also mit den Hüllen von drei Horrorfilmen und zwei extrem versauten Pornos zur Kasse. Ich legte die Hüllen hin und das Mädel warf einen Blick drauf und fing schallend an zu lachen.


Unter Prusten und Entschuldigungen erklärte sie mir dann, dass es üblich sei, kleine Chips, die unter den Hüllen wären, zu bringen, und dass man so auch nicht wüsste, was die Kunden leihen, da auf den DVDs nur "Verleih-DVD" und die Nummer auf dem Chip steht. Sie und eine, wegen des Lärms hinzugekommene, Kollegin suchten mir dann trotzdem die Filme raus und ich verließ unter dem Kichern der beiden mit hochrotem Kopf den Laden. Die Pornos habe ich mir dann auch nicht angesehen, weil ich jedes Mal, wenn ich daran dachte, an das Gelächter denken musste. Die DVDs hat ein Freund von mir abgegeben und ich habe den Laden nie mehr betreten. Heute wäre mir so etwas egal und ich würde die junge Frau wohl eher angrinsen, aber damals, war es mir unendlich peinlich.

Beichthaus.com Beichte #00037730 vom 01.03.2016 um 16:47:06 Uhr (12 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Bin ich wirklich ein Rassist?

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Vorurteile Gesellschaft

Ich (m/38) möchte beichten, dass ich offensichtlich ein Rassist bin, denn ich stimme dem umstritten Twitterbeitrag von Frau Steinbach zu. Zur Erklärung: Erika Steinbach hat ein Bild gepostet, auf dem ein weißes, blondes Kind von vielen freundlich und neugierig dreinblickenden dunkelhäutigen Kindern umringt wird. Das Bild ist kommentiert mit: "Woher kommst du denn?", und "Deutschland 2030". Ich verstehe nicht, warum daraus jetzt ein Rassismusskandal gemacht wird. In manchen deutschen Schulen ist dies jetzt schon Realität. Denn, wenn die "deutsche" Frau gerade mal 1,4 Kinder bekommen und die Frauen anderer Herkunft 3-4, soll sich niemand drüber wundern. Aber ehrlich gesagt ist mir das egal. Ich bin deutsch und sehe auch so aus, und meine Frau ist auch gebürtige Deutsche. Dank meiner aus Ghana stammenden Schwiegereltern sehen allerdings weder meine Frau noch unsere beiden Kinder wirklich deutsch aus. Vielleicht sehe ich daher das umstrittene Bild nicht als Bedrohung an und erkenne daher auch keinen Rassismus.

Beichthaus.com Beichte #00037727 vom 01.03.2016 um 10:49:10 Uhr (25 Kommentare).

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Ich wurde mit sozialen Netzwerken reich!

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Waghalsigkeit Hochmut Maßlosigkeit Internet Geld

Ich (m/28) bin absoluter Gegner der sozialen Netzwerke. Die grundlegende Idee dahinter mag ja nicht schlecht sein. Wie es jedoch genutzt wird, vermittelt mir den Eindruck, dass ein Großteil der Nutzer an ADS leiden muss. Da mir diese Sensationsgeilheit, viraler Exhibitionismus und die exzessive Befriedigung von Neugier total auf den Keks gehen, habe ich diese Internetseiten immer gemieden. Dies ist natürlich im Freundes- und Bekanntenkreis auf Unverständnis gestoßen, was mir aber egal war. Aber dies ist ja im Grunde keine Beichte, da es nur meine eigene Meinung ist. Was ich eigentlich beichten wollte, ist eine andere Geschichte, welche mit dem großen blauen F zu tun hat. Leider ist Ende 2011 meine geliebte Oma verstorben, und da sie sehr sparsam war, hat sie ein beträchtliches Vermögen angehäuft. Als dann das Erbe ausbezahlt wurde, bekamen meine Eltern meine Schwester und ich jeweils rund 100.000 Euro. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch im Studium, lebte bei meinen Eltern und mit meinem Nebenjob und Ferienjobs konnte ich all meine Ausgaben decken. Ich war also auf dieses Geld nicht angewiesen und überlegte, was ich damit anfangen könnte.


Anfang 2012 floppte der Börsengang dieses sozialen Netzwerks und die Aktienwerte brachen nach ihrer Ausgabe ordentlich ein. Als der Wert nahezu am Tiefpunkt war, habe ich das gesamte Geld investiert. Warum ich das getan habe? Ich setzte auf die Dummheit anderer, die bereitwillig alle Informationen über sich preisgeben, welche von dem besagten Unternehmen gesammelt und wohl gewinnbringend weiterverkauft werden. Mein Plan ging auf und der Kurs der Aktie ist stetig gestiegen. Anfang des Jahres habe ich meine gesamten Anteile wieder verkauft und mein eingesetztes Kapital nahezu verfünffacht.


Da es auch gewaltig hätte schiefgehen können, möchte ich beichten, dass ich das mühevoll gesparte Geld meine Oma in eine - meines Erachtens - Schnapsidee investiert und damit auf die Dummheit anderer gesetzt habe. Mittlerweile habe ich mein Studium abgeschlossen, einen guten Job gefunden, meine Freundin an unserem achten Jahrestag zu meiner Frau gemacht und diese Woche den Kaufvertrag zu unserem gemeinsamen Eigenheim unterschrieben. Somit bin ich, mit noch nicht einmal 30 Jahren, stolzer Besitzer eines bereits abgezahlten Eigenheims.

Beichthaus.com Beichte #00037708 vom 26.02.2016 um 14:54:40 Uhr (11 Kommentare).

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Mein Schwarm war ein Arschloch!

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Zorn Aggression Rache Begehrlichkeit Schule

Ich möchte beichten, dass ich ein Jahr vor dem Abitur einem Jungen aus meiner Schule eine Faust verpasst habe. Es war so, dass ich viele Jahre wirklich sehr verliebt in ihn war. Ich habe ihn unterstützt, mir seine Sorgen angehört und war wirklich hin und weg von ihm. Er war allerdings ein ziemlicher Fiesling. Per SMS und unter vier Augen hieß es immer, wie gerne er mich hätte und dass er sich mit mir wirklich wohl und gut fühlt, dass er sich nicht verstellen muss. Ich habe mir sogar angehört, dass er in ein Mädchen unserer Schule verliebt ist und sein ganzes Gejammer, obwohl er wusste, was ich für ihn fühle. Wie dem auch sei, er hat dann öfter hinter meinem Rücken schlecht geredet, um sich als den Coolen vor anderen Mädchen zu präsentieren und hat in der ganzen Schule herumerzählt, dass ich ihm hinterherlaufen würde. Es hat mich ziemlich schockiert und verletzt. Ich war wütend, habe ihm die Meinung gesagt und den Kontakt zu ihm abgebrochen.


Als wir dann auf Klassenfahrt in England waren, kam er mir nach und umarmte mich eine gefühlte halbe Stunde lang und sagte sogar meiner damaligen besten Freundin, sie solle verschwinden. Er sagte mir, dass er mich vermisst hätte und dass er so viel für mich empfinden würde. Er sagte, ich würde denken, dass ich ihm egal wäre, aber es sei genau umgekehrt, er würde mich am Liebsten nie wieder aus den Armen lassen. Als sein Freund kam, trank er aus seiner Saftpackung und wollte mich immer noch nicht loslassen, weshalb wir alle 1,5 Stunden zu spät bei unserer Gastfamilie ankamen. Wieder zurück im Schulalltag tat er so, als wäre das nie passiert. Ich fing wieder an, ihn zu ignorieren. Bis er mich einmal an meinem Arm packte, zu sich zog und mich fragte, was los sei. Monate später rief er mich nachts um vier Uhr an und wollte meine Stimme hören. Irgendwann schrieb er mir per SMS: Ich liebe dich. Doch danach tat er, als wäre ich Luft.


Ich stellte ihn zur Rede und er sagte Dinge wie, das muss ja nichts geheißen haben. Er könnte jetzt auch sagen: "Ich will dich ficken", und das würde nicht heißen, dass es so ist. Ich mache immer alles kompliziert, es sei schließlich alles gut zwischen uns. Ich fing an zu weinen und verließ das Gebäude. Er erzählte herum, dass ich ihm nachlaufen würde, wegen ihm total geweint hätte und dass er total überfordert ist und nicht weiß, was mit mir Psycho abginge. Er meinte, das hätte schon in England angefangen, als ich mich an ihn presste und er mich nicht wegbekam. Dass er sich grauenhaft fühlte und ich total gestört wäre. Meine beste Freundin wollte ihn am nächsten Tag zur Rede stellen und fragte ihn, was das sollte. Er sagte, er würde jeder schreiben, dass er sie liebt und das nicht so meinen. Sie erinnerte ihn daran, dass er mich fest im Arm hielt und nicht umgekehrt - und dass er ihr sogar andeutete, sie solle verschwinden. Er antwortete, dass er ihr ein Zeichen gab, das auf mich zeigen sollte und dass ich ihn nicht loslassen würde.


Ich war so wütend, als sie es mir danach erzählte! Ich war wütend, dass er mich zum Gespött machte und mir dreckig einen Tag vorher ins Gesicht log. Ich war außer mir vor Wut und sagte ihr, sie soll ihm sagen, dass er sofort aus der Umkleidekabine kommen soll, sonst gehe ich rein. Er traute sich erst nicht, kam aber dann mit einem falschen Grinser hinaus. Ich schrie ihn an, stellte ihn zur Rede und er lachte mir direkt ins Gesicht und sagte, es wäre so, wie er es sagte. Da verlor ich die Kontrolle, holte mit voller Wut aus und schlug ihm mit der Faust auf die Brust. Ich beschimpfte ihn lautstark und schrie, dass ich ihn nicht mal mehr sehen wollen würde, wenn er der letzte Mensch auf Erden wäre. Der Aufprall war trotz des Versuchs, mitten im Schlag abzubremsen, als lautes, dumpfes Geräusch zu hören und ich sah, wie er vor Schmerzen die Luft anhielt.


Ich beichte, dass ich mich dafür schäme, den stärksten Jungen der Schule geschlagen zu haben. Ich schäme mich nicht nur, weil es mir peinlich ist, sondern auch weil ich es rückblickend immer noch als richtig empfinde, damit ich mit der ganzen Sache abschließen konnte. Natürlich würde ich nie wieder etwas mit Gewalt austragen, aber nach drei Jahren tiefster Verliebtheit und "Freundschaft" so hintergangen worden zu sein, hat mich in dem Moment erblinden lassen. Ich habe mich im Nachhinein auch für die Kraftausdrücke entschuldigt, aber nicht dafür, ihm eine verpasst zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00037701 vom 25.02.2016 um 19:59:57 Uhr (13 Kommentare).

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