Keine Zeit zum Duschen

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Faulheit Unreinlichkeit Trägheit Ekel

Ich (m/28) beichte hiermit, dass ich mich morgens nicht wasche, sondern gleich Jeans und Pulli überziehe, die vom Vortag auf dem Boden vor dem Bett liegen. Und weil ich morgens immer direkt aus dem Haus muss, wenn ich aufstehe, und abends entweder keine Zeit oder keinen Bock habe, mich um so was zu kümmern, dusche ich auch nur jedes zweite Wochenende. Bisher hat noch keiner was gesagt, aber ich weiß, dass ich manchmal rieche und auch, dass meine Klamotten verschwitzt sind, aber ich habe eigentlich keine Lust öfter zu duschen.

Beichthaus.com Beichte #00032627 vom 26.01.2014 um 23:30:26 Uhr (27 Kommentare).

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Chinesisch im Elektromarkt

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Boshaftigkeit Falschheit Engherzigkeit Shopping Katzenelnbogen

Ich möchte beichten, dass ich jedes Mal, wenn ich in einem Elektro-Fachgeschäft bin, sämtliche Geräte auf eine Sprache wie Chinesisch umstelle. Ich stelle mich dann davor, spiele "interessiert" daran herum und stelle dabei die Sprache um. Es ist einfach toll, wenn die inkompetenten Mitarbeiter davorstehen und komisch die Augen verdrehen, weil sie absolut nichts verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00032625 vom 26.01.2014 um 03:19:30 Uhr in Katzenelnbogen (16 Kommentare).

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“Beichte

Frigide Literaturwissenschaftlerin

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Selbstsucht Lügen Falschheit Engherzigkeit Internet

Aus purer Langeweile, da ich (m/25) derzeit keinen Partner habe und nichts mit mir anzufangen weiß, legte ich mir heute Nachmittag ein Profil im Forum einer bekannten österreichischen Tageszeitung an und gab mich als altkluge, frustrierte Literaturwissenschaftlerin unter dem Namen einer mir wohlbekannten Softerotikdarstellerin aus. Einen ganzen Nachmittag und Abend saß ich dumm lachend, wie ein kleines Kind, vor meinem Laptop und hoffte auf hasserfüllte Kommentare. Leider ging die Sache nach hinten los und anstelle vieler Hater habe ich die ungewollte Aussicht auf einen Lover. Aus Verzweiflung und Unwissenheit über die Schwere des Vergehens schickte ich ihn in ein bekanntes Café, wo er hoffentlich nie auf mich warten wird. Glücklicherweise kenne ich die dort angestellten Kellner tatsächlich und werde sie noch instruieren, meine Lüge aufrechtzuerhalten und den guten, alten Herrn immer wieder zu vertrösten. Zwar habe ich tatsächlich ein Studium der Literaturwissenschaft halb zu Ende gebracht, bin jedoch biologisch gesehen männlich und kann deshalb leider nie zu einer frigiden Literaturwissenschaftlerin werden. In Anbetracht dieser Tatsache bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032621 vom 25.01.2014 um 21:42:34 Uhr (9 Kommentare).

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Smartphones in der Grundschule

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Kinder Schule Berlin

Smartphones in der Grundschule
Ich bin Lehrerin an einer Grundschule in Berlin. Vor Jahren schon wurde bei uns ein Handyverbot eingeführt. Die Kinder dürfen diese zwar mitnehmen aber im Unterricht müssen sie ausgeschaltet sein. Doch seit die Smartphones boomen, ist an einen geordneten Unterricht nicht mehr zu denken. Schon Sechs-Jährige surfen lieber im Netz, als im Unterricht aufzupassen. Noch dazu haben viele der Kinder Geräte, welche 500 Euro und mehr kosten. Ein Extremfall ist eine Familie mit drei Kindern auf der Schule. Jedes der Kinder hat das teuerste Smartphone eines bekannten Herstellers mit "Obst". Als wir jedoch nach Husum auf Projektwoche fahren wollten, musste die Familie um finanzielle Unterstützung ansuchen, weil sie sich die 120 Euro für das eine Kind, das mitgefahren ist, nicht leisten konnte. Mittlerweile regle ich den Missbrauch von Smartphones in Absprache mit der Direktorin so, dass beim ersten Verstoß gegen das Handyverbot das Gerät eine Woche im Schulsafe verwahrt wird. Beim zweiten Mal ist es ein Monat und beim dritten Verstoß bleibt es bis zum Schulende im Tresor. Je teurer die Geräte dabei sind, umso größer ist meine Freude darüber. Sollen die Eltern ihren Kindern Handys für 20 Euro kaufen, welche telefonieren und SMS schreiben können. Das sollte für die Kinder ausreichend sein. Ich möchte hiermit also beichten, dass ich die größte Freude und Genugtuung empfinde, wenn ich die Smartphones meiner Schüler konfiszieren und wegsperren kann.

Beichthaus.com Beichte #00032620 vom 24.01.2014 um 08:20:10 Uhr in 10969 Berlin (Oranienstraße) (64 Kommentare).

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Party mit den Schwiegereltern

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Diebstahl Trunksucht Peinlichkeit Ekel Familie

Ich (w/29) bin seit drei Jahren glücklich verheiratet und alle paar Monate fahren mein Mann und ich zu seinen Eltern. Ich habe ein gutes Verhältnis zu meinen Schwiegereltern, aber aufgrund der Tatsache, dass wir uns nun mal so selten sehen, herrscht eine gewisse Distanz zwischen uns. Um diese Situation etwas zu verschönern, beschlossen wir, uns einen netten Abend zu machen und ein bisschen was zu trinken. Der Alkohol floss, die Musik war laut, im Laufe des Abends tanzte ich mit meinem Schwiegervater, bis mir die Füße wehtaten. Alles in allem hatten wir wirklich Spaß! Rückblickend betrachtet hätte ich aber nicht so viel trinken sollen. Am frühen Morgen - alle waren noch in ihren Betten - wurde ich plötzlich wach, weil mir so schlecht war.

Ich bin sofort aufgesprungen und ins Bad gerannt, aber das war aufgrund des enormen Restalkohols gar nicht so leicht. Ich hatte die Tür gerade aufgestoßen, da schoss es auch schon aus mir heraus. Ich konnte nicht aufhören und so kotzte ich meinen Schwiegereltern das ganze Bad voll. Als endlich nichts mehr kam, sah ich mir entsetzt das Ausmaß der Katastrophe an und wollte sofort anfangen, alles wegzuputzen - immer in der Hoffnung, dass mich niemand gehört hat. Ich suchte im Bad und in der Küche nach Putzsachen, aber nirgends war etwas zu entdecken. Mir war das unglaublich peinlich und ich wollte auf keinen Fall, dass das einer sieht. Somit habe ich einfach ein Handtuch aus dem Badezimmerschrank genommen und alles weggemacht. Es sah nachher so aus, als wäre nichts gewesen. Vermutlich hat der Boden etwas geklebt, aber zu sehen war nichts und gelüftet hatte ich auch genug. Aber wohin nun mit dem ekligen Handtuch? Ich beichte hiermit also nicht nur, dass ich meinen Schwiegereltern das Bad komplett vollgekotzt habe, sondern dass ich ihnen danach auch ein Handtuch geklaut habe, das immer noch in meinem Besitz ist. Ich wurde übrigens nie auf irgendwas angesprochen und es war das letzte Mal, dass ich so viel Alkohol getrunken habe.

Beichthaus.com Beichte #00032619 vom 24.01.2014 um 15:36:37 Uhr (9 Kommentare).

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