Strafe einer höheren Macht

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Missbrauch Zorn Familie

Ich (w/25) möchte etwas beichten, das mich jetzt schon fast ein Jahr belastet. Meine Kindheit war sehr schön und ich habe viel Zeit auf dem Bauernhof meines Onkels verbracht. Jedoch wurde er, mit zunehmender Veränderung meines Körpers während der Pubertät, immer aufdringlicher, bis ihm das Anfassen meiner Brüste und meines Hinterns nicht mehr reichte. Er kam zufällig immer zu Besuch, wenn meine Eltern gerade nicht da waren und aus Angst, dass er sich sonst an meiner Schwester vergehen würde, habe ich mich immer brav zu ihm gesetzt. Mit 19 konnte ich dann endlich in einen anderen Ort ziehen, doch in den Semesterferien, als ich meine Eltern besuchte, ging alles weiter und irgendwann wünschte ich mir, dass er sterben würde, damit ich ihm nicht mehr ausgeliefert wäre. Letztes Jahr ist er relativ jung verstorben und nun habe ich ein sehr schlechtes Gewissen. Ich weiß ja selbst, dass dieser Gedanke dumm ist, aber was ist, wenn es doch eine höhere Macht gibt, die meinen Wunsch erhört hatte und ich dadurch Schuld an seinem Tod bin. Es tut mir so leid.

Beichthaus.com Beichte #00033173 vom 30.04.2014 um 17:53:06 Uhr (19 Kommentare).

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Die furchtbaren Hängebrüste

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Feigheit Verzweiflung Begehrlichkeit Oer-Erkenschwick

Ich beichte, dass ich (lesbisch/22) zu feige und schüchtern bin, um andere Frauen anzusprechen. Selbst wenn ich weiß, dass die andere Person mehr will und mich wirklich mag, traue ich mich niemals ihre Hand oder gar sie in den Arm zu nehmen. Und das, obwohl ich sonst immer die größte Klappe habe. So habe ich schon einige nette Frauen vergrault. Außerdem werde ich mich nie trauen, mit einer Frau ins Bett zu gehen, weil ich mich für meine Hängebrust so sehr schäme. Ich werde also für immer allein bleiben und alle Freunde vollheulen, dass ich niemanden finde, obwohl der wahre Grund bei mir allein liegt. Irgendwann werde ich mir heimlich eine Bruststraffung gönnen, obwohl ich gegen Schönheitsoperationen bin und es mir bei allen anderen Leuten auch absolut egal ist, wie deren Körper aussehen.

Beichthaus.com Beichte #00033158 vom 29.04.2014 um 14:03:42 Uhr in Oer-Erkenschwick (16 Kommentare).

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Das Miststück und die Drogen

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Drogen Falschheit Morallosigkeit Dummheit Diebstahl

Ich (w/19) habe vorletztes Jahr, nach meinem Umzug in eine andere Stadt, recht schnell Bekanntschaft mit einem recht bekannten DJ der Stadt gemacht. Er legte nie lokal auf, in der Szene war er jedoch bekannt. Nennen wir ihn Johannes. Wir verstanden uns gut und er erhoffte sich mehr daraus, ich jedoch war nach meiner letzten Beziehung nicht bereit für etwas Neues und sagte ihm das auch, nachdem er mehrmals versuchte mich zu küssen und ihm das mehrmals auch gelang. Ein paar Mal erwiderte ich die Küsse auch, um ihn nicht zu verletzen. Schlussendlich machte ich jedoch klar, dass daraus nicht mehr werden könne. Er akzeptierte dies und alles war schön und gut. Die Freundschaft sollte erhalten bleiben. Nach einiger Zeit lernte ich einen neuen Kerl kennen - der mit der Bahn knapp 45 Minuten entfernt lebt. Nennen wir ihn Andreas. Inzwischen hatte ich die Schule geschmissen und ertränkte meine Sorgen und meinem Frust über den Umzug im Konsum. Sehr erwachsenes Verhalten, ja ich weiß. Da Johannes immer was zum Rauchen da hatte und finanziell generell sehr gut da stand, ließ er mich immer kostenlos oder zumindest billiger etwas von seinem Zeug mitnehmen.


Die Sache zwischen Andreas und mir entwickelte sich schnell zu mehr und ich dachte, wirklich in ihm jemanden gefunden zu haben. Besten Freund und Liebhaber zugleich. Er war in meinen Augen perfekt. Genauso wie der Sex. Ausgestattet mit genug Drogen war er ebenfalls und die richtigen Leute kannte er auch. Er jedoch begehrte nur meinen Körper. Anfangs sagte er mir noch, er hätte ebenfalls Gefühle, sodass ich mir immer mehr Hoffnungen machte. Als es jedoch dann so schien als würde es fest werden, bekam er kalte Füße, wollte aber natürlich noch befreundet bleiben, der Sex war ja gut. Und wenn man erst einmal nach einer Person süchtig ist, ist es schwer von ihr los zu kommen, wenn sie es nicht verhindert. Also habe ich mich sechs Monate lang wortwörtlich durchficken lassen. All der Zauber verschwand. Konsumieren und Ficken. Die Drogen wurden härter, ebenso wie der Sex. Diese sechs Monate haben mich fertiggemacht. Ich hörte auf zu essen, konsumierte im Stunden-Takt, war kaum noch ansprechbar und von ihm abhängig - bei mir zu Hause kam ich gar nicht mehr klar. Jedoch konnte ich auch nicht mehr bei ihm bleiben. Er wollte mich auch nicht mehr. Er war fertig mit mir. Also flüchtete ich zu Johannes, der inzwischen wieder eine Freundin hatte, nach drei weiteren Monaten beendeten die beiden es. In diesen drei Monaten lebte ich zwar zu Hause. Jedoch verbrachte ich die meiste Zeit bei Johannes. Und nach ihrer Trennung zog ich dort quasi ein.


Ich war psychisch mehr als zerstört. Andreas hatte meinen "Kopf gefickt", wie er es gerne nannte. Als ich einmal wieder vollkommen zerstört und aufgelöst bei Johannes saß gestand er mir seine immer noch anhaltenden Gefühle für mich, jedoch auch, dass er wisse, dass ich seine Gefühle niemals erwidern würde. Dies nahm ich als Ausrede um weiterhin bei ihm zu gammeln, und auf seine Kosten mein Leben und meinen Rausch zu finanzieren. Ich habe ihn genauso zerstört wie Andreas damals mich. Inzwischen wurde ich sogar so dreist, dass ich, wenn Johannes Arbeiten war, ich von seinen Substanzen und seinem Geld, dass er mit dem Verkauf davon einnahm, nahm - also klaute. Mittlerweile frage ich mich, wer mir da ins Hirn geschissen hat. Andreas geriet langsam in Vergessenheit. Was nach fast einem Jahr auch angemessen war, jedoch nicht ganz ohne männliche Hilfe. Nennen wir ihn hier - Tobias! Tobias verdient seinen Lebensunterhalt ebenfalls damit illegale Substanzen zu verkaufen, jedoch im großen Stil. Zudem hat er eine schwere Krankheit, die ihm ohnehin nur noch ein paar Jahre lässt. Als ich ihn kennenlernte, wusste ich dies jedoch nicht und wir waren beide wirklich auf etwas anderes aus. Ich lernte ihn durch eine Freundin kennen, die große Gefühle für ihn hatte. Sie bat mich, sich für sie starkzumachen. Nachdem ich dann jedoch seinen Charakter kennenlernte, war mir klar, weshalb das mit den beiden nichts werden konnte.


Wir sprachen und schrieben sehr viel, alles nur rein freundschaftlich. Nun jedoch, nach drei weiteren Monaten, wusste wir beide, dass wir unheimlich starke Gefühle füreinander hatten, es jedoch zu viele Faktoren von außen gibt.
Johannes als Faktor existierte zwar nicht mehr - ich hatte ihn einfach aus meinem Leben abgestoßen, "brauche ihn nun ja nicht mehr". Jedoch konnte ich mich nicht länger permanent betäuben, mittlerweile arbeitete ich auch. Er jedoch konnte dies nicht verstehen. Meine Freundin, der ich jedes Mal ins Gesicht lüge, und sage, dass wir uns nur freundschaftlich treffen. Sein Job, der Spontanität fordert und generell sein Lebensstil, der ein unfassbares Ausmaß annimmt, von dem auch meine liebe Freundin nichts wusste. Da heißt es ganz oder gar nicht. Aber meine eigentliche Beichte? Ich glaube, ich bin ein shit-geiles Miststück, das aus zwischenmenschlichen Beziehungen nur versucht, das bestmögliche herauszuschlagen. Ich renne immer durch die Welt und prahle damit, was für eine loyale ehrliche Person ich doch bin, dabei verarsche ich alle nach Strich und Faden. Das war schon immer so - auch bei alten Freundschaften, die wohl genau dank dieser einen meiner Charaktereigenschaften geendet haben. Ich bitte um Absolution, obwohl ich selbst weiß, dass ich ein schlechter Mensch bin.

Beichthaus.com Beichte #00033130 vom 24.04.2014 um 21:11:28 Uhr (21 Kommentare).

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Das fremde Herz in meiner Brust

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Hass Selbstverletzung Verzweiflung Gesundheit

Ich lebe seit meinem fünften Lebensjahr mit einem fremden Herz und habe deshalb seit meinem dreizehnten Lebensjahr Depressionen. Ich fühle mich irgendwie "schuldig", weil jemand sterben musste, damit ich leben kann. Manchmal macht mir "mein" Herz auch Angst. Oft merke ich es, wenn ich mich zum Beispiel anstrenge und dann die Herzschläge in meiner Brust spüre. Dann muss ich immer daran denken, dass es nicht mein Eigenes ist und immer wieder quält mich der Gedanke an die Person, der es eigentlich gehört hat. Ich gehe zu einem Psychologen, seit ich 15 Jahre alt bin, aber auch der kann mir nur wenig helfen. Ich denke immer, ich habe das nicht verdient. Eigentlich dürfte ich gar nicht mehr leben und das Herz will eigentlich auch nicht mehr schlagen. Ich könnte mich jederzeit in Lebensgefahr bringen, wenn ich meine Tabletten nicht nehme, also die Tabletten für das Herz, damit es nicht abgestoßen wird. Und ich habe schon oft mit dem Gedanken gespielt, sie einfach mal wegzulassen, um das Herz zu "erlösen". Ich fühle mich so verdammt schuldig und ich traue mich auch kaum, jemandem zu sagen, dass mein Herz nicht mein Eigenes ist, weil ich dann Angst davor habe, als "Schmarotzer" angesehen zu werden. Ich konnte es mir als Fünfjährige ja nicht aussuchen. Wäre ich erwachsen gewesen, hätte ich mich vielleicht gegen das fremde Herz entschieden. Gut, man kann einwenden, dass der Herzspender dieses Herz abgeben wollte, aber woher soll ich so genau wissen, ob er oder sie wirklich so einen Organspendeausweis hatte? Die wenigsten Leute haben so einen Ausweis! Meistens müssen die Angehörigen entscheiden, ob der Tote Spender wird oder nicht. Was ist, wenn er es dann gar nicht gewollt hätte? Das macht mich total verrückt! Hiermit beichte ich, dass ich dieses Organ am liebsten loswerden würde.

Beichthaus.com Beichte #00033108 vom 21.04.2014 um 21:05:18 Uhr (35 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Streitthema: Rauchen

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Sucht Engherzigkeit Zwietracht Gesundheit Partnerschaft Brilon

Ich (w/28) bin seit vielen Jahren mit meinem Partner verheiratet. Seit ich ihn kenne, raucht er. Zwar hat er nur bei der Arbeit am Tag 2-3 Zigaretten geraucht, aber auch das störte mich extrem, da er immer nach kaltem Rauch stank, wenn er nach Hause kam. An sich bin ich sowieso eine Verfechterin gegen das Rauchen, da ich keine Vorteile daran erkennen kann. Aber das ist ja allgemein bekannt. Vor ein paar Monaten hat mein Mann Schmerzen in der Brustgegend bekommen. Er war beim Kardiologen, beim Pneumologen, aber es wurde nichts gefunden. Seitdem er diese Schmerzen hat, hat er mit dem Rauchen von einem Tag auf den anderen aufgehört, da er es jetzt doch mit der Angst zu tun bekam, dass es an seinem Konsum liegen könnte. Leider wissen wir immer noch nicht, woher die Schmerzen kommen, aber ich freue mich riesig darüber, dass er endlich mit dem Rauchen aufgehört hat. Es war ein ewiger Streitpunkt, der ungefähr alle drei Monate mal zwischen uns eskaliert ist. Es tut mir wirklich leid, dass mein Mann sich quält, aber ich bin auch einfach froh, dass wir über diesen Mist nicht mehr streiten.

Beichthaus.com Beichte #00033078 vom 17.04.2014 um 13:31:52 Uhr in Brilon (14 Kommentare).

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