Können wir das alles schaffen?

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Falschheit Misstrauen Engherzigkeit

Ich (w/26) weiß echt nicht mehr, was ich glauben soll. Auf der einen Seite tun mir die ganzen Flüchtlinge echt leid und ich wünsche mir, dass jeder Mensch, der politisch verfolgt wird oder wegen eines Krieges aus seinem Land fliehen muss, einen sicheren Platz zum Leben findet und ich bin froh darüber, dass den Menschen hier in Deutschland geholfen wird. Auf der anderen Seite habe ich langsam aber echt Angst. Angst, dass es zu viel wird. Können wir wirklich jeden aufnehmen? Wie ändert sich dadurch das Leben für mich? Muss ich wirklich Angst haben, nachts alleine nach Hause zu laufen? Ich bin irgendwie ziemlich zerrissen und beichte hiermit, dass ich nach außen eine ziemlich deutliche Pro-Flüchtlings-Meinung äußere und trotzdem manchmal hoffe, dass nicht noch mehr kommen und die Grenzen dichtgemacht werden.

Beichthaus.com Beichte #00037828 vom 14.03.2016 um 17:36:44 Uhr (62 Kommentare).

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Auch Frauen riechen an Schlüpfern!

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Fetisch Schamlosigkeit Masturbation Morallosigkeit

Da hier vor Kurzem gebeichtet wurde, dass eine Frau ihre Höschen wegschließt, weil sie Angst hätte, männliche Besucher könnten diese für unanständige Dinge missbrauchen, möchte ich meine Beichte ablegen. Ich (w) habe während des Studiums einen Fetisch für […]
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Beichthaus.com Beichte #00037827 vom 14.03.2016 um 13:34:53 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Minecraft in der Schule

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Gewalt Aggression Games Schule

Ich habe einem ungefähr 12 Jahre alten Jungen in meiner Schule das Smartphone aus der Hand geschlagen. Er hat nämlich mit seinen Klassenkameraden Minecraft gespielt und dabei die verdammte Tür versperrt! Ich bitte um Absolution.
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Beichthaus.com Beichte #00037826 vom 14.03.2016 um 15:08:39 Uhr (11 Kommentare).

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Unser fast perfekter Schwiegersohn

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Völlerei Maßlosigkeit Falschheit Ernährung Familie

Ich (w/53) und mein Mann haben vor etwa drei Wochen den Freund unserer Tochter kennengelernt. Ein völlig sympathischer junger Mann. Doch leider sind wir beide zunächst erschrocken, als wir ihn gesehen haben. Bei einer Größe von etwa 185 Zentimetern wiegt er 150 Kilo oder sogar noch um einiges mehr, wie ich vermute. Wie gesagt, er ist total lieb, sehr intelligent, hat einen tollen Beruf, denn er arbeitet im IT-Bereich, oft auch von zu Hause aus. Aber gerade weil ich ihn mag, mache ich mir eben auch Sorgen. Um ihn, denn dieses Gewicht ist nicht gesund und ich habe den Eindruck, dass es wahrscheinlich noch mehr wird, da er wirklich sehr viel und ungesund isst und sich kaum bewegt. Und zum anderen bin ich natürlich auch um meine Tochter bzw. um ihr gemeinsames Leben besorgt, da seine Gesundheit und eben auch sein Leben so gefährdet sind. Meinem Mann geht es absolut genauso. Ich habe mal mit meiner Tochter telefoniert und sie meinte, dass sie selbst sehr besorgt sei. Sie hat auf seine Essgewohnheiten kaum Einfluss, da sie ebenfalls berufstätig ist.


Sonst ist er der liebevollste Mensch der Welt, rücksichtsvoll, um den Haushalt kümmern sie sich beide in einer Harmonie, um die sie viele beneiden würden - ihr einziges Problem ist sein Gewicht, doch das ist eben ein recht großes Problem. Meine Tochter hat mich gebeten, ihn nicht auf dieses Problem anzusprechen, doch ich beichte, dass ich es doch getan habe. Ich habe ihn mal zur Seite genommen und ein einfühlsames Gespräch mit ihm geführt. Er war ziemlich gerührt, dass mir auch so viel an ihm liegt. Er würde so gerne etwas ändern, aber scheint nicht die Kraft dafür zu haben. Gut, dann nehme ich das in die Hand. Wenn ihn überfordert, was er beispielsweise mittags essen soll, was satt macht, gut schmeckt und ihm trotzdem beim Abnehmen hilft, dann koche ich eben mittags für ihn. Zum Glück wohnen wir ja nicht sehr weit voneinander entfernt. Jetzt koche ich jeden Tag für ihn. Da ich selbst nur halbtags arbeite, kann er, wenn er Home Office hat, mittags zum Essen kommen, ansonsten koche ich vor und er nimmt es mit zur Arbeit. Frühstück für die Arbeit? Mache ich ihm auch, kein Problem, er holt es hier ab. Meine Tochter verlässt das Haus immer schon früher. Abendessen? Das nehmen die beiden zusammen ein, aber da weiß ich, dass meine Tochter durchaus auf eine gesunde Kost achtet. Ich gehe jetzt auch drei Mal die Woche mit ihm zusammen in ein Fitnessstudio.


Ihm tut es gut und mir auch, da ich zwar nicht dick bin, aber doch ein paar Problemzonen habe. Meine Tochter hat keine Ahnung, wie sehr ich ihren Freund unterstütze. Nur mein Mann weiß es und der findet es klasse. Meine Beichte ist also, dass ich mich doch eingemischt habe und bestimmt auch mehr mache, als ich tun müsste, aber ich merke, wie froh mein Schwiegersohn ist. Und ich stelle fest, was für ein klasse Team wir beide schon sind. Wir haben richtig viel Spaß beim gemeinsamen Sport.

Beichthaus.com Beichte #00037825 vom 14.03.2016 um 11:07:52 Uhr (17 Kommentare).

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“Beichte

Mein Kampf gegen Alltagsrassismus

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Vorurteile Ungerechtigkeit Zorn Gesellschaft

Ich (25) bin gebürtige Lateinamerikanerin mit europäischen und nordafrikanischen Vorfahren. Meine Mutter und ich leben seit 1998 in Deutschland, wir sind beide integriert, beherrschen die deutsche Sprache fließend und haben schon immer gearbeitet. Schon als Kind trug ich Zeitungen aus oder half in der Nachbarschaft gegen Geld aus, um meiner Mutter etwas unter die Arme zu greifen und mir selbst etwas leisten zu können. In der Nachbarschaft waren wir stets bekannt und wurden auch gemocht. Für unsere Nachbarschaft, die überwiegend Deutsche waren, spielte unsere Herkunft nie eine große Rolle und wir wurden auch so angenommen, wie wir sind. Dennoch habe ich bis heute mit Alltagsrassismus zu kämpfen. In der Schule, die zwar zum Großteil aus Migranten bestand, wurde ich häufig wegen meiner Herkunft auf das Übelste beschimpft, beleidigt und sogar geschlagen. Sowohl von Deutschen als auch von Migranten aus dem arabischen Raum oder dem Kosovo, die einen noch dunkleren Teint hatten.


Die Lehrer unternahmen jedoch nichts und dies ging bis zur weiterführenden Schule so weiter. Meine "Integration" ging sogar so weit, dass ich mich immer noch versuche, mich auch optisch anzupassen. Ich habe mir bereits als Kind schon die Haare chemisch geglättet, mich stets gut gekleidet und die Haare heller gefärbt. Glücklicherweise habe ich grünbraune Augen und durch meine europäischen Vorfahren einen mediterranen Teint, sodass viele denken ich sei Halbdeutsche. Wenn es nicht so wäre, hätte ich meine Haut wohl sogar mit kosmetischen Mitteln aufgehellt. Blöderweise habe ich die markanten Gesichtszüge meiner afrikanischen Vorfahren und fühle mich deshalb auch unwohl. Seitdem ich weiß, dass man durch einen chirurgischen Eingriff auch etwas daran ändern kann, spare ich für eine Rhinoplastik, um meine Nasenflügel verschmälern zu lassen. Das Mobbing hatte zwar aufgehört, da ich nach der 10. Klasse auf das Gymnasium ging und in der neuen Schule neue Freunde gefunden habe, jedoch geht der Alltagsrassismus weiter.


Ich werde weiterhin oft unterschätzt, falsch eingeschätzt oder sexualisiert - wegen meiner offensichtlichen Herkunft. Als ich nach dem Abitur eine Ausbildung gesucht hatte, musste ich in manchen Betrieben den Einstellungstest zwei Mal machen, weil ich des Betruges bezichtigt wurde! Ich bekam sogar Absagen, weil ich angeblich nicht ins Bild des Klientels passen würde. So stand es in einigen Absagensschreiben schwarz auf weiß! Dabei habe ich mich gepflegt und schlicht gestylt präsentiert. Hosenanzug, Schuhe mit leichtem Absatz, schlichte Hochsteckfrisur, schlicht geschminkt und zwei Spritzer Jasminparfüm. Glücklicherweise habe ich nach etwas über einem Jahr doch eine Ausbildung gefunden, diese erfolgreich beendet und ein duales Studium im selben Betrieb angefangen.
Privat ist es leider so, dass ich oft in eine Schublade gesteckt oder zwischendurch auf offener Straße beleidigt werde. Und das in einer westfälischen Großstadt!


Eine Liebesbeziehung ist auch nicht einfach, da Männer und Frauen mich für einen One-Night-Stand halten, obwohl ich noch nie einen hatte und bisher nur zwei längere feste Beziehungen hatte. Ich ziehe mich auch eher sportlich an, statt aufreizend, da ich in meiner Freizeit viel Sport betreibe und es praktischer ist. Auf Partys wurde ich auch begrapscht, oft mit der Begründung, dass "schwarze Frauen" eh immer willig sind und mein Körper für Sex gemacht sei. Wenn ich mich dagegen wehre, da ich schon seit 12 Jahren kickboxe, werde ich immer als aggressive "Schwarze" abgestempelt, obwohl ich keine bin. Oft werden mir Sachen zugesprochen, die gar nichts mit meiner Persönlichkeit zu tun haben. Beispiele dafür sind: Ich könne singen, beherrsche jeden Tanz der Welt, nehme Drogen, wäre gut im Bett und vieles mehr!


Meine Beichte ist, dass ich immer, wenn mir jemand mit irgendeinem rassistischen Mist ankommt, demjenigen am Liebsten die Fresse polieren möchte, aber meine Erziehung sagt mir, dass ich weder rechtliche Konsequenzen haben möchte, noch möchte ich mir meine Hände schmutzig machen. Glücklicherweise sind nicht alle Menschen so und ich bin froh und vor allem dankbar dafür, dass ich in Deutschland eine gute Zukunft habe, obwohl meine Mutter und ich von ganz unten anfangen mussten und dass ich offene und ehrliche Menschen als Freunde habe.

Beichthaus.com Beichte #00037824 vom 14.03.2016 um 10:37:42 Uhr (32 Kommentare).

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