Abhängig vom Mann meiner Träume

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Dummheit Maßlosigkeit Verzweiflung Partnerschaft

Ich (w) habe mir nach vielen erfolglosen Männergeschichten vorgenommen, mich von ihnen fernzuhalten. Das heißt, eigentlich habe ich mir geschworen, nie wieder so abhängig von einem Mann zu werden, wie es in meinen damaligen Beziehungen der Fall war. Aber jetzt habe ich mich wieder verliebt und bin mit dem Mann meiner Träume zusammen. Eigentlich ist auch alles perfekt, aber was mich immer noch beschäftigt, ist die Tatsache, dass ich langsam merke, wie abhängig ich von ihm werde. Er war letztens eine Woche mit seinen Kumpels campen und es war einfach schlimm. Ich konnte es ohne ihn fast nicht aushalten. Ich beichte hiermit, dass ich ein Versprechen an mich selbst gebrochen habe. Ich ärgere mich sehr über mich, weil ich eingesehen habe, dass ich ohne ihn nicht leben kann und genau das wollte ich eigentlich verhindern. Ich kann absolut nichts dagegen machen und schäme mich, dass ich genau denselben Fehler noch mal mache und nichts aus der Vergangenheit gelernt habe.

Beichthaus.com Beichte #00031746 vom 15.08.2013 um 00:22:24 Uhr (16 Kommentare).

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Die zerstörerischen Formen

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Engherzigkeit Feigheit Kinder Apensen

Ich (m) hatte in der Grundschule, ich glaube, es war in der dritten Klasse, in Mathe eine Projektwoche. Diese drehte sich um das Thema "Formen". Also Kreise, Dreiecke, Quader, und was es sonst noch alles gibt. Damit wir diese Formen dann auch selber bauen konnten, haben wir Pappe bekommen, die irgendwie doppelseitig sehr stark klebte. Natürlich kam irgendwann die Pause und dadurch, dass wir uns dann eigentlich nicht im Klassenraum aufhalten dürfen, mussten die Klassen für die große Pause abgeschlossen werden. Die Lehrer hatten aber nicht immer Lust, als Letztes zu gehen und deshalb war es manchmal so, dass die Klasse trotzdem aufgeschlossen war. Zufällig waren ich und mein Freund genau an diesem Tag die Letzten, die rausgingen. Als wir nur noch ein paar Schritte zur Tür hatten, sahen wir eines der vorhin erwähnten, klebenden Pappstücke auf dem Boden liegen. Wir hatten beide plötzlich die Idee, dieses Pappstück in das Mathebuch eines Mädchens zu kleben. Wir hatten aber überhaupt keine Ahnung, dass das Buch dann ersetzt werden muss, da es höllisch klebte und nicht rauszubekommen war. In den nächsten Tagen gab es sehr viel Aufregung, dass die Täter sich melden sollen und auch wir diskutierten kräftig mit, wer es gewesen sein könnte. Wir haben das so gut vertuscht, dass fast die ganze Klasse am Schluss der Meinung war, dass es jemand aus einer der anderen Klassen sein musste. Es wurde aber nie ein Täter gefunden und die Eltern des Mädchens mussten das Buch bezahlen. Ich hatte richtige Schuldgefühle und konnte nicht mehr richtig schlafen. Entschuldigung A.! Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00031667 vom 29.07.2013 um 14:38:21 Uhr in 21641 Apensen (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Katze im Radkasten

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Ekel Morallosigkeit Ignoranz Auto & Co. Tiere

Ich (w) habe die Katze meines Nachbarn überfahren. Mein Wagen ist im Moment in der Werkstatt. Für diese Zeit habe ich vom Autohaus ein wesentlich stärkeres Fahrzeug gestellt bekommen. Wie das so ist, probiert man natürlich auch mal aus, was das Auto "so kann". Dummerweise ist mir im Wohngebiet die Katze des Nachbarn vor das Auto gerannt. Ich bin zwar wahrlich kein Katzenfreund, aber das Ganze tut mir schon irgendwie leid. Ich war leider wesentlich zu schnell und wurde kurz vor dem Unfall von anderen Nachbarn gesehen. Deshalb werde ich jetzt weder dem Nachbar noch der Polizei Bescheid geben. Das Auto hat glücklicherweise keinen Schaden. Jetzt kommt der unappetitliche Teil. Im linken Radkasten auf der Innenseite hängt immer noch das Vieh. Wenn man nicht ganz genau hinschaut, sieht man es nicht. Es ist zum Glück auch kein Blut zu sehen. Ich beichte, dass ich aus Angst vor den Konsequenzen meiner Dummheit dem Vorfall verschweigen werde und das Auto morgen, so wie es ist, zurückgeben werde. Sollte jemandem das tote Tier auffallen, werde ich eine auf ahnungslos machen.

Beichthaus.com Beichte #00031661 vom 28.07.2013 um 12:23:08 Uhr (35 Kommentare).

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Fremdgehen mit dem besten Freund

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Fremdgehen Falschheit Lügen Selbstsucht Morallosigkeit

Ich (w/26) bin seit knapp zwei Jahren mit meinem Partner liiert, wir haben einen kleinen Sohn und alles lief bestens. Da er vor mir noch nie eine Freundin hatte und noch Jungfrau war, hat er dementsprechend im Bett nicht gerade das Zeug, um zu begeistern. Da mir Sex nie sonderlich wichtig war, konnte ich immer gut darüber hinwegsehen. Ich kann gar nicht genau sagen, wann es dann doch anfing, mich anzukotzen, das ist aber auch nicht so wichtig, wichtig ist die Tatsache, dass es mich irgendwann störte. Ich habe auch nie einen Gedanken an Fremdgehen verschwendet, da ich nicht der Typ dafür bin. An dieser Stelle kommt allerdings einer meiner besten Freunde ins Spiel. Ich kenne ihn seit etwa vier Jahren und er war für mich immer einer meiner "A-sexuellen" Freunde. Ich habe ihn also nie auch nur ansatzweise als Sexualpartner in Betracht gezogen. Wir hatten ein Jahr lang nahezu keinen Kontakt, weil er selbst in einer Beziehung war und dass mit einer, sagen wir mal, sehr besitzergreifenden und eifersüchtigen Frau. Irgendwann haben wir dann wieder Kontakt aufgenommen und uns, gegen Ende des letzten Jahres, auch wieder getroffen. Ich habe mich sehr gefreut, ihn wiederzusehen und es hat nicht lange gedauert, bis ich mir eingestehen konnte, dass ich kaum den Blick von ihm lassen kann, obwohl mein Freund auch dabei war. Ich konnte und kann mir das nicht erklären, da er eigentlich gar nicht mein Typ ist. Und ab hier kommt meine Bösartigkeit und mein Egoismus ins Spiel, was ich ein wenig bereue, denn, da ich wusste, dass er immer leises Interesse an mir hatte und er sich über seine Beziehung beklagt hatte, nutzte ich dies aus und schlussendlich schliefen wir miteinander.

Es war der Wahnsinn und aus dem, was von mir als One-Night-Stand geplant war, ist eine Affäre geworden. Irgendwann ist mir auch bewusst geworden, dass ich mich hoffnungslos in diesen Mann verliebt habe, was auf Gegenseitigkeit beruht. Nun haben wir ein großes Problem. Ich wohne zwar bald wieder in seiner Stadt, aber wir sind immer noch beide in unseren miserablen Beziehungen. Allerdings gibt es da diverse Probleme. Zum einen wäre da unser kleiner Sohn, dann ist mein Freund auch noch total besessen von mir und ich habe Angst, dass er meinem neuen Freund, also meiner jetzigen Affäre, etwas antun wird, wenn ich ihn verlasse. Mir tut meine Gewissenlosigkeit leid.

Beichthaus.com Beichte #00031651 vom 26.07.2013 um 15:48:25 Uhr (48 Kommentare).

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“35.000

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Besser als die anderen

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Dummheit Falschheit Hochmut Schule Penig

Ich möchte beichten, dass ich mich eine Zeit lang heuchlerisch und selbstverliebt benommen habe. Ich war in meiner Kindheit und frühen Jugend fast immer und überall eine Außenseiterin. Ich wurde gemobbt, belächelt und ausgeschlossen, weil ich mich unweiblich kleidete und benahm, kurze Haare hatte und eine Brille trug. Außerdem machte ich mir aus Mode und Popstars nichts und las stattdessen lieber. Darunter litt ich mit fortlaufender Zeit immer mehr und hatte schließlich Angst vor Menschengruppen und ein miserables Selbstwertgefühl. Oft hört man ja, dass Leute, die mobben, früher selbst gemobbt wurden oder sich zumindest unsicher fühlen. Das konnte ich nie richtig glauben und wenn, hielt ich es für sehr verachtenswert. Wer tut denn jemandem so etwas an, wenn man es selbst durchlitten hat? Unvorstellbar. Naja, schließlich wechselte ich zur zehnten Klasse die Schule und langsam wurde alles besser. Am Anfang wurde ich auch hier eher ausgegrenzt, aber schließlich, langsam aber sicher, in die Klasse integriert und war dann, als ich mein Abi machte, ein vollwertiges Mitglied. Ich wurde auch zu Klassenaktivitäten eingeladen, kurz, es war ein Traum für mich. Auch auf der Fachhochschule, auf die ich danach ging, war nach anfänglichen Schwierigkeiten alles super. Zusätzlich nahm ich ordentlich ab, hatte mittlerweile lange rote Haare und war scheinbar einfach recht attraktiv und unmissverständlich weiblich geworden. Ich wurde gemocht, bekam Komplimente und fühlte mich einfach pudelwohl.


Nun waren in dieser Klasse, es war ein Informatikstudium, zwei etwas "komische" Typen. Aufgrund ihrer Art und ihres Aussehens wurden sie schnell Außenseiter. Man muss dazu sagen, dass sie sich auch tatsächlich nicht gerade beliebt machten. Einer wusste zum Beispiel immer alles besser und zog recht heftig über die Meinungen von anderen her, der andere pries sich immer als absoluter Superprogrammierer an, setzte aber regelmäßig Aufgaben in den Sand. Hauptsächlich war es aber das komische Aussehen und Verhalten der beiden. Sie wurden nicht direkt gemobbt, aber doch ausgeschlossen und öfter belächelt, und natürlich wurde hinter ihrem Rücken ausgiebig gelästert. Und ich beteiligte mich daran. Ich rechtfertigte das damit, dass ich ihnen gegenüber ja immer normal und sogar freundlich war - was auch stimmte. Da wäre ein bisschen Lästern und insgeheim auslachen ja nicht so tragisch. Aber eigentlich fand ich es nur geil, mal selber eine gewisse Position zu haben, von der aus man nicht das unterste Glied der Kette war. Ich wollte sozusagen auch mal Macht ausüben. Und ich blickte ganz eindeutig auf sie herab, innerlich. Auch eine Freundin von der Schule davor vernachlässigte ich. Sie war auch etwas unattraktiv und "seltsam", war zu mir aber immer nett und ehrlich. Jetzt aber schien sie mir lächerlich. Ich ließ den Kontakt einschlafen, obwohl ich genau wusste, dass ich ihre einzige Freundin war. Naja, irgendwann merkte ich dann von selber, dass ich im Begriff war, abzuheben und erschrak vor mir selbst. Ich hatte zwar niemanden wirklich gemobbt, aber ich habe mich schon wie etwas Besseres gefühlt, was ich sehr bereue. Ich werde so etwas nie wieder tun und bereue diese Phase.

Beichthaus.com Beichte #00031643 vom 24.07.2013 um 20:03:20 Uhr in Penig (18 Kommentare).

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