Bettnässer auf der Klassenfahrt

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Peinlichkeit Rache Schule Hamburg

Ich habe mir als Kind im Grundschulalter häufiger in die Hose gemacht. Meistens in der Schule, aber auch beim Sport oder nachmittags beim Spielen. Meistens, weil ich mich einfach nicht getraut habe zu fragen, ob ich auf die Toilette gehen darf. Meine Klasse war aber echt okay und so bin ich nie gehänselt oder ausgelacht worden. Es war halt so; 2-3 mal im Jahr ging es in die Hose. Dann kam in der 4. Klasse eine neue Mitschülerin in meine Klasse und die hat anders als die anderen mich nach meinen Unfällen immer aufgezogen. Auf einer Klassenfahrt war ich dann mit ihr in einem Zimmer und es passierte mir natürlich, dass ich ins Bett machte (was mir sonst nie passierte). Sie lachte mich aus, erzählte es allen anderen und hänselte mich extrem. Das machte mich so wütend, dass ich in der letzten Nacht in einen Becher gepinkelt habe und ihr diesen dann ins Bett gekippt habe. Sie ist nicht aufgewacht davon und dachte am nächsten Morgen natürlich, dass sie auch ins Bett gepinkelttte. Ich schwieg.

Letztens hatten wir ein Klassentreffen nach über 20 Jahren und wir trafen aufeinander. Irgendwann erzählte sie dann, dass diese Erlebnis sie immer noch beschäftigt, sie häufig daran denken muss und immer wenn sie auswärts schläft, Angst hat, dass ihr sowas nochmal passieren könnte. Sie nannte es ein traumatisches Erlebnis. Wenn ich damals gewussttte, dass mein Handeln ein so langes Leid auslöst, hätte ich es nicht getan. Ich wollte nur die kurzfristige Rache. Entschuldigung.

Beichthaus.com Beichte #00041822 vom 26.04.2019 um 14:59:06 Uhr in Hamburg (11 Kommentare).

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Zahlarztpatienten

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Zorn Gesundheit Gesellschaft München

Ich (w/26) arbeite in einer Zahnklinik als Rezeptionistin. Der Job an sich ist toll, wären diese speziellen Patienten nicht da. Ich merke, dass ich mit der Zeit ziemlich misanthropisch geworden bin. Die schlimmsten Patienten sind für mich Araber, Türken und Privatpatienten! Araber/Türken kommen NIE zur Vorsorgeuntersuchung, wollen aber sofort einen Notfall-Termin. Wenn ich alleine an der Rezeption bin, schicke ich das Gesindel meistens in die Notfallzentrale. Privatpatienten rufen beim Schmerz meistens Nachmittags an und wollen an diesem Tag kommen, weil Ihnen der Zahn abgebrochen ist. Wenn es keinen freien Termin gibt, werden Sie patzig und beleidigen einen. Leider kann ich dieses arrogante Pack nicht so leicht wegschicken, weil sie uns viel Geld miteinbringen (wurde mir so eingetrichtert).

Gestern ruft ein langjähriger Privatpatient an und meint, er möchte SOFORT kommen, weil sein Zahn abgebrochen ist. Leider war meine Ärztin außer Haus. Notfall ist, wenn man Blutungen, Schwellung oder einen Unfall hat! Leider wollen sie ewig mit mir diskutieren und hören nicht auf zu reden. Ich bin eh unterbezahlt und sehe es nicht ein mir unnötige Kopfschmerzen zu bereiten. In dem Moment rede ich wie, als würde ich einen Flüchtling den Weg beschreiben, ganz langsam und mit tiefer Stimme sag ich: ARZT. NIX DA HEUTE. KEIN. TERMIN. Und wiederhole es, solange bis der Patient aufhört zu diskutieren. Ich verachte jedes arrogante Miststück und vergebe denen meist keinen Termin, obwohl etwas frei ist. Ich behalte die offenen Termine für die netten Patienten, die mit einem respektvoll umgehen, egal ob sie per Kasse oder Privat versichert sind. Ich bitte um Absolution, weil ich sehr viele Privatpatienten meines Chefs vergrault habe.

Beichthaus.com Beichte #00041821 vom 26.04.2019 um 13:22:12 Uhr in München (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der hinterhältige Giftzwerg

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Boshaftigkeit Gewalt Bahn & Co. Köln

Gestern wollte ich (m/20) in die Stadt fahren, um Einkäufe zu erledigen. Ich habe kein Auto, also bin ich mit dem Bus gefahren. Der Bus war voller Leute und ich war ein wenig genervt. Jedenfalls stiegen dann Eltern mit ihrem Sohn (circa 7 Jahre alt) ein. Man sah dem Kind schon an, dass es Ärger machen würde. Der Junge hatte rote Haare und sah mit seinen schiefen Zähnen wie ein hinterhältiger Giftzwerg aus. Er hat die ganze Zeit genervt, geschrien, gegen eine Stange im Bus getreten und Grimassen geschnitten. Die Eltern haben es ignoriert. Ich war schon gestresst, dann sah er mich an und zog seine Augen in die Breite. Ich bin Chinese und er wollte sich wohl über meine Augen lustig machen. Immer, wenn ich ihn ansah, zog er die Augen in die Breite und grinste dreckig. Ich war wütend auf das Kind und wollte mich rächen.

Als der Bus in der Innenstadt angekommen war und die meisten Fahrgäste, darunter die Familie, ausstiegen, waren viele Leute an der Haltestelle. Da ich in dem Gedränge nicht aufgefallen bin, habe ich das Kind kräftig geschubst. Der Junge ist daraufhin auf den Boden gefallen, ich bin schnell abgehauen, aber sein Weinen konnte ich noch deutlich hören. Im Nachhinein finde ich, dass ich überreagiert habe. Es war etwas asozial, das Kind auf den Boden zu schubsen, aber vielleicht hat er dadurch gelernt, dass freches Verhalten Konsequenzen hat. Sorry an das Kind, falls es sich verletzt haben sollte.

Beichthaus.com Beichte #00041820 vom 25.04.2019 um 18:24:06 Uhr in Köln (19 Kommentare).

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Frauen einen Korb geben

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Boshaftigkeit Begehrlichkeit Dating Hamburg

Ich (m/Mitte zwanzig) beichte, dass ich Spaß daran habe, Frauen abzuservieren. In den letzten Jahren habe ich mich optisch zum Positiven verändert. Ich habe abgenommen, mache Krafttraining, kleide mich besser und bin gepflegter, was auch bei den Frauen gut ankommt. Dementsprechend werde ich öfter angestarrt oder man macht sich auf andere Art und Weise an mich heran. Ich ignoriere sie jedoch immer oder gebe ihnen zu verstehen, dass sie mir auf die Nerven gehen und oft ist es Ihnen dann peinlich oder sie sind verärgert. Da ich Single bin, wäre ich eigentlich gerne in einer Beziehung, aber ich kann auf dieses wunderbare Gefühl, Frauen zu demütigen einfach nicht verzichten. Ein weiterer Grund, weshalb ich dies tue, ist, dass Frauen sich immer darüber beschweren, dass sie belästigt werden, aber wenn ihnen ein Kerl gefällt, haben sie natürlich kein Problem damit. Deshalb möchte ich, dass sie mal ihre eigene Medizin schlucken.

Beichthaus.com Beichte #00041819 vom 25.04.2019 um 15:50:22 Uhr in Hamburg (Neuer Wall) (29 Kommentare).

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Meine Mutter hat Brustkrebs

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Trägheit Ignoranz Familie Frankfurt

Meine Mutter ist gesundheitlich sehr angeschlagen. Ihr macht der Brustkrebs sehr zu schaffen. Seit ihrem 48. Lebensjahr wirkt sie wie eine sehr alte Frau. Sie war schon immer ausgesprochen schlank. Inzwischen wiegt sie bei einer Größe von ca. 1,67 m jedoch knappe 38 kg. Ihr Kopf wackelt und sie kann keine 40 Meter mehr gehen. Das macht mich fertig. Wenn ich meine Beichte zusammenfassen müsste, würde ich sagen, dass ich sicher teilnahmslos rüberkomme, als wäre es mir egal. Meine Mutter wirkte immer wesentlich jünger, war cool, mitfühlend und liebenswert. Letzteres ist sie noch heute. Nur haben wir uns nicht mehr wirklich was zu sagen. Wenn sie mich anruft, erzählt sie mir von ihrem Tag, also was sie gekocht hat, ob sie Buntwäsche oder Helles gewaschen hat und dergleichen. Ich höre zu und rede nicht wirklich viel. Außerdem habe ich den Eindruck, monoton zu klingen. Diese Gespräche ziehen sich wie Kaugummi und ich weiß nicht genau, wann unser inneres Band gerissen ist. Meine Mutter hat mein komplettes Mitgefühl.

Allerdings bin ich seit Jahren psychisch angeschlagen, kraftlos und erschöpft. Im Alltag muss ich darauf achten, dass ich anderen nicht ohne Mimik begegne. Wenn ich lächle, ist es gespielt. Ich möchte mich aber nicht so erstarrt zeigen, wie ich mich fühle. Immerhin können andere nichts dafür und ich versuche ihnen möglichst offen zu begegnen. Zeitweise wird dieses taube Seelengefühl durch heftige Heulkrämpfe und einer unbeschreiblichen Verzweiflung durchbrochen. Ich weine oft, wenn ich an meine Mutter denke. Das Leben hat ihr ständig ordentlich eingeschenkt, leider nichts Gutes. Mir gelingt es nicht im geringsten für sie da zu sein. Es ist, als laufe ich durch zähen Matsch. Keine Therapie hilft. Ich mache alles, was mir empfohlenen wird. Es ist zäh. Ich weiß einfach nicht, warum ich meiner eigenen Mutter nicht zeigen kann, dass sie mir wichtig ist, obwohl ich es versuche. Das kann ich mir nie verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00041818 vom 24.04.2019 um 14:48:37 Uhr in Frankfurt (18 Kommentare).

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