Der erste Eindruck zählt

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Neugier Lügen Boshaftigkeit Morallosigkeit Nachbarn Stuttgart

Ich (m/22) möchte beichten, dass meine Mitbewohnerin (21) und ich einmal das Bett manuell heftig gegen die Wand gerammt und absichtlich laute Sexgeräusche gemacht haben, obwohl wir keinen Sex hatten als in der Wohnung nebenan eine Besichtigung war. Die Leute haben die Wohnung nicht genommen. Ich hoffe, das lag nicht an uns. Hiermit entschuldige ich mich bei meinem Vermieter und den armen Leuten. Ich hoffe, dass sie mittlerweile eine passende Wohnung gefunden haben.

Beichthaus.com Beichte #00029305 vom 24.08.2011 um 22:25:18 Uhr in Stuttgart (17 Kommentare).

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Mein verleugneter Freund

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Dummheit Hochmut Verrat Nachbarn

Ich (w) muss beichten, dass ich mich heute für mein Verhalten gegenüber meiner ehemaligen Nachbarsfamilie sehr schäme.
Als ich noch zur Grundschule ging, lebte gegenüber eine Mutter mit ihren zwei Söhnen, etwa in meinem Alter. Der Vater schlug jahrelang ihre Mutter und die Kinder sahen es mit an.
Die Familie war deswegen total kaputt, die Mutter überschüttete die Kinder mit teurem Spielzeug und hatte dann kein Geld mehr um ihnen warme Wintersachen zu kaufen, sie zog sogar den Jüngeren einige Zeit lang wie ein Mädchen an, weil sie sich eine Tochter wünschte oder schickte sie an Feiertagen zu Schule. Die beiden wurden total aggressiv, schrien viel, schlugen ihre Mutter und waren in der Schule sehr auffällig.
Allerdings habe ich mich mit den beiden immer gut verstanden. Wir haben oft zusammen gespielt und die Mutter freute sich ein Loch in den Bauch, dass ich am Geburtstag vorbei kam - mir gegenüber haben sie sich niemals schlecht verhalten, es gab nichts, dass ich ihnen hätte vorwerfen können.
Doch bald bekam ich mit, wie die anderen Leute aus dem Dorf über diese Familie dachte: "Total verrückt. Wie die sich anziehen. Die Kinder sind ja gefährlich...."
Und irgendwann begann auch ich diese Familie zu verspotten. Ich lachte wie alle den Sohn aus, der einst mein Freund war, wenn er in der Schule von der Direktorin, während eines Wutanfalls so lange festgehalten wurde, bis er sich beruhigt hatte. Ich erzählte, wie laut es gegenüber immer zuging, wollte nicht mehr zu Besuch kommen und begann abfällig über diese Menschen zu sprechen. Sie sind dann irgendwann in ein anderes Haus im Dorf gezogen, und ich sagte, ich fände es gut, dass diese Verrückten endlich weg seien.
Da sie sehr zurückgezogen lebten und die Söhne auf eine Sonderschule gingen, habe ich sie tatsächlich jahrelang nicht wiedergesehen. Nur die Mutter, mit hängendem Kopf, in ihren alten Kleidern traf ich manchmal und immer hielt ich sie für eine "Asoziale".
Vor einiger Zeit saß ich mit zwei Freunden auf einer Bank, als ich den Sohn - meinen ehemaligen Freund - vorbeilaufen sah. Er führte seinen Hund aus, mit hängendem Kopf, starrte uns kurz ausdruckslos an, wandte dann den Blick ab und trottete davon. Meine Freunde begannen sofort zu lästern über den "Fetten Verrückten."
Das tat mir wirklich weh und ich habe ihn sofort verteidigt, weil mir endlich klar wurde, dass es immer Gründe gibt warum ein Mensch ist wie er ist und dass jeder seine guten Seiten hat! Diese Jungs haben so Schlimmes durchgemacht und mein Verhalten, sowie das der meisten anderen aus dem Dorf hat alles nicht besser gemacht.
Es tut mir sehr Leid, dass ich lange so arrogant und dumm war! Ich will nie wieder Menschen so oberflächlich beurteilen.
Ich schäme mich so sehr, wie ich mich damals aufgrund der Meinung anderer von ihm abgewandt habe und auch als ich alt genug war, das zu erkennen, es nicht getan habe.
Das nächste Mal wenn ich ihn sehe, werde ich ihn mal fragen ob er sich noch an mich erinnert und wie es ihm heute geht.

Beichthaus.com Beichte #00029280 vom 18.08.2011 um 00:41:46 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Neid auf den Türken

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Neid Gewalt Hass Vorurteile Nachbarn

Ich habe vor 4 Jahren eine nicht ganz so günstige Eigentumswohnung gekauft, in der ich mit meiner Frau und Tochter lebe.
Geld ist knapp, wir kommen immer so über die Runden, ein Auto ist gerade noch bezahlbar. Ich bin Vollverdiener, meine Frau arbeitet halbtags.
Zwar heißt es, das Geld nur die Nerven beruhigt, doch irgendwie wünscht man sich doch mehr.
Vor einem Jahr wurde die Nachbarswohnung ebenso neu verkauft, der neue Käufer war ein recht junger Türke.
Man bekommt in unserer Siedlung recht viel über die Nachbarn und deren finanzielle Situation mit. Bei den meisten läuft es ähnlich wie bei uns.
Nicht jedoch bei dem neuen Käufer. Schon den ersten Monat ist mir aufgefallen, dass der neue Audi A3 eigentlich immer auf dem Parkplatz steht.
Meine Frau meinte, das Sie den jungen Herrn eigentlich selten bis nie außer Haus gehen sieht.
Freundlich wie ich bin, suchte ich nach kurzer Zeit das Gespräch mit den Jungen Herrn, keiner kannte ihn schließlich so richtig.
Er war sichtlich unfreundlich und zeigte kein Interesse an unserer Konversation.
Ebenso sprach er schlechtes Deutsch, meinte er ist noch nicht so lang in unserem Land, und Job hätte er auch keinen.
Ich konnte natürlich einen sehr guten Einblick in die Wohnung erhaschen, an Geld mangelt es dem Typen nicht.
Ab diesem Moment fing ich dann richtig zu grübeln an, weil ich doch etwas neidisch wurde. Ich arbeite wie ein Tier, und der Typ ist arbeitslos
und lebt in Saus und Braus. Kann man nichts machen, dachte ich mir.
3 Monate später passierte etwas Unglaubliches: Ich kam nach einem 12 Stunden Arbeitstag nach Hause, parke meinen Wagen ein.
In dem Moment steigt der Junge Herr in einen neuen Audi Q7, lächelt mich an und fragte ob mir sein neues Auto gefallen würde!
Jeder der rechnen kann, weiß, das man sich so einen Lebensstil nicht ohne Arbeit leisten kann.
Also kontaktierte ich einige Stellen (Polizei, Sozialamt, Einwanderungsbehörde etc.) und schilderte diesen Fall. Da mit dem Typen irgendwas faul
war, dachte ich mir, das irgendjemand Interesse darin hätte, den Typen aus dem Verkehr zu ziehen oder mal nachzuforschen.
Ich war erstaunt, es schien keinen wirklich zu kümmern. Meine Wut auf diesen Bastard wurde immer größer.
Was ich dann tat, fällt mir auch heute noch schwer zu glauben. Ich provozierte einen Streit mit dem Herrn, um halb 11 am Abend noch laut Film gucken, geht nicht!
Nachdem ich mich vor seiner Haustür richtig über den Lärm auskotzte, fing ich auch an, lautstark seinen Lebensstil in Frage zu stellen.
Ich beschimpfte ihn als Drogendealer und Sozialschmarotzer. Er reagierte wie erwartet, und wurde wütend! Durch den Lärm wurden einige Mitbewohner munter,
und konnten den Streit somit beobachten. Er mahnte mich öfters, aufzuhören, weil er mir ansonsten gleich die Fresse poliert.
Ich dachte nicht daran, und fuhr das selbe Programm mit ihn weiter. Er zog auf, verpasste mir ein "paar" auf die 12, die ich heute noch spüre.
Obwohl der Schmerz unbeschreiblich war und ich eigentlich nur noch blutend in der Ecke saß, war ich noch voll da.
Rettung und Polizei wurde von den Nachbarn alarmiert, 2 davon kamen zu Hilfe und sorgten dafür, dass der Typ nicht flüchtete.
Ich wurde eingeliefert und verbrachte eine Woche im Krankenhaus. Der Typ hat die Wohnung geräumt. Seitdem geht es mir wieder besser.

Beichthaus.com Beichte #00029276 vom 17.08.2011 um 13:03:07 Uhr (67 Kommentare).

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Fruchtbowle

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Dummheit Trunksucht Drogen Nachbarn Willrod

Ich (w) habe anlässlich eines Straßenfestes meine erste selbst gemachte Bowle kredenzen wollen. Soweit, so gut, Bowlegefäß besorgt, Rezept rausgesucht und einkaufen gefahren. Da ich zu der Zeit aber jeden Tag kiffte und vermutlich ziemlich verplant war, auch wenn ich das selbst zu der Zeit nicht gemerkt habe, habe ich da wohl das eine oder andere verwechselt und erstand Cognac statt Pfirsichlikör. Mit diesem Cognac (250 ml, genau abgemessen) setzte ich die Bowlefrüchte an, marinierte sie einen Tag und kam dann stolz mit der Bowle zum Straßenfest. Sie kam gut an und wurde insbesondere von den Frauen total gern getrunken, das Bowlegefäß war ruckzuck leer. Ich kam spät ins Bett in dieser Nacht, und als ich irgendwann am nächsten Tag gegen Mittag wach wurde und anfing, mich zu bewegen, hatte ich höllische Kopfschmerzen. Es stach und pochte abwechselnd, ich wollte echt nicht mehr leben. Half aber alles nichts, ich musste trotzdem raus, um die Pferde zu versorgen. Der Stalldienst wurde für mich total zur Qual, und ich fragte mich, warum ich so eine dicke Rübe habe. Jedoch fand ich keine Antwort. Als ich schließlich total geschafft zurück zu meiner Wohnung ging, zu Fuß, tauchten auch schon die ersten Nachbarn an den Fenstern und Gartenzäunen auf, und jeder sagte das gleiche: "Meine Frau liegt noch im Bett. Sie hat tierische Kopfschmerzen."

Beichthaus.com Beichte #00029275 vom 17.08.2011 um 11:11:59 Uhr in Willrod (18 Kommentare).

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Aufzug geschlossen

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Ekel Trunksucht Unreinlichkeit Nachbarn Augsburg

Ich bin gestern morgen hackedicht vom Dachauer Volksfest nach Hause gekommen. Das Bier da ist zwar nicht besonders lecker, aber die Maß ist billig und da kann man sich für kleines Geld ordentlich abfüllen. Bis zur Haustür habe ich es geschafft, aber dann im Aufzug in unserem Haus musste ich literweise kotzen wie ein Reiher. Nun muss man wissen,dass es ein sehr kleiner Aufzug ist,es passen höchstens 4 Leute rein und dementsprechend sahen auch der Boden und die Wände aus.Die Steuertafel mit den Etagentasten hat auch was abbekommen. Abends wollte ich dann den Müll runter bringen und musste feststellen, dass noch keiner die Zeit gefunden hat, die Riesensauerei wegzuputzen. Werde wohl in den nächsten Tagen zu Fuß die Treppen laufen müssen. Mittlerweile hängt auch ein Schild dran, dass er erst wieder freigegeben wird,wenn er desinfiziert ist. Sorry auch für die anderen Hausbewohner, welche den Aufzug bis auf Weiteres nicht nutzen können.

Beichthaus.com Beichte #00029272 vom 16.08.2011 um 02:07:58 Uhr in Augsburg (30 Kommentare).

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