Meine Freundin, die Niete

42

anhören

Hass Engherzigkeit Partnerschaft

Ich habe mit meiner neuen Freundin die totale Niete gezogen, bringe es aber nicht übers Herz sie zu verlassen. Meine Ex-Freundin hat sich von mir getrennt, weil ich nicht mit nach Mexiko auswandern wollte. Ich fand das natürlich nicht so prickelnd, aber einen Monat nachdem sie weg war, lernte ich eine absolute Traumfrau kennen: Sie hatte eine Hammerfigur, war witzig, intelligent, nett und begabt. Ich konnte es kaum fassen, als meine Annäherungsversuche bei ihr fruchteten, und wir schließlich knutschend in ihrem Bett lagen. Es gab nur ein Problem. Sie meinte, dass wir vorerst nicht miteinander schlafen könnten, da sie Schmerzen dabei hätte, aber in Behandlung sei. Ich akzeptierte das natürlich, und dachte mir so, dass Vorfreude ja bekanntlich die schönste Freude ist.


Nachdem ich mich drei Monate lang, in denen wir nicht einmal Petting oder so etwas in der Art machten, geduldet hatte, kam ich mir langsam etwas dämlich vor. Ich sprach sie behutsam darauf an, ob mit ihr alles in Ordnung sei und ob sie, aus welchem Grund auch immer, ein Problem mit Sex hatte. Sie wurde sofort zickig, unterstellte mir, ich würde sie ja nur nicht lieben, und ich sei genau wie alle anderen Männer. Sie wolle mit mir nicht darüber reden. Ich ließ es fürs Erste gut sein, und wartete, mittlerweile nicht mehr ganz so geduldig weiter drei Monate ab, in denen sie zu Hause munter nackt mit ihren 93-61-91 vor mir herumhüpfte, aber ansonsten die Unschuld in Person war. Leider merkte ich in dieser Zeit auch, dass sie launisch wie das Wetter im April war. Zwischen Sonnenschein und Donnerwetter lagen meist nur wenige Worte oder Sekunden. Als mir dann endlich mal der Kragen platzte und ich sie vor die Wahl stellte, entweder sie sagt mir, was ihr generelles Problem ist, oder ich trenne mich von ihr, schlief ihr das Gesicht ein und sie heulte mir vor, dass ich doch ihr Traummann sei, und ich sie nie verlassen sollte. Was machte ich also? Genau, ich inkonsequentes Weichei hielt es weitere drei Monate mit ihr aus. In diesen Monaten wurde mir bewusst, dass sie wirklich irgendein Problem mit sich selbst haben musste. Ich fand heraus, dass es nicht stimmte, dass sie sich gegen die angeblichen Schmerzen beim Sex behandeln ließ, weder physisch, noch psychisch. Sie war launisch, zickig und anstrengend, oft genug warf sie mir abstruse Dinge vor, an denen nicht ich, sondern sie selbst schuld war. Berührungen zwischen uns nahmen fast bis auf Nullniveau ab, während sie aber ständig mit irgendwelchen Freunden von ihr kuschelte, sie umarmte und sogar küsste. Jedes mal wenn ich sie streicheln, oder umarmen wollte, schubste sie mich genervt sehr unsanft von sich.


Mir reichte es jetzt endgültig. Ich sagte ihr, dass ich es inakzeptabel finde, dass sie ständig mit Anderen am kuscheln war, sie sich aber offensichtlich so gründlich vor mir ekelte, dass sie nicht einmal eine Umarmung, geschweige denn irgendwelche anderen Körperlichkeiten von mir wollte. Ich muss dazu sagen, dass ich mitnichten untrainiert oder gar fett bin, ganz im Gegenteil. Außerdem sagte ich ihr, dass mich ihre Launen störten. Ich stellte sie wieder vor die Wahl, sich zu ändern oder sich zu trennen. Sie entschied sich für die Trennung, nur um als ich meine Sachen packte, auf Knien vor mir herumzurutschen und mich inständig um Verzeihung für ihr Verhalten bat. Sie schob es auf den Stress mit ihrem Studium. Ich Blödmann ließ mich also wieder auf sie ein, und oh Wunder, wir hatten anschließend wirklich krassen, hemmungslosen Sex, bei dem sie Dinge mit mir anstellte, die ich vorher noch nichtmal gekannt hatte. Wenige Wochen war alles wieder einigermaßen im Lot. Sie wollte aber trotzdem erstmal nicht wieder mit mir schlafen, obwohl ich nicht den Eindruck hatte, dass ihr das eine Mal nicht gefallen, oder sie gar geschmerzt hatte. Angeblich war sie sogar zwei Mal gekommen. Im Nachhinein jammerte sie jedoch herum, wie sehr es ihr wehgetan, und sie es nur für mich getan hatte. Mittlerweile bin ich wieder soweit, dass ich mich gerne von ihr trennen würde, aber ich habe wirklich keine Lust auf ihr selbsterniedrigendes Getue, oder darauf, dass sie auf Zwang mit mir schläft, obwohl es ihr Schmerzen bereitet. Außerdem glaube ich nicht, dass ich ihrem Geheule widerstehen kann, dafür hat sie mich zu gut im Griff und weiß auf welche Knöpfe sie bei mir drücken muss.

Beichthaus.com Beichte #00029928 vom 10.04.2012 um 15:19:07 Uhr (42 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Praktikum im Büro

20

anhören

Rache Boshaftigkeit Arbeit Kollegen

Vor 2 Jahren musste ich von der Schule aus verschiedene Praktika machen. Die ersten zwei waren vollkommen okay, nur das letzte war unter aller Sau. Ich war in einem Büro, in dem meistens gar keiner da war. - Dabei lernt man ja auch wahnsinnig viel. Wenn jemand da war, war das meistens die viel zu fette, sonnenbankgebräunte Sekretärin, die meinte, alle zu behandeln als wären sie nichts wert. Ich dürfte Kaffee kochen, Kaffee kochen und Kaffee kochen. Den Kopierer sauber machen, für die dumme Kuh private Einkäufe erledigen und private Einladungen für sie schreiben, obwohl sie den ganzen Tag NICHTS zu tun hatte, sollte ich sowas für sie machen.


Das Praktikum war im Sommer (jeden Tag über 30 Grad ohne Klimaanlage) und ich war da jeden Tag bis 17 Uhr obwohl keine Sau da war und ich nichts zu tun hatte. Ab und zu hat mal jemand angerufen, aber denen konnte ich auch nicht weiterhelfen, da die ganz sicher nicht mich sprechen wollten, sondern jemand von den anderen Idioten. Selbst an meinem letzten Tag (Freitag) kam die Sekretärin um 9 Uhr, meinte die anderen kommen heute eh nicht mehr, ich soll doch noch ein bisschen aufräumen oder Ordner sortieren und CDs brennen, um 16 Uhr kann ich dann gehen. Ja ne, is klar! Kein Danke, kein gar nichts. Da wurde man echt wie der letzte Depp behandelt.

So und nun zur beichte:
Ich sollte CDs brennen für ein Event, das zu der Zeit stattfand. Da trafen sich alle Mitarbeiter und als kleines Geschenk erhielt jeder so eine CD. Um die CD zu brennen hatte ich Zugriff auf den PC der Sekretärin und dort fanden sich lauter private Bilder von ihr und ihrem Mann, Bikinibilder aus dem Urlaub. Ich habe ein paar von den Bildern auf die CD gebrannt, sodass rund 100 Mitarbeiter ihren fetten Schwabbelbauch sehen konnten. Außerdem gab es dort in dem Büro so ein Schlüsselfach, wo jeder Schlüssel an einer bestimmten Stelle hing, die beschriftet ist. Die Schlüssel (circa 50 Stück) habe ich vertauscht. Ihre Kurzwahlliste habe ich auch verändert. Ich hoffe für die Bilder hat sie richtig Ärger bekommen, hätte sie mich mal nicht so scheiße behandelt.

Beichthaus.com Beichte #00029927 vom 10.04.2012 um 11:38:03 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von moodle
In WhatsApp teilen

“Beichte

Das popelessende Mädchen

17

anhören

Peinlichkeit Ekel Studentenleben Linz

Mir ist vor kurzem etwas sehr peinliches passiert. Es war der letzte Tag vor den Osterferien und eine Freundin und ich (w) waren ein bisschen früher im Hörsaal als geplant. Der Saal war dann extrem überfüllt, wir waren alle eng aneinander gequetscht. Aber so weit so gut, die Vorlesung hatte begonnen, der Professor machte kaum Stoff und dementsprechend ging es locker zu. Vor mir saß ein Mädchen, das mir schon vorher mal aufgefallen war: extrem ungepflegt, fettige Haare, dreckige Klamotten, ein wenig "mehr" Körpergeruch als üblich etc. Ich habe sie dann eine Zeit lang beobachtet, einfach so aus Langeweile und weil ich im Endeffekt nicht anders konnte, schließlich saß sie vor mir und ihr leckerer Duft stieg mir in die Nase. Plötzlich fing sie an, in der Nase zu bohren. Ich konnte den Blick nicht von ihr abwenden, einfach weil sie so ekelhaft war. Dann passierte der für mich peinliche Teil der Geschichte: Sie holte einen dicken, schleimigen Popel aus ihrer Nase und aß ihn einfach! Als sie die Prozedur wiederholte, wurde mir ganz übel. Und prompt kotzte ich darauf los, mitten in diesem überfüllten Hörsaal, wo mehrere hundert Menschen anwesend waren, und ein jeder von ihnen starrte mich an. Zu allem Überfluss bekamen einige Studienkollegen in meinem Umfeld ein paar Spritzer meiner Kotze ab, darunter auch das popelessende Mädchen. Glücklicherweise halfen mir ein paar Leute, die Tische und Bänke sauberzumachen, sodass ich bald darauf flüchten konnte. Meine Freundin erzählte mir am selben Tag noch, dass der Professor nach meinem Verschwinden erklärt hatte, man solle nicht betrunken zur Uni gehen und sich gefälligst zu hause übergeben. Ich beichte hiermit, dass ich wohl nie wieder zu besagter Vorlesung gehen werde, einfach weil es mir zu peinlich ist und ich nicht den Mut habe, im Nachhinein dieses Mädchen für mein Kotzen verantwortlich zu machen, falls mich jemand nach dem wieso fragt.

Beichthaus.com Beichte #00029922 vom 07.04.2012 um 15:47:12 Uhr in Linz (Altenbergerstraße) (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Nach dem Tod meines Vaters

27

anhören

Verzweiflung Familie

Ich bin ein schlechter Mensch! Warum? Das ist ganz einfach: Mein Vater ist vor ein paar Jahren plötzlich und unerwartet gestorben. Plötzlicher Herztod war die Diagnose. Es gab keine Anzeichen für ein schwaches Herz oder sonstige Beschwerden. Er war vollkommen gesund und hat auch viel Sport betrieben. Jedenfalls standen meine Mutter und ich unter Schock. Meine Mutter musste von heute auf morgen eine Arbeitsstelle finden. Sie war vorher nur Hausfrau. Für mich war der Verlust ein schwerer Schock und ich bin bis heute nicht damit fertig geworden. Nun aber zu meiner Beichte:
Obwohl mir mein Vater so unendlich wichtig war und ich ihn so sehr geliebt habe, denke ich kaum an ihn. Ich habe immer versucht, mein Leben weiterzuleben, denn Trauer lasst einen nur erstarren. Ich musste lernen, selbst weiterzukommen. Vielleicht auch deswegen habe ich meinen Vater fast vollständig aus meinem Alltag ausgeblendet. Nur wenn ich einsam bin und der große Weltschmerz über mich hereinbricht, kommen die Trauer und die Erinnerungen wieder hoch. Ich fühle mich dann so unsagbar mies. Er war ein so toller und liebenswerter Vater und war immer für uns da. Ich fühle mich so schuldig! Warum kann ich ihn nicht öfter in meine Gedanken aufnehmen? Er fehlt mir so sehr und trotzdem denke ich so selten an ihn. Es tut mir so unendlich Leid! Vater, bitte vergib mir! Ich bitte um Absolution, nur ein klein wenig. Kann irgendjemand mich auch nur ansatzweise verstehen? Warum schaffe ich es nicht, öfter an ihn zu denken? Es macht mich fertig. Ich will ihn doch gar nicht vergessen.

Beichthaus.com Beichte #00029916 vom 04.04.2012 um 21:12:49 Uhr (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Betriebsfeier mit Folgen

43

anhören

Fremdgehen Dummheit Partnerschaft Arbeit Schwangerschaft United Kingdom

Ich möchte beichten, dass ich mein Leben in den Sand gesetzt habe. Ich war mit einem tollen Mann zusammen, der mich auf Händen trug, wir hatten gemeinsame Zukunftspläne, mit Kindern, Haus und Hund. Mit meinem Job war ich sehr zufrieden, und im Großen und Ganzen lief alles nach Plan. Zumindest bis zu dem Tag, als man mir von meiner Firma aus anbot, ich könne ein halbes Jahr in England arbeiten. Ich war sofort Feuer und Flamme für diesen Vorschlag, und obwohl es mir nicht gefiel, so lange räumlich von meinem Freund getrennt zu sein, stimmte ich zu. Am Anfang war es auch wirklich toll in England, ich vermisste zwar meinen Freund und meine Familie, lernte aber sehr viele interessante Menschen kennen, doch nach und nach wurde die Arbeit immer stressiger und anstrengender. Ich beschwerte mich dennoch nicht, denn mein Gehalt stieg in schwindelerregende Höhen. Durch die viele Arbeit, oft auch am Wochenende, hatte ich weniger und weniger Zeit, meinen Freund zu besuchen. Teilweise arbeitete ich auch, wenn er frei genommen hatte um wiederum mich besuchen zu kommen. Er sagte mir, dass ich nicht gut aussähe, und ich mich verändert hätte, und bat mich heimzukommen. Ich hörte nicht auf ihn, weil ich an das viele Geld dachte, dass ich in England verdiente, und merkte, dass ich richtig Karriere machen könnte. Nach dem halben Jahr machte mir die Firma den Vorschlag, auf ein Jahr England zu verlängern. Ohne großes Zögern und ohne mich mit meinem Freund abzusprechen sagte ich zu. Meinem Freund erzählte ich, dass man mich mehr oder weniger dazu gezwungen hatte. Er wirkte zwar besorgt, aber auch verständnisvoll, und sagte mir, dass wir das schon schaffen würden.


Eines Tages fand jedoch eine Betriebsfeier statt, bei der es ziemlich feuchtfröhlich zu ging. Mein direkter Vorgesetzter machte sich sehr gründlich an mich heran, und obwohl er eigentlich überhaupt nicht mein Typ war, ließ ich schließlich im Vollrausch zu, dass er in einem der Konferenzräume mit mir schlief. Auf Verhütung achtete ich damals nicht, da ich meinen Freund ja so gut wie nie sah. Es kam also, wie es kommen musste: Ich wurde schwanger. Mein direkter Vorgesetzter tat, als er es erfuhr, hinter den Kulissen alles um mich loszuwerden, was er schließlich auch schaffte. Ich kam erst zurück nach Deutschland und wurde anschließend unter einem Vorwand gefeuert. Das Kind abzutreiben kam mir erst gar nicht in den Sinn. Natürlich war mein Freund wahnsinnig enttäuscht. Er versuchte es trotzdem nochmal mit mir, aber er meinte bald ich hätte mich zu sehr von ihm entfremdet. Wir trennten uns schließlich. Derzeit bin ich arbeitslos und beziehe Unterhalt von meinem Ex-Vorgesetzten. Ich kann mir einfach selbst nicht verzeihen, mich in diese Lage gebracht zu haben. Arbeitslos mit einem Kind, das mich immer an den schrecklichsten Tag meines Lebens erinnert, zu Hause zu sitzen und nicht zu wissen wie es weitergeht.

Beichthaus.com Beichte #00029912 vom 04.04.2012 um 11:12:14 Uhr in United Kingdom (London) (43 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000