Lieber Sushimann, es tut mir leid!

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Der Sushimann, der mir und meinen Freundinnen immer unsere wöchentliche Sushi-Ration liefert, ist so ein netter Kerl. Nur dummerweise versteht ihn keiner. Deshalb müssen wir meistens ewig diskutieren, wer denn nun anruft und bestellt und wer schließlich an die Tür muss, wenn der Sushimann kommt. Außerdem lachen wir uns wirklich jedes Mal den Arsch ab, wenn wir die Tür zumachen, weil der Sushimann immer so lustig "Tschuuuuus" sagt! Was ja auch ziemlich fies ist (mein Gott der arme Kerl). Einmal jedenfalls ist war ganz, ganz Doofes passiert. Der kleine Klapperwagen des Sushimannes ist nicht mehr angesprungen, als er von uns wegfahren wollte. Also hat er noch mal geklingelt und mir ziemlich mühevoll erklärt, dass er Starthilfe braucht. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lachen, weil er so lustig geredet hat. Obwohl ich weiß, dass wir bestimmt im Auto so ein Überbrückungskabel haben, habe ich so getan, als hätte ich keins, weil ich wusste, wenn ich dem jetzt helfe, muss ich die ganze Zeit bloß lachen, weil der so lustig ist, der kleine Sushimann.

Jedenfalls habe ich ihn dann zu den Nachbarn rübergeschickt (obwohl ich wusste, dass der Großteil im Urlaub ist) und habe auch nicht mehr aufgemacht, als es später noch mal an der Tür geklingelt hat. Es war so fies von mir! Seitdem schicke ich immer, jemand anderen an die Tür, wenn der Sushimann mit der Lieferung kommt. Von ganzem Herzen Sushimann: ES TUT MIR LEID!

Beichthaus.com Beichte #00022732 vom 19.09.2007 um 08:18:44 Uhr (7 Kommentare).

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Ich hasse Kinder, dank der türkischen Großfamilie

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Hass Zorn Aggression Nachbarn

Ich beichte, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben Kinder hasse. Nämlich die, die direkt vor meinem Fenster stehen und so lange nach ihrer Mutter schreien, bis diese sich ein paar Stockwerke über mir auf den Balkon bequemt. Ich muss hinzufügen, dass diese Kinder türkischer Herkunft sind. Die Penetranz, die die Kids dabei an den Tag legen, ist wirklich beeindruckend - so ein Schreikonzert auf Türkisch kann durchaus seine 15 Minuten dauern. Diese Ausdauer wäre bei einem Sprach- und Integrationskurs sicher besser aufgehoben.

Und denkt man, dass es nun endlich vorbei ist, dann schreit Mama von oben ihre Brut zum Essen zusammen. Mittlerweile konnte ich dadurch schon eine ganze Reihe türkischer Worte lernen. Normalerweise hat diese ethnische Gruppe doch auch sonst immer Geld für Handys - warum denn hier nicht? Warum kann man nach fünf Minuten erfolglosen Schreiens nicht einfach mal hochlaufen? Und warum - IN GOTTES NAMEN - verhalten sich die Eltern von den Bälgern genauso asozial? Woher sollen diese es denn sonst lernen? Noch nie habe ich Kinder so gehasst wie jetzt - und sie können ja nicht mal was dafür.

Beichthaus.com Beichte #00022726 vom 19.09.2007 um 05:37:53 Uhr (3 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Soldaten beim Baueinsatz

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Ekel Boshaftigkeit Engherzigkeit Zivi & Bund

Während meiner Armeezeit 1977/78 bei der Asche (NVA DDR) mussten wir auf einer Baustelle in der Nähe vom Gelenkwellenwerk Zwickau in einem Wald im Winter einen Hochspannungszaun bauen und ein paar Garagen mauern. In einer fast fertigen Garage stand so ein runder, geschweißter Kanonenofen, den wir immer richtig einfeuerten, um uns aufzuwärmen. Der Deckel des Ofens war nach innen eingedellt. Während wir uns aufwärmten, etwa zehn, fünfzehn Mann, holte ich mein Ding heraus und pinkelte auf den Kanonenofen. Es zischte und schäumte, ein Gestank, der seinesgleichen sucht, alle rannten hinaus.

Ich war damals EK (kurz vor der Entlassung). Ich und noch paar andere EK schnappten uns einen Hipper (1. Diensthalbjahr), der mit hinausgerannt war, sperrten ihn in die Garage und warteten etwa 10 Minuten. Als wir das Tor öffneten, kam er heraus, kreidebleich, alles voller Erbrochenem. Wir konnten uns vor Lachen kaum noch auf den Beinen halten. Er war danach richtig traumatisiert und traute sich nicht einmal mehr, mit zum Aufwärmen zu gehen. Solltest du das heute zufällig lesen: Es tut mir leid, wir waren damals jung an Jahren, so etwas von verblödet und wussten manchmal nicht mehr, was wir noch für Blödheiten anstellen sollten, traurigerweise meist auf den Kosten anderer.

Beichthaus.com Beichte #00022725 vom 19.09.2007 um 05:25:51 Uhr (5 Kommentare).

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Ich habe eine dreckige Papierserviette geklaut!

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Dummheit Zwang Verzweiflung Rhinow

Ich (m/17) bin Kleptomane, sprich ich muss zwangsweise stehlen. Und ich fühle mich immer schlechter wegen dem Scheiß. Ich tue das aber weder aus persönlichen Gründen, noch um jemandem zu Schaden oder aus Gier. Ich MUSS einfach stehlen! Das Traurige ist, dass ich 2/3 des gestohlenen garantiert in den Abfalleimer schmeiße oder nie benutzte. Ich klaue einfach bei der ersten Gelegenheit, die sich bietet, und zwar überall. In der Schule, im Geschäft, bei Freunden, in Restaurants, in Kinos etc. Beispiele gefällig?

Als mich mein Chef mal zu einem Kunden mitgenommen hat, habe ich Folgendes mitgehen lassen: eine Lineal mit Firmenlogo, eine kabelloses Telefon, das man nur im internen Firmennetzwerk brauchen kann und eine Packung Zuckerwürfel. Oder als ich bei einem Kumpel zu Hause war: eine Tube Haargel, ein Bleistift, ein Einweg-Plastikbecher, ein Plüschtier seiner kleinen Schwerster und beim gehen habe ich noch ein Regenschirm mitgenommen, obwohl es nicht regnete. Das Problem ist: Ich weiß eigentlich nicht genau, wieso ich das mache. Ich bin inzwischen so gut darin das es kaum noch ein Nervenkitzel für mich darstellt. Ich habe auch eine Jacke mit extra vielen und großen Taschen gekauft. Ich würde bei alldem noch nie erwischt und ich denke, das werde ich auch nie. Dabei ist das Wertvollste, das ich je geklaut habe, ein paar Ohr-Ringe im Wert von etwa 150 Euro, dabei hätte ich schon viel teurere Sachen mitgehen lassen können. Das Wertloseste, was ich je mitgenommen habe, war eine dreckige Papierserviette. Ich weiß langsam nicht mehr was ich machen soll, zurückgeben kann ich ja nicht alles, weil ich das meiste sowieso weggeworfen habe, da es für mich unbrauchbar ist. Ich fühle mich einfach immer schlechter, meine Moral frisst mich auf. Ich hoffe es gibt dagegen irgendeine Therapie sonst flipp ich noch aus.

Beichthaus.com Beichte #00022684 vom 18.09.2007 um 06:04:58 Uhr in Rhinow (3 Kommentare).

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“Beichte

Der Gaffiti-Sprüher der Bahn

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Lügen Falschheit Vandalismus Bahn & Co.

Ich bin Graffiti-Sprüher im Rhein-Main Gebiet und arbeite gleichzeitig bei der Deutschen Bahn AG in der Triebwagenwaschanlage. Wenn also ein besprühter Zug kommt, mache ich ihn von oben bis unten sauber - bis auf meine Bilder. Es gab mal eine Zeit, da fuhren nur Bilder von mir rum. Keiner meiner "Freunde" weiß, dass ich bei der Bahn arbeite. Ich habe zu ihnen gesag,t ich arbeite als Kaufmann im Büro der DBV Wintherthur. Wenn die das rauskriegen bin ich tot!

Beichthaus.com Beichte #00022679 vom 18.09.2007 um 03:02:22 Uhr (7 Kommentare).

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