Massage mit Happy End
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Inzwischen biete ich fast jedem Mann an, während ich seine Kronjuwelen massiere, ihm für vierzig Euro mehr auch einen zu blasen. Ich sage dann immer, dass er der erste und einzige Gast sei, bei dem ich das gerne machen möchte. Da in diesen Momenten all diese Idioten tierisch notgeil sind und darauf reinfallen, robben sie schnell zu ihrer Jacke und zaubern das Geld aus der Tasche. Meistens gibt es darüber hinaus auch noch am Ende, wenn sie geduscht haben, einen Zehner oder Zwanziger Trinkgeld. Ich gehe jetzt regelmäßig abends mit mindestens 200 Euro da raus. Bar auf die Hand. Zwei Stammgäste haben mir 400 bzw. 500 Euro geboten, wenn sie mit mir Sex haben dürften. Der Eine zahlt eh schon meine Handykarte, kommt zwei Mal die Woche und bringt mir teures Parfum und andere Geschenke mit. Ich glaube, ich werde es nächste Woche mit beiden tun.
Immerhin will ich mit meinen Freundinnen zwei Wochen in den Skiurlaub. Manchmal schäme ich mich. Nicht weil ich diesen Job mache, sondern weil ich die Männer so dermaßen verarsche. Und manchmal glaube ich, dass ich eine Nutte bin. Aber es macht mir nichts aus. Im Gegenteil, es macht mich fast schon stolz. Puuh, das war meine Lebensbeichte. Hoffentlich erkennt mich hier keiner.