Grün-gelbe Popel

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Boshaftigkeit Ekel Rache Chef

Das Folgende ist schon ein paar Jahre her. Ich war in Ausbildung zum Großhandelskaufmann. Mein damaliger Chef hat mich mal übelst wegen einer Nichtigkeit zur Sau gemacht, und das vor versammelter Mannschaft. Anschließend befahl er mir dass ich ihm einen Kaffee machen soll, und zwar so wie immer mit zwei Stück Zucker und etwas Milch. Ich brodelte vor Wut und begab mich in die Küche der Firma und tat wie mir geheißen. Doch mit einem Mal überkam mich eine Boshaftigkeit die ich trotz allem heute noch lustig finde. Ich hatte also den Kaffee so wie er ihn wollte, und ich holte, da diese aufgrund einer Erkältung eh noch total verstopft war, ein paar schöne grün-gelbe Popel aus meiner Nase und schmierte sie auf den Löffel und rührte genüsslich den Kaffee noch einige Male um. Dann brachte ich ihm den Kaffee, meine Wut war aufgrund der Tatsache dass er gleich was sehr sehr ekliges trinken wird schon total verraucht und ich genoss dabei zuzusehen wie er nach und nach Schluck um Schluck den Kaffee leerte und mich anschließend noch lobte wie gut der gewesen sei. War zwar echt eklig, aber die geheime Rache ist nach wie vor eine der Besten!

Beichthaus.com Beichte #00027487 vom 05.02.2010 um 18:42:57 Uhr (17 Kommentare).

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Bürgerbüro statt alter lüsterner Mann

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Boshaftigkeit Falschheit Dummheit Kremmen

Bürgerbüro statt alter lüsterner Mann
Ich habe bei einer Sextreff-Website für Schwule eine Anzeige aufgegeben wo ich (laut Anzeige angeblich klein, Mitte fünfzig mit Haarkranz und gut bezahltem Job) nach dominanten, gerne dunkelhäutigen Kerlen mit großem Schwengel suche, für alle möglichen Sauereien. Als Nummer habe ich die vom NPD Bürgerbüro angegeben. Ich würde gerne das Gesicht von dem NPD-Typen sehen, wenn ein Schwarzer anruft, der einem devoten alten Sack seinen 25 cm-Prügel für Deepthroats und Dehnspiele anbietet.

Beichthaus.com Beichte #00027484 vom 04.02.2010 um 14:31:35 Uhr in Kremmen (44 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Klotür zugenagelt

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Boshaftigkeit Hass Vandalismus Nachbarn

Klotür zugenagelt
Die folgende Geschichte ist nun sicherlich schon zwanzig Jahre her, aber noch heute denke ich manchmal daran. Meine Familie lebte damals in einem kleinen Dorf in Süddeutschland. Leider hatte uns vor unserem Einzug niemand vor den Nachbarn auf der rechten Seite gewarnt. In einem heruntergekommenen Haus lebten dort eine steinalte, bucklige Frau und ihr stark übergewichtiger Sohn. Beide rochen sehr penetrant. Mein älterer Bruder und ich haben nicht schlecht gestaunt, als wir herausfanden, dass die beiden noch ein uraltes Plumsklo im Garten stehen hatten. Die uralte Frau stand besonders bei gutem Wetter den lieben langen Tag lang in ihrem Hof und beobachtete Nachbarn und Passanten. Wenn sie jemanden erblickte, den sie nicht kannte, keifte sie jedes Mal: "Wer seid denn ihr? Wer seid denn ihr? Was machen sie denn? Was machen sie denn? Die sagen ja nichts! Die sagen ja nichts!" Unsere Familie durfte sich das nur allzu oft anhören. Nach einer Weile ging es uns allen natürlich gewaltig auf den Keks. Der Sohn der alten Frau war im Dorf dafür bekannt, gerade verwitweten Frauen Pralinen aufs Fensterbrett zu legen und mit seinem uralten blauen Käfer in ihre Hofeinfahrten zu fahren. Einmal wurde er von der Polizei im absoluten Halteverbot parkend erwischt. Dort genehmigte er sich gerade eine ausgiebige Brotzeit, bestehend aus Fleischwurst und Brötchen. Er soll gerufen haben: "Man wird ja wohl noch eine Brotzeit machen dürfen!" In einem Winter war es kälter, als sonst.

Damals hatten mein Bruder und ich eine verrückte Idee. Wir hatten Weihnachtsferien und deshalb wohl zu viel Zeit. Mitten in der Nacht schlichen wir uns mit einem Hammer und einem Korb voller Nägel zu dem Plumsklo der Nachbarn. Dort nagelten wir die Klotür zu. Am nächsten Morgen war das Gezeter groß. Während des Tages musste ich dann leider noch mit ansehen, wie der Sohn der alten Frau, sich auf dem Misthaufen vor dem Nachbarhaus erleichterte. Davon habe ich heute noch Albträume. Es dauerte dann noch den ganzen Tag, bis die Nachbarn es mit Hilfe einige anderer Dorfbewohner schafften, die Klotür wieder zu öffnen. Heute denke ich, dass mein Bruder und ich doch etwas zu weit gegangen sind. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027482 vom 04.02.2010 um 10:46:46 Uhr (29 Kommentare).

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Viel zu viele Urlaubstage

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Betrug Faulheit Arbeit

Viel zu viele Urlaubstage
Ich arbeite schon seit Jahren in einer kleinen Firma mit circa 30 Angestellten. Die Führung der Firma ist schon sehr chaotisch aber die Verwaltung ist das absolute Chaos. Die werfen alles durcheinander, vergessen Dinge usw. So viel dazu und jetzt zu meiner Beichte.
Wir haben an Weihnachten und Fasching immer geschlossen d.h. also dass sich da jeder Urlaub holen muss und diese Tage dann entsprechend von den restlichen frei wählbaren Urlaubstagen abgezogen werden. In meinem Fall, von 25 Urlaubstagen, bleiben dann im Schnitt noch ca. 20-15 Tage übrig. Vor ein paar Jahren ist es mir dann passiert, dass ich mir zu viel Urlaub geholt habe, so dass es für den Weihnachtsurlaub nicht mehr reichte. Gut dachte ich kriegst Du das halt nicht bezahlt und evt. einen kleinen Anschiss. Aber Pustekuchen es passierte nichts. Ich bekam weder Lohn abgezogen noch sonst was. Also habe ich meine Lohnzettel überprüft und bemerkt, dass die mir 10 Tage Urlaub gar nicht abgezogen haben. Warum war mir bis dahin noch unklar.

Irgendwann habe ich dann bemerkt, dass wenn ich beim Werkstattleiter Urlaub beantrage, der das nicht (oder an die falsche Person) weitergibt oder es im Chaos untergeht, jedenfalls wird dieser Urlaub nicht abgezogen. Ich habe dann was meinen Urlaubstage angeht eine gewisse Taktik entwickelt. Vereinzelte Urlaubstage von 2-3 Tagen beantrage ich beim Werkstattleiter und den großen Sommerurlaub beim Chef. Diesen mache ich immer zur selben Zeit wie der Werkstattleiter. Nur dass ich einen Tag später in Urlaub gehe und 1-2 Tage früher anfange. So fällt ihm nicht auf, dass ich eigentlich einen viel zu langen Sommerurlaub mache, den ich ja durch die vielen "anderen" Urlaubstage eigentlich nicht machen könnte. Dem Chef fällt das dank Chaos auch nicht auf und die Kollegen merken das auch nicht, da wir viel im Außendienst tätig sind und es durchaus mal vorkommt, dass man sich ein paar Tage nicht sieht. Ich mache das jetzt schon seit 4 Jahren so und habe meinen Jahresurlaub von 25 Tagen auf durchschnittlich 40 Tage aufgebessert. Einmal waren es sogar fast 50 Tage. Bis jetzt ist das noch nie jemandem auch nur ansatzweise aufgefallen. Ich habe schon irgendwie ein schlechtes Gewissen aber 40 Urlaubstage sind halt besser als 25.

Beichthaus.com Beichte #00027472 vom 02.02.2010 um 16:23:25 Uhr (36 Kommentare).

Gebeichtet von oensen
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“Beichte

Zorn auf Bologna-Prozess

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Vandalismus Studentenleben Stolz Kelheim

Vor einigen Jahren entschied sich Deutschland, das Studiensystem an den Unis umzustellen, der so genannte Bologna-Prozess. Mir und ein paar Kumpels stank das gewaltig, da wird mitten im Studium steckten und die armen Würstchen bemitleideten, die uns folgen sollten. Natürlich war klar, dass wir zu fünft nichts ändern können, aber es ist doch der Wille, der zählt.
Also haben wir uns in einer Apotheke Abführmittel besorgt und dieses gruselige Zeug dann selbst zu uns genommen. Der Plan war, die Tanks von großen Wasserpistolen vollzukacken und dann mit unserem Durchfall die Uni zu verzieren.
Wir haben uns dann, nachdem wir das Abführmittel konsumiert hatten, gemütlich um zwei Flaschen Ouzo rumgesetzt und die geleert. Als sich dann der Druck bemerkbar machte, mussten die Wasserpistolen her.
Nachdem wir diese "befüllt" hatten, füllten wir den Rest mit Wasser, Bier und Ouzo auf und ließen es 3 Tage ziehen. Dann gingen wir morgens um 5 in die Uni und spritzten unseren Durchfall auf den Unihof, die Fenster, die Tapeten und die Decke der Mensa (an der Decke sieht man die Flecken immer noch) sowie in den Briefkasten des Direktors.
Geändert hat sich trotzdem nichts.

Beichthaus.com Beichte #00027459 vom 29.01.2010 um 15:45:01 Uhr in Kelheim (28 Kommentare).

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