Die Tücken des Zivildienstes

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Falschheit Hass Hochmut Zivi & Bund

Ich muss beichten, dass ich mich während meines Zivis mehrmals krankschreiben lassen habe, ohne wirklich krank zu sein. Vorgeschichte: Anfangs habe ich mich echt auf meinen Zivildienst gefreut, endlich aus der Schule raus und ein Einblick ins Arbeitsleben, eine Weile […]
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Beichthaus.com Beichte #00025520 vom 06.01.2009 um 04:42:35 Uhr (24 Kommentare).

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Schnellfahren bei Schnee

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Waghalsigkeit Ignoranz Hochmut Auto & Co.

Ich (m/22) bin heute bei Schnee sehr ziemlich schnell mit meinem Calibra durch den Schnee gefahren - innerorts. Da haben mich die Bullen angehalten und mir erzählt, dass man im Winter den Witterungsbedingungen entsprechend fahren muss. Ich kannte beide Bullen, die haben mich schon öfters angehalten, und ich habe auch schon mal einen Drogentest bei denen gemacht, der war zuerst positiv und dann negativ.

Beichthaus.com Beichte #00025517 vom 05.01.2009 um 23:03:51 Uhr (24 Kommentare).

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Flucht vor der Polizei

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Feigheit Hochmut Ignoranz Polizei Herzogenaurach

Ich (m/18) habe früher viel mit dem Mofa frisieren zu tun gehabt, später allerdings auch mit Rollern. Nachdem ich im Sommer wieder eine Testfahrt durchs Dorf gemacht hatte, ist plötzlich ein Polizeiwagen aufgetaucht. Ich wollte eigentlich ganz normal vorbeifahren und nach Hause, allerdings war ich sehr laut unterwegs. Die Polizei wendete und fuhr mir hinterher, fing an, zu hupen. Ich ignorierte es und gab Vollgas, die Grünen schalteten Blaulicht und Martinshorn ein. Mir wurde sehr mulmig, mein Herz bebte. Im Eifer des Gefechts bin ich, ohne zu überlegen, einfach in den Wald gefahren, der Boden war nass und kiesig und sehr rutschig. Ich war ziemlich schnell unterwegs, dann kam eine sehr scharfe Rechtskurve, doch ich bin einfach gerade aus in einen Acker gefahren. Nur mit Mühe und Not hat sich mein Roller durch den Acker gequält. Mein Herz schlug immer schneller.

Das Martinshorn wurde leiser, ich drehte mich um und sah, dass die Polizei mit ihrem Wagen im Acker stand. Als ich endlich wieder auf der Straße war, bin ich so schnell es ging nach Hause. Ich war ziemlich fertig. Abends, ungefähr drei Stunden später rief mich ein Freund an und sagte sehr belustigend, dass er ein Polizeiauto mit sehr verärgerten Polizisten aus seinem Acker ziehen musste. Diese waren auch nicht mehr ganz sauber und ihr Auto saß eine Stunde lang im nassen Acker fest. Zwei Tage später wusste jeder, wer der Übeltäter war. Anfangs fand ich das sehr lustig, aber irgendwie tut mir das Ganze auch sehr leid, das Auto steckte eine Stunde lang fest, sie mussten zum nächsten Bauern laufen und um Hilfe bitten total verdreckt. Aber gut, wenn man freiwillig mit dem Auto in einen nassen Acker fährt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Ich kenne beide Polizisten und muss jedes mal schmunzeln, wenn ich sie sehe.

Beichthaus.com Beichte #00025504 vom 03.01.2009 um 15:22:27 Uhr in Herzogenaurach (14 Kommentare).

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Hügelgräber in Thüringen

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Hochmut Ignoranz Stolz Lügen Selbstsucht Thüringen

Dies beichte ich (w/25) nun stellvertretend für meine gesamte Familie. Meine Großeltern besitzen in Thüringen einen relativ großen Wald, mit einem Tal und einem Bach in der Mitte und einer Hochebene mit einem Buchenhain drauf. Dieser Wald ist seit sechs Generationen in unserer Familie. Mein Urururgroßvater hat ihn damals dem Grafen von Henneberg abgekauft, nachdem dieser ihm ein gutes Angebot gemacht hatte. Wir sind als Familie sehr stolz auf diesen Wald, weil er u.a. meiner Urgroßmutter und meiner Großmutter als Versteck im Zweiten Weltkrieg diente, vor den Russen, die ja alle Frauen vergewaltigt hatten. Auch mein Urgroßvater konnte sich vor seiner Heimkehr dort mehrere Wochen verstecken, und entkam so der Festnahme durch die Besatzer. Vor ein paar Jahren haben wir sogar ein Waffenversteck aus dem Ersten Weltkrieg noch gefunden, von meinem Ururgroßvater, ein altes Gewehr, Messer und jede Menge Munition - natürlich haben wir das nicht gemeldet, warum auch. Damals war jagen verboten und Waffenbesitz im Allgemeinen, also versteckte er es dort in der Nähe seiner Hütte. Heute noch gibt es unzählige Familiengeschichten, die sich um den Wald ranken und wir zehren im wahrsten Sinne des Wortes von ihm, denn mein Onkel ist Jäger und er schießt zu Festtagen ab und zu ein Reh oder ein Wildschwein. Was wir auch wussten, war, dass in unserem Wald mehrere Hügelgräber, also Gräber aus der Keltenzeit, sind, was in Thüringen gar nicht so selten ist, dort findet man in beinahe jedem dritten Wald ein Hügelgrabfeld (die Hügel sind so ca 3-4 Meter hoch). Meine Oma nahm mich als Kind immer dorthin und zeigte mir die manchmal ganz offensichtlichen Hügelgräber und auch die unter Bäumen und Gebüsch versteckten.

Und sie sagte mir auch, dass es merkwürdig sei, dass man in manchen Erdlöchern vor und unter den Gräbern eine Art Zement erkennen konnte, wenn auch sehr groben. Der wurde ja eigentlich von den Römern erfunden, aber irgendwie musste der ja auch den Kelten bekannt gewesen sein und in Thüringen waren die Römer ja nie. Meine Theorie ist auf jeden Fall, dass diese Idee eben von den Römern übernommen wurde und die Kelten bzw. die Germanen haben es sich dann auch gemischt. Für uns war die Sache klar, doch es gab wohl einige Archäologen, die das sehr interessant fanden. Eines Tages fuhren wir in den Wald und wir mussten zu unserem Entsetzen feststellen, dass sich eine Horde Archäologen (vom Land Thüringen) gerade über unseren Wald hermachte. Sie waren bei den Hügelgräbern mit den Zementstollen untendrunter und fingen an mit Spitzhacke und Schaufel den Stollen zu bearbeiten und wollten die Gräber darüber öffnen. Noch dazu nagelten sie an die schönen alten Buchen Schilder mit der Aufschrift "Archäologisches Grabungsgebiet, bitte nicht betreten". Natürlich gab es keinen Bescheid vom Land Thüringen, wir wurden nicht informiert, obwohl der Wald Privatbesitz unserer Familie ist. Meine Großeltern nahmen diese Sache dann rechtlich in die Hand und haben es doch tatsächlich geschafft, mit verschiedenen Bescheiden und hoher Überredungs- und Lügenkunst die Archäologen loszuwerden.

Sie behaupteten, dass der Zement aus den 50ern stamme, um die Jagd zu erleichtern und dass mein Urgroßvater das selbst mit einfachen Mitteln zusammengemischt hätte. Das war natürlich der totale Blödsinn, aber überprüfen konnten sie es nicht, es war ja kein organisches Material und primitiven Zement kann sich ja jeder selbst zusammenmischen. Sie sagten weiterhin, dass die Hügelgräber ja auch nichts Besonderes seien, da sie ja nicht so selten sind und in unserem Wald auch nicht ungewöhnlich groß seien und somit wohl nicht so wertvoll. Die Archäologen mussten abziehen. Wir nahmen die Schilder wieder ab und buddelten die Löcher wieder zu. Tja, wenn wir nun die Menschheit um eine archäologische Sensation gebracht haben, tut es uns sehr leid, aber das ist ja schließlich unser Wald und außerdem haben wir diese Maulwürfe wahrscheinlich noch vor Schaden bewahrt, denn wer weiß, was meine Vorwahren noch für Munition dort vergraben haben. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00025477 vom 28.12.2008 um 19:35:28 Uhr in Thüringen (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Kick der Grenzkontrolle

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Drogen Hochmut Waghalsigkeit Auto & Co.

Hatte hier schonmal eine Beichte abgelegt. In der ging es um eine Eistee und Urin Geschichte! Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch. Wie auch immer, ich schrieb das ich mal ne zeitlang böse viel gekifft habe. Das ist zwar nicht mehr so schlimm wie einst, […]
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Beichthaus.com Beichte #00025395 vom 15.12.2008 um 23:05:20 Uhr (17 Kommentare).

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