Die Bank meines Vertrauens

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Betrug Boshaftigkeit Hochmut Morallosigkeit Geld Augsburg

Ich (m/23) habe längere Zeit für eine Bank gearbeitet und möchte nun einiges aus dieser Zeit beichten. Besagte Bank, die zu einem deutschlandweiten Netz gehört, und unter der lokalen Bevölkerung einen sehr guten Ruf genießt, hat mich zu einem schlechteren Menschen werden lassen. Inzwischen habe ich mit so ziemlich jedem ehemaligen "Freund", der dort noch arbeitet, einen ziemlichen Streit am laufen. Aber vielleicht auf Anfang: Ich habe dort meine Ausbildung angefangen, im Glauben, einigen Leuten einmal helfen zu können, wenn sie sich verschuldet haben oder vom Eigenheim träumen. In den ersten Tagen und Wochen waren dort alle Kollegen auch oberflächlich freundlich. Sobald ein Kunde dann jedoch weg war, wurde über diesen aufs Übelste gelästert. Und wie man das als junger Mensch nun einmal so macht, um sich zu integrieren, machte ich mit. Im Laufe der Ausbildung bin ich also zu einem dieser gehässigen Menschen geworden, die jedem Anderen von vornherein mit Verachtung gegenübertreten. Egal, ob Kunde oder im privaten Umfeld.


Die Ziele, die vorgegeben wurden, habe ich immer brav eingehalten, wenn auch mit Mühe und Not, während die Kollegen das Ziel problemlos überschritten haben. Zuerst dachte ich, das liegt daran, dass diese besser "verkaufen" können, als ich. Doch bald merkte ich, dass sie einfach jedem Kunden den letzten Scheiß verkauft haben, um die Ziele zu erreichen. Da war schon mal ein Bausparvertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren dabei - bei einer 95-jährigen Dame. Irgendwann habe ich die genannten Ziele mit meiner ehrlichen Tour dann auch nicht mehr erreicht und habe damit angefangen, jungen Menschen unnötige Zusatzprodukte oder teure Fonds-Sparpläne aufzuschwatzen. So habe ich meine Ziele zumindest erreicht. Zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass ich von den Prämien damals nie etwas gesehen habe, sondern diese immer direkt an einen Berater gingen, der dafür keinen Finger krumm gemacht hat. Ich beichte also, dass ich den Gutglauben und die Ahnungslosigkeit vieler Leute ausgenutzt habe, um die vom Chef gesetzten Ziele einzuhalten.



Irgendwann, kurz nach dem Abschluss der Ausbildung, konnte ich mich dann selbst nicht mehr wirklich im Spiegel sehen und habe geschmissen. Zum Abschluss habe ich mal allen Leuten dort ordentlich die Meinung gegeigt und nur noch zu den Leuten, die mir wie Freunde vorgekommen waren, Kontakt gehalten. Doch mit der Zeit habe ich gemerkt, dass diese auch immer mehr zu solchen Verkäufern verkommen sind. Allerdings ohne es für falsch zu halten. Meine lieben Freunde haben die Doktrin dieser Kleinbankenkette gerade zu verinnerlicht. Sie behaupten, für den Kunden zu handeln, sehen sich selbst als "Berater", aber schauen immer nur nach dem aktuellen Verkaufsziel und der höchsten Prämie. Ich habe diesen Leuten gesagt, was ich davon halte und viele Grundsatzdiskussionen geführt, die alle irgendwann mit Kontaktabbruch nach ewigen Streitereien geendet haben. Vielleicht bin ich rechthaberisch und es ist in dieser Branche üblich - was gerne auch das Argument der Anderen war - aber bloß weil einer ein Unrecht begeht, müssen es ihm doch nicht alle Anderen gleichtun, oder? Ich beichte also auch, dass ich inzwischen deutlich weniger Freunde habe, aber dafür besser schlafen kann. Inzwischen arbeite ich übrigens in einer sozialen Einrichtung, die Glücksspielsüchtige und Dauerschuldner berät. Ich hoffe, dass ich damit wenigstens etwas wiedergutmachen kann.


Aber was ich jedem, der diese Beichte liest, noch gerne sagen möchte: Wenn ihr das nächste Mal zur "Bank eures Vertrauens" geht, denkt daran: Das ist kein Bankberater, das ist ein Bankprodukt-Verkäufer, der da vor euch sitzt. Man geht ja schließlich auch nicht ins Autohaus, fragt nach dem "Autoberater" und glaubt, die verkaufen einem das beste Auto zum niedrigsten Preis ohne Hintergedanken.

Beichthaus.com Beichte #00033651 vom 24.07.2014 um 19:00:50 Uhr in Augsburg (19 Kommentare).

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Fantasien vom Seitensprung

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Partnerschaft

Ich bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen und bin eigentlich unglaublich glücklich mit ihm. Ich glaube tatsächlich, dass er der Richtige für mich ist. Das Problem ist nur, dass es im Bett nicht wirklich gut läuft. Ich habe auch schon versucht, ihn behutsam darauf anzusprechen, aber das kränkt immer gleich sein Selbstbewusstsein und dann läuft stattdessen einige Zeit lang gar nichts mehr. Meine Beichte ist, dass ich deshalb ständig von einem anderen Mann fantasiere. Dabei handelt es sich um jemanden, den ich kurz vor meinem Freund kennengelernt habe - und zwar auf dem alleinigen Heimweg nach einem Barbesuch mit Freunden. Es lief auch einiges hinter ein paar Büschen. Zum Wesentlichen ist es dann aber leider nicht mehr gekommen, weil zu dem Zeitpunkt keiner von uns beiden ein freies Haus hatte und dort an Ort und Stelle wurde es dann doch etwas zu gewagt.


Wir haben Handynummern ausgetauscht und wollten uns für ein anderes Mal verabreden. Dabei war klar, dass es wahrscheinlich eine einmalige und vor allem rein körperliche Sache sein würde. Bevor es dann aber dazu kam, habe ich meinen jetzigen Freund kennengelernt, mich in ihn verliebt und deshalb die Anrufe des Anderen ignoriert. Jetzt stelle ich mir aber immer vor, diesen anderen anzurufen und mich mit ihm zu treffen. In Wirklichkeit würde ich meinen Freund nie hintergehen, aber dennoch fühle ich mich schuldig, es in meiner Vorstellung ständig zu tun.

Beichthaus.com Beichte #00033650 vom 24.07.2014 um 18:01:08 Uhr (8 Kommentare).

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Affäre mit dem Trainer

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Dummheit Sex Schamlosigkeit Begehrlichkeit

Als ich (w/28) 15 war, trat ich in den örtlichen Kampfsportverein ein und verknallte mich direkt in meinen Trainer. Er war zu dem Zeitpunkt 30. Oft gingen nach dem Training alle zusammen ins Freibad und ich cremte seinen Rücken ein und freute mich, in seiner Nähe […]
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Beichthaus.com Beichte #00033646 vom 23.07.2014 um 23:14:11 Uhr (13 Kommentare).

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Cyber-Sex mit dem gleichen Geschlecht

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Begehrlichkeit Fremdgehen Neugier Internet

Ich (m/28) habe eine Freundin, mit der ich sehr glücklich bin und auch ein ausgiebiges Sexleben habe. Ich habe mich zum Jahresanfang dann bei einer Homepage angemeldet - einem Forum zum Thema "Liebe, Sex und Zärtlichkeit." Naja, dann kam ich mit einem anderen Typen (18) ins Gespräch, nämlich über das Thema "sich in der Jugend mit anderen einen runterholen." Ich hatte da zwei Erfahrungen in meiner Jugend, und der andere Typ wollte das auch mal erleben und fragte mich aus. Ich berichtete ihm also ausführlich über die zwei Vorkommnisse in meiner Jugend. Es endete damit, dass wir uns über Skype austauschten und schließlich auch Bilder schickten - neuerdings haben wir auch Sexting betrieben. Auch zeigten wir uns gegenseitig im Videochat alles Mögliche und haben auch gemeinsam vor- und füreinander masturbiert. Wir haben das über vier Wochen miteinander gemacht. Dann habe ich damit aufgehört und den Kontakt zu ihm und meine Teilnahme in dem Forum beendet. Ich finde und fand es auch währenddessen Scheiße, aber es hat mich halt gereizt, weil ich nicht gedacht hätte, dass ich als 28-Jähriger, so etwas mit einem 18-Jährigen erleben könnte. Ich beichte also, dass ich während meiner Beziehung Online-Sex mit einem anderen Mann hatte und dass wir Bilder austauschten. Und ich beichte, dass ich Lust auf den Cyber-Sex mit einem Mann hatte.

Beichthaus.com Beichte #00033644 vom 23.07.2014 um 21:48:50 Uhr (22 Kommentare).

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Freund vs. Sextraum

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Lügen Ungerechtigkeit Morallosigkeit

Ich (w/20) bin seit knapp zwei Monaten in einer Beziehung. Das Ganze hat sich sehr schnell entwickelt, und mein Freund ist wirklich nett, hilfsbereit, verständnisvoll, zuvorkommend und eigentlich wirklich perfekt. Das Problem ist nur, dass wir uns wegen der Distanz, nur sehr selten sehen können - der Weg nimmt fast drei Stunden in Anspruch. Hier beginnt meine eigentliche Beichte: Bevor ich das letzte Mal übers Wochenende bei ihm war, hatte ich einen Sextraum von einem bekannten Youtuber mit blonden Dreadlocks, er ist ein deutscher Let's Player, den ich schon immer ziemlich geil fand. Das war mein erster Sextraum und er war einfach Hammer, viel besser als der Sex mit meinem Freund! Deshalb habe ich irgendwie keine Lust mehr, mit meinem Freund intim zu werden und weise ihn immer ab, wenn er es versucht. Es tut mir wirklich leid, auch, weil ich ihm nichts von dem Traum erzählt habe. Irgendwie fühle ich mich nämlich, als ob ich ihm fremdgegangen wäre. Und wenn ich ihm davon erzählen würde, wäre sein ohnehin schon niedriges Selbstbewusstsein noch weiter im Keller. Aber der Youtuber war so geil, da kann mein Freund einfach nicht mithalten. Ich beichte also, dass ich meinen Freund belüge und gedanklich mit einem Sextraum vergleiche, was ihm gegenüber nicht fair ist.

Beichthaus.com Beichte #00033643 vom 23.07.2014 um 18:07:14 Uhr (17 Kommentare).

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