Plötzlich schwanger

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Zorn Misstrauen Kollegen Schwangerschaft

Ich habe meine langjährige Arbeitskollegin heute vor versammelter Mannschaft angegriffen. Sie hat unter Tränen gebeichtet, von ihrem neuen Freund ungeplant schwanger geworden zu sein. Das Kind möchte sie natürlich auf jeden Fall bekommen. Ich glaube ihr nicht. Heutzutage überraschend oder ungewollt schwanger zu werden, halte ich für eine Lüge. Diese Frau ist für mich eine berechnende Lügnerin, die einen Mann an sich binden und rücksichtslos ein Kind um jeden Preis will.

Ich habe ihr gesagt, dass sie das geschickt angestellt hat und sie hat unsere Teamberatung weinend verlassen. Selbstverständlich will und wird sie bei Weiterzahlung des vollen Gehalts ins Beschäftigungsverbot gehen, klar, denn Schwangerschaft ist heutzutage ja eine Krankheit und man muss sich schonen. Meine Großmutter hat ihre Kinder zwischen Haushalt und Feldarbeit bekommen und ist daran nicht zugrunde gegangen, Millionen von Frauen weltweit haben nicht diesen Luxus wie wir hier und heute in Deutschland, aber meine Kollegin muss ja ausnutzen, was ihr zusteht.

Beichthaus.com Beichte #00041023 vom 26.02.2018 um 18:35:17 Uhr (33 Kommentare).

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Wenn eine gute Berufsausbildung zum Fluch wird

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Verzweiflung Arbeit

Leider habe ich (30) einen ordentlichen Schulabschluss sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung vorzuweisen, was ich inzwischen bereue. Damals habe ich die Abschlüsse gemacht, weil meine Eltern mich unter Druck setzten und die Gesellschaft bzw. das hiesige System es eben von einem erwarten. Als was ich arbeite, spielt bei der Beichte keine Rolle. Auf jeden Fall bin ich seit Jahren sehr unzufrieden im Job: Einerseits nicht ausgefüllt, andererseits überlastet und komme da nicht raus! Ehrliche Gespräche mit dem Chef und Kollegen über meine berufliche Situation haben dazu geführt, dass ich nun besonders beobachtet und fortwährend kritisiert werde, und das nicht immer konstruktiv.

Es kommt mir vor, als würde man mich loswerden wollen, weil ich als schwach oder als Querulant gelte, dabei ist mir noch nicht einmal ein Fehler unterlaufen - ich hinterfrage einfach gerne, aber das ist oftmals nicht erwünscht. In der Branche, in der ich bin, gibt es nicht viele Alternativen zu dem, was ich tue. Ein Wechsel der Arbeitsstelle würde früher oder später auf das gleiche Problem hinauslaufen. Eine neue Ausbildung bzw. ein Studium kann ich mir verdienstbedingt selbst nicht finanzieren. Auf eine externe Umschulung vom Arbeitsamt oder anderen Anbietern gibt es durch meine gute Qualifikation keine Aussicht, also bleibe ich quasi in dem Beruf gefangen. Ich kann nur jedem raten: überlegt euch, was Ihr lernt oder studiert, ihr werdet es womöglich nicht wieder los. Ein Abschluss kann nicht nur ein Segen, sondern auch ein Fluch sein!

Beichthaus.com Beichte #00041021 vom 25.02.2018 um 18:20:35 Uhr (17 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Der Mord an unserem Priester

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Gesellschaft Mord

Vor zwei Tagen wurde der Priester meiner Gemeinde in seinem Büro getötet, was ein ziemlicher Schock für uns Gemeindemitglieder ist. Er war ein herzensguter Mensch, der die Menschen geliebt hat und er war sehr beliebt, denn er war immer für jeden da. Er war sehr […]
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Beichthaus.com Beichte #00041017 vom 24.02.2018 um 23:54:53 Uhr (14 Kommentare).

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Eine Rose vom Verehrer

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Lügen Begehrlichkeit Falschheit

Heute muss ich auch einmal beichten. Ich habe mit voller Absicht meine Arbeitskollegen, Freundinnen und meine Familie belogen, nur um besser darzustehen. Ich (w) arbeite als Nachtwache in einem Altenpflegeheim und bin zurzeit ohne Partner. Am 14.02. (Valentinstag) haben alle Kolleginnen von der Chefin eine Rose bekommen. Als ich am Abend des 14.02. zur Arbeit kam, habe ich mir einen kleinen Post-It-Zettel unter die Winschutzscheibe gesteckt. Auf diesem stand mit veränderter Handschrift: "Jemand denkt an Dich! xoxo" In der Nacht fragten mich zwei Kolleginnen, ob ich sie morgens mitnehmen könnte. Was ich auch tat. Als wir am Morgen nach unserem Dienst zum Auto gingen, fanden wir dort den Zettel. Meine Kolleginen machten sich sofort Gedanken, von wem dieser sein könnte. Ich gab mich unwissend und überrascht, aber auch erfreut.

Daheim zeigte ich meinen Eltern den Zettel und die Rose von meiner Chefin und sagte, ich hätte dies so unter meinem Scheibenwischer aufgefunden. Meine Eltern waren sehr erfreut. Später am Tag schickte ich meinen Freundinnen ein Bild der Rose und des Zettels. Und fragte, welche von ihnen das war. Sofort wurde ich mit Verdächtigungen und Mutmaßungen überschüttet, wer auf so eine Idee käme. Ich beichte hiermit, den Zettel selber geschrieben und abgelegt zu haben, um so vor Kolleginnen, Freunden und Familie besser darzustehen und den Eindruck zu machen, dass jemand heimlich in mich verliebt sei.

Beichthaus.com Beichte #00041012 vom 22.02.2018 um 04:38:47 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ein Leben ohne Beruf?

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Lügen Falschheit Arbeit Feigheit Verzweiflung Fürth

Ich hatte Angst keinen Beruf zu finden, bis ich vor gut drei Wochen einen Beruf fand. Nur glücklich bin ich nicht, ich habe bloß eine Angst mit einer anderen ausgetauscht. Ich bin mir immer noch sehr unsicher in meinen Beruf und einer meiner Kollegen macht mir ehrlich gesagt Angst. Er wird recht schnell laut und ungehalten, wenn ich etwas falsch mache, was mich nur noch mehr stresst und ich dadurch nur noch mehr Fehler mache. Da ich mich in einigen Bereichen meines Berufes noch nicht sicher bin, frage ich sehr oft nach. Nur selbst da wird der Kollege recht ungehalten da er immer unter Stress steht (und ich ein schlechtes Gewissen kriege, ihn zu fragen). Darum lasse ich es bleiben und die Arbeit fällt dementsprechend recht schlecht aus.

Einfach mit dem Beruf aufhören (ich bin noch in der Probezeit) kann ich nicht. Da ich befürchte, dass mich niemand einstellen wird, aufgrund meiner Krankheitsgeschichte (Nach der Berufsschule gut fünf Jahre keinen Beruf wegen Depression und drei Operationen). Und das Geld spielt auch eine Rolle, "ohne Moos nichts los", wie man immer sagt. Ich beichte also, dass ich zu feige bin mich dieser Situation zu stellen und nun befürchte, darin unterzugehen.

Beichthaus.com Beichte #00040995 vom 18.02.2018 um 01:33:13 Uhr in Fürth (14 Kommentare).

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