Urlaub im Regen

24

anhören

Dummheit Verzweiflung Verschwendung Urlaub

Es ist mir unverständlich, warum ich seit drei Jahren jeden Sommer für zwei Wochen ein Sommerhaus in Dänemark miete. Meine Frau, meine Kinder und ich sitzen dann zwei Wochen lang drinnen, weil es regnet und stürmt und nur 14 Grad warm ist und dann bekommen wir Lagerkoller. Dann gehen wir fett in Regenjacken eingepackt an den Strand und sagen den Spruch: "Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung." Unsere Kinder sind zu klein, als dass sie wüssten, dass man für das Geld locker auch zwei Wochen nach Malle fliegen könnte und dort den herrlichsten Sommer erleben könnte. Wir sind schlechte Eltern!

Beichthaus.com Beichte #00024743 vom 14.09.2008 um 21:42:57 Uhr (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Immer auf der Suche

20

Verschwendung Verzweiflung

In meinem Leben geht einfach alles schief. z.B. bin ich (m/34), seit sechs Jahren leidender Single. Ich habe alles, wirklich alles versucht. Diverse Internetseiten, Disco, Anzeigen. Ich höre immer nur von den Frauen: "Vom Charakter bist du perfekt, aber beim Aussehn haperts." Und nun liege ich jeden Abend im Bett, kuschel mich an mein Kopfkissen und stelle mir vor, es wäre meine Freundin. Leider gebe ich auch mehr Geld aus, als ich verdiene. Im letzten Monat habe ich es komplett übertrieben. 7000 (!!!) Euro für eine Partnervermittlung, Anzeigen und Co. Für dass restliche Leben ist nicht viel übrig. Aber es ist schön zu sehen, dass ich nicht alleine bin, dass Andere ähnliche Probleme haben. Und es tut gut, das hier zu lesen.

Beichthaus.com Beichte #00024671 vom 06.09.2008 um 17:08:38 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Lisa, die unersättliche Hausfrau

17

Masturbation Völlerei Sucht Verschwendung Faulheit Cloppenburg

Ich habe mir jetzt mal wieder einen runtergeholt, aber nicht allein. Ich habe eine Telefonsexhotline angerufen und zusammen mit einer "unersättlichen Hausfrau" namens "Lisa" gewichst. Ich mache das schon seit Jahren so und bescheiße so meine Familie um mehrere Tausend Euro! Auch bezahle ich die 118...- und 0900 5-Dienste nicht sofort, sondern warte auf die ersten Mahnungen, die ich an meine Studienadresse senden lasse, damit meine eigene Mutter, die ich seit Jahren auf diese Art und Weise bescheiße auch ja nichts davon mitbekommt. Jetzt, wo sie in Rente geht, haben wir 1.000 Euro weniger pro Monat zur Verfügung - und ich mache dennoch weiter! Zum ersten Mal im Verlauf meines Studiums werde ich jetzt wohl einen Studentenkredit beantragen müssen, um die horrenden Rechnungen bezahlen zu können. Apropos Studium. Für das brauche ich auch schon länger als geplant und wenn mich jemand nach den Gründen fragt, suche ich nach billigen Ausreden - in Wirklichkeit bin ich nur zu faul. Ich bereue es wirklich!

Beichthaus.com Beichte #00024657 vom 03.09.2008 um 17:48:06 Uhr in Cloppenburg (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Zähne meines Vaters

16

Dummheit Lügen Peinlichkeit Verschwendung Last Night

Mein Vater packt seine Zahnprothese vor dem Schlafengehen immer in Klopapier und verstaut sie bei seinen Rasiersachen. Das sind, so weit ich weiß, 3-5 künstliche Zähne. Na ja, gestern habe ich das nicht gewusst, ich habe mich nicht mehr erinnert, dass er das tut, und habe das Bündel Klopapier also einfach in die Kloschüssel geworfen und habe auch so ein metallisches Krachen gehört, mir aber nichts dabei gedacht. Er weckte mich dann knapp um 2 oder 3 Uhr auf, um zu fragen, ob ich denn wüsste, wo die Zahnprothese sei.

Erschrocken sagte ich, dass ich es nicht wüsste. Ich fühle mich so mies, ihn angelogen zu haben, er sucht sie den ganzen Tag, er kann ohne die Prothese gar nichts Festes essen. Wieso packt er sie in Klopapier? Oh Mann, ich kann ihm jetzt hier nicht die Schuld geben, ich bin Schuld an allem und jetzt wird er 600 Euro zahlen müssen, um sich neue Zähne zu machen und dieser Umstand ist wieder absolut grässlich, weil wir nicht gerade reich sind. Ich bin so ein Arschloch, ich kriege den Gedanken nicht weg, dass ich sein Leben unbeabsichtigt schlimmer gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00024571 vom 25.08.2008 um 10:27:24 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“35.000

“Beichte

Millionär unter dem Pantoffel

38

Dummheit Habgier Verschwendung Verzweiflung

Ich (m/38), gut situiert, wohlhabend, habe einen großen Fehler begangen. In den letzten paar Jahren passte mein Leben perfekt zu folgendem Sprichwort: Glück im Spiel, Pech in der Liebe. Das heißt ich bestieg die letzten paar Jahre eine sehr steile Karriereleiter, hatte aber sehr großes Pech mit Frauen. Anders ausgedrückt: ich hatte in den letzten acht Jahren genau fünf Mal Geschlechtsverkehr, davon zwei Mal bei einer Prostituierten und die anderen drei Mal bei einer ziemlich arroganten Frau. Daher beschloss ich vor ein paar Monaten, mich im Internet auf eine Datingseite zu stellen, um endlich mal wieder etwas mit einer Frau zu tun. Nach ein bis zwei Wochen kam ich dann mit einer jungen Asiatin ins Gespräch, und stellten auch gleich unsere Interessen vor. Sie war ein genauso großer Autoliebhaber wie ich, was uns sehr viel Gesprächsstoff lieferte. Bald lernten wir uns dann auch live kennen. Sie war zwar nicht gerade so hübsch wie auf dem Foto, aber sie war auch nicht gerade reizlos. Nach nur zwei Tagen hatten wir schon unseren ersten Sex, und schon nach ein paar Wochen ließ ich sie in meinem großen Haus (ein Erbstück meines Vaters) einziehen. Die ersten Wochen waren einfach prima, doch irgendwie fiel mir auf, das etwas mit ihr nicht stimmte, da sie mich immer weniger heran ließ, und sich immer verschlossener verhielt. Ich kaufte ihr dann, um sie wieder aufzumuntern, einen Porsche, den sie sich schon immer gewünscht hatte, sich aber niemals hätte leisten können. An dem Abend hatte ich den geilsten Sex meines Lebens. So kam es, dass es für mich schon fast zu einer Gewohnheit wurde, ihr Sachen zu schenken. Auch größere Anschaffungen stellten für mich keine allzugroße Schwierigkeit dar, da mir mein Vater ein Millionenschweres Erbe hinterlassen hatte, und ich selbst eine mittelgroße Baufirma als Vizedirektor leitete.

Jetzt kommt das Schlimme: Da sie arbeitslos war, beschaffte ich ihr in "meiner" Firma eine Stelle als Teamleiterin im Bereich Service. Das Schlimme war, dass sie, wie ich später von einem Arbeitskollegen gehört hatte, Gerüchte über mich in Umlauf brachte, was mir bereits nach zwei Monaten eine Kündigung einbrachte. Danach war ich arbeitslos, während sie sich bei meiner ehemaligen Baufirma hocharbeitete. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine Ahnung von ihren Intrigen. Ich wurde zum Hausmann und begann schon bald nach ihrer Pfeife zu tanzen. Sie sagte, da sie das Geld nach Hause bringe, müsse ich die Hausarbeiten erledigen. Dies ließ ich mir (ich hatte selber Schuldgefühle) gefallen. Ich gab ihr einmal eine Kreditkarte für mein Konto, für den einen oder anderen Luxus gedacht. Dieses schöpft sie nun voll aus, und kauft sich damit alles, was eine Frau braucht und nicht braucht. Die Situation hat sich bis heute immer mehr verschlimmert. Ich muss ungern zugeben, dass ich Angst habe, sie rauszuschmeißen, denn sie bedroht mich teilweise. Einmal hat sie mich sogar mit einer herumliegenden Stange geschlagen. Es geht mir nicht einmal mehr ums Geld. Ich weiß einfach nicht, wie ich aus dieser verdammten Situation rauskomme. Ich fühle mich missbraucht und weiß nicht mehr weiter. Ich hätte ihr niemals so viel Macht in die Hände geben sollen. Bitte gebt mir Ratschläge, wie ich aus dieser Zwickmühle herauskommen kann. Es tut gut, mir das einmal von der Seele geschrieben zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00024417 vom 01.08.2008 um 16:59:59 Uhr (38 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000