Verängstigte Putzfrauen

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Engherzigkeit Schamlosigkeit Peinlichkeit Arbeit

Als ich (w/20) 16 war, habe ich meine Ausbildung bei der Stadt angefangen. Es gab damals eine Putzkolonne von vier muslimischen Putzfrauen. Sie kamen immer zwischen 16:00 und 16:30 Uhr ins Büro, leerten die Mülleimer aus, saugten, wischten über die Tische etc. Wir Mädels, also die anderen beiden Azubinen und ich, haben bald angefangen, uns über die Putzfrauen lustig zu machen, weil die so komisch waren. Sie kamen immer zu zweit oder zu dritt ins Büro, klopften und kamen dann total langsam und verschüchtert rein. Sie sagten ganz leise und piepsig "Hallo", schauten sich ständig um und schienen richtig ängstlich zu sein. Sie sprachen quasi auch kein Deutsch. Es war für uns auch sehr lustig, sie dabei zu beobachten, wie sie arbeiteten. Das war total umständlich. Sie wechselten beispielsweise die Mülltüten - und wenn eine von uns Mädels gerade an einem Regal stand, quetschten sie sich vorbei, anstatt an den ganzen Tischen vorbeizugehen. Am Lustigsten war es aber für uns, zu sehen, wie verschüchtert sie immer reinkamen.


Sie sprachen natürlich schon miteinander, aber nur in ihrer Landessprache. Wenn sie uns etwas fragten, dann wusste man oft gar nicht, was sie von einem wollten, so schlecht war ihr Deutsch. Dann fingen wir an, die Putzfrauen, wenn wir sie im oder außerhalb des Büros sahen, nachzumachen. Wir quetschten uns ganz eng an ihnen vorbei, guckten uns ständig ängstlich um, gingen ganz langsam und sprachen miteinander so ein "Kauderwelsch", das sich so anhörte, als würden kleine Kinder versuchen, englisch zu sprechen. Wir grüßten sie, sagten das "Hallo" aber total leise, piepsig und mit gesenktem Kopf, so wie sie. Heute finde ich das arg peinlich und kindisch. Über unsere ängstlichen Putzfrauen, die mittlerweile andere sind, aber immer noch muslimisch und total verschüchtert, amüsieren wir uns immer noch, aber dann im Stillen.

Beichthaus.com Beichte #00034613 vom 16.12.2014 um 18:03:54 Uhr (7 Kommentare).

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Fliegende Schuhe in der Vorlesung

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Aggression Eitelkeit Zorn Studentenleben

Fliegende Schuhe in der Vorlesung
Ich (m/23) muss etwas beichten, das mich bis heute nicht loslässt. Ich studiere in Zürich im ersten Semester Jura und bin das, was man wohl einen Einzelgänger nennen würde. An sich nichts Schlimmes, schließlich sitzen doch in den Vorlesungen immer viele Studenten an Einzelplätzen, da man sich so auch besser konzentrieren kann. Gestern habe ich mir in er Pause, die ich wie immer alleine verbrachte, teure Lederschuhe gekauft. Ich zog sie gleich an und ließ mir die alten, jedoch immer noch schönen Schuhe in einem Sack mitgeben. Am Nachmittag störte ein fetter, arabisch aussehender Kommilitone andauernd die Vorlesung, indem er sich lautstark mit seinen Freunden unterhielt. Ich wurde wütend und wies ihn mehrere Male barsch zurecht. Er saß zwei Reihen vor mir und nahm das wohl schlecht auf, denn er verspottete mich, weil ich alleine saß, und nannte mich einen Streber. Weiterhin machte er sich über meine leichte Stirnglatze lustig. Ich ließ mir nichts anmerken, wurde jedoch sehr wütend.

Am Ende der Vorlesung schleuderte ich ihm nacheinander meine beiden alten Schuhe an den Hinterkopf und begab mich schnellen Schrittes aus dem Hörsaal. Ich bereue die Aktion vor allem, weil ich die Schuhe mochte und man die noch gut tragen konnte. Allerdings habe ich später herausgefunden, dass für viele Muslime das Bewerfen mit einem Schuh eine schlimme Beleidigung ist. Deshalb tut es mir schon sehr leid und ich bitte um Absolution. Heute war er übrigens nicht in der Vorlesung, hoffentlich leidet er nicht zu sehr unter meiner Aktion.

Beichthaus.com Beichte #00034573 vom 10.12.2014 um 23:00:11 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Kennenlernen per Wohnungsbesichtigung

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Falschheit Selbstsucht Engherzigkeit WG

Ich (m/28) biete regelmäßig ein Zimmer in unserer Dreier-WG in der Kölner Innenstadt zum Mieten auf Internetseiten an. Wenn die Bewerberinnen kommen und die Wohnung anschauen, lernt man sich auf ungezwungene Weise kennen und plaudert ein wenig. Die Beichte ist, dass das Zimmer gar nicht zu haben ist - meine Mitbewohner und ich nutzen die Gelegenheit nur, um Frauen auf ungezwungene Weise kennenzulernen. Ich sage ihnen dann mit der Begründung ab, dass die WG sich leider für jemand anderen entschieden hätte, dass ich sie aber sehr nett und interessant fand und sie gerne mal wieder treffen würde. Diese Art des Kennenlernens macht die Sache wirklich einfach, denn das Wissen um eine saubere Wohnung, genug Geld und ein witziger Kerl verleiten viele der Mädels dazu, mit mir auszugehen. Regelmäßig habe ich dann meinen Spaß und sammle jede Menge Nummern, die man bei Bedarf anrufen kann. Ein Traum! Und es geht dank der Wohnungsnot immer weiter. Ich bereue nichts.

Beichthaus.com Beichte #00034568 vom 10.12.2014 um 19:27:44 Uhr (7 Kommentare).

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Der Mobber meines Cousins

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Aggression Gewalt Zorn Familie Ingolstadt

Ich (w/24) habe einen Buben bedroht und es tut mir leid. Mein kleiner Cousin (16 Jahre jung) liegt mir sehr am Herzen, wir verstehen uns sehr gut und er kommt mit seinen Problemen eher zu mir als zu seiner Mutter. Seine Mutter ist eine Hardcore-Hausfrau, sie hat meinen […]
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Beichthaus.com Beichte #00034566 vom 10.12.2014 um 17:57:03 Uhr in 85049 Ingolstadt (Esplanade) (22 Kommentare).

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“Folge

Spielende Kinder vor der Tür

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Lügen Hass Boshaftigkeit Zorn Nachbarn

Ich (m) bin Rentner. Vor meinem Haus, das in einer Sackgasse ganz hinten liegt, spielen ständig Kinder. Die spielen Fußball und schreien dabei herum. Die Mädchen versauen mit Kreidemalereien den ganzen Gehweg. Ich habe versucht zu reden, zu schreien, zu drohen, aber […]
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Beichthaus.com Beichte #00034477 vom 02.12.2014 um 18:45:56 Uhr (36 Kommentare).

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