Menschen ohne Tischmanieren

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Ekel Unreinlichkeit Familie Ernährung

Ich muss beichten, dass ich gerade am Mittagstisch sitze und denke, dass ich meine Mutter hasse. Sie sitzt vor mir, schmatzt und quietscht mit der Gabel und ihre Essgeräusche widern mich an. Außerdem leckt sie wie ein Hund den Teller ab. Ich finde es so ekelig und ich hasse Leute, die keine Tischmanieren besitzen! Außerdem nervt mich eigentlich ihre ganze Art. Nie sagt sie etwas Nettes! Und egal was ich sage, es wird immer negativ gegen mich verwendet. Ich kann diese Person nicht mehr am Kopf haben und auch jetzt gerade will ich ihr einfach nur in den Bauch boxen und laut schreien. Aber ich halte immer meine Klappe und versuche meistens noch nett zu ihr zu sein. Ich schäme mich so dafür und gleichzeitig fühle ich mich schuldig, dass ich so denke. Aber ich muss mir irgendwo meine Wut von der Seele schreiben sonst gehe ich an meinen unterdrückten Wutausbrüchen kaputt.

Beichthaus.com Beichte #00023628 vom 09.04.2008 um 01:06:22 Uhr (13 Kommentare).

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Wie aus einem Kind eine Irre wurde

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Zorn Hochmut Hass Aggression

Ich (w/17) möchte eine Beichte ablegen. Ich bin ein wirklich schlechter Mensch. Ich bin egoistisch, materialistisch und trete dem Großteil der Menschheit mit Verachtung entgegen. Vor allem hasse ich kleine Kinder. Immer, wenn einer dieser kleinen Quälgeister vorbeiläuft, hoffe ich insgeheim, dass es hinfällt und sich richtig wehtut. Ich respektiere keine Regeln. Ich halte Dummheit für die größte Sünde, die es gibt und sehe daher auch keinen Fehler darin, diese zu bestrafen. Und noch ein Mal, ich bin ein schlechter Mensch. Ich habe noch nie gespendet und habe auch nicht vor, dies jemals zu tun. Ich glaube weder an Gott noch an das Gute im Menschen. Ich habe extreme Stimmungsschwankungen und lasse sie an jedem aus, der mir dumm kommt. Ich bin aggressiv und habe den braunen Gürtel in Karate. Ich trainiere ungefähr vier Mal die Woche im Fitnesscenter. Ich bin eine Schlampe. Ich genieße es, diese naiven Kerle heiß zu machen und dann öffentlich fallen zu lassen.

Ich beichte auch, dass ich ein mal zu weit gegangen bin und dass sich dieser Kerl das Leben nehmen wollte. Darauf bin ich nicht stolz. Ich habe ihn letztendlich aufgehalten. Ich beichte, dass das bisher meine einzige gute Tat war. Ich bin ein Psycho und das wird sich in Zukunft wohl auch nicht ändern. Ich werde Jura studieren. Sollte mein zukünftiger Mann sich einmal von mir trennen, werde ich sowohl sein Cabrio, als auch seinen Jaguar mitnehmen. Ich beichte noch weiter, dass ich diese Beichte noch sehr lange fortsetzten könnte, dass dies jedoch den Rahmen sprengen würde. Wem ihr dieses Monster zu verdanken habt? Fragt denjenigen, der mein Leben und Seele zerstört hat. Fragt ihn, ob es ihm die paar Minuten wert waren, aus einem Kind eine Irre zu machen und damit alle anderen zu bestrafen.

Beichthaus.com Beichte #00023563 vom 24.03.2008 um 02:45:52 Uhr (29 Kommentare).

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Der Verlust meiner großen Liebe

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Verzweiflung Begehrlichkeit Zorn

Nun ja, wo soll ich (m/18) anfangen? Mein psychischer Zustand ist nicht mehr erwähnenswert. Kennt ihr das Gefühl,wenn ihr eurer großen Liebe in die Augen schaut und ihr darin erkennen könnt, dass sie euch betrogen hat? Wenn euch der Mensch, den ihr mehr geliebt habt als euch selbst, der Mensch für den ihr gestorben wärt, mit diesem Blick ins Gesicht spuckt und jeglichen Stolz und Würde mit Füßen tritt? Damit hat eigentlich alles angefangen, seit diesem Tag kann ich keinem Menschen mehr vertrauen, jeden Tag begegne ich Leuten, die sich für mehr als nur mein körperliches Wohlergehen interessieren, aber ich kann es ihnen nicht mitteilen, weil ich niemandem mehr vertrauen kann. Dennoch gebe ich mich jeden Tag zufrieden und glücklich, aber der schwarze Abgrund meiner Seele zerfrisst mich von Innen wie der Rost an einem Eisenteil.

Durch meine übertriebene Introvertiertheit habe ich nun diverse Beziehungen in den Sand gesetzt und jedes Mal spaltet sich wieder ein Teil meiner Seele ab und wendet sich einer Seite in mir zu, vor der ich mich selbst fürchte. Ich versuche oft anderen Leuten zu helfen, nur um eine Rechtfertigung für mein eigenes, noch beschisseneres Seelenleben zu bekommen. In Wahrheit berühren mich die anderen überhaupt nicht, was dazu führt, dass ich mich noch mehr hasse, weil ich so ein egoistisches Schwein geworden bin. Ich ertränke meine seelische Ruine immer öfter in Alkohol und gebe mich anderen Drogen hin, um mich und vor allem meinen Charakter und meine Psyche zu vergessen. Dies führt wiederum zu einer Abgestumpftheit gegenüber anderen Personen, es ist ein verfluchter Teufelskreis und ich komme nicht davon los! Wenn ich nicht alles zurücklasse und abhaue, habe ich das Gefühl, das wird kein gutes Ende nehmen. Ich gehe jetzt einen heben.

Beichthaus.com Beichte #00023533 vom 23.03.2008 um 04:14:19 Uhr (9 Kommentare).

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Die Familie zerstört

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Fremdgehen Ehebruch

Ich muss etwas beichten, was mir total auf der Seele brennt. Naja, eigentlich sind es zwei Beichten. Ich wohne mit meinem Mann und unseren beiden Kindern in einem überschaubaren Dorf, wir verstehen uns mit allen Nachbarn sehr gut, mit vielen sind inzwischen eng befreundet. Mein Mann und ich arbeiten beide im Krankenhaus in der Pflege. Eines Abends, nach der Spätschicht, fahre ich nach Hause und neben mir an der Ampel, sehe ich das Auto meines Nachbarn, ich winke ihm zu, er sieht das aber nicht weil er grade eine mir unbekannte Frau küsst. Ich war ganz geschockt. Seine Frau ist eine meiner besten Freundinnen. Ich fuhr ihm hinterher, er hat mich nicht bemerkt. Vor einem Haus parkte er und ging mit der Frau Händchen haltend und küssenderweise hinein. Total verwirrt fuhr ich nach Hause. Kurz vor Mitternacht, ich stand in der Küche, sah ich wie er an unserem Haus vorbei in seine Garage fuhr. Er hatte offensichtlich sein Schäferstündchen gehabt. Am nächsten Tag schrieb ich einen anonymen Brief an meine Nachbarin, dass ihr Mann ein Verhältnis hätte, wo die Geliebte wohne und an welchem Tag es sich abgespielt hatte. Einige Tage später stand sie weinend in meiner Tür, mit dem Brief, den ich verfasst hatte. Sie sagte mir, dass dieser Brief anonym abgeschickt wurde und sie ihn heute in der Post gefunden hätte. Gemeinsam saßen wir in meinem Wohnzimmer und rätselten, wer denn den Brief geschrieben haben könnte und wer denn ihre Ehe so zerstören würde wollen. Ich tröstete sie so gut ich konnte. Nach einiger Zeit rief sie von meinem Telefon ihren Mann in der Firma an, erzählte ihn von ihrem Beweis und bat ihn nach Hause zu kommen. Einige Stunden später sah ich, wie er wutentbrannt mit einer Tasche unterm Arm aus dem Haus stürzte, ins Auto stieg und weg fuhr. Einige Minuten später kam meine Freundin wieder zu mir und fiel mir weinend in die Arme. Die beiden hätten sich soeben getrennt, ihr Mann würde zu seiner Geliebten ziehen. Keiner weiß von meiner Tat, aber ich habe die Familie meiner Freundin zerstört. Ich bin völlig überfordert mit dieser Situation, zumal sich meine Nachbarin fast täglich von mir trösten lässt. Keiner kann sich vorstellen, wie ich mich fühle.

Beichthaus.com Beichte #00023515 vom 22.03.2008 um 21:31:23 Uhr (29 Kommentare).

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“Beichte

Jeder denkt, ich sei ein Kokser

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Drogen Dummheit Falschheit Vorurteile Schule

Ich (m/25 Jahre) möchte mir eine Geschichte von der Seele reden, welche mich nun schon seit Jahren verfolgt. Ich lebe in einer bayerischen Kleinstadt und bin allgemein als drogenabhängig bekannt, obwohl ich, abgesehen von Alkohol und Koffein nie eine berauschende Substanz konsumiert habe. Es begann alles, als ich vor knapp sechs Jahren die Abschlussklasse des hiesigen Gymnasiums besuchte. Dazu muss gesagt werden, dass ich eher schüchtern bin und auch zu dem Zeitpunkt nicht wirklich viele Freunde in der Schule hatte. Gegen Ende des Schuljahres war die Zeit meines Fachreferates gekommen. Ich war, wie vielleicht nachzuvollziehen ist, schon morgens sehr nervös. In der Pause vor meiner großen Stunde konnte ich aber noch mein Frühstück, einen Krapfen mit viel Puderzucker, hineinschlingen. Ich hetzte ins Klassenzimmer, unser Lehrer war bereits da, und konnte sofort mein Referat beginnen. Es war Biologie und das Thema handelte von den Blutgruppen. Aus den ersten Reihen war verhaltenes Gekicher zu hören. Ich stammelte total nervös und mit hämmerndem Puls etwas vor mich hin und ließ blöderweise meinen Handzettel fallen, welcher dummerweise unter das Lehrerpult rutschte.

Bei meinem Versuch, ihn aufzuheben, rammte ich mit der Nase gegen die Ecke des Pultes. Sofort schoss warmes Blut heraus, was ich mit Tempo zu stillen versuchte. Nun gab es wirklich Gelächter. Ich versuchte die Sache zu retten und fuhr im Text fort. Da ich jedoch keim Blut sehen kann und mein Taschentuch bereits voll davon war, wurde mir schwarz vor Augen. Kurz bevor es mir die Lichter vollkommen ausknipste, wollte ich mich setzen und bin dabei offenbar gegen eine Bank in der ersten Reihe gefallen. Da ich schon nach einer halben Minute wieder ansprechbar war, hat der Lehrer keinen Notarzt gerufen. Er hat mich nur vor versammelter Klasse auf das weiße Puder um meine Nasenlöcher angesprochen und ihm und den anderen war natürlich völlig klar, dass ich mir Kokain hereingezogen hätte. Da ich echt am Ende war und nicht mehr denken konnte, habe ich auch nichts dazu gesagt und mir das Gesicht mit kaltem Wasser abgewaschen.

Erst als ich zu Hause war, fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren. Das "weiße Pulver" war der Puderzucker des Krapfens, den ich vorher in Hast verspeist hatte. Seitdem war es der Running-Gag schlechthin, mich in der Schule und auch danach als Junkie zu rufen. Den Spitznamen habe ich bis heute weg, da es von mir nie aufgeklärt wurde. Der Lehrer gab mir in der Woche nach dem Vorfall die Adresse einer Drogenberatungsstelle.

Beichthaus.com Beichte #00023412 vom 15.02.2008 um 21:18:54 Uhr (19 Kommentare).

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