Die Jagd nach dem Glück

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Verzweiflung Begehrlichkeit Gesellschaft

Ich (m/19) will wieder ein Kind sein. Dieses unbeschwerte Leben, die viele Freizeit - als Kind wollte ich immer groß werden, unabhängig, aber jetzt würde ich am Liebsten die Zeit zurückdrehen und einiges anders machen. Ich habe jetzt zwar Abitur, aber wenn ich bedenke, wie viel der besten Zeit meines Lebens für Schule und lernen draufgegangen ist, wird mir ganz wehmütig. Natürlich, ich werde dafür in Zukunft gut verdienen, ein teures Auto fahren, aber glücklich werde ich deshalb nicht. Im Jagen nach dem Glück hangelt man sich von einer kurzen Befriedigung zur nächsten. Wenn man sich die ganzen alten, verbitterten Menschen ansieht, weiß ich nicht, was an diesem Leben, wie es uns als Ideal vorgegaukelt wird, schön sein soll. Und deshalb will ich es anders machen, will nicht mein Glück im Materiellen suchen, aber bin genau auf dem Weg, dies doch zu tun. Ich beichte, dass ich mein Leben eigentlich noch vor mir, es aber gefühlt bereits hinter mir habe.

Beichthaus.com Beichte #00037366 vom 09.01.2016 um 22:41:11 Uhr (18 Kommentare).

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Ich vermisse meine Ex-Freundin

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Zorn Verzweiflung Verzweiflung Ex

Ich (m/23) muss gestehen, dass ich nicht im Geringsten mit der Trennung von meiner Ex-Freundin zurechtkomme. Ich hatte eine schwierige Kindheit, meine Mutter ist eine Säuferin, mein Vater hat sich von ihr scheiden lassen, als ich etwa vier Jahre alt war. Bis dahin hatte sie schon ihre Spuren auf mir hinterlassen. Ich kam in die Grundschule, war auf Anhieb und ohne zu lernen Klassenbester. Dann kam meine Stiefmutter, und weil die ein bisschen geisteskrank ist, hat sie ihre Wut aus ihrer Kindheit an mir und meinem ältesten Bruder ausgelassen. Deshalb ging es in der Schule so langsam bergab und ich kam dann auf die Realschule. Das war für mich das Tor zu einem achtjährigen Höllentrip. Zwei Jahre extremes Mobbing in der Schule, dazu noch meine Stiefmutter. Ich bin dann in eine Psychiatrie eingewiesen worden, ein halbes Jahr danach bin ich von der Schule geflogen - vom Kultusminister höchstselbst der Schule verwiesen. Ich kam auf eine Schule für Erziehungshilfe, da wurde es ruhiger.


Durch meine Intelligenz habe ich es geschafft, bei sämtlichen Schülern und allen Lehrern sehr beliebt zu werden. Ich konnte nun wieder auf eine Regelschule gehen, ich hatte das Glück, dass wir im Nachbarort eine Hauptschule mit extrem guten Lehrern hatten. Die ersten Wochen war es recht ruhig, bis sich meine Anwesenheit an dieser Schule rumgesprochen hat. Um den Rest etwas kürzer zu machen: Ich konnte mich ohne meinen Rottweiler nicht mehr aus dem Haus trauen, die Dorfjugend lauerte mir auf, nie mit weniger als fünf Leuten. Nach der Hauptschule war ich erst einmal arbeitslos, ich habe dann angefangen, Zeitung auszutragen. Erst Wochenzeitung, dann Tageszeitung. Und an diesem Punkt habe ich dann Jenny kennengelernt. Sie war 15, ich 18, aber es hat trotzdem gut gepasst.


Ab dann ging es bergauf, ich hatte einen Job als Verpacker für drei Monate, dann ein Praktikum, noch ein Praktikum und dann eine Lehre als Berufskraftfahrer. Alles schien super zu laufen, nur habe ich Jenny so langsam vernachlässigt. Nachdem ich dann einen schweren Autounfall hatte, bei dem ich dem Tod ziemlich knapp entgangen bin, musste ich wegen meiner Lehrstelle näher an die Firma ziehen, was den Kontakt zu Jenny erschwerte. Nach einiger Zeit sah ich für uns keine Zukunft mehr und habe Schluss gemacht. Das tat ihr sehr weh, mir weniger. Das ist jetzt etwa drei Jahre her, sie konnte mich vergessen, doch ich kam mit der Trennung nicht zurecht. Ich habe dann Depressionen bekommen, nach etwa 10 Monaten hatte ich die dann so halbwegs im Griff. Fast alle denken, dass ich mit der Trennung zurechtkomme, nur sehr wenige Leute wissen von den Depressionen.


Sie hat einen neuen Freund, mit dem sie sehr glücklich ist und ich habe noch keine Idee, wie ich damit zurechtkommen soll, dass sie mich nie wieder lieben wird. Mittlerweile bin ich dadurch wohl etwas verbittert, habe keinen Kontakt mehr zu meiner Familie und nur einen Freund, mit dem ich aber grundsätzlich nicht über Gefühle spreche. Ich träume mindestens zwei Mal die Woche von Jenny und kratze immer noch am Rande der Depressionen. Ich muss zugeben, dass ich mich für zu intelligent für solche Gefühlsduseleien gehalten habe.

Beichthaus.com Beichte #00037270 vom 22.12.2015 um 01:00:08 Uhr (10 Kommentare).

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Offene Beziehung und Cunnilingus

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Begehrlichkeit Selbstsucht Maßlosigkeit Partnerschaft

Vor ein paar Jahren lernte ich (w/28) durch die Arbeit einen jungen, sehr attraktiven Mann kennen. Er hatte ein äußerst hübsches Gesicht, einen Traumkörper und ist ein auch ein sehr netter Mensch. Natürlich kam es, wie es kommen musste: Ich verliebte mich in ihn und er sich wohl auch in mich. Bald schon stellte ich jedoch fest, dass er eigentlich nur für seinen Job als freiberuflicher Ernährungsberater und Fitnesscoach lebte. Bei all seinen Prioritäten, spielte ich oft genug nur die zweite Geige, und so stießen wir uns permanent gegenseitig vor den Kopf. Er, weil er mich vernachlässigte, ich, weil ich ein Riesendrama draus machte. Es gab allerdings eine Sache, die er verdammt gut konnte: Cunnilingus. Je nachdem wie er es wollte, brachte er mich mit seinem Mund in Sekunden, oder auch Stunden zu Orgasmen in einer Intensität, die Ihresgleichen suchte. Manchmal sogar bis zu drei- oder vier Mal hintereinander. Ich war regelrecht erschüttert über seine diesbezüglichen Künste.


Nachdem wir uns nach einem reichlichen Jahr in einem krassen Streit getrennt hatten, in dem ich zugegebenermaßen recht unfair zu ihm war, blieben wir allerdings noch in Kontakt. Gelegentlich landeten wir sogar im Bett, was ich auch immer sehr genoss. Ich lernte bald schon den nächsten attraktiven jungen Mann kennen. Nicht ganz so muskulös, nicht ganz so attraktiv, nicht ganz so nett, aber doch eine gute Partie. Im Vergleich zu besagtem Ex war der Sex mit ihm zwar eher Ringelpiez mit Anfassen, er war jedoch wiederum nicht mit seinem Job verheiratet. Wir unternahmen dementsprechend auch viele schöne Dinge gemeinsam, verstanden uns ganz gut und waren lieb zueinander. Eine Sache störte mich aber eben doch: Egal, wie sehr ich mich im Bett bemühte und darüber redete, er merkte nicht so recht, was ich wollte und ging auch nicht besonders auf meine Wünsche ein. Allerdings beschwerte er sich, dass ich das dann auch nicht bei ihm tat.


Eines Tages fand ich durch Zufall heraus, dass er mit seiner besten Freundin ein Verhältnis hatte. Ich sprach ihn darauf an und er schwor mir Stein und Bein, es nicht wieder zu tun, wenn ich nur bei ihm bliebe. Ich schlug ihm eine offene Beziehung vor, allerdings unter der Bedingung, dass seinerseits keine wüste Schlampensafari daraus wurde, und er in Zukunft ein Kondom benutzte. Zähneknirschend willigte er schließlich ein. Das bringt mich wieder zurück zum Ex vom Anfang. Einmal in der Woche treffen wir uns und ich hole alle versäumten Höhepunkte nach. Wir haben so gut wie keinerlei penetrativen Sex, fast nur oral, vielleicht ab und an mal etwas anal. Er darf all die Sachen, die ich meinem Freund verweigere, wie zum Beispiel tief in meine Kehle eindringen und anschließend in meinen Mund oder mein Gesicht ejakulieren. Im Gegenzug verschnürt er mich, verbindet mir die Augen, ölt mich ein, und quält mich stundenlang mit seiner begabten Zunge, bis ich nur noch ein zuckendes Bündel Lustschmerz bin.


Sogar der Sex mit meinem Freund ist dadurch etwas besser geworden, weil ich jetzt an etwas sehr Prickelndes denken und mich dann darauf freuen kann, während er sein alltägliches stumpfes Rein-Raus-Programm abspult. Wenn er allerdings wüsste, wie gut mein Ex tatsächlich im Bett ist, und dass ich regelmäßig mit diesem schlafe, würde sein Ego vermutlich wimmernd in einer dunklen Ecke hocken. Nun, vielleicht ist seine beste Freundin ja oral auch so eine Granate, und ich eher nur mau. Würde ich ihm zumindest wünschen. Immerhin läuft unsere Beziehung durch dieses seltsame Konstrukt reibungsloser als je zuvor.

Beichthaus.com Beichte #00037198 vom 11.12.2015 um 00:19:01 Uhr (23 Kommentare).

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Auseinandersetzung mit Verletzten

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Aggression Gewalt Trunksucht Last Night

Ich (m/31) muss beichten, dass ich vor Jahren mal eine Auseinandersetzung hatte, bei der ich jemanden verletzt habe. Es muss 2005 gewesen sein. Ich war mit Freunden auf einer Party. Es floss entsprechend Alkohol und so verliert man die Hemmung und einem ist alles egal. Es kam also, wie es kommen musste. Ich fühlte mich nicht gut, also bin ich rausgegangen. Draußen sah ich einen Mann, der wohl ungefähr 35 Jahre alt war. Er war auf irgendetwas sauer. Ich meine sogar, dass ein Ausländer seine Freundin angemacht hatte, und er beschwerte sich verbal und war sichtlich sauer. Er zeigte auf mich und meinte: "Solche Typen sind es, die mich aufregen." Er beleidigte dann allgemein jeden mit Migrationshintergrund. Sauer ging ich zu ihm, obwohl er einen Kopf größer war. Er wollte erst gar nicht diskutieren und ich merkte, dass er zum Schlag ausholen wollte. Wie durch einen Geistesblitz zog ich meinen Kopf zurück und rammte ihm diesen ins Gesicht. Ich hörte sein Nasenbein brechen. Auf Anweisung des Türstehers lief ich dann weg, da sie schon die Polizei gerufen hatten. Mich plagen immer noch Gewissensbisse.

Beichthaus.com Beichte #00036026 vom 27.06.2015 um 01:42:44 Uhr (20 Kommentare).

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Die asoziale Freundin

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Feigheit Zorn Hass Falschheit

Ich (w/23) hasse die Partnerin meiner besten Freundin. Als meine beste Freundin mir vor knapp neun Monaten erzählt hatte, dass sie sich verliebt hatte und ihre Gefühle auch erwidert werden, habe ich mich riesig darüber gefreut, dass sie endlich mal eine vernünftige Frau gefunden hat, die sie so nimmt, wie sie ist. Dann lernte ich die Freundin kennen und dachte zuerst nichts Schlimmes. Bis sie den Mund aufgemacht hat. Sie sprach wie der letzte Asi, beschwerte sich über alles und jeden, und bekam ihren dämlichen Köter nicht in den Griff, der einen bei jeder Gelegenheit anspringt und vollsabbert. Eine normale Unterhaltung war und ist bis jetzt mit ihr auch gar nicht möglich, da sie alles, was man sagt, in den Dreck zieht. Selbst wenn es Grund zur Freude gibt, wie beruflichen, akademischen, romantischen Erfolg, oder gar eine Schwangerschaft, gönnt sie es nicht mal ihren eigenen Freunden. Wundert sich aber, dass manche Leute sich von ihr abwenden.


Sie ist rassistisch, sagte offen, dass sie Dunkelhäutige, Menschen aus dem Orient und Asiaten hasst, weil sie nicht in ihr Bild passen, hält sich für etwas Besseres und Klügeres, obwohl sie mit ihren fast 30 Jahren keine Ausbildung abgeschlossen hat, während ihre Partnerin sich als Krankenpflegerin mit 21 Jahren den Arsch abarbeitet. Zudem hat sie kein Verständnis dafür, dass ihrer Partnerin ihre Familie wichtig ist, und wirft ihr vor, sie an die letzte Stelle zu stellen, obwohl sie ihren verzogenen Hund wie ein kleines Kind behandelt. Und irgendwie sieht meine beste Freundin sie nur durch die rosarote Brille und hat die ganzen schlechten Charakterzüge noch nicht bemerkt. Auch ihr Verhalten hat sich geändert - zwar nicht extrem, aber besonders auffallend. Früher hat sie immer gesagt, was sie denkt, egal was sie für Kritik einstecken musste. Aber seit einem gewissen Zeitraum stimmt sie nur ihrer komischen Freundin zu, um Konflikte zu meiden, geht ihren Hobbys nicht mehr nach und ist irgendwie ängstlicher und verletzlicher geworden. Noch habe ich mich nicht getraut, ihr zu sagen, dass ich ihre Freundin ätzend finde, weil ich nicht weiß, wie ich das anstellen soll, ohne unsere Freundschaft zu zerstören. Ich schäme mich wegen meiner Feigheit, dass ich mich nicht traue, meiner besten Freundin die Wahrheit zu erzählen. Ich bitte um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00035887 vom 09.06.2015 um 00:55:55 Uhr (13 Kommentare).

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