Ein Leben vor dem PC

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Sucht Maßlosigkeit Zwang

Ich verschwende mein Leben damit, in meiner Freizeit vor dem PC zu sitzen um WoW (World of Warcraft) zu spielen. Das Schlimme daran ist, dass ich es nicht einfach nur spiele, so wie man es gewohnt ist, sondern dass ich dort auf einem bestimmten "RP-Realm" (ein Server, wo man gezielt Rollenspiel betreibt) meine Zeit verbringe. Für die Leute, die selbst nicht spielen: Stellt euch vor, ihr habt ein tolles Auto und nutzt es nur um Radio zu hören.

Viele würden mich süchtig nennen, aber ich muss dazu sagen, dass ich einen Job habe, mit dem ich glücklich bin und auch Haustiere besitze, die mehr als genug Aufmerksamkeit von mir bekommen und denen es an nichts fehlt. Dennoch fühle ich mich schlecht, weil ich mich mittlerweile so weit hineingesteigert habe, dass ich das Spiel 2-3 Mal gleichzeitig laufen lasse und dadurch mit drei Charakteren gleichzeitig online spiele. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich meine Zeit und mein Geld nicht in sinnvollere Sachen investiere.

Beichthaus.com Beichte #00038822 vom 14.10.2016 um 03:57:03 Uhr (20 Kommentare).

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Verliebt in eine Treuetesterin

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Verzweiflung Begehrlichkeit Schamlosigkeit Partnerschaft

Mir (m/31/ein Kind) wurde von meiner Frau eine Treuetesterin auf den Hals geschickt. Am Anfang habe ich noch alles richtig gemacht und ihr geschrieben, dass sie keine Chance hat, da ich meine Frau liebe. Während des Tests erfuhr ich von meiner Frau, dass sie sich mit jemandem getroffen hat, ohne es mir zu sagen. Ich war sehr sauer. Leider schrieb ich weiter mit der Testerin und wir verliebten uns ineinander. Wir brachen den Kontakt ab, und ich entschied mich dazu, bei meiner Frau zu bleiben. Dummerweise geht mir diese Dame seitdem nicht mehr aus dem Kopf. Egal was ich mache, ich muss ständig an sie denken. Ich möchte meine Frau nicht verlieren und unser Kind auch nicht. Aber es gibt keinen Tag, an dem ich nicht an sie denken muss. Ich weiß echt nicht, was ich machen soll.

Beichthaus.com Beichte #00038813 vom 11.10.2016 um 17:03:01 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Nachbarhund im Garten

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Mord Boshaftigkeit Rache Nachbarn Tiere

Ich habe eine schwere Sünde begangen. Wegen mir ist ein Hund gestorben, obwohl ich das eigentlich nicht vorhatte. Schon ziemlich lange habe ich einen Nachbarn, der seinen Hund in meinem Garten koten lässt. Der besagte Nachbar hat selbst einen Garten und es gibt auch genügend Grünfläche zur freien Benutzung - aber nein, der Typ lässt seinen Hund genau auf meinen Grund und Boden machen. Schon oft habe ich ihn erwischt und darauf angesprochen, jedoch hilft das alles nichts. Selbst die Polizei will nicht helfen. Währenddessen kackt der Hund fröhlich weiter auf mein Grün. Die Sache, die das Fass zum Überlaufen gebracht hat, war meine kleine Enkelin, die weinend zu uns ins Haus gelaufen kam. Sie war wohl ausgerutscht und mit dem Gesicht genau in einen neuen Haufen gefallen, den der Typ hinterlassen hatte.

Normalerweise laufe ich immer Kontrolle, damit die Scheiße nicht überhandnimmt. Ihr Gesicht war komplett mit dem Kot bedeckt und sie stank wie eine Jauchegrube im Sommer. Während meine Frau die Kleine unter die Dusche steckte, bin ich rüber zum Nachbarn und habe gepoltert. Er hat aber nur dumm gegrinst und gesagt, dass die Kleine dann einfach aufpassen soll, wo sie hinläuft. Hallo?! Das ist mein Grundstück und er erlaubt sich, so zu reden. Den ganzen Tag über hat es in mir gebrodelt und dann kam mir die Idee! Ich habe kleine Würstchen mit Abführmittel auf meinem Grundstück verteilt, in der Hoffnung, dass der Hund ihm dann die Bude vollmacht. Ich habe sogar extra noch ein Schild in meinen Rasen gesteckt, dass ich mein Grün spezial gedüngt habe und dieser nun nicht mehr betreten werden dürfte, da dieser vermutlich giftig ist.

Natürlich hielt der besagte Nachbar sich nicht dran und der Hund lief auf meinem Grundstück seine Runde und hinterließ seinen üblichen Haufen. Dabei hat er dann auch das Würstchen gegessen. Gegen Nachmittag sah ich den Nachbarn dann, wie er verheult aus seinem Auto stieg - ohne Hund. Schnell machte es die Runde, dass sein Hund einen allergischen Schock erlitten hat und dieser dann verstorben sei. Nun mache ich mir extreme Vorwürfe. Das hatte ich nicht gewollt. Er sollte dem doch nur die Bude versauen und nicht sterben. Der Hund konnte schließlich nichts für seinen Arschloch-Halter. Ich bin zu einem Mörder geworden.

Beichthaus.com Beichte #00038804 vom 08.10.2016 um 19:02:29 Uhr (33 Kommentare).

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110 Euro für Kinderrechte

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Dummheit Verschwendung Peinlichkeit Zorn

Ich bin gerade auf dem Weg von der Arbeit zu meinem Auto. Da wir hier momentan so ein beschissenes Wetter haben, musste ich statt dem üblichen Fußweg eine andere Straße der Innenstadt benutzen, damit ich mir einen Schirm kaufen konnte - und könnte mir für diese spontane Entscheidung jetzt gewaltig in den Arsch treten. Ich bin nämlich durch meine Unachtsamkeit in die Fänge eines Mitarbeiters geraten, der Spenden für eine Organisation für Kinderrechte sammelt. Mit dieser scheißfreundlichen Art und Best-Friend-Gehabe kam ich da so schnell nicht mehr raus zum Weitergehen. Natürlich waren wir auch gleich per Du, was alles so rasend schnell ging, dass ich keine Chance hatte, ihn abblitzen zu lassen.

Natürlich finde ich solche Organisationen gut, da ich auch finde, dass Kinder ein Recht auf ihre Kindheit haben. Ich würde mich aber niemals daran beteiligen, da ich nicht weiß, was die Organisation sonst noch mit meinem Geld anstellt. Außerdem finde ich es absolut lästig, nach der Arbeit direkt abgefangen zu werden und mir irgendein Gelaber von übermotivierten Rechtlern anzuhören, die meine Spende mit einer künstlichen Umarmung abschließen. Nach der Arbeit will ich meine Ruhe. Jetzt gehe ich beschämt und entsetzt von mir selbst zum Auto und ärgere mich dermaßen, dass ich nicht Nein sagen konnte. Eigentlich wurde ich auch dahin gedrängt, um nicht die spießige Alte zu sein, der Kinder, die in einer schlechteren Welt leben, völlig egal sind. Ich beichte hiermit, dass ich nicht den Mumm hatte, abzulehnen und meine Kontaktdaten weitergegeben habe. So viel steht fest: Ich werde, sobald ich zu Hause bin, den Vertrag widerrufen und meine 110 Euro im Jahr für etwas anderes ausgeben.

Beichthaus.com Beichte #00038803 vom 07.10.2016 um 18:42:29 Uhr (18 Kommentare).

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Verliebt in einen Schaffner

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Begehrlichkeit Liebe Bahn & Co.

Ich (w) beichte, dass ich mich in einen Schaffner verliebt habe! Seitdem suche ich das ganze Internet nach ihm durch und finde... nix! Er ist weder auf Facebook noch auf Instagram. Nagut, ich weiß auch nur seinen Vornamen. Das eigentlich Schlimme ist ja bloß, dass ich nichts anderes mehr mache! Meine Bude versifft und ich merke gerade, dass ich mich da wieder viel zu sehr hineinsteigere. Ich kann es aber nicht lassen, es war Liebe auf den ersten Blick!

Beichthaus.com Beichte #00038795 vom 06.10.2016 um 00:07:07 Uhr (18 Kommentare).

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